Freitag, 11. Oktober 2013

Friedensnobelpreis 2013: Eine neoliberalistische Selbstverherrlichungsveranstaltung

Der Friedensnobelpreis ist es eigentlich nicht mehr wert, in der Berichterstattung erwähnt zu werden. Die Mainstream-Medien berichten wieder einmal konzertiert und politisch korrekt. Daher sehe ich es als meine Verpflichtung an diesem Kanon, Misstöne zur Verwirrung des einfältigen Einklangs entgegen zu halten.

Im Jahre 2013 wird die Organisation für das Verbot von Giftgaswaffen geehrt. In Anlehnung an Syrien und das sogenannte böse Assad-Regime, das von guten Rebellen bekämpft wird. Dabei wird absolut ignoriert, dass diese sogenannten Friedenskämpfer rabiate und brutale Glaubenkrieger sind, die jeden dahin metzeln, der sich nicht an ihre Auslegung des Korans hält. Assad dagegen sorgte in Syrien für die Gleichstellung aller Religionen und deren Extremisten.

Selbst dem naivsten Weltbürger dürfte nicht entgangen sein, dass der sogenannte "Friedensnobelpreis" eine reine politische Veranstaltung ist. Daran hat sich seit seiner Gründung nichts geändert. Nicht einmal der Stalinpreis der UdSSR hatte diese strikte politische Vorgabe. 

Spätestens nach der Verleihung an US-Präsident Barack Obama, erlitt der Friedensnobelpreis einen irreparablen Imageschaden und unterscheidet sich nicht von Veranstaltungen, wie "Deutschland sucht den Superstar" oder die Oscarverleihung. Oslo verspielte damit sogar den harten, naiven Kreis der Kritiklosen als seine Bewunderer.

Selbstverständlich sollte jeder den Preis annehmen, der ihn bekommt. Wer das nicht tut ist blöde, schließlich werden grandios hohe Preisgeldsummen ausgezahlt. In der heutigen Welt muss man mitnehmen, was einem angeboten wird. Die Zeiten werden immer schlechter. Das soll nicht der Kritikpunkt sein. Der Kritikpunkt liegt viele mehr daran, dass sich jedes Schmierblatt verpflichtet sieht, über die Nobelpreisempfänger Lobeshymnen zu verfassen, wo sie nicht angebracht sind.

Der Nobelpreis ist ein Klub der Neocons in dieser Welt. Es wird all das ausgezeichnet, was sie ihrem sogenannten "freien Markt" näher bringt. 

In der Vorstellung des Stiftungsgeber und Erfinder des Dynamits, Alfred Nobel, gibt es nur dann Frieden in der Welt, wenn eine einzelne Nation über die ultimative Waffe verfügt. 

Nach meinen Begriffen ist das kein Frieden, sondern eine Angstdiktatur. 



05 Feb. 2010
Alfred Nobel, der Erfinder des Dynamits hatte die Vision, dass die stärkste Waffe der Welt in nur einer Hand den Weltfrieden garantiert und diese Waffe existiert. Sie herrscht mit Angst, Erpressung und Verrohung über ...
 
06 Okt. 2009
Der Friedensnobelpreis ist eine Auszeichnung für besondere Verdienste in der Friedensarbeit. Er wurde von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel gestiftet. Diese Auszeichnung wird seit 1901 jedes Jahr ...
 
11 Okt. 2012
Kommissar Möller wird von der Staatsanwaltschaft in die Champusstadt geschickt. Er soll ermitteln, ob die Gerüchte stimmen, dass die dort lebenden Milliardäre tatsächlich Kinder verspeisen. Ein sehr spannendes ...
 
11 Dez. 2010
Imagine - stellen Sie sich vor ....... es ist das Jahr 2011. Fiktiv, aber wirklich unmöglich!?!?!? Der Nobelpreis an den chinesische Bürgerrechtler ist ein diplomatischer Schachzug. Wird China demokratisiert, kann sich der Rest ...

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