Mittwoch, 29. Januar 2014

Homosexualität ist in Russland nicht illegal - wenn Sexualität zum Propagandamittel wird

Entgegen aller medialer Suggestion in Deutschland und der "freien Welt", ist in Russland die Homosexualität nicht illegal und steht nicht unter Strafe. Es gibt lediglich nicht die Möglichkeit der Eheschließung für Homosexuelle, wie in vielen Bundesstaaten der USA und Europa auch. Passend zu den Olympischen Winterspielen, wurde "Homosexualität" zum Propagandemittel ausgebaut ohne die tatsächliche Akzeptanz und Gleichstellung von Homosexuellen in den USA in die Tat umzusetzen.

Nur Russland steht am internationalen Pranger. Seit 2013 gilt in Russland zum Schutz von Minderjährigen, dass keine auffordernde Propaganda zur Homosexualität veröffentlicht werden darf. Das ist ungefähr mit der Diskussion in Deutschland zu vergleichen, ob nun in deutschen Schulen, Homosexualität auf den Lehrplan kommt oder nicht oder Werbeplakate für Homosexualität vor den Schulen platziert werden.



Trotzdem stellt US-Präsident, Barack Obama, die USA als Freiheitskämpfer für die Homosexualität dar.  Er suggeriert Fortschritt in der Gleichstellung wo keine ist. Er benutzt homosexuelle Sportler als politische Waffe und kündet eine lebische Olympiateilnehmerin in Sotschi als Freiheitskämpferin seiner "Rede zur Nation" an, als würden in Russland Menschen wegen ihrer Homosexualität verhaftet und verurteilt. Die "großen Nation" glaubt offensichtlich selber an ihr falsches Weltbild, das sie von sich selber erschuf. Denn erst seit 2003 steht Anal- und Oralsex in Texas und anderen amerikanischen Bundesstaaten nicht mehr unter Strafe. Homosexuelle Ehen sind in den meisten US-Bundesstaaten nicht erlaubt.


Wobei gerade die USA hinsichtlich homosexueller Toleranz noch viel zu lernen und gesetzlich zu ändern haben. In Sachen homosexueller Toleranz sind die USA noch lange nicht so weit fortgeschritten, wie eigene Narzissmus gerne darstellt. So machen die USA Homosexualität zum Politikum und zum politischen Mittel, um Russland als rückschrittlich darzustellen.

US-Amerikaner sind ein sehr tief gläubiges Volk. Nur ca. 2 - 3 % bezeichnen sich als Atheisten oder Agnostiker. Viele sind den extremistischen Christen, den Evangelikalen zu geneigt. Die Homosexualität prinzipiell ablehen, weil es so in der Bibel steht.

Selbst das bigottisch, orthodoxe Bild über Russlands Bevölkerung scheint in Deutschland überspitzt dargestellt zu sein. Es gibt in ganz Russland nur 45 kleine Klöster. Agnostiker und Atheisten sind verbreiteter als hier in Deutschland. Das Bild vom orthodoxen Russland haben vorrangig "Pussy Riots" durch ihre PR-Agenturen geprägt, die vermutlich von amerikanischen NGOs finanziert werden. Auch Chodorkowski unterhält eine PR-Agentur zur Korrektur in der öffentlichen Wahrnehmung seiner Person.

Deshalb ist es um so verwunderlich, dass gerade in deutschen Medien, Russland als ein grundsätzlich orthodoxes und zu tiefst religiöses Land darzustellen und von den USA nimmt man es, dort glaube fast niemand mehr an GOTT.

Wobei allerdings gerne vergessen wird zu erwähnen, dass auch in Deutschland die Kirche in vorderster Front bei Ethikkommissionen der Regierung beisitzt. Dies ist allerdings visuell schwieriger zu erkennen, weil die Theologen nicht in ihrer Talar am Tisch sitzen oder nur selten mit weißem Kragen vor die Kamera treten. Nicht einmal unser Bundespräsident trägt die äußerlichen Kennzeichen seines Priesterstandes.







Kommentare:

  1. Auch wenn einige der von ihnen aufgezählten Punkte durchaus eine Überlegung wert sind, muss ich dennoch sagen, dass sie nur die halbe Wahrheit erwähnt haben. Das Homosexualität nicht strafbar ist, bedeutet so gut wie gar nichts, denn Homosexuelle sind in Russland sowas wie Vogelfreie. Jeder kann seinen ganz persönlichen Haß und Verachtung auf ihnen abladen und sie selber können nichts aber auch gar nichts dagegen tun. Denn lt. Gesetz existiert Homosexualität praktisch gesehen ja eigentlich gar nicht.

    Und auch die Tatsache das es in Russland immer noch sehr viele Atheisten gibt, spielt in sofern nur eine untergeordnete Rolle, da die orthodoxe Kirche inzwischen wieder wie in alten Zeiten zusammen mit der Poltik gemeinsame Sache macht, sprich einen gewaltigen politischen Einfluß hat.

    Außerdem geht es nicht nur darum, wie weit ein Land mit der Gleichstellung bereits ist, im Fall Russland geht es allein um die Möglichkeit Aufklärungsarbeit zu betreiben und die wurde durch das neue Gesetz praktisch völlig unmöglich gemacht.

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  2. Hallo aLuckyGuy,

    vielen Dank für Ihren Diskussionsbeitrag. Eigentlich war von mir der Vergleich "Homosexualität USA vs. Russland in diesem Beitrag aufzuzeigen. Die Gewalt gegen Homosexuelle, vornehmlich Schwule, wächst in den USA auch beängstigend an.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/angriffe-auf-schwule-verunsichern-new-york-a-901364.html

    Es ist nicht meine Absicht für die USA oder Russland Partei zu ergreifen. Ich will lediglich aufzeigen wie schnell man Gruppen politisch instrumentieren kann und diese ihre Objektivität verlieren.

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