Montag, 7. Oktober 2013

Shutdown: Die USA trauen sich ...

Wir spielen seit Erfindung der Zivilisation (Eigentumismus), das "Spiel des Lebens". Darin entscheidet sich, wer leben darf und wer nicht. Die USA setzten sich eine freiwillige Kreditgrenze, die nun wieder einmal angehoben werden muss: Für die Weltwirtschaft, wie es scheint. Doch von der Weltwirtschaft an sich profitieren die USA schon lange nicht mehr. 

Griechenland überschritt einen längeren Zeitraum seine sogenannte "freiwillige Kreditgrenze", bis der Markt sagte: Jetzt gebe ich dir keine Kredite mehr. Darin sieht der Mensch aufgrund seiner Schulung und Bildung plötzlich die selbst verschuldete Insolvenz. Gleichzeitig wird allerdings von den USA verlangt, seine Schuldengrenze anzuheben, bis der Markt eben sagt: "Jetzt bekommt Du keine Kredite mehr!"

Das ist das "Spiel des Lebens", das wir nicht aufhören können, zu spielen. Doch wer in diesem Spiel als Sieger hervorgehen will, muss die Angst überwinden, die Insolvenz anzustreben. In diesem Spiel allerdings waren die Karten grundsätzlich schon immer gezinkt, denn die USA verfügen über die Leitwährung "Dollar". Es ist daher für die USA kein Problem, die Insolvenz zu beantragen. Die Welt wird ihnen helfen und sie unterstützen, wegen der Leitwährung und sich dabei selber und freiwillig zu Grunde richten.  Sie immer das sogenannte große Ganze im Blick haben - DEN MARKT - alles andere zählt nicht. Gegenüber dem Markt, zählt auch kein einziges Menschenleben, selbst Präsidenten, Konzernchefe und Milliardäre, sind nur dann relevant, wenn die dem Markt dienen. Wer diese nicht tut, wird zerrissen, zerfleischt und verarmt.

Auf der anderen Seite müssen nun die hochwerten Chefökonomen, die uns seit Jahren predigen, dass der Staat der Bremsklotz in allem und jedem ist, feststellen, dass ihr größter Zahler und Auftraggeber wegbricht und sie keine Geschäfte mehr machen können. Die Profite bleiben aus, denn jeder Profit muss von irgendjemanden bezahlt werden, sonst existiert er nicht. Das ist das Problem unserer sogenannten Schöpfung.

So geschieht es gerade in den USA. Die private Wirtschaft wird lahmgelegt, wenn der Staat nicht mehr zahlt. Ein Szenario, das diesen Marktradikalen offensichtlich nie in den Sinn kam. Sie haben sich lediglich immer an der Profitseite - der Privatwirtschaft - orientiert und den Staat als Beelzebub dargestellt. In ihren Berechnungen konnte dieser "Staat" ganz einfach mit Privatwirtschaft ersetzt werden, aber sie haben sich nie die Frage gestellt, wie diese staatliche Privatdemokartiewirtschaft überhaupt in die Lage versetzt wird, Profite als Aufträge an die weitere Privatwirtschaft zu vergeben und vor allem zu bezahlen.

Daher frage ich mich ständig und immer wieder, warum die Herrschaft der Marktgläubigen immer noch eine Plattform und Zuhörer erhält, obwohl sie ständig nur Bullshit als Wahrheit zu verbreiten.

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