Donnerstag, 31. Oktober 2013

Maut für alle wird kommen - Seehofer setzt sich durch

Weltonline umschreibt das wie folgt: "Die EU hat eine Pkw-Maut für Ausländer für möglich erklärt - wenn auch Inländer zahlen müssen." - Außerdem ist es unseren schlauen Journalisten entgangen, dass ein Teil der Mautgebühren als Provision an Toll-Collect abgeführt werden. So schafft Seehofer das Kunststück, die Kfz-Steuer als private Einnahmen umzudeklarieren. Es lebe der Neoliberalismus und wenn die Straßen marode sind, wird einfach die Mautgebühr erhöht. Niemand - besonders die CDU/CSU sind für Steuererhöhungen. Wieder mal ein Phyrussieg für die Klugen dieser Welt.

 Das ist Volksschuleniveau zur Bildung der Bevölkerung. Man sollte die Wahrheit immer schmeichelhaft aussprechen. So bemerkt der "kleine Mensch" nicht wie er sich selber mit seinem Geiz und seinem Gerechtigkeitwahn immer und immer wieder betrügt.

Die meisten PKWs, die auf deutschen Autobahnen fahren, sind nun mal in Deutschland zugelassen. Eine "Ausländer-Privatmaut" würde daher finanziell gar keinen Sinn machen. Der Dämlichkeit der Menschen mit ihrem einfältigen Geldbeutelhirnfortsatzdenken ist die heutige Logik und deren Paradox zu verdanken.

In wenigen Wochen, wird sich der sogenannte Berufsverkehr über die Land- und Bundesstraßen wälzen. Ich freue mich auf die Lösungsvorschläge für diese "neue Problem". Der heutigen Innovation von unseren klugen Denkern sind keine Grenzen gesetzt. Am Ende wird sich der Ratschlag: "Fahrt mit dem Fahrrad oder geht zu Fuß..." - durchsetzen.

Danach entschließt man sich die Straßen zu privatisieren. Ein staatliches Eigentum ist wettbewerbsverzerrend und wer sich in dieser schönen, neuen Zukunft eine Vignette oder gar ein Auto leisten kann, gehört zu den Gewinner oder besser gesagt zu den gerecht bevorzugten Leistern.

Nun schlägt natürlich der Hochmut der Stadtbevölkerung höher. Sie können noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad bequem um die Ecke einkaufen, aber weil die Logistik für dieses breite Angebot zu teuer wird, kommt es zu einer Konzentration der Einkaufsmöglichkeit außerhalb der Stadtgrenzen. Da wird selbst die Busfahrt zum Luxus und wer mit großen Einkaufstüten die Bus belagert, muss in dieser Zukunft ein oder zwei Extraticktes lösen. Das ist Markt und Wertschöpfung bzw. Gerechtigkeit.


In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Sonntag, 27. Oktober 2013

NSA: Plötzlich ist Merkel das Opfer und nicht der Täter ...

Warum sollen Merkel und Obama plötzlich die Wahrheit sprechen. Sie sind beide Kämpfer für  den funktionierenden Markt".  Kämpfer sterben für ihre Ziele auch den politischen Tod, wenn es notwendig.

Die Prinzipien des Kampfes gelten überall. Der Geist lebt auch weiter, wenn beide ihre Ämter räumen. Daher VORSICHT und nicht die Falle von PRISM tappen. Bedenken Sie immer es ist ein Monitoring-Programm. Es greift mit Meldungen und Informationen in ihre Wahrnehmung ein und beeinflusst damit ihre Gewissensbildung. So wird schnell mal das im Dualismus als Böse definierte, zum Guten erklärt.

Wer das Buch aber vom Ende zum Anfang liest, sieht mehr. In diesem Falle ist der "funktionierende Markt" immer das Ziel - das Ende. Im Spiel des Lebens, spielen Menschenexistenzen keine wichtige Rolle.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler


Samstag, 26. Oktober 2013

Sozial ist, wer reich ist: Tschechen wählen Milliardärspartei ins Parlament

19 % Wählerstimmen für den Milliardär Andrej Babis. Eigentlich muss man ihn als Oligarchen bezeichnen, der aufgrund seiner kommunistischen Parteikontakte den perfekten Einstieg in den Kapitalismus auf Kosten von Staatseigentum fand. 

Nun ist er ein Verfechter der Freiheit. Er kämpft für die Freiheit des Marktes, damit Menschen wie er noch mehr Geld machen können.Das finden die Menschen in Tschechien offensichtlich wählenswert und erhoffen sich durch ihn den wirtschaftlichen Aufschwung, denn soziales Engagement eines Staates ist von einem eingefleischten Ökonomen nicht zu erwarten. Dennoch zittert die Welt vor den Kommunisten, die mit 15% im tschechischen Parlament vertreten sind. Man wittert bereits wieder eine aufkeimende, kommunistische Verschwörung. Wobei angemerkt werden muss, dass jeder, der sich heute noch für staatliche, soziale Netzwerke einsetzt, als Kommunist deklariert wird und das was früher Rechtspopulisten waren, sind heute die Vertreter der Mitte und die Gemäßigten.

Ich bin mal gespannt, wann in Europa die ersten Gerwerkschaften als gesellschaftsfeindlich betrachtet und verboten werden. Diese Verbote werden dann von den Massen als soziale Revolution verstanden, schließlich geht es um die Freiheit des Marktes. Die heilige Kuh der Marktradikalen wird mit dem Herzblut der Einfältigen beschützt.

Nein, ich möchte nicht an die Nazi-Zeit in Deutschland erinnern, sondern an den Smith-Act in den USA.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

No-Spy-Abkommen zwischen USA und Deutschland

... das ist wie ein Vertrag mit der Schwarzen Witwe, der beinhaltet, dass sie ihren Begatter nicht auffrißt. Würde sie ihn allerdings nicht fressen, würde die Art aussterben.

Euer Politprofiler

Spioniert die NSA für amerikanische Konzerne?

Das muss eindeutig mit "JA" beantwortet werden. Amerika befindet sich auf dem Weg zum "freien Markt". In dieser Ideologie ist sogar vorgesehen, dass die Polizei eine Privatfirma sein soll. Selbst die Justiz wird sich privat formieren und sich entsprechendem dem Markt anpassen. 

Wobei angemerkt werden muss, dass die Finanzierung von PRISM, Keyscore und anderen Monitoring-Programmen von sämtlichen Nationen finanziert werden, die sich zum Club der "freien, demokratischen Welt" zählen dürfen.

Dieser Vertrag ist ein fairer Handel. Die Nationen außerhalb der USA erhalten von den ausgespähten Daten relevante Informationen, falls ihre Stabilität bedroht wird, welche die Einführung des "freien Markt" in der Zone der "freien, demokratischen Welt" behindert oder gefährdet. Daten über die USA stehen niemals zur freien Verfügung. Selbst Regierungschefs müssen sich diesem freiwilligen Monitoring unterwerfen, wie im Fall Angela Merkel. So wird verhindert, dass keine falsche Entscheidungen aus Übereifer getroffen werden.

Die USA reden daher bei allen vorbereitenden Maßnahmen zu diesem großen Umbruch in der Welt mit. Alles hat sich der Nützlichkeit im Sinne der Wertschöpfung zu unterwerfen. Diese moralischen Grundregeln haben wir heute längst verinnerlicht. Der sogenannte Bürger schreit förmlich nach seiner eigenen Entmündigung und nennt diese auch noch "Eigenverantwortung".






Freitag, 25. Oktober 2013

Jeder sechste Deutsche ist arm

Eine seltsam anmutenden Studie, während aus dem Äther der Volksmotiviation vom

  • deutschen Wirtschaftswunder
  • deutschen Jobwunder
  • deutschen Wirtschaftsmotor

gesprochen wird. Die Bilanz der empfundenen Realität sieht aber anders aus:

  • 300.000 Obdachlose
  • Aufstocker
  • 600.000 Haushalten wurde der Strom abgestellt
  • 2,5 Mill. Kinder leben in Armut
  • 3 Mill. Armutsrentner
  • 4,4 Mill. Hartz4-Empfänger
  • 7,2 Mill. Niedriglohnarbeiter

Plötzlich befindet sich Deutschland in einer Moraldebatte. Man wird zum Moralapostel und spricht von der Nächstenliebe, der exzessiven Gier und der Habsucht. Man will das Blatt wenden und alle zurück zum Start berufen.

Doch das ist Marktwirtschaft!

Vergleichen Sie das Ganze es mit einem Massenmarathon. Jeder geht an den Start, viele kommen am Ziel an, aber nur einer gewinnt.




  • Sollen nun alle gewinnen?
  • Bekommt jeder die Siegesprämie?
  • Wird ohne Marathon auch gesiegt?
  • Was ist ihre Lösung?

Wollen Sie nur das Gewinnen verbieten oder kollektivieren?
 Ist der Marathon und der Wettkampf der Sinn des Überlebens?
Ist nun der Wettkampf der Irrsinn?
Wie kann man ohne Kampf gewinnen?

Geht gewinnen ohne zu verlieren?

NEIN! NEIN! NEIN!

Wer also nicht verlieren will, darf nicht spielen.
Ist aber das Existieren nur vom Spiel abhängig, wird das Spiel zum Zwang.
Daher muss sich jeder selber die Frage beantworten:
Was macht Spielen lebensnotwendig?

Wer nur das Spielen verbietet und trotzdem Gewinne verteilen will,
befindet sich in seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.

PRISM ist ein riesiges Monitoring-Programm - Die Manipulation der Manipulation

"Eine Funktion des Monitorings besteht darin, bei einem beobachteten Ablauf bzw. Prozess steuernd einzugreifen, sofern dieser nicht den gewünschten Verlauf nimmt." (Quelle: Wikipedia)  Im Fall von PRISM wird bereits bei der "freiwilligen" Willensbildung eingegriffen, um den Markt und den favorisierten Gewinner zu übervorteilen. Das hat rein gar nichts mit Manipulation zu tun.

Neutral betrachtet ist man auch Teil des System, wenn man andere Personen, Gruppen oder Nationen als "favorisierten Gewinner" in diese Formel einsetzt. Das Prinzip bleibt bestehen. Am Prinzip wird - egal welches Marktkonzept man propagiert - nicht gerüttelt. 

Die Akteure sind anhand der dargestellten Fakten selber davon überzeugt, dass sie aus freiem Willen ihre Entscheidungen treffen. PRISM und alles andere was an dieses sogenannte Überwachungssystem angeschlossen ist, analysiert genau, wo und wie man die Masse informieren muss, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Merkel: WIR stehen zwischen USA und Europa

Angela Merkel sagte heute: "WIR stehen zwischen Amerika und Europa!" Sie meinte, man muss sich bemühen, wieder Vertrauen aufzubauen. Aus diesem Grunde werden die Menschen nun mit Abkommen, Verträgen und Antiabhörvereinbarungen wieder zum Vertrauen gegenüber den USA herangeführt. Die Frage ist allerdings, zu welcher Gruppe zählt sich Angela Merkel. Sie sieht sich nämlich zwischen den USA und Europa. Damit ist wohl die Bevölkerung der jeweiligen Nationen gemeint - das Humankapital.

Wenn wir heute von "Global Power" reden, reden wir von Weltmacht und empfinden damit nicht, dass wir von einer Regierung reden, sondern von der Wirtschaft. Doch auch die Wirtschaft hat kein Gesicht und ist keine greifbare Person, sondern lediglich der Geist des Marktes, der sich nur je nach Zeit ein Gesicht gibt. Früher waren es die Kaiser und König, später die Medici, die Hanse und heute sind es die sogenannten Globalplayer.

Es spielt daher keine Rolle, ob nun Personen in Politik oder Wirtschaft verschwinden, Firmen zerschlagen oder Pleite gehen, der Geist des Marktes lebt immer weiter, in anderen Menschen. Selbst bei der franz. Revolution oder der amerikanischen Tea-Party im 17. Jh., lebte der Geist des Marktes in den Revolutionären weiter.

Aus diesem Grund muss man PRISM als sehr abstrakt beschreiben. Es hält Sie lediglich im Marktdenken gefangen und gibt Ihnen nicht einen Hauch von eigenständigem Denken als Freiraum. Was man heute in den zahllosen Diskussionen, auch außerhalb der verpönten Mainstream-Medien - mit den sogenannten Befreiten und Aufgewachten - beobachten kann.

