Freitag, 4. Oktober 2013

Koalitionsverhandlungen: SPD muss für die CDU die Steuererhöhungen legitimieren

Die CDU braucht eine Partei als Koalitionspartner und Steigbügelhalter, die für Steuererhöhungen eintritt und der sie aufgrund der Demokratie klein bei geben muss. Schließlich will die CDU keine Wahlversprechen brechen.  Bitte erinnern Sie sich an den große Koalition von 2005. Die CDU war für Steuererhöhungen und die SPD trat mit "keine Steuererhöhungen" dagegen im Wahlkampf an. Am Ende hatten wir anstatt 18 % MwSt.-Erhöhung, sogar 19 %. Die Politik - egal welche Partei - tut nur das, was ihrer Meinung nach gut für den Markt ist, auch wenn dadurch der Mensch leidet. Es gibt keine Politik ohne Markt. Daher ist der Markt, das was uns aus dem Gleichgewicht bringt, nicht die Politik und nicht das Geldsystem. Nicht der Zins und Zinseszins muss weg, sondern der Profit und der Profitesprofit, aber dann ist kein Markt mehr da - und der Mensch braucht keine Parteien mehr. Er muss sich nicht mehr in Interessengruppen zusammenrotten, um andere auszugrenzen. Der Mensch hätte nichts mehr zum Denken und Grübeln, wie er zu mehr kommt, das er einem anderen wegnehmen kann, gemäß der Ordnung und der Moral.

Viele Grüne sind bereits in die CDU abgewandert. Es wird Zeit, dass die CDUler in der Partei der Grünen und der SPD, die sogenannten Realos, endlich in die Partei eintreten, zu der sie gemäß ihrer Gesinnung gehören - sie gehören alle in die CDU.

Die CDU ist in keinster Weise "linker" geworden, sondern die SPD und die Grünen sind "rechter" geworden. Das ist der Knackpunkt und "rechts" bedeutet, Realpolitik. Der Markt regelt alles und der Markt bzw. der Kapitalismus macht alle satt.

Daher ist eine Minderheitenregierung für die CDU angesagt. Sie soll alleine den Karren aus dem Dreck ziehen, den sie mit ihrer Realpolitik so tief in den Shit geritten hat.

Ich betrachte Politik als Realschauspiel, bei dem sehr viele Menschen unendliches Leid ertragen müssen und die Mehrheit immer davon überzeugt ist, dass das Gerechtigkeit sei. Überall versammeln sich die sogenannten Gerechten, die nichts anderes sind als REALOS, welche die Welt über den Markt verbessern wollen. Doch der Markt ist ein imaginäres Wesen. Er existiert nicht. Es gibt kein Eichhörnchen, das seine Nüsse gegen Geld an einem Marktstand anbietet. Es gibt keine Kuh, die ihre eigene Milch an andere gegen Geld verkauft. Das macht nur der Mensch, weil er den Markt für natürlich hält.

Aus diesem Marktdenken leitet er auch noch die Menschlichkeit ab und behauptet, dass Menschlichkeit nur dann angebracht ist, wenn sich daraus ein Geschäft machen lässt.

Wie widerlich und menschenverachtend ist das denn?

Es wird Zeit, dass wir uns nicht über die Charaktere in unserem Schauspiel "Die Welt" unterhalten, sondern grundsätzlich über das Theaterstück, denn es ist nicht real.

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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