Dienstag, 26. November 2013

Mehr Arbeitsplätze in Deutschland - der Arbeitsboom - ohne Brot für den Arbeiter!

Die neoliberale Politik der platonischen Weltverbesserer trägt so langsam ihre Früchte. Wer Essen will, muss arbeiten - egal für welchen Preis. Am Ende für ein Stück Brot! !Wer weiß schon, was noch kommt? Noch vor wenigen Jahren beklagten sich die Leistungsträger unserer Nation darüber, dass sich das dumme, ungebildete Proletariat zu stark vermehrt und das akademische Zeugungsergebnis ausblieb. Nun regelt das der Markt - wie alles. 

Die Sitzplätze, die sich Arbeitsplätze nennen, werden rar und die freien Arbeitsplätze gibt es meist nur noch über Leiharbeitsfirmen oder Subunternehmen. So arbeitet der Arbeiter am Ende nicht nur einen Unternehmer reich, sondern gleich zwei, drei oder vier.  Da aber die Großkonzerne so gut wie keine Steuern zahlen und nur noch Auftragsverteilungsfrimen sind, muss der kleine Mensch, der eh nicht viel verdient immer mehr Steuern bezahlen. Es ist also nicht der Staat, der Euch aussagt, sondern der liebene Monopolist und menschenfreundliche Arbeitgeber, der nur aus purer Nächstenliebe all die wunderbaren Arbeitsplätze schafft und daher unglaublich und selbstlos sozial ist.

Aus diesem Grunde denkt sich nun die Politik den "Mindestlohn" von 8,50 Euro brutto die Stunde für den produktiven Menschen aus, die alle reich arbeiten müssen. Damit die große, menschenfreundliche Politik nicht ganz so unmenschlich dasteht, wie Platons utopischer Staat. Der allerdings nur utopisch formuliert war und jetzt nach 2.500 Jahren irgendwelche Klugscheißer auf die Idee kommen, es endlich in die Realität umzusetzen.

Daher erscheint es plausibel, dass die USA nun wieder auf Charmtournee in Deutschland gehen muss - ganz ohne einen Kennedy, der da ruft: "Isch bin ein Berliner!". Der Kronprinz Obama, der Weltpräsident der deutschen Herzen, darf sich momentan nicht in Deutschland sehen lassen. Er müsste sich nicht nur hinter Glasscheiben verstecken, sondern hinter dicken Mauern.

Die NSA-Abhörung war nur gut gemeint und zu unserem Schutz, werden sie nun sagen und dabei denken: "Jetzt machen wir es wieder die Abhörung wieder geheim ...!"

Wer Arbeiter derartig unter Druck setzt, ist als Wirtschaftsvertretung (Regierung) gezwungen, das produktive Volk zu überwachen, und zwar jeden Einzelnen. Aufstände müssen bereits im Keim erstickt werden. Das ist effektiver, als sich gegen lästige Demonstranten mit Trägengas und Knüppel durchzusetzen.

Niemand will in Europa und den USA einen Marsch der Masse auf die Regierungsgebäude bzw. Fabrikhallen, wie es gerade in Thailand passiert. Auf der anderen Seite wird nun Georgien in die EU aufgenommen, obwohl geheime Absprachen zwischen Polen und den USA durch Wikileaks veröffentlicht wurde, die besagen, dass man versucht Russland über Georgien zu einer militärischen Auseinandersetzung zu provozieren.

Es ist einfach unglaublich, was sich die Politik heute überall erlauben kann und die Journalie hält einfach die Augen und Ohren zu, damit sie darüber nicht schreiben muss. Es ist viel wichtiger über die Bundesliga und Bayern München vs. Dortmund zu berichten und wer gerade mal wieder in der Nationalmannschaft nicht spielen darf. 


Die Berichterstattung über die langwierigen Koalitionsverhandlungen werden wie ein spannender Krimi aufbereitet, wobei der Mord an der Demokratie erst in der 10. Staffel passiert und niemand mehr da ist, der anklagt. Hier findet kein Komplott statt, sondern es ist die absolute Umnachtung des Geistes, der wie ein Krämer dem Kalkül des Geldbeutels folgt. Im Kleinen wie im Großen.

Letztendlich muss man sich fragen, warum eine Demokratie überhaupt eine Koalition zum regieren braucht? 

In einer Demokratie kann jede Partei ihren Vorschlag zur Abstimmung einbringen und jede Partei dafür oder dagegen stimmen. Koalitionen sind nichts anderes als eine Augenwischerei. Ich bin gerade am überlegen, ob ich noch schnell in die SPD eintreten soll, damit ich gegen die Große-Koalition stimmen kann.

Ich jedenfalls würde mir an diesem sozialen Blutbad, das bald in Europa angerichtet wird, niemals die Finger schmutzig machen. Die SPD und die Kommunisten waren schon einmal so schlau und verabschiedeten sich von einem Parlament, bevor es sich selber aus purer Vernunft und Kalkül selber abschaffte.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler



1 Kommentar:

  1. "...ohne Brot für den Arbeiter!..." Ja was denn? Wer kein Brot hat, soll Kuchen essen!

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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