Die PRISMER 

PRISM ist daher nichts anderes als eine Manipulation des gewohnten Marktdenkens (auch eine Manipulation des Verstandes), das eh jeder anwendet. Daher ist jeder ein PRISMER. PRISMEN gab es schon bevor das Wort für die heutige Form des Monitorings erfunden wurde. Stellen Sie sich PRISM einfach als ein Intrigenspiel an einem mittelalterlichen Königshof vor. Der Adel bekämpft sich gegenseitig in der Vorherrschaft der Macht im Reich (Markt). Dazu benutzt er die Bevölkerung, in dem er ihnen alle möglichen Wohltaten verspricht. Früher gelang diese in Form der religiösen Moral, heute macht man das mit der Marktmoral. 

Höre ich nun den Menschen zu, was sie in Sachen Gerechtigkeit und Anstand zu sagen haben, agieren sie innerhalb des vorjustierten, moralischen Kompasses im Marktdenken. Jeder ist in seinem Inneren davon überzeugt zu wissen, was richtig und falsch ist; wer zu den Verlieren zu zählen hat und wer das Recht hat im Kampf am Markt zu gewinnen. Eine durch und durch faschistische Weltanschauung. Die es bereits gab, bevor das Wort "Faschismus" erfunden wurde.

Letztendlich denkt der zivilisierte Menschen nur über seinen künstlichen Hirnfortsatz - den Geldbeutel (Vorteilsbeutel) - und beschäftigt sich mit der Frage, wie er ihn füllen oder gefüllt halten kann. Mit Zivilisation muss daher das Marktdenken verstanden werden. Es war keine Befreiung der Menschheit, sondern ist ein riesiges Gefängnis ohne Mauern. In diesem Denkgefängnis regulieren wir uns selber, mit einer erfunden Moral.

Ein anderes Lebensziel kennt der zivilisierte Menschen nicht mehr. Das Irrationale wurde so zur gelebte Realität (Ewigkeit). PRISM ist einfach nur ein Manipulation der Manipulation. Es manipuliert sie nur in der Entscheidung, wie der Markt (das Gefängnis) in der Zukunft geführt werden soll. Das Humankapital soll ein Konsumgeld erhalten und wird damit von den übrigen wirtschaftlichen Prozessen und Wertschöpfungsketten ausgeschlossen. So sind sSie momentan programmiert und werden per Monitoring überwacht. Damit da auch ja nichts schief geht.

Die vorgesehene Zukunft werden die Massen also per Mehrheitsentscheid, also demokratisch herbeiführen. So lauten alle mir bekannten Lösungsvorschläge in dieser Welt. Der Trick dabei ist: Die Masse wird sich am Ende freiwillig für die ewige Unterdrückung entscheiden und dies als ihre Natur empfinden.Damit werden als künftigen sozialen Unruhen, die sich gegen die Macht richten im Keim erstickt. Wir leben also in einer okkulten, religiösen Welt - angetrieben von Wahnvorstellungen der angeblichen Gerechtigkeit innerhalb einer radikalen, unterdrückenden Ordnung. Wir erarbeiten uns logische und argumentativ schlüssige Maßnahmen, als Willen, um uns selber zu unterdrücken. Das ist der perfekte Faschismus und die angestrebte "Staats/Marktform" der platonischen Liebe.

Jeder argumentiert irgendwie in der Marktlogik argumentiert und bezeichnet dies als logisch. Doch es gibt bis heute keine physikalischen Beweis für die Existenz des Marktes (Eigentumismus). Daher kann das, was der Mensch heute als "freies Denken" bezeichnet nicht frei sein, sondern er ist ein ideologisch erzogener Mensch ohne Verstand.





Bitte bemühen Sie sich, nicht auf die Empörungswelle "Ich werde abgehört" aufzuspringen, sondern versuchen Sie es neutral zu betrachten. PRISM ist ein Monitoring-Programm. Es kennt nicht jedes geschriebene, gelesene und gesagte Wort, sondern es kennt ihre innersten Absichten und Ziele. Es bietet ihnen Möglichkeiten und Lösungen, ihre angeblichen Ziele zu erreichen, aber immer unter dem Gesichtspunkt, dass es "großen Ganzen", dem Markt nützen.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Merkels Privathandy: Demnächst veröffentlicht Snowden die Mitschnitte?

Plötzlich gerät Bewegung in die "alte" Bundeskanzlerin. Als es um die Überwachung der 80 Millionen Deutschen ging, war alles nicht so schlimm und im normalen Rahmen des Akzeptablen in Bezug auf Terrorismusbekämpfen. Wird nun das Privathandy der Bundeskanzlerin überwacht, ist es eine Abhöraffäre und einen persönlichen Anruf bei "Big Brother Obama" wert. 

Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis Edward Snowden beginnen wird, die Telefonmitschnitte unserer Regierenden zu veröffentlichen. Es würde mich nicht wundern, zu hören, wie sich Angela Merkel ganz privat über die Naivität der Deutschen lustig macht. Ähnlich den Bankern, die auch ihren Spaß mit der Bankenrettung hatten.

Lassen wir uns überraschen, was uns die Zukunft noch bringt. Snowden sagte doch, er konnte sich über miteinklinken, warum also auch nicht bei Angela Merkel. Ich an seiner Stelle hätte das garantiert gemacht. Schließlich gilt sie laut Forbes als "die mächtigste Frau" der Welt. Da will man doch erfahren, was sie zur "mächtigsten Frau" der macht.







NSA-Affäre: Verspätetes Affentheater von Angela Merkel

Direkt aus dem Kanzleramt kommt am 23.10.2013 eine überraschende Meldung. Angela Merkel reagiert unerwartet und vor allem extrem zeitverzögert auf die NSA-Abhöraffäre. Nicht weil viele Deutsche aus den USA überwacht werden, sondern ihre Reaktion erfolgt erst, weil angeblich ihr eigenes, persönliches Handy überwacht wird. Angela Merkel übt sich plötzlich in Entrüstung und gibt eine Pressemittlung heraus, damit ihr Volk von ihrer großen, heldenvollen Tat erfährt. Sie tadelte Barack Obama, den großen Weltführer, ganz persönlich durch die Telefonleitung bis in die USA hinein.

Wobei sich ein rational denkender Mensch fragen muss, warum Angela Merkel überhaupt von den USA abgehört werden muss. Sie erstattet garantiert täglich Bericht in der amerikanischen Botschaft. Meiner Meinung nach ist sie eine aktive NSA-Mitarbeiterin. Sie macht den Eindruck, dass keiner ihrer Entschlüsse ohne die ausdrückliche Genehmigung aus den USA veröffentlicht wird.

Angela Merkel erleidet momentan ein massives Imageproblem. Sie ist nicht mehr die gefühlte Frau der Taten. Hollande, der franz. Präsident, war vor wenigen Tagen der Held der deutschen Zeitungsleser. Er bot den USA, wie Brasilien und Bolivien in Bezug auf die NSA-Ausspähungen, die Stirn. In zahllosen Kommentaren wurde Angela Merkel als Weichei beschimpft und verlacht. Das Ausmaß der Kommentare war unübersehbar.


Das kann die Imageabteilung der deutschen Wirtschaft natürlich nicht auf ihrer Kanzlerin sitzen lassen. Sie muss die Powerfrau sein, komme was da wolle. Es musste ein glaubwürdige Geschichte her, die Angela Merkel in die Lage versetzt, theatralisch doch noch eine Verbal-Attacke gegen die USA in Sachen NSA abzulassen. Ihr persönliches Handy war in diesem Fall die ultimative Lösung.

Jetzt ist Angela Merkel auch die Heldin der Deutschen, obwohl die NSA-Affäre längst ad acta gelegt ist und die beiden Geheimdienste in freundlicher Verbundenheit nun die Deutschen überwachen, ausspähen, analysieren und abhören. Es dient nur dem gutem Zweck, dem Frieden und der Demokratie. In machen Situationen kann man als Regierende eben nicht einmal den Regierten mehr trauen.


Mittwoch, 23. Oktober 2013

VW-Gesetz von Europäischem Gerichtshof bestätigt

Es ist nicht notwendig, den Staat zu enteignen. Dies geschieht ganz einfach und freiwillig durch die Marktgesetze. So wie heute die Troika, Griechenland zum Ausverkauf zwingt, werden andere Staaten das gleiche Schicksal erleiden, weil ihr es bei Griechenland als gerecht empfandet. Ihr werden von Eurer Gerechtigkeit am Ende selber gerichtet.

Der Markt befreit sich von selbst vom Staaten. Das ist kein Systemfehler, sondern ganz normale Ökonomie. Statten dienen dem System nicht mehr. Sie sind pleite. 

Das ist die viel gepriesene Eigenverantwortlichkeit und die Freiheit, die alle wollen. Der Markt regiert. Er regierte schon immer. Er bestimmt die Moral und stellt fest, was gut und schlecht ist. Das macht er nicht nur mit Produkten, sondern auch mit Menschen.

Der Markt wird sich seinen Menschen erziehen und bilden bzw., er hat es bereits gemacht. Der Markt wird Euch auf einander hetzen, wie Kampfhunde und ihr werde nicht einmal begreifen warum. Ihr werde nur das Gefühl dabei haben, dass es das Richtige und Gerechte ist, was ihr tut und trotzdem seid ihr Bestien.

Nur die Angepasstesten werden diesen Kampf überleben. Doch sie werden jede Menschlichkeit vergessen haben. Sie werden aber nur so lange leben, wie sie dem Markt nützlich sind, denn in der Nützlichkeit liegt das Gute. Das Schlechte wird vernichtet. Ihr werdet freiwillig Euch für Eure Unnützlichkeit richten. Wo bei all dieser Logik allerdings die viel gerühmte Menschlichkeit ist, die alle vorgeben, in sich zu tragen, bleibt mir ein Rätsel.


Dienstag, 22. Oktober 2013

Altersarmut: Die Puttels dieser Welt bleiben auf der kalten Asche sitzen

Die erste Generation der emanzipierten, berufstätigen Frauen geht nun in Rente. Sie fordern ihren Tribut. Die kommerziell entlohnte Frau, war lediglich als Rentenbeitragsbeschafferin und Konsumentin geplant. Ihre Rentenanforderungen standen damals noch weit in der Zukunft und wenn es so weit ist, wollte man das Problem der Rentenzahlungen lösen. Nun ist es so weit und es gibt keine Lösung, außer ein Leben in Armut. 

Die Frauen haben viel gearbeitet und nichts verdient. Sie arbeiten für Miete und das schicke gesellschaftliche Leben, das man ihnen tagtäglich über die Medien präsentierte. Sie arbeiteten für den schicken Fummel aus der teuren und edlen Boutique; für den Luxusurlaub in fernen Ländern mit noch billigerem Personal; sie arbeiten für ihre Kinder und ihre Ausbildung. Die sich heute scheuen, der Mutter finanziell unter die Arme zu greifen, denn eigentlichen kennen sie ihre Mutter nicht. Sie ist fremd. Sie war immer auf der Arbeit; sie war der Weihnachtsmann der schönen, tollen Geschenke, welche die Kinder in den Augen der anderen aufwerten sollten - mehr nicht.

Dies ist kein Plädoyer für Schwarz-Weiss-Denker, die nun daraus schließen wollen, ich unterstütze die Unterdrückung der Frau in der Familie durch den Mann und die Ökonomie. Es ist viel mehr eine Offenlegung der Fakten, die dazu führen soll, dass weder Schwarz, noch Weiss, im übertragenden Sinne eine Lösung in sich birgt. Der Dualismus ist nicht der Schlüssel für die sogenannte Glückseligkeit, sondern die freiwillige Geißelung ohne Sinne und Zweck.  



Bei Mama und Papa ist nichts mehr zu holen


Bei Mama und Papa ist meist nach Eintritt in das Rentenalter nix mehr zu holen. Sie werden zum Klotz am Bein, der früher oder später sogar noch kostspielige Pflege einfordert. Daher spreche ich ein  "Hoch" auf  Alice Schwarzer und ihre Revolution der "kurzen Röcke" aus. Sie gab den Frauen das Selbstbewusstsein, ihr eigenes Geld für sich zu verdienen und rekrutierte Heerscharen von billigen Arbeitskräften, die bedingungslos konsumierten und den Markt wachsen ließen. Der Erfolg schien grenzenlos. Das Leben von der Hand in den Mund, war IN. Der männliche Egoismus in der Familie wurde dadurch nur um den weiblichen Egoismus erweitert. Seit dem kämpfen Mann und Frau um die Vorherrschaft in der Firma "Familie". Mit Gleichberechtigung hat dies nichts zu tun, außer man betrachtet einen Kampf und den daraus resultierenden Sieg, als Gleichberechtigung. Wobei die anerzogene Unterwerfung der Frau oder des Mannes auch keine Lösung ist. Das Herrschafts/Kampfprinzip bleibt dasselbe.




