Mittwoch, 8. Januar 2014

Kälteeinbrauch in den USA: "The Day After Tomorrow" - Die Sehnsucht nach der Apokalypse


Wir leben in einer hysterischen Informationswelt. In den USA gibt es eine "gefühlte Temperatur" von - 50 C. Das dramatisiert das Ganze noch. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, wie die Menschen in Russland in Wetter überhaupt überleben, wenn in den USA, Schnee und Kälte im jährlichen Rhythmus zur "ganz normalen Katastrophe" werden. 



Unsere Wetterberichterstattung unterliegt mittlerweile dem Steigerungswettbewerb unserer ganz "normalen" Leistungsgesellschaft. Darin spiegelt sich vor allem die politisch korrekte Interpretation durch die vorherrschende Ideologie, "wir können alles und jeden kontrollieren und nach unserem Willen formen und benutzen". Wetter und Klima werden zu Feinden der Menschheit erklärt. Wir nehmen mittlerweile an, Wetter sei ein Ritual, das sich im jährlichen Rhythmus punktgenau zu wiederholen hat. Wer sich an unsere aufgestellten Regeln nicht hält, wir korrigiert. Daraus resultiert die Vorstellung, es müsse möglich sein, das Wetter zu manipulieren, weil wir es bereits als manipuliert empfinden, weil es sich an unsere erkannten Regeln hält, die in Wahrheit gar nicht existieren. Natur ist nicht der menschlichen Logik unterworfen. Was uns schwerfällt zu akzeptieren. Wir leiten Flüsse um. Wir tragen Berge ab und bauen 800 m hohe Gebäude. Darin scheint so mancher das göttliche im Menschen zu erkennen. Das verfälscht ungemein den Blick auf das natürliche. Die Vorstellungswelt wird dann noch mehr erschüttert, wenn dann diese Flüsse über die Ufer treten, von denen man glaubt, man hätte sie unter Kontrolle. Plötzlich entsteht der Eindruck das Klima ändert sich, weil mehr Regen fällt als auf dem vom Menschen errechneten Plan für die Natur.

Der Jetstream gehorcht auch über den USA keiner mathematischen Formel oder folgt einem festen Pfad, den Wissenschaftler der Natur vorgeben wollen. Der Mensch erkennt Muster, wo keine sind, weil die Beobachtungszeiträume für ein Menschenleben viel zu kurz sind und Erfahrungen aus der Vergangenheit nicht dokumentiert sind. So wenden wir gesammelte Daten von 50 Jahren auf das gesamte Zeitalter an und sind auch noch davon überzeugt, wir könnten die Natur voraussagen. Die sich selbstverständlich an unsere Interpretation zu halten, ansonsten ist es nicht "normal".

Der Jetstream wiederholt keine jährlichen Rituale

Der Jetstream ist Teil der Natur. In diesem Fall schaufelt er die kalte, polare Luft direkt in die USA. Auch das ist normal. Es ist nur kein jährliches Ritual. Das Wort "Temperatursturz" wirkt nur auf uns so extrem, weil wir längst durch die Medien- und Unterhaltungsindustrie auf Katastrophen geprägt sind. Viele werden sich an den Blockbuster von Roland Emmerich erinnern, "The Day After Tomorrow". Selbst die sogenannte Klimaerwärmung gibt es nicht. Es wird seit der letzten Eiszeit wird es immer wärmer, was nicht bedeutet, dass wir jetzt unbesorgt den Dreck in die Luft blasen sollen.

Diese Erwärmung erscheint uns nur als sehr unangenehme, das gewohnte Ski- und Freizeitgebiete nun öfters schneelos sind und nicht die gewünschten wirtschaftlichen Erträge einbringen. Das führt zu der irrationalen Vorstellung, der Mensch könne das Klima zum Stillstand bringen, weil er sonst seine ökonomischen Vorstellung nicht mehr realisieren kann.

Ich hoffe Sie verstehen, was ich meine? Es ist eine falsche Betrachtungsweise der Tatsache. Die Natur ist nicht unser Feind und wir bekämpfen die Natur und damit das Klima nicht. Es liegt lediglich am Vokabular, das man uns ständig um die Ohren haut und auch der klassischen Literatur in die Berichterstattung übernommen hat. Naturphänomene können nicht personifiziert werden. Das ist nur in der Literatur erlaubt.

Der Mensch lebt mit der Natur. Sobald er sie als Feind begreift, fehlt ihm das tiefe Begreifen des Seins. Wir sind keine Wind-, Kälte- oder Schneebekämpfer. Den Kälteeinbruch in den USA wird nur deshalb für die Menschen so schlimm, weil in unserem modernen Tagesablauf, die Natur ein unberücksichtigter Faktor geworden ist. So bald die Natur uns an unserem Rhythmus des täglichen Lebens hindert, wird sie als Feind empfunden. Wir müssen pünktlich zur Arbeit kommen. Schnee und Kälte oder gar die Verschiebung der Tageslängen im Zyklus der Jahreszeiten haben wir längst gelernt zu ignorieren. Was noch lange nicht bedeutet