Mittwoch, 2. Oktober 2013

Italien: Letta gewinnt - Der Markt ist das allumfassende Wesen

Letta soll im Namen der Wirtschaftsordnung die Italiener zum Sparen anleiten. Wobei Sparen bei den Ökonomen die Streichung von unsinnigen Ausgaben beinhaltet. Dazu zählen soziale Leistungen und sogenannte Subventionen an den Bürger, wie Arbeitslosengeld oder kostenlose Krankenversorgung. 

Das Motto der heutigen Zeit besteht darin, den Markt vor dem Staat - diesem künstlichen sozialen Wesen und dem sozialen Gewissen der Gesellschaft zu befreien: ... Denn ist der Markt befreit, gilt der Mensch befreit vom Staat, aber nicht vom Markt.

Ich persönlich warte ständig auf das persönliche Auftreten des Marktes, mit seinem Angebot und Nachfrage. In der heutigen Zeit redet man vom Markt, wie von einem Gott. "Der Markt ist überall und in jedem Ding ... Der Markt regelt alles; der Markt ist Schicksal und Chance zu gleich ...!"

Es wird Zeit, dass sich dieses überdimensionales Wesen, endlich der Menschheit zeigt. Doch viel mehr werden wir wohl von einem Marktsohn geglückt werden, der sich für die unbefleckte Empfängnis hält und dessen Vater der Markt ist.

Er wird uns vom Himmelreich durch den "freien Markt" predigen und uns erklären, wie wir zu unserem Seelenheil kommen, wenn wir uns genügend an den Markt glauben und für den Markt, alles opfern was wir zu Verfügung haben. "Liebe den Markt und lebe nach seinen Regeln ... und es wird dir wohl ergehen!"

In diesem Sinne
Ich wünsche allen Marktgläubigen dieser Welt, einen schönen Tag und erhörte Gebete bzw. eine erfolgreiche Bildung und Ausbildung in allem, was dem Markt dient, damit der Segen des Marktes, der Profit auf Euch herabsteigt, wie Tauben auf die Apostel, die danach in allen Sprachen dieser Welt verstanden wurden.

So kommt auch in den letzten Winkel dieser Erde, der heilige Geist des Marktes und wird alle Menschen befreien, bis zum jüngsten Tag.

AMEN

Kommentare:

  1. Kulturelle Evolution

    "Die Wirtschaftsordnung, von der hier die Rede ist, kann nur insofern eine natürliche genannt werden, da sie der Natur des Menschen angepasst ist. Es handelt sich also nicht um eine Ordnung, die sich etwa von selbst, als Naturprodukt einstellt. Eine solche Ordnung gibt es überhaupt nicht, denn immer ist die Ordnung, die wir uns geben, eine Tat, und zwar eine bewusste und gewollte Tat."

    (Vorwort zur 3. Auflage der NWO, 1918)

    Seine Jünger sagten zu ihm: "Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen?" Jesus sagte: "Es wird nicht kommen, wenn man Ausschau nach ihm hält. Man wird nicht sagen: "Siehe hier oder siehe dort", sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht."

    (Nag Hammadi Codex II,2,113)

    Wo wir heute vielleicht schon sein könnten, wäre die Natürliche Wirtschaftsordnung bereits nach dem ersten Weltkrieg verwirklicht worden (womit sich der zweite erübrigt hätte), kann bestenfalls erahnen, wer die "Großen Vier" (Heinlein, Asimov, Lem, Clarke) vollständig gelesen hat. Wo die Menschheit aber heute wäre, hätte es die "heilige katholische Kirche" nicht gegeben, sprengt jedes Vorstellungsvermögen!

    Glaube Aberglaube Unglaube

    "Wir wären weit, weit über den Kapitalismus hinaus (Kapitalismus = wirtschaftlicher Zustand, in dem die Nachfrage nach Geld und Realkapitalien das Angebot übertrifft und darum den Zins bedingt), wenn seit 3000 Jahren durch die Wirtschaftskrisen die Kultur nicht immer wieder die mühsam erklommenen Stufen heruntergestoßen worden wäre; wenn die bettelhafte Armut, in der jede Krise die Volksmassen hinterlässt, nicht die Bettlergesinnung großgezogen hätte, die nun einmal den Menschen, groß und klein, in den Knochen liegt. … Die Plage des Hungers und der Druck der Schulden sind böse Erzieher.
    …Und wo wären wir heute in wissenschaftlicher, technischer, … Beziehung angelangt, wenn die vielversprechende Kultur, die das Gold, obschon blutbefleckt, geraubt und erpresst, in Rom erstehen ließ, nicht unter einer anderthalbtausendjährigen, durch Geldmangel erzeugten ökonomischen Eiszeit erstarrt, vergletschert, vernichtet worden wäre? Sicherlich säßen wir jetzt auf dem Throne Gottes und ließen das All im Kreis an unserem Finger laufen."

    Silvio Gesell (Die neue Lehre vom Geld und Zins, 1911)

    Nicht nur für jene "Experten", die die ganz hohe Kunst studiert haben, etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld NICHT zu verstehen, gibt es einiges nachzuholen. Wohl dem, der schon vor dem Jüngsten Tag damit beginnt:

    Jüngstes Gericht

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  2. Naja - "Wo die Menschheit aber heute wäre, hätte es die "heilige katholische Kirche" nicht gegeben, sprengt jedes Vorstellungsvermögen!"

    So einfach sollte man es sich machen. Das was Du unter "kath. Kirche" interpretierst ist das alte Rom, das antike Griechenland, das alte Ägypten und sogar die Summerer - sagen wir es kurz die sogenannte "Wiege der Zivilisation".

    Mich hätte beeindruckt, wenn Du fragen würdest: Wo wäre die Menschheit heute ohne die Zivilisation?

    LG

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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