Vernünftige Wesen beider Geschlechter entscheiden sich daher für das Vorteilhafteste im praktizierten Egoismus. Man wird Einzelkämpfer und schafft sich eine künstliche Familie, wie z. B. den Staat und seine sozialen Leistungen. (Anonymisierte Familie) Der aber am Ende genauso überfordert sein wird, wie ein Vater und Mutter, die allen Kindern die gleiche Fürsorge gönnen wollen. Es kommt zu einer Unterschiedung der Kinder, aber dieses Mal nicht durch die leiblichen Eltern, sondern durch die künstlichen Eltern, eines künstlichen Familienersatzes. Der Geschwisterkampf wird zur Lebensphilosophie und begünstigt die Überzeug, der Egoismus ist die Lösung aller Probleme manifestiert sich als Allgemeinwissen und wird zur Kultur.

Förderung bekommt nur derjenige, der sich mit Ehrgeiz und Leistung auszeichnet. Auszeichnung bekommt man nur, wenn man andere schlecht aussehen lässt. Die Menschheit beginnt sich gegenseitig zu erschlagen wie Kain und Abel, im Wettstreit um die Gunst des Gebers, in diesem Falle des Marktes bzw. der wirtschaftlichen Karriere und der damit verknüpften Einkommen, an diese wiederum die anerzogene Vorstellung von Glückseligkeit und Wohlstand geknüpft sind.

So sind wir all die bösen Stiefgeschwister eines Aschenputtels, das heute auch ein Mann sein kann. Gefangen in der Vorstellung, es sei Gerechtigkeit. Aber selbst das moderne Aschenputtel wird noch mit der Vorstellung vom erlösenden Prinzen bzw. Prinzessin in seinen Leistungsmöglichkeiten gesteigert. In der Vorstellung vom gesellschaftlichen Aufstieg, bis zum darüber liegenden Status der empfundenen Peiniger, um sie mit Gerechtigkeit zu richten bzw. zu bestrafen.  Gerechtigkeit ist nur eine andere Form von RACHE.

Daher ist jeder Kampf um die sogenannte Freiheit nur ein Kampf um die Macht. Selbst Aschenputtels wollen nur die Macht der Rache, die man heute landläufig "Gerechtigkeit" nennt. 

Der AN (Arbeitnehmer) - das Puttel des Wohlstandes

Betrachtet man nun unsere sogenannte Gesellschaft, besteht sie vorrangig aus Puttels (AN), die auf die Erlösung durch den Prinzen zu hoffen wagen. Jedes Puttel träumt von eigenen Guthofs, denn eigentlich ist das Puttel der rechtmässige Erbe, so wird es auch von den anderen noch niedrigern Puttels in der Firma behandelt, den Knechten und Mägden. Denen will SIE oder ER - der perfekte und gerechte Egoist - ein guter Herrscher - sein. 

Daher hat selbst der Gerechteste unter uns, der den Regeln des Marktes - des neuen Gotte/Zeus/Apollo/Mars/Buddha/Mudabo - gehorcht, nur die Macht und den Kampf im Sinne. Er nennt seine Unterdrückung eben Gerechtigkeit, die sich argumentativ und logisch vom universellen Recht des Marktes ableiten lassen. Daher verfügt der Mensch heute nur über einen Marktgeist in seinem Hirn, den er Vernunft nennt. Der Verstand liegt aber fern ab allem, was man heute als gut und schlecht definiert. Selbst die sogenannte "Rolle der Frau", die wir abschaffen wollen, ist nur ein Resultat des Marktes. Die Natur kennt keine Rangfolge der Geschlechter. Die Natur verlangt auch nicht vom Mann, die Kinder zu gebären, damit der Frau ein bessere Karrieremöglichkeit im Markt beschieden ist. Der Sinn des Lebens ist nicht der Markt.

Der platonische Staat der Liebe des Marktes

Wer heute die alte "Rolle der Frau" abschaffen will, ist nur ein Jünger im Geiste Platons, der Männer und Weiber für sein "Großes Ganzes" - den Markt - streng erzieht. Er erzieht sie so, dass sie am Ende die Lüge als Wahrheit annehmen und die Ungerechtigkeit des Marktes als Gerechtigkeit ansehen und als Schicksal annehmen. 

Das ist der perfekte Staat. Wobei mit Staat nicht mehr das übergeordnete "elternliche Wesen" - der Staat - gemeint ist, sondern der egoistische, schonungslose und rücksichtslose Markt, als Herrscher über Geist und Willen der Menschen. Selbst das, was wir heute als Reich und Bestimmend definieren, ist den Regeln des Marktes ausgesetzt und fluktuiert, wie Angestellte einer Firma.

Die Menschheitsfirma

Das einzige Problem dieser sogenannten "Menschheitsfirma" ist: Männer und Frauen müssen sich vereinigen, um den Markt mit neuen Menschen anzufüllen. So wird der Marktegoist zu seinem eigenen Feind, weil er sich nur noch dann vermehrt, wenn es für ihn nützlich ist bzw. von Vorteil. Daher haben wir heute auch die Diskussion über den Geburtenrückgang in den Industrieländern. Das Paradox des Marktes schlägt wieder mit voller Wucht zu. Einerseits brauchen wir Konsumenten für den Markt und seinen Mehrwertgewinn, auf der anderen Seite haben wir nicht mehr genügend Arbeitsplätze um die erwachsenen Kinder in vollwertige Konsumenten umwandeln zu können. 

Die einzige marktwirtschaftliche Lösung ist: Die Kinderlosen müssen mehr und teurer konsumieren und die fehlenden Kinder damit ausgleichen. Sie müssen auch dann noch konsumieren, wenn sie längst den Arbeitsplatz für die nächste Generation geräumt haben. Doch die ausgezahlten Renten reichen nicht mehr dafür. So muss der junge Mensch jetzt die Alten subventionieren, damit sein Arbeitsplatz durch den Konsum der Alten aufrecht erhalten bleibt. Verweigert er sich diesem, aufgrund seines Egoismus, wird der Markt zusammenbrechen - wir nennen das Wirtschaftskrise - weil der Konsum der Jungen für den Markt und den Wohlstand nicht mehr ausreicht.

Im Grund können wir es drehen und wenden wie wir wollen: Der Markt gewinnt und am Ende verliert er doch, mit samt der gesamten Menschheit. Vor diesem globalen Zusammenbruch stehen wir gerade. Wir nennen es Finanzkrise, Staatenkrise oder Staatspleite, Sparprogramme, neue Verfassung ect.

Es ist überall ein unbändiger Wille da, den Markt zu retten, um damit die Menschheit zu retten, weil der Glaube vorherrscht, die Menschheit sei ein Markt. Das ist aber falsch! Die Menschheit existiert auch ohne Markt, wie sie auch ohne den Glauben an einen Gott weiter existiert. 

Die Menschheit als Ganzes ist keine Firma, deren Mitglieder sich gegenseitig für ihre Leistung bezahlen und daraus Mehrwert schöpfen können.

Er ist genauso dämlich, wie der erste Mensch, der einem Baum ein Opfer bringt, damit er im nächsten Jahr noch mehr Früchte trägt. Die Menschheit ist kein Baum und sich selber gleichzeitig der Gärtner, der ihn stutzt und schneidet und gleichzeitig der Affe, der die Äpfel frisst.



In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Samstag, 19. Oktober 2013

Überraschung: Wir haben eine große Koalition - Schwarz/Rot

Am 09.10.2013 verkündete BDA-Vorsitzender Hundt im Gebäude der Bundespressekonferenz, dass sein Verband eine große Koalition befürworten würde und in Sachen Mindestlohn werde man schon noch eine Lösung finden.

Upps - und jetzt am 18.10.2013 sagen CDU und SPD genau dasselbe wie der BDA.



Es bleibt dabei: (Gemäß der Schirrmacher Aussage)
Die Wirtschaft spricht mit der Presse. 
Die Presse spricht mit dem Volk 
und das Volk sagt der Politik, was sie zu tun hat. 


Ich gehe sogar noch weiter: Die Politik wird Euch all Eure Träume erfüllen. 

  • Steuererhöhung
  • Mindestlohn
  • Abschaffung der Renten-und Krankenversicherung für ein BGE
  • ... und all die schönen Wünsche, die Euch die Neu-lieber-allen in den Kopf gepflanzten
    von denen ihr glaubt, es seien Eure eigenen

ACH ÜBRIGENS - diese geschah mit PRISM! Das ist nicht nur ein Programm zum Abhören, sondern eine Willensbildungsmaschine.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Freitag, 18. Oktober 2013

Du bist klasse!


Warum muss ich unbedingt zur Oberklasse gehören,
um klasse zu sein?

Selbst Putzfrauen denken in Ober/Unter/Bezirks- und Regionalliga.

Schrauben-Würth kauft zwei Schlösser als Feriensitz - kein Firmensitz

Darüber gab es keinen Aufschrei in der Presse, obwohl dieser Herr seine Mitarbeiter wie in Sklavertreiber an der Kandare hat. Er kauft sich diese kleinen Schlösslein von seinem eigenen erarbeiten Geld. Er ist schließlich der Leister und Macher in diesem Lande und die anderen nur billige, dumme Tage- und Monatslöhner. Er liebt sie, indem er sie einstellt und wer nicht den Umsatz bringt, den er erwartet, wird er wieder entlassen. Früher war es noch schwieriger. Die Sklaven mussten er mühselig zum Markt geschafft werden, damit man sie verkaufen konnte. Heute schickt man ihn einfach weg und sagt: Such Dir selber eine neue Verwertung.

Die Kirch ist ein großer Konkurrent im Kampf um den sozialen Markt in unserer Welt. Vermutlich wollen nun andere NGOs sich in der platonischen Liebe einbringen und das Geschäft von Caritas der Kirche übernehmen, die Kindergärten, die Behindertenpflege und die Seelsorge. Deshalb ist die Kirche als protzig in den Schlagzeilen und der Privatunternehmer bescheiden und großzügig, meist sogar auch noch sozial, weil er Arbeitsplätze schafft. So einfach haut man mit Hilfe der dumpfen Masse, die Konkurrenz aus dem Markt.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler 

Russland und China haben keine Dokumente der NSA - sagt Snowden

Der Spiegel berichtet darüber und sofort schreibt der gebildete Mensch in den Kommentaren, dass er das nicht glauben kann. China und Russland seien keine demokratischen Staaten und diese würden uns so wie so ausspionieren. Tja - offensichtlich gehört die Angst vor dem Kommunismus zu unserer Kultur. So wie die Angst des Adels und der Bürgerschaft vor Napoleon und den "Franzosen" zu einer "Erbfeindschaft" hochstilisiert wurde. Dabei ging es nie um "den Franzosen", sondern um den Menschen, der sich nicht mehr vom Adel und Bürgerschaft ausbeuten lassen wollte.

Was waren wohl dann die sogenannten "Germanen" für die Römer? Kommunisten?




Donnerstag, 17. Oktober 2013

Das schöne Greenpeace und das hässliche Russland

Ayn Rand - Erfinderin des Objektivismus
- nennen wir es Egoismus :-)
Greenpeace Aktivisten attackieren eine russische Ölplattform in der Arktis. Ein sehr umstrittenes Ölland, das den USA am Liebsten ganz gehören sollte. Kein anderes Land darf darauf Anspruch erhaben. Ich habe vor vielen Jahren darüber berichtet. 

Hier empört sich die deutsche Presse ungemein zu diesem undemokratischen Thema. Es wird dabei nicht unterlassen, dass es sich in Russland um eine Putindiktatur handelt. Jelzin war ein wesentlich besserer Demokrat als Putin.

