Montag, 6. Januar 2014

Devote Medien in Deutschland: Zeitonline macht Greenwald kurzer Hand zu einem Aktivisten

Günter Hack - promovierter Kommunikationswissenschaftler - greift Greenwald in seiner journalistischen Tätigkeit offen als Kommenator in "ZEIT" an. Was nicht erwähnt wird, ist: Günter Hack ist ein Journalist vom ORF.

Die impulsive Rede von Greenwald vor dem CCC in Hamburg mit seiner Medienschelte ruft nun m. M. die Journalisten in den Ring, im Kampf der Regierungen gegen Greenwald und Snowden. Jochen Wegner führt die Debatte in der ZEIT weiter: "Es ist für mich (…) schwer vorstellbar, dass Journalisten Anwälte eines Themas sind, dem sie sich professionell widmen." Günter Hack dient als "neutrales" Sprachrohr für das Denunziantentum, das Greenwald nun in der Öffentlichkeit abstrafen soll.

Nun wird Journalismus m. M.nach zu einem neutralen Thema herunter diskutiert. Wobei in Sachen Wahrheit, keine Neutralität in Bezug auf die Interpretation notwendig. Jede Interpretation der Wahrheit macht sie zu einem Machtinstrument. In der Diskussion um die NSA-Abhör-Welle geht es nur um Fakten. Die jeder Interpretation entbehren. Doch genau das will "Die Zeit" nicht anerkennen, sondern auf dem niedrigen Niveau der Wahrheitsinterpretation zu einer Machtfrage machen.



Es ist nun einmal aus meiner Sicht, Tatsache, dass die NSA im Auftrag sämtlicher Regierungen, die gesamte Welt ausspäht und alle zur Verfügung stehenden Daten speichert und auswertet. Darüber muss nicht neutral berichtet werden, denn ein Faktum steht ohne jede Interpretation ganz für sich alleine. M. M nach sollten wir über diesen rhetorischen Kniff doch längst hinweg hinweg sehen können!


Wahrheit benötigt keine Interpretation - Die USA verletzt jede nur erdenkliche Rechtsstaatlichkeit

Wirkliche Wahrheit lässt keinen Spielraum für Interpretationen. Das sollte man in Deutschland am besten wissen! Genauso verhält es sich mit der NSA-Ausspähaffäre. Es gibt dafür keine moralische Rechtfertigung! Die Ausspähung findet statt und ist eine Verletzung jeder Vorstellung von Rechtsstaatlichkeit.

Doch in den Augen der angeblich grundlos angegriffenen Journalisten, durch Greenwalds Vortrag beim CCC, soll nun Greenwald seine journalistische Aufgabe nicht mehr ausüben. Eine primitive rhetorische Finte. Auf die man nicht hereinfallen sollte! ... Weil er die Interpretationen der Medien als "devot" beschreibt, bellen nun die anderen Journalisten wie getroffene Hunde und heulen um die Wette. Sie machen ihn kurzer Hand zu einem Aktivisten und sprechen damit indirekt ein Veröffentlichungsverbot für seine Artikel aus. Schließlich will keine "seriöses Blatt" einem Aktivisten = einseitig - eine Plattform bieten. Sie bieten lediglich der Politik die einseitige Möglichkeit ihre Interpretation der Wahrheit in die Welt hinaus zu posaunen. Letztendlich ist dasselbe "devote" Verhalten der Medien m. M. nach vor der NS-Zeit ein Teil der sogenannten Machtübernahme gewesen. Wie es scheint, ist der Mensch nicht fähig aus seinen Fehlern zu lernen.

Letztendlich ist es m. M. nach eine grandiose Schweinerei, was die NSA in Zusammenarbeit mit sämtlichen Regierungen der sogenannten "freien, demokratischen Welt" veranstaltet und sollte von keinem Journalisten auf irgendeine Art und Weise als notwendig oder moralisch korrekt interpretiert werden. In diesem Falle ist bereits die Interpretation eine Wahrheitsverfälschung und ein Vergehen an der Wahrheit. 

Mit dieser Äußerung der "Zeit" hat sie sich m. Meinung nach selber als Medium disqualifiziert und sich als das bestätigt, was Greenwald der Gilde vorwirft. Seine Aussage: "Die amerikanischen Medien seien "devote Diener ihrer Regierung", muss meiner Meinung nach auf die deutschen Medien ausgeweitet werden. 

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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