Leider vermisste ich den Ton, als ein türkisches Aktivistenschiff, das Palästina mit Hilfgütern beliefern wollte, von israelischen Soldaten attackierte wurde. Es sogar Tote gab. Diese Toten sind viel wichtiger. Ebenso der Moskauer Bürgermeisterkandidat. Während heute keiner mehr darüber spricht, dass Manning für 30 Jahre nicht in Russland inhaftiert wurde, sondern in den USA - Auch Snowden ist kein russischer Blogger, sondern ein von den USA gesuchter Landesverräter und Terrorist. Zu dieser Kategorie gehört auch Julian Assange und Wikileaks.

Das ist alles Schnee von Gestern, aber der "Kalte Krieg" und den bösen Kommunismus gibt es noch immer. Warten Sie mal ab! Bald werden in Deutschland sogar Gewerkschaften verboten ... Doch stopp! Die heutigen Gewerkschaften in Deutschland denken unternehmerischer als jeder Unternehmer. Es ist daher nicht mehr notwendig diese abzuschaffen. Selbst der Arbeitnehmer verfügt bereits über ein Unternehmerhirn und verlangt auch unter bittersten, kapitalistischen Bedingungen keinen höheren Lohn. Er ist altruhistisch durch und durch. Wir stehen alle für das "große Ganze" - den Markt.

... ohne Markt geht nix! Nicht einmal unser Verstand funktioniert ohne Markt.

Seehofer akzeptiert Mindestlohn von 8,50 Euro

... da sind 8,50 Euro inkl. Inflation
direkt ein Erfolg! Freuen wir uns!
Liebe Leute, das bedeutet, dass in 10 Jahren keiner mehr als 8,50 Euro in Deutschland mehr verdienen wird, falls er eine Arbeit findet. Ich erinnere noch einmal an die Doku - "Broken Dreams" über die USA und den angeblich freien Menschen, im freien Markt - den Kapitalismusverlierer, der unbedingt notwendig ist, für das System. Ohne Verlierer gibt es kein Spiel, doch so lange der Spieler meint, er könne ein Spiel erfinden, in dem keiner verliert, ist er irrsinnig - und Irr-Sinn, kommt vom Falschliegen und das falsche Ziel anstreben.

Daher frage ich noch einmal, wo ist das Naturgesetz für den Eigentumismus?



US-Pleite: Im Kapitalismus geht es nicht um das Siegen, sondern um die Aufrechterhaltung der Armut!

Der Li(e)beralismus -
man liebt nur das, was einen
weiterbringt - Ayn Rand


"Der Triumph des Kapitalismus"muss man diesen Tag nennen. Mit der Einigung in den USA geht die Kunde in die Welt: "Rettet uns, um Euch selber zu freiwillig zu ertränken!". Nun wird sich also auch Europa erbarmen, endlich mehr US-Staatsanleihen aufzukaufen. China finanzierte sich damit seinen eigenen Aufschwung. Europa muss sich dagegen, seinen eigenen Niedergang finanzieren. 

Es steht ganz klar - 1:0 für den Liberalismus. Die Staaten dieser Welt, werden in ihrem eigenen Altruismus - der nur mit eigentumsgedecktem Geld zu stillen ist - sich selber den Garaus machen und die gesamte Welt wird einsehen, dass Staaten dem eigenen kleinen Wohlergehen im freien Markt nichts nützen. Sie werden freiwillig das letzte Bollwerk gegen den ungezügelten Kapitalismus einreißen, weil sie glauben es engt sie ein.

Diese ganze Problematik ergibt sich daraus, dass all die Schlauen und Besserwisserdavon überzeugt sind, dass sie das Spiel und seine Regeln verstanden haben. Schließlich wird diese "Spiel des Lebens" überall gelehrt, aber noch keiner hat überprüft, ob das Wissen auch echt ist. Daher wissen sie nichts, sondern sie glauben etwas zu wissen.  Dies hatte ich bereits in meinen Video über die Aussage von Alan Greenspan vor dem US-Kongress zum Ausdruck gebracht. Er sagte der Welt, dass er endlich erkannte, was der Dreh- und Angelpunkt der Welt ist ... (im Sinne des Kapitalismus).

Doch es interessierte niemand, denn alles wissen aufgrund ihrer allumfassenden Bildung längst über die Spielregeln Bescheid  und so laufen sie ins offene Messer, mit der tiefsten Überzeugung, zu wissen, was Gerechtigkeit ist.  Leider sind meine Videos nicht mehr online. Sie waren nicht rentabel für den eigenen kleinen Kapitalismus in jedem Einzelnen. Es gibt für Schlaue und Wissende keinen Grund mehr etwas zu lernen ... aber lernen beginnt da, wo man das hinterfragt, was einem RICHTIG erscheint.

Es ist egal, wie nun entschieden wird. Rettet man die USA mit neuen Schulden, wird eine Erhaltung der Verlierer, oder ab gehen die Staaten pleite. Auch dann ist es eine Erhaltung der Verlierer. Erst wer versteht, ohne das "Spiel des Leben" als Menschheit zusammen zu existieren, sieht den Ausweg. Doch dann gibt es keinen Markt mehr und auch keine Staaten.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Hier eine Doku "Die Story" vom WDR - Broken Dreams.
Damit man sich vor Augen führen kann, um was dem beim oberflächlichen Betrachten des Kapitalismus geht: Um den Existenzialismus - Doch Existenzialismus ist etwas ganz anderes und wer sich für Satre interessiert, hat das längst verstanden. Hätte die CIA wirklich verstanden was er aussagte, hätte sie ihn nie als Philosophen protegiert.




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Shutdown von Politprofiler und Keuronfuih


Nutzlos und unbrauchtbar steht die Wahrheit da. Sie bringt daher keinen Profit und niemandes Vorteil. Sie kann einfach nicht für den Egoismus der heutigen Zeit zum Vorteil ausgenutzt werden. Die Welt braucht keine Wahrheit, obwohl sie ständig danach verlangt. Sie sucht nur überzeugende Lügen und Erklärungen, für das was die Menschheit als Gerechtigkeit ansieht.

Daher empfehle ich die Propheten und Erklärer des "neuen Welten"
Conrebbi
Wissensmanufaktur
RTL
Stefan Raab
Kabarett-Wahrheiten 

und vor allem den eigenen Geldbeutel! Der kennt in jedem Fall und immer die WAHRHEIT!




Euer Politfofiler


Dienstag, 15. Oktober 2013

Dax bald bei 10.000 Punkten

Billige Arbeit, billiges Kapital und billige Energie für die Ökonomie, garantieren Traumgewinne. Deshalb ist dieser Daxstand auch tatsächlich möglich. Solange der Mensch Hoffnungen und Träume hegt, lassen sich diese mit Profit, also Geld, irgendwie realisieren und als zu erwartende Gewinne in Form von Schulden unter die Menschen bringen. So lebt sich der Selbstbetrug von ganz alleine. 

Siehst man den Daxstand als Stimmungsbarometer der Bevölkerung an, muss man zu dem Schluss kommen: Alle sind mit dem zufrieden was sie haben und die anderen, die nichts haben, hegen immer noch die Hoffnung, dass sie mit genügend Anstrengung/Leistung/Bildung, doch noch zu etwas kommen.

Das ist die Grundphilosophie der Ökonomie, des Egoismus. Sie basiert darauf, dass die Verlierer des Spieles, das eigene Verlieren nicht als systemisch notwendig erachten, sondern als das eigene Versagen und als ihre Unzulänglichkeit.

So kommt es, dass Hartz4-Empfänger sich für ihr nicht erarbeitetes Einkommen sogar schämen und mit jedem Tag ihres Daseins, um ihre Absolution von der Gesellschaft aufgrund ihrer Existenz indirekt bitten.

Die USA und ihre unumgängliche Pleite - Der Weg ist Ziel - Das Ziel bleibt unverändert

Auf der anderen Seite der Welt, in den USA, entbrennt gerade ein Krieg der Neoliberalen. Es gibt verschiedene Läger. Die einen, die Republikaner, sind der Überzeug, dass es an der Zeit ist, dass der Markt sich selber von den unrentablen Menschen dieser Welt reinigen muss. Auf der anderen Seite steht der neoliberale Flügel um Barack Obama, der davon überzeugt ist, dass man die Masse der Armen mit minimalen Almosen von der Unzulänglichkeit und Unfinanzierbarkeit eines Sozialstaates überzeugen muss.

Im Grunde zielen beide Strömungen auf ein Endziel, doch sie sehen verschiedene Wege gehen, zum unvermeidbaren Ziel des "freien Marktes". Obamas Weg ist der Weg der Selbsteinsicht der Bevölkerung, dass ein Staat eine Verantwortung für den einzelnen Marktteilhaber hat. Übrig bleibt nach diesem Lernvorgang für die Bevölkerung lediglich das Gewaltmonopol eines Staates, der überwacht, ob die Marktordnung eingehalten wird.

Auch die Republikaner bzw. die Tea-Party verfolgen den Weg zu diesem Ziel. Sie allerdings wollen die amerikanische Verfassung des Schuldenstopps als die plausible und rationale Erklärung für die Massen benutzen, die am Ende dem bedingungslosen Markt zum Opfer fallen wird. Auch in diesem Szenario bleibt ein Staat übrig, der lediglich noch die Einhaltung der Marktordnung mit seinem Gewaltmonopol durchsetzt - finanziert von der Ökonomie - eben vom Stärken in diesem System, was der Mensch heute existieren nennt.

Gibt es einen Unterschied zwischen Faschisten und Neoliberalen?

Wer in diesem Spiel der Egoisten unter die Räder kommt, ist selber SCHULD und wird dies auch vor sich selber und seinem Inneren als Schuldigkeit anerkennen. Die höchste Form der Gewissensbildung unter der Marktordnung. Daher halte ich persönlich meine Vergleiche mit den Faschisten, die als NAZIs bekannt sind und den Neoliberalen, aufrecht. Wobei angemerkt werden muss, dass die Neoliberalen noch lange nicht am Höhepunkt ihrer Macht angelangt sind. Auch die Hitlerpartei erfreute sich anfänglich großer Beliebtheit, in Bevölkerung und Wirtschaft. Sie wurde als revolutionär und erneuernd gefeiert. 

Die meisten Menschen dieser heutigen Zeit werden wohl erst viel später erkennen, was sie unterstützen, wenn die Euphorie der Gierbefriedigung abgeklungen ist und man vor den eigenen Trümmern seines Lebens steht. Der Faschismus wurde 1949 nicht bezwungen, so wie die Varusschlacht kein Sieg der Germanen über die Römer war. Arminius war im Geist ein Römer und schien nur ein Germane zu sein. Es ging wie immer nur um Macht im bereits akzeptieren System, das wir heute noch existieren nennen.

Wobei das alles nichts, aber auch gar nichts mit Existenzialismus zu tun hat, obwohl es uns immer wieder viele einreden wollen. Auch wenn viele etwas sagen, muss es deshalb noch lange nicht die Wahrheit sein. Deshalb denkt selber nach und lasst Euch nicht immer ständig vordenken.

Parteispende 2013: 690.000 Euro für die CDU von BMW

SKANDAL ruft die integre Presse heute in Deutschland. Sie hält sich für investigativ und peitscht die Menschenmassen, mit der anerzogenen Ökonomie-Tugend auf. Offensichtlich soll jedes Auto auf dieser Welt nur noch maximal 95 g Co2 pro Kilometer ausstoßen. Pech für alle die einen Anhänger, Wohnwagen oder sonstiges mit ihrem Auto ziehen müssen oder wollen. Der kleine Stadtbewohner, der sich sogar als Nicht-CO2-Ausstoßer empfindet, weil er eben kein Auto braucht, empört sich um so lauter. Er bekommt ja seien täglichen Notwendigkeiten von einem LKW in den Lebensmittelladen um die Ecke geliefert. Das macht ihn zu einem guten Menschen. Würde ich allerdings den CO2-Ausstoß der Busbereitschaft auch noch pro Kopf umrechnen, wären sie alle samt die größeren CO2-Dreckspatzen. Doch zurück zum Thema. 

Die Zuwendung für den CO2-Deal, der Regierung, die zur Zeit in den Händen der CDU ist, bekam die Partei, nicht der Staat. Wobei massiv angenommen werden kann, dass auch eine andere Partei an der Regierung diesen Deal gemacht hätte, schon wegen den so wichtigen Arbeitsplätzen, wäre es angebracht gewesen. Eigentlich hätten die Quants (Großaktionär von BMW) ihre Spende an die Sozialkasse des Staates richten müssen, das wäre ökonomie-moralisch korrekter gewesen. D. h. aber in der Umkehrung, alle Parteispenden müssten verboten werden.

So könnten die Ökonomie-Spenden als Leistungserfolg von den Parteien für "den Staat" - das WIR - empfunden werden. Es wäre keine Bestechung/Korruption  mehr, sondern Anerkennung für den Zusammenhalten des "großen Ganzen". So wäre das sogenannte Gute (die Geschäfte/Profit) mit einem angenehmen sozialen Rücklauf an den Staat gekoppelt. Dies kann ohne weiteres mit einem platonischen Staat vereinbart werden und die Gerechtigkeit - das Gute - könnte von alles als solches empfunden werden.

Was nicht heißen soll, dass es eine wirkliche Lösung ist- doch wer antik-griechisch denkt, wäre im völligen Einklang mit der sogenannten Tugend und Gerechtigkeit. Das Volk würde so die Parteien zu einer wirtschaftsfreundlichen Politik geradezu drängen, weil es davon profitiert. Der heute stattfindende Neid, der bequem als Zwietracht entfacht werden kann, wäre ausgeschaltet.

Schon seltsam, dass die ach so schlauen, neoliberalen Flachhirnsocken in unserer Welt noch nicht auf diese Lösung gekommen. Ach, jetzt fällt es mir wieder ein! Sie denken ja egoistisch und nur zu ihrem eigenen Vorteil. Spenden an die Sozialkasse des Staates wären kein persönlicher Gewinn. Die Parteien könnten keine lukrativen und gut bezahlten Jobs mehr vergeben. Was natürlich auch wieder Auswirkungen auf unsere sogenannte Wirtschaft und den Konsum hat.

Das kleine Volk trägt das Geld lediglich in die Lebensmittelläden und versäuft und verfrisst das Geld. Die höhere Gesellschaft kauft allerdings teure Konsumgüter, die auch Arbeitsplätze schaffen. Es kann nicht jeder am Ende in einer Bäckerei oder Metzgerei stehen und Geld verdienen, dann wäre die Argumentation für Bildung und noch mehr Bildung weg. Ganz wichtig dabei, die Bäcker und Metzger könnten am Ende keine teuren BMWs kaufen. Das wäre das Schlimmste Szenario, das man sich ausdenken könnte. Es gäbe keine Arbeitsplätze mehr, keine Zulieferfirmen und damit keinen Konsum.

Verzwickte Sache, diese Ökonomie. Jeder muss sich daran beteiligen, aber gewinnen dürfen nur wenige. So bleibt der Wille zum Gewinnen immer erhalten und das Verlieren wird zu einem eigenen, persönlichen Desaster, das sich Versagen nennt. Die ausgeprägteste Form der Ökonomie-Tugend. Noch schlimmer wird es wohl, wenn man anfängt zu erkennen, dass auch unser sogenanntes soziales Verhalten, ein Resultat der Ökonomie ist.

Der heutige Mensch weiss schon lange nicht mehr was seine Natur ist.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Montag, 14. Oktober 2013

"Atlas Shrugged II: The Strike" - Who is John Galt? Teil 2 - Das neoliberale Endzeitszenario

Das neoliberale Endzeitszenario "Atlas wirft die Welt ab" -  von Ayn Rand. Wobei sich wohl die Unternehmerschaft und die Eigentümer dieser Welt sich als der "Atlas" fühlen. 

Da verschwindet ein Pianist mit "John Galt". Ein Pianist ist nichts ohne sein Piano, aber er kann es auch nicht bauen. Trotzdem sieht er sich als Macher.

Da verschwinden die angeblichen Macher ohne die eigentliche Macher in das angebliche Atlantis des großen Platon.  Zurück bleiben die "armen" Menschen, die keinen Job mehr haben und so hilflos ohne den Kapitalismus sind.

Diese blödsinnige Vorstellung vom sozialen Kapitalismus der angeblichen Macher, die eigentlich nichts können ohne all die Menschen hinter ihnen, die sie als minderwertig ansehen. Sie glauben tatsächlich, dass die gezahlten Löhne ein sozialer Akt ist und von Großzügigkeit zeugen. Dabei bedenken Sie nicht, dass nicht sie ihr Vermögen erwirtschaften, sondern all die anderen, die für sie gegen einen Lohn arbeiten. Allerdings verstehen die Entlohnten auch nicht, dass die Welt nicht besser wird, wenn sie höhere Löhne kassieren können.

Das Piano nimmt er nicht mit.
Der Macher baut es sich wohl selber.
Was nützt der beste Ingenieur, wenn er nicht einmal eine gerade Mauer mit seinen eigenen Händen hochziehen kann, geschweige denn einen Ziegel brennen kann oder ihn erst herstellen. Wir sind alle zusammen die Macher von allem. Deshalb gebührt jedem der gleiche Lohn - nicht in Form von Geld, sondern von Nutzen.

Wobei der Nutzen all dieser "schönen" Dinge, die wir momentan produzieren und Wahlstand nennen, erst einmal auf ihre wirkliche Nützlichkeit für die Menschen überprüft werden muss, oder ob ihre Nützlichkeit momentan nur darin besteht, dem Kapitalismus zu dienen.

Es gibt keine Begründung, warum ein Mensch mehr wert ist als ein anderer und ihm deshalb mehr gebührt, als allen anderen. Das können nur Gierige begründen, die vorgeben nicht gierig, sondern gerecht zu sein.

Daher ist das, was man uns als Gerechtigkeit lehrte, nur eine Lüge. Einem wirklich aufgeklärten Menschen, verursacht der Film "Atlas Shrugged II: The Strike" körperliche Schmerzen, wie eine Daumenschraube, von der behauptet wird, sie sei gesund.Doch der Filmzuschauer kann beruhigt sein: Apple und Porsche gibt es auch noch beim neoliberalen Endzeitszenario.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Der Nutzen des Egoismus - bzw. des Neoliberalismus - Ayn Rand deutsch



Die Freimacher ... der pure Egoismus befreit Dich - Any Rand (deutsch Doku)


Der Erzbischof von Protz, Tebartz-van Elst und der "Heilige Heuchler Franziskus"

Die Bergpredigt - Mit Liebe macht man
alle satt!
Der heutige Papst, der sich "Bischof von Rom" nennt, ist der Heiligste unter allen Päpsten. Er wird noch zu Lebzeiten heilig gesprochen und wird sich einen Heiligenschein zulegen, mit dem er alle Menschen durch seine Liebe und Fürsorge satt macht. Er wird das Schlaraffenland auf der Welt erbauen, in dem Milch und Honig für alle fließt - weil er sich als armer Mönch präsentiert.
AMEN

 
Die Schar der Selbstgerechten hat mal wieder ein Brandopfer gefunden. Ein Bischof der für 31 Millionen einen Bischofssitz baute und auch noch eine Badewanne für 15.000 Euro einbauen ließ. Über all die rechtschaffenen Handwerker, die horrendes Geld für handgeschnitzte Treppengeländer und sonstigen Protz in Rechnung stellen, hatte natürlich keinen Einfluss auf den Protz des Bischofs. Sie sind alle nur tugendhafte Geschäftsleut. 

Während dessen werden in der ganzen Bundesrepublik ständig und über die sogenannten Gotteshäuser für Millionen, wenn nicht Milliarden restauriert. Damit lässt sich schließlich Geld verdienen, wegen den Touristen, die jeden Tag den Kölner Dom oder sonstige Prachtbauten besuchen. Daran stört sich niemand. Genau genommen sollte man diese alten Gemäuer einfach einreissen! Wie wäre das? Ihr Tugendhaften und Moralisten!

Sämtliche Banken gönnen sich gerade neue Geschäftssitze und Filialen. Darüber gibt es keine Protz-Hetzkampagnen. Wir erfahren auch nicht, wann ein Milliardär sich mal wieder eine neue Yacht, ein Penthouse oder nur eine neue Uhr um 100.000 Euro gönnt. Nur von der Kirche erwarten wir die Nichtverschwendung als Lebensstil. Schreibt aber die Erzdiozöse mal wieder einen Bauauftrag auf, kann es nicht teuer genug sein für die lieben, sozialen Handwerksfirmen, die Arbeitsplätze im Lande erhalten.

Es ist wohl am Besten, man hört nicht darauf, was die dumpfe Masse für richtig hält. Sie ist hohler als ein Holzfass, dessen Wein längst gesoffen ist und davon träumt wieder voll zu sein und jedem, der an ihm vorbei geht zu ruft: "Du hast zu viel gesoffen!"

Doch gäbe es keinen Wein, wäre die Masse auch kein Weinfass!

In diesem Sinne
Euer Poliprofiler

Samstag, 12. Oktober 2013

Hufftington Post: Die Gutmenschen-Wirtschaft als Konkurrenz zum bezahlten Journalismus

Eine gefühlte Aktivistin aus den USA, Arianne Huffington, verkaufte das gleichnamige Nachrichtenprotal "Huffington Post" im Jahre 2011 für 314 Millionen Dollar an AOL. Nun startet dieses "liberale" Konzept, wie die Gründerin es nennt, auch in Deutschland. Wobei alleine die Beschreibung "liberal" mir eine Gänsehaus verpasst und andere schon wieder von der großen Freiheit träumen. Jeder kann schreiben, aber ohne Entgelt. So bleibt auch der private Journalismus immer unter der Obhut des Marktes und eifert mit der Massenanerkennung. Das Geschäftsmodell "Shareconomy" ist also auch auf die Medien anwendbar. Der Marktmensch beginnt autonom zu werden und erzieht sich selber zu besten, gerechtesten und höchsten Menschen, indem er nicht unterdrückt, sondern alles was nicht gefällt, als hässlich und schlecht beschreibt. Der Faschismus tritt in die höchste Form der Manipulation über. Der Mensch dressiert sich eben selbst am Besten.

Es liegt in der Natur des ökonomischen Gedankens, dass sich nun die klassische Journalie über "Huffington Post" mukiert. Der Hobby-Journalist und Weltverbesserer macht ihm seinen bezahlten Job streitig. Doch dieses Phänomen machten sich die Presseleute sich selbst einmal zu Nutzen. Gab es früher noch Fotosatz und externe Anzeigengestaltung, betreiben die Medien dies längst intern und als kostenlosen Service, um überhaupt noch als Werbeaufträge zu kommen. Selbstlos kann heute nur dann ein Mensch sein, solange sein eigenes Kapital ihm für seine Selbstlosigkeit ausreicht. Geht dies zur Neige, muss er sich trotz aller höheren Prinzipien dem Markt unterordnen. Daher ist dies kein Spiel, um Unabhängigkeit, sondern lediglich ein sinnloser Kampf gegen eine Ideologie, die den Anspruch erhebt, genetisch zu sein.

Es geht daher immer günstiger, auch in der sogenannten Meinungsbildung. Die Null-Euro-Jobber sind überall auf dem Vormarsch: Sei es bei selbst gedruckten Bahnticket oder im klassischen SB-Restaurant. Es gab sogar noch Zeit, da tankte der Tankwart das Auto voll. Das Konzept ist einfach: Der Kunde unentgeltlich mich und bezahlt auch noch für seine eigene Leistung bares Geld an den sogenannten Unternehmer.

Der Mensch arbeitet nicht um Geld zu verdienen ...

Schließlich wissen wir alle seit den Diskussionen um Hartz4, dass der Mensch nicht wegen dem Geld arbeitet, sondern wegen der Anerkennung für seine Leistung. Der Mensch braucht lediglich das Gefühl, gebraucht zu werden. 

Huffington ist daher nur ein billiges Geschäftsmodell, um Klicks und Anzeigenaufträge von anderen Marktteilnehmern, wie man es so schön sagt zu sammeln. Genau betrachtet ist Blogger von Google, genau dasselbe Geschäftsmodell, nur eben viel größer. Jeder kann schreiben und publizieren. Auch hier findet der Kampf um Klicks statt: Sei es um die eigene Meinung zu vervielfältigen oder um Provisionen von Gold- und Silberverkäufe einzuheimsen.


Nur Huren bleiben erfolgreich im Publikationsgeschäft

Wer publiziert und Anerkennung einheimsen will, muss das schreiben, was gehört werden will. Er hat sich der breiten Massenmeinung anzupassen. Seine Artikel stehen also unter der Prämisse: Was wollen meine Leser lesen. Das was gesagt werden will, bleibt dann irgendwann auf der Strecke. 

Selbst die ständigen Hassreden über die heutige Bundesregierung fangen an zu ermüden. So wie das Thema der ewigen Hure aus dem Dorf bei den Waschweiber irgendwann niemand ermüdet. Man braucht neue Opfer, mit denen man sich beschäftigen kann. In diesem Sinne ist die Massenmeinung eine Heuschrecke. Sie vespert ihre Hass- und Neidobjekte imaginär und glaubt dadurch die Probleme zu lösen.

So ereifern sich viele auf dieser Welt, in allen Herren Ländern, ihre sogenannten Regierenden durch Aufstand, Denunziation oder Unterstellungen los zu werden. Doch am Prinzip herrschen und beherrscht werden, ändert dies rein gar nix. Kündigt heute unsere Bundeskanzlerin, rückt der oder die Nächste nach. Selbst der Spielraum des Herrschens ist eingeschränkt und ohne Alternativen. Der Markt diktiert und hat immer diktiert. Selbst das was wir "Wirtschaft" nennen ist nur ein Personenkreis, der vom Markt regiert wird.

Der heutige Mensch hat keine Medienkompetenz

Viele erliegen der Vorstellung, sie müssen sich über die sogenannten alternativen Medien informieren. Doch die Wahrheit steckt in jeder Nachricht. Daher geht es den Meisten nicht um die Wahrheit, sondern um die Interpretation der Wahrheit und die Hoheit darüber. 

So kommt es, dass einige die Waffen verbieten wollen, wobei Töten bereits schon strafbar ist. Allerdings gibt es immer wieder rechtliche und moralische Schlupflöcher der Gerechten, damit sie ihre gerechten Morde und Strafaktionen vollbringen dürfen. Darin erkennen sie aber nicht das Prinzip des Herrschens, sondern nenne dies auch noch Gerechtigkeit. Solche Menschen haben keine Kompetenz "Gerechtigkeit" zu beurteilen, wie sollten Sie dann eine Medienkompetenz entwickeln. Sie rollen wie Kugel immer der gefühlten Schwerkraft der Gerechtigkeit entgegen und wundern sich hernach, dass die Gerechtigkeit sie mit ihrem Gewichts zermalmt. Danach schreien sie wieder nach Freiheit und Gerechtigkeit ohne den Mechanismus je verstanden zu haben.

Ein NEIN gibt es in unserer Welt nicht

Ein NEIN zur Macht, ist auch ein NEIN zur Unterdrückung. Wer also mit Macht, Freiheit verspricht, ist ein Lügner. Wer einen freien Markt verspricht, macht den Markt frei, aber niemals den Menschen, denn der dient auch dem "freiem Markt" und muss sich diesem unterwerfen. Wobei der Markt kein Mensch ist. Er ist ein imaginäres Wesen, wie ein Gott, in dessen Namen alle Gesetze, Moral und Tugend definiert ist. Das erlaubt Unmenschliches als Gerechtigkeit anzusehen, weil eben der Markt bzw. der Gott straft - das höhere Wesen.

Die Prinzipien, die allerdings erst Macht und Moral definierbar machen, interessieren wenig. So kommt es oft vor, dass sich Menschen aller möglichen und möglichen Weltanschauungen sich hier auf meinem Blog anfänglich bestätigt fühlen, weil sie gerade das überlesen, was die Offenlegung der Prinzipien anbetrifft. Denn genau an diesen wollen sie erst gar nicht rütteln, sie wollen sie selber benutzen, um ihre eigene Meinung damit gegenüber den anderen durchsetzen zu können.

Es geht also allen nur um Macht, um einen Rollentausch. Der Beherrschte will herrschen und die Privilegien der Macht für sich selber nutzen. Doch genau das will und kann nicht mit Artikeln oder sonstigen Wortschöpfungen unterstützen. Mir geht es darum, die Prinzipien für jeden offenzulegen, damit er sie am Ende auch kritisieren kann ohne von der Angst verfolgt zu werden, dass er selber dadurch untergeht.

Befreiung und Freiheit ist nicht, mit der künstlichen Angst der heutigen Prinzipien zu leben und sie für seinen eigenen Vorteil auszunutzen, sondern Freiheit beginnt da, wo man diese Prinzipien weder für Angst als Macht noch als Vorteil nutzen will. Er dann erkennt man, dass die Menschheit ohne diese hohen Prinzipien der sogenannten Selbstüberwindung besser, freier und vor allem in Frieden leben kann.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Neues Schiffsunglück vor Lampedusa

Diese Unglücke passieren fast täglich. Doch es gibt darüber keine Zeitungsberichte. Sie erfahren heute also nur eine gefühlte Häufung, weil es in der Zeitung steht.  Menschen ertrinken allerdings auch dann, wenn es nicht in der Zeitung steht.

D. h., Realität findet auch dann statt, wenn der "informierte" Menschen es nicht hört, sieht oder liest.

Bitzermarathon

  1. Es stehen gar nicht so viele Radargeräte zur Verfügung. Sie müssen von den jeweiligen Gemeinden teuer geliehen werden. Die Verleiher kassieren keine Gebühren, sondern Umsatzbeteiligung.
  2. Das war nur eine Wohlfühlveranstaltung unserer Regierenden (den Obersten und Besten unter uns), die den Regierten Fürsorge suggerieren.
  3. Würden unsere Elite Ausspähstrafen an die USA und GB verhängen, wäre "unser Staat" reich, wenn denn die Rechnungen bezahlt werden. 
     
  4. Zu schnell fahren tun immer nur die ANDEREN!
     
  5. Tempolimits schränken die eigenen Freiheit ein.
     
  6. Lärmschutz an Straßen gibt es nur für Villenvierteln und dort wo ein Regierender wohnt.
     
  7. Bitzermarathon ist ein schönes Wort für "kommunale Pleite"





Facebook macht alle Profile öffentlich!

Jetzt darf jeder, jeden bespitzeln! Jeder darf NSA sein, oder soll ich sagen IM? Daher schließe ich mein Facebook-Konto. Ich habe keine Lust darauf, mit der NSA oder dem BND auf diese plumpe Art zu kommunizieren.

Drehen wir einfach den Spieß um: Die Welt (Ökonomie) interessiert sich nicht für den Einzelnen, warum soll sich der Einzelne also um diese künstliche Welt noch kümmern? Jeder kocht seine eigene Suppe ... und löffelt sich danach auch aus, egal wie versalzen sie ist.

Zuckerberg genießt währenddessen seine Milliarden und lacht all die Blöden aus, die all das ermöglicht haben. Nur darf keiner kommen und behaupten, er sei ein Teil des Internets. Das Internet existiert nur, weil ihr das alles möglich macht. Es existiert nicht für Euch und es hat noch nie für uns existiert. Zuerst kommt das kommerzielle Interesse, danach kommt lange nix und wer zu den Gutmenschen zählte, ist der Überzeugung, dann käme der Mensch.

Das Internet nur ist eine Ansammlung von Servern, die alle Energie fressen, die bezahlt werden muss: sei es nun durch Beiträge; Werbung oder Staatsgeldern. Bezahlt wird immer, auch wenn "kostenlos" darauf steht. "Kostenloses" gibt es nur solange, wie der Anbieter pleite ist. Wer seine Strom- und Telefonrechnung nicht bezahlt ist blind, dumm und unwissend. Das Schlimmste, was für das heutige System funktioniert. Gerechtigkeit und Unrecht, wird über genau diese Plattform unterrichtet und kommuniziert.

Wer allerdings heute von den Informationen der Welt (Ökonomie) abgeschnitten ist, ist von der Angst befreit, die sie verbreiten. Doch Angst kann zur Sucht werden, wie alles Unangenehme, an das sich der Mensch im Lauf seines Lebens gewöhnt. So glaubt der heutige Mensch, er wäre durch das Internet schneller als das Raubtier,das ihn jagt. Wobei es absolut abnormal ist, dass Menschen, Menschen jagen, doch in der heutigen Realität ist das genau das, was Realität ist.

Wer allerdings ohne das PRISM in die Welt schaut, das man uns aufsetzt, sieht keine Raubtiere, sondern nur Menschen. Es sind Menschen, vor denen ein Mensch keine Angst zu haben braucht. Doch die Medien und die vielen Gutmenschen lehren uns, Dinge zu sehen, die nicht existieren. Glauben aber alle an Märchen, werden wir sogar übermorgen das Land der Fee finden.

Ein lang ersehnter Wunsch wird wahr durch die Kraft einer unbekannten Kraft, obwohl bereits der Wunsch nach Essen für viele auf dieser Welt, bereits unerreichbar scheint scheint. Es gibt keinen Weg, sich dieses Essen zu verdienen. .... . Doch keiner will sich selber die Frage stellen: Was macht das Alles erst möglich?

Wir sind unseres Elendes eigener Schmied. Glückselirkeit kennt der Mensch schon lange nicht mehr. Für ihn besteht die Glückseligkeit nur darin, sichWünsche erfüllen zu lassen, deren Erfüllen für einen selber zu mühselig sind. Wir suchen lediglich nach Möglichkeiten, die Leistung der anderen billiger und bequemer zu erhaschen, wie Betrüger.

Würde heute in dieser Welt die sogenannte Energie ausfallen, wären wir alle schlimmer als die schlimmste Bestie, die uns Hollywood jemals ins das Hirn malte. Der Mensch ist Technik und hält das auch noch für kulturellen Fortschritt, dabei ist er schlimmer als jedes primitive Insekt, das jemals versuchte einen "Staat" (Gemeinschaft) zu gründen.

Der heutige Mensch genügt sich selber nicht mehr. Er steht mit sich selber im Wettstreit in der Gewinn- und Anerkennungssucht.  Er kennt sein Gegenüber angeblich oft selber besser, als sich selber. In all diesen Wechselwirkungen vom Darstellen des sich selbst gezeichneten Bildes gegenüber dem Andern und der Außenwelt, hat der moderne Mensch seine gesamte Selbstreflektion mit Fiktion ausgetauscht. Realität und Fiktion verschwimmen zu einer gefühlten Realität, die so schmerzhaft ist, dass man aufwachen müsste. Doch die Realität der Wahrheit ist so schmerzhaft, dass man sich selber wieder in die Besinnungslosigkeit des Traumes träumt und sich trotzdem als wach bezeichnet. Das ist eine Selbstschutzreaktion des wahren Menschen, der sich vor sich selber schämt und versteckt.

In diesem Wechselbad der Gefühle, fühlt sich der heutige Mensch mehr als wohl. Er betrügt sich selber am Besten. Darin ist er Meister und absolut perfekt. Er erinnert sich an etwas, was er längst vergessen hat und sofort aus seinem Gedächtnis löscht, wie es für ihn begreifbar wird, denn seine selbst erschaffene Realität ist so surreal, dass er sich vor sich selber für seine eigenen Kreativität schämt.

KEINE KORREKT! Einfach gedacht, geschrieben und dadurch realisiert.

In diesem Sinne
Euer Politprofer




Freitag, 11. Oktober 2013

Friedensnobelpreis 2013: Eine neoliberalistische Selbstverherrlichungsveranstaltung

Der Friedensnobelpreis ist es eigentlich nicht mehr wert, in der Berichterstattung erwähnt zu werden. Die Mainstream-Medien berichten wieder einmal konzertiert und politisch korrekt. Daher sehe ich es als meine Verpflichtung an diesem Kanon, Misstöne zur Verwirrung des einfältigen Einklangs entgegen zu halten.

Im Jahre 2013 wird die Organisation für das Verbot von Giftgaswaffen geehrt. In Anlehnung an Syrien und das sogenannte böse Assad-Regime, das von guten Rebellen bekämpft wird. Dabei wird absolut ignoriert, dass diese sogenannten Friedenskämpfer rabiate und brutale Glaubenkrieger sind, die jeden dahin metzeln, der sich nicht an ihre Auslegung des Korans hält. Assad dagegen sorgte in Syrien für die Gleichstellung aller Religionen und deren Extremisten.

Selbst dem naivsten Weltbürger dürfte nicht entgangen sein, dass der sogenannte "Friedensnobelpreis" eine reine politische Veranstaltung ist. Daran hat sich seit seiner Gründung nichts geändert. Nicht einmal der Stalinpreis der UdSSR hatte diese strikte politische Vorgabe. 

Spätestens nach der Verleihung an US-Präsident Barack Obama, erlitt der Friedensnobelpreis einen irreparablen Imageschaden und unterscheidet sich nicht von Veranstaltungen, wie "Deutschland sucht den Superstar" oder die Oscarverleihung. Oslo verspielte damit sogar den harten, naiven Kreis der Kritiklosen als seine Bewunderer.

Selbstverständlich sollte jeder den Preis annehmen, der ihn bekommt. Wer das nicht tut ist blöde, schließlich werden grandios hohe Preisgeldsummen ausgezahlt. In der heutigen Welt muss man mitnehmen, was einem angeboten wird. Die Zeiten werden immer schlechter. Das soll nicht der Kritikpunkt sein. Der Kritikpunkt liegt viele mehr daran, dass sich jedes Schmierblatt verpflichtet sieht, über die Nobelpreisempfänger Lobeshymnen zu verfassen, wo sie nicht angebracht sind.

Der Nobelpreis ist ein Klub der Neocons in dieser Welt. Es wird all das ausgezeichnet, was sie ihrem sogenannten "freien Markt" näher bringt. 

In der Vorstellung des Stiftungsgeber und Erfinder des Dynamits, Alfred Nobel, gibt es nur dann Frieden in der Welt, wenn eine einzelne Nation über die ultimative Waffe verfügt. 

Nach meinen Begriffen ist das kein Frieden, sondern eine Angstdiktatur. 



05 Feb. 2010
Alfred Nobel, der Erfinder des Dynamits hatte die Vision, dass die stärkste Waffe der Welt in nur einer Hand den Weltfrieden garantiert und diese Waffe existiert. Sie herrscht mit Angst, Erpressung und Verrohung über ...
 
06 Okt. 2009
Der Friedensnobelpreis ist eine Auszeichnung für besondere Verdienste in der Friedensarbeit. Er wurde von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel gestiftet. Diese Auszeichnung wird seit 1901 jedes Jahr ...
 
11 Okt. 2012
Kommissar Möller wird von der Staatsanwaltschaft in die Champusstadt geschickt. Er soll ermitteln, ob die Gerüchte stimmen, dass die dort lebenden Milliardäre tatsächlich Kinder verspeisen. Ein sehr spannendes ...
 
11 Dez. 2010
Imagine - stellen Sie sich vor ....... es ist das Jahr 2011. Fiktiv, aber wirklich unmöglich!?!?!? Der Nobelpreis an den chinesische Bürgerrechtler ist ein diplomatischer Schachzug. Wird China demokratisiert, kann sich der Rest ...

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Afghanistan: US-Militärbasen werden gebaut - Das Varussyndrom

Anmerkung: Es gibt keine Germanen und schon gar keine germanische Freiheit. Daher bitte keine nationalistische Anmerkungen zu diesem Beitrag oder gar Anmerkung über ein "besetztes Deutschland". Diesen Ideologieströmungen soll dieser Beitrag nicht dienen. Heutige Freiheit ist lediglich in den Grenzen der Ökonomie definiert. Mehr kennt der Mensch heute nicht mehr als Freiheit. "Germane" war für die Römer lediglich ein Begriff für die Menschen, welche die römische Lebensart (Ökonomie) gar nicht verstanden und darin keinen Sinn sahen. Solche Menschen gibt es heute nicht mehr. 

Es wird medial ein Riesenspektakel um den Abzug der afghanischen NATO-Truppen vollführt. Gleichzeitig wird nicht erwähnt, dass die USA zwischen 6 bis 8 Militärbasen in Afghanistan errichten. Für die Interessierten zu diesem Thema ist das keine Überraschung, aber die breite Masse in den freien, demokratischen Ländern der selbsternannter Weltführungsnation der Welt, wird eben nicht davon unterrichtet.

Auf der anderen Seite der Mainstream-Medien werden wir über den tragischen Tod von über 200 Afrikaflüchtlingen zu moralischen Menschen erzogen. Es wird allerdings nicht in Zusammenhang gebracht, dass gerade der böse Diktator - Gaddafi aus Libyen - die armen afrikanischen Staaten mit seinen Petrodollars massiv unterstützte. Ebenso regulierte er den Flüchtlingsstrom nach Europa.

Es war daher zu erwarten, dass die Zahl der Flüchtlinge nach seinem Tod dramatisch ansteigen wird und die Situation in Afrika sich zu spitzen wird. Trotzdem bombardierten die USA und ihre Freunde das Land Libyen im Auftrag von Al Kaida - wenn diese Terrororganisation, denn auch tatsächlich existiert.

Bekommen unbezahlte US-Soldaten auch Asyl in Deutschland?

Alles deutet darauf hin, dass Al Kaida nur ein Buhmann aus den tiefen Abgründen einer zusammenbrechenden Weltmacht - USA - ist.  Erfunden und erzeugt, um Kriege zu führen und diejenigen aus den Ämter zu jagen, die ihre Petrodollars nicht nach internationalen Anstandsregeln in die Wirtschaft der us-europäischen Wirtschaft pumpen. 

Vermutlich werden wir die schmerzliche Wahrheit erst dann erfahren, wenn die US tatsächlich nicht mehr zahlungsfähig sind. Es wird hunderttausende US-Soldaten überall auf der Welt versprengt in Stützpunkten und Kasernen hinterlassen, ohne Geld und Unterhalt.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die europäischen humanitären Hilfen, dann auch für das US-Militär eingesetzt werden können. Entweder werden diese dann auf unsere Staatskosten in ihre Heimat verfrachtet oder ab diese Truppen eskalieren und beginnen ihren eigenen Krieg. Schließlich ist Kämpfen ihre einziges Handwerk, das sie kennen.

Hier das Hörbuch: "Platon der Staat" - Die antike Ansicht, wie man Menschen züchtet und erzieht, damit sie dem "großen Ganzen" dienen, eben dem Markt. Die einzige Ideologie, die wir heute noch kennen. Platons bzw. Sokrates Modell ist daher die Vorlage für alles, was der heutige Mensch auszubrüten im Stande ist, wenn es darum geht, Menschen in großen Massen unter den Gesetzen eines Marktes zu organisieren. Man kann sogar behaupten, dass es die erste schriftliche Vorlage für den Faschismus ist.




Man kann sich verschiedene Szenarios vorstellen, doch die wahrscheinlichste ist, dass sie genau diese soldlosen Soldaten plündern durch diese Länder bewegen werden und ihre eigenen Regierungen dort aufstellen werden, mit der Absicht, dass diese Bevölkerung sie dann als ihre Beschützer ernährt.

Diese Überlegung sollte nicht kaltschnäuzig und besserwisserisch von der Hand gewischt werden, schließlich wissen wir alle, dass überall da, wo die USA einen Befreiungskrieg starteten, hinterher nur das Chaos und die Brutalität des Stärken herrscht.

... ohne Russland hätte die Supermacht USA, den WK nie gewonnen

Die USA unterliegen einer Illusion. Sie glauben tatsächlich, dass sie alleine den II. Weltkrieg gewonnen haben, aber in Wahrheit ist das nun mal nicht so. Das ist keine Bewertung zu Gunsten einer Ideologie oder Darstellung, sondern lediglich ein Feststellung. Man geht nicht mit ein paar Panzern und ein paar Flugzeugen in ein Land und erobert es, wie damals in Deutschland - ohne Russland an der Seite der USA, hätten die USA dies nie geschafft. Doch genau das wollen die USA einfach nicht als Wahrheit anerkennen. Sie halten sich für die moralisch besseren Menschen auf dieser Welt. Das ist der Grundstock für den heutigen Ethnozentrismus, den wir alle irgendwie - jeder auf seine Art - durchzusetzen versucht. Auf dieser Vorstellung basieren alle Lösungsmodelle für den Untergang der heutigen Finanzära der Dekadenz.


Der Krieg ist schon sehr lange ein Geschäftsmodell. Die USA haben dies nicht erfunden. Sie imitieren lediglich die antiken Vorbilder bis hin zu den alten Römer. In der heutigen Zeit gibt es nur noch Römer, die sich gegenseitig bekriegen. Gedanklich aus der Wiege Platons geboren und auf der Suche nach dem perfekten Staat und dem perfekten Zuchtprogramm für das arbeitende Volk zur Befriedigung der Dekadenz, die heute als erstrebenswertes Ziel und Menschenrecht angesehen wird. Solange der Mensch glaubt, er hätte ein Recht auf Dekadenz, wird er niemals Freiheit für alle fordern, sondern nur auf eine ganz perverse Art, Menschlichkeit als Unmenschlichkeit üben.

Das Geschäftsmodellkrieg ist ein Auslaufmodell - Das VARUS-Syndrom

Die USA unterhalten eine Millionenarmee. All diese Männer und Frauen können beim besten Willen niemals alle in ihre Heimatland als bezahlte Soldaten zurück kehren. Es ist viel zu teuer. Die USA als Arbeitgeber müssen diesen Soldaten immer neue Aufgaben zuteilen, und zwar außerhalb ihres Landes, zur finanziellen Last der Welt. Nur so ist die Versorgung dieser Menschen mit Einkommen bzw. Sold gewährleistet. Das ist auch der Grund, warum die USA überall auf der Welt Stützpunkte unterhalten. Sie dienen nicht dem Frieden, sondern eben diesem Militärgeschäftsmodell. Die jeweiligen Länder sind mit Zahlungen und sonstigen Vergünstigungen verpflichtet, diese Truppen zu versorgen. Ähnlich dem Geschäftsmodell des römische Reiches. 

Doch auch Rom erlitt das Schicksal der Insolvenz. Es verarmte, egal wie viele Legionen in den weiten des römischen Reiches stationiert werden. Viele werden sich nun an die Varrusschlacht der Germanen gegen die Römer erinnern. Doch in Wahrheit gewann Rom diese Schlacht. Arminius war zwar in der Abstammung Germane, aber im Geist ein Römer. Mit ihm überlebte das römische Reich und die Germanen und all die anderen Stämme wurden Rom. Doch es gibt noch andere geschichtliches Beispiele: Die Spartaner wollen ebenso die Athener besiegen, wegen ihrer Lebensart und ihrer Dekadenz. Am Ende bezwangen sie die Polis und wurden als Sieger zu Athener, inkl. ihrer Dekadenz.

Freiheit erlangte keine der genannten kriegerischen Parteien. Es ging immer nur um Macht und wer die Tribute von der besiegten Bevölkerung einsammeln kann. Mit Freiheit hat all dies niemals etwas zu tun gehabt. Daher dürfen auch wir nicht behaupten, wir würden irgendjemanden mit unseren Waffen und unserem guten Willen befreien. Noch schmerzlicher wohl wird es, wenn wir einsehen, dass wir niemals befreit wurden und noch nie auch nur einen Menschen mit unseren Waffen oder unserem guten Willen befreiten, sondern nur von einem Joch zum anderen führten.

Der Deutsche ist kein Germane - also bitte keinen falschen Stolz

Wir alle, auf dieser Welt, sind Römer mit der Lebensart von Athenern. In uns allen ruht die platonische Vorstellung von Liebe zu den Menschen, die nichts anderes ist als Betrug und Herrschsucht. Wir gehen davon aus, dass wir wie Hundebesitzer unseren "Freund" durch Zucht und Ordnung zu seinem Bestem erziehen. Und tatsächlich missbrauchen wir ihn als Jagdhund und Hüter unserer Schafe.  Wie sollten wir mit dieser Vorstellung auch nur einen Funken Menschlichkeit in uns tragen, wenn wir zu derartigem fähig sind und es auch noch für das Richtige halten - die Freiheit als freiwillige Unterwerfung interpretieren.




Bitte beachten Sie, dass es in dieser Erzählung bereits einen germanischen Adel gibt. Eine Folge der Römisierung der Welt. GERMANEN ist lediglich ein römischer Begriff für Menschen, welche die römische Lebensart in Bezug auf Ökonomie und Eigentum nicht verstanden, sondern zuerst mit Gewalt dazu unterrichtet werden mussten - eben mit Zucht und Ordnung. Daher fliehen die Römer immer wieder in das sogenannte Niemandsland ein. Sie wollten Handel betreiben, aber diese Menschen sahen einfach keinen Sinn darin ihre Wälder für Geld abzuholzen. Sie kannten diese Logik nicht und wollen Sie einfach nicht verstehen.

Rom raubte daher die Kinder des germanischen Adels bzw. das was sie als solchen angeblich entdeckten, um sie im Sinne Roms zu erziehen. Zu diesen Kindern gehörte auch Arminius, der später Feldherr in der Varusschalt im Teutoburgerwald. Alle Beschreibungen über die Germanen kennen wir nur aus der Sicht Roms. Sie ist daher verfälscht und Germanien hat rein gar nix mit Deutschland zu tun. Kein Deutscher war ist jemals ein Germanen gewesen.

Arminius lernte in Rom, wie man sich Luxus gönnen kann, durch Herrschen. Rom existierte nur durch die Kraft der Sklaven, so wie Athen nur so groß werden konnte durch die Sklaven. Das gilt für alle Hochkulturen, die wir als solche feiern und heute noch verehren.

Daher bitte ich Sie, diesen Videobeitrag neutral und mit absolutem Abstand zu betrachten und nicht die Freiheit auf einen Germanen zu interpretieren, der in der Seele ein Römer war. Sie sollten sich die Fähigkeit eingesehen, das große Ganze zu sehen, dem alle auf ihre Art, mit Unterwerfung oder Herrschen, dienen. Das ist keine Freiheit - kein Liberalismus, sondern die pure Zucht und Ordnung der Ökonomie.

Daher sollten wir uns heute fragen, was kommt nach ROM? 

Nach dem Untergang Roms, kam Gewalt und Leid, um sich danach im Heiligen Römischen Reich unter den sogenannten Germanen neu zu formieren. Daher wurde die Varusschlacht nicht von den Germanen gewonnen, sondern von Rom.







Montag, 7. Oktober 2013

Shutdown: Die USA trauen sich ...

Wir spielen seit Erfindung der Zivilisation (Eigentumismus), das "Spiel des Lebens". Darin entscheidet sich, wer leben darf und wer nicht. Die USA setzten sich eine freiwillige Kreditgrenze, die nun wieder einmal angehoben werden muss: Für die Weltwirtschaft, wie es scheint. Doch von der Weltwirtschaft an sich profitieren die USA schon lange nicht mehr. 

Griechenland überschritt einen längeren Zeitraum seine sogenannte "freiwillige Kreditgrenze", bis der Markt sagte: Jetzt gebe ich dir keine Kredite mehr. Darin sieht der Mensch aufgrund seiner Schulung und Bildung plötzlich die selbst verschuldete Insolvenz. Gleichzeitig wird allerdings von den USA verlangt, seine Schuldengrenze anzuheben, bis der Markt eben sagt: "Jetzt bekommt Du keine Kredite mehr!"

Das ist das "Spiel des Lebens", das wir nicht aufhören können, zu spielen. Doch wer in diesem Spiel als Sieger hervorgehen will, muss die Angst überwinden, die Insolvenz anzustreben. In diesem Spiel allerdings waren die Karten grundsätzlich schon immer gezinkt, denn die USA verfügen über die Leitwährung "Dollar". Es ist daher für die USA kein Problem, die Insolvenz zu beantragen. Die Welt wird ihnen helfen und sie unterstützen, wegen der Leitwährung und sich dabei selber und freiwillig zu Grunde richten.  Sie immer das sogenannte große Ganze im Blick haben - DEN MARKT - alles andere zählt nicht. Gegenüber dem Markt, zählt auch kein einziges Menschenleben, selbst Präsidenten, Konzernchefe und Milliardäre, sind nur dann relevant, wenn die dem Markt dienen. Wer diese nicht tut, wird zerrissen, zerfleischt und verarmt.

Auf der anderen Seite müssen nun die hochwerten Chefökonomen, die uns seit Jahren predigen, dass der Staat der Bremsklotz in allem und jedem ist, feststellen, dass ihr größter Zahler und Auftraggeber wegbricht und sie keine Geschäfte mehr machen können. Die Profite bleiben aus, denn jeder Profit muss von irgendjemanden bezahlt werden, sonst existiert er nicht. Das ist das Problem unserer sogenannten Schöpfung.

So geschieht es gerade in den USA. Die private Wirtschaft wird lahmgelegt, wenn der Staat nicht mehr zahlt. Ein Szenario, das diesen Marktradikalen offensichtlich nie in den Sinn kam. Sie haben sich lediglich immer an der Profitseite - der Privatwirtschaft - orientiert und den Staat als Beelzebub dargestellt. In ihren Berechnungen konnte dieser "Staat" ganz einfach mit Privatwirtschaft ersetzt werden, aber sie haben sich nie die Frage gestellt, wie diese staatliche Privatdemokartiewirtschaft überhaupt in die Lage versetzt wird, Profite als Aufträge an die weitere Privatwirtschaft zu vergeben und vor allem zu bezahlen.

Daher frage ich mich ständig und immer wieder, warum die Herrschaft der Marktgläubigen immer noch eine Plattform und Zuhörer erhält, obwohl sie ständig nur Bullshit als Wahrheit zu verbreiten.

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Samstag, 5. Oktober 2013

Lampedusa: Jetzt sind die Schlepper die Ursache für den Flüchtlichsstrom - die Dämlichkeit im Quadrat

Tote lassen sich betrauern,
die Lebenden aber nur bedauern.
Vorwort:
Tote betrauern ist einfacher als Lebenden zu helfen. Nun instrumentiert man auch noch die Ertrunkenen und nimmt sie zum Anlass für einen Flüchtlingsgipfel. Mittlerweile muss ich die Lebenden betrauern, denn sie sind die Toten. 

Dämliches ist man von unserer Politik schon gewohnt, doch Dämlichkeit lässt sich immer weiter steigern. Sie scheint eine Art Mathematik zu sein. Sie multipliziert sich gerne mit sich selber. 

So kommt der deutsche momentan Innenminister Friedrich (CSU) auf die glorreiche Schlussfolgerung, dass die Schlepper die Ursache für die Flüchtlichsströme sind und diese müssen für ihre schändliche Tat bestraft werden. Das ist so, als ob man einen Arzt verurteilt, weil er einem Kranken eine Medizin verabreicht und sich dafür bezahlen lässt und hernach verurteilt.

Der Arzt ist nicht die Ursache der Krankheit, die er gegen Geld behandelt. Der Kranke verspricht sich allerdings Linderung, so wie der Flüchtling, der den Schlepper bezahlt und die Linderungen seiner Schmerzen in Europa erwartet. Warum soll also der Schlepper die Ursache sein?

Doch in der Einfältigkeit der heutigen Markthirne werde Ursachen so ausgemacht. Europa will also den Schleppern das verdiente Geld durch ihre angebliche Schändlichkeit per Strafe und Gebühr abnehmen und in die eigene Tasche stecken. Hernach die Flüchtlinge wieder in ihre Heimat schicken. Das nenne ich ein überaus interessantes Geschäftsmodell.

Sind diese Flüchtlinge mittellos wieder in ihrer Heimat angekommen, wollen sie nicht mehr vor ihrem Elend fliehen, weil sie dafür keine Geldmittel mehr haben. So funktioniert der Markt! Er regelt alles und jeden - sogar das Leben!

... und das dämlich gebildete Marktvieh hält das alles auch noch für richtig und gut.

Freitag, 4. Oktober 2013

Koalitionsverhandlungen: SPD muss für die CDU die Steuererhöhungen legitimieren

Die CDU braucht eine Partei als Koalitionspartner und Steigbügelhalter, die für Steuererhöhungen eintritt und der sie aufgrund der Demokratie klein bei geben muss. Schließlich will die CDU keine Wahlversprechen brechen.  Bitte erinnern Sie sich an den große Koalition von 2005. Die CDU war für Steuererhöhungen und die SPD trat mit "keine Steuererhöhungen" dagegen im Wahlkampf an. Am Ende hatten wir anstatt 18 % MwSt.-Erhöhung, sogar 19 %. Die Politik - egal welche Partei - tut nur das, was ihrer Meinung nach gut für den Markt ist, auch wenn dadurch der Mensch leidet. Es gibt keine Politik ohne Markt. Daher ist der Markt, das was uns aus dem Gleichgewicht bringt, nicht die Politik und nicht das Geldsystem. Nicht der Zins und Zinseszins muss weg, sondern der Profit und der Profitesprofit, aber dann ist kein Markt mehr da - und der Mensch braucht keine Parteien mehr. Er muss sich nicht mehr in Interessengruppen zusammenrotten, um andere auszugrenzen. Der Mensch hätte nichts mehr zum Denken und Grübeln, wie er zu mehr kommt, das er einem anderen wegnehmen kann, gemäß der Ordnung und der Moral.

Viele Grüne sind bereits in die CDU abgewandert. Es wird Zeit, dass die CDUler in der Partei der Grünen und der SPD, die sogenannten Realos, endlich in die Partei eintreten, zu der sie gemäß ihrer Gesinnung gehören - sie gehören alle in die CDU.

Die CDU ist in keinster Weise "linker" geworden, sondern die SPD und die Grünen sind "rechter" geworden. Das ist der Knackpunkt und "rechts" bedeutet, Realpolitik. Der Markt regelt alles und der Markt bzw. der Kapitalismus macht alle satt.

Daher ist eine Minderheitenregierung für die CDU angesagt. Sie soll alleine den Karren aus dem Dreck ziehen, den sie mit ihrer Realpolitik so tief in den Shit geritten hat.

Ich betrachte Politik als Realschauspiel, bei dem sehr viele Menschen unendliches Leid ertragen müssen und die Mehrheit immer davon überzeugt ist, dass das Gerechtigkeit sei. Überall versammeln sich die sogenannten Gerechten, die nichts anderes sind als REALOS, welche die Welt über den Markt verbessern wollen. Doch der Markt ist ein imaginäres Wesen. Er existiert nicht. Es gibt kein Eichhörnchen, das seine Nüsse gegen Geld an einem Marktstand anbietet. Es gibt keine Kuh, die ihre eigene Milch an andere gegen Geld verkauft. Das macht nur der Mensch, weil er den Markt für natürlich hält.

Aus diesem Marktdenken leitet er auch noch die Menschlichkeit ab und behauptet, dass Menschlichkeit nur dann angebracht ist, wenn sich daraus ein Geschäft machen lässt.

Wie widerlich und menschenverachtend ist das denn?

Es wird Zeit, dass wir uns nicht über die Charaktere in unserem Schauspiel "Die Welt" unterhalten, sondern grundsätzlich über das Theaterstück, denn es ist nicht real.

Lampedusa: Der Marsch - Wir sind arm, weil ihr reich seid

Der Marsch ist ein Film des Regisseurs David Wheatley über den Auswanderungsdruck aus den Entwicklungsländern. Der Film ist aus dem Jahr 1990 nach dem Roman von William Nicholson. Er geht von einer unbestimmten Zukunft aus, in der aufgrund des Klimawandels große Teile Afrikas unbewohnbar geworden sind und in Europa die rassistischen Spannungen zugenommen haben.

Handlung:
Hauptpersonen sind die Irin Clare Fitzgerald, Kommissarin für Entwicklung bei der Europäischen Gemeinschaft, und der Nordafrikaner Isa el Mahdi, der einen Marsch aus nordafrikanischen Flüchtlingscamps nach Europa organisiert. Seine Hoffnung bei der Organisation dieses Marsches: „Wir glauben: wenn ihr uns vor euch seht, werdet ihr uns nicht sterben lassen. Deswegen kommen wir nach Europa. Wenn ihr uns nicht helft, dann können wir nichts mehr tun, wir werden sterben, und ihr werdet zusehen, wie wir sterben und möge Gott uns gnädig sein."








Die Kommissarin setzt sich intensiv für eine Verhandlungslösung ein, doch scheitert sie bei den verschiedenen Gremien. Am Schluss erklärt sie: „Wir brauchen euch, wie ihr uns braucht. Wir können nicht weitermachen, wie bisher. Sie können uns helfen, die Zerstörung aufzuhalten, die wir anrichten. Aber wir sind noch nicht bereit für euch, ihr müsst uns noch mehr Zeit geben."

Das Schlussbild zeigt die jubelnden Teilnehmer des Marschs, die die Meerenge überwunden haben, auf dem Weg auf die wartenden spanischen Soldaten zu. (Vorher ist gezeigt worden, dass ein Junge bei der Landung erschossen wurde.)

Der Film ist ein Plädoyer für mehr Einsatz der Industrieländer für die Entwicklungsländer, dabei behält er im Wesentlichen die Perspektive der wohlwollenden Kommissarin. Die protestierenden Schwarzafrikaner werden von außen gesehen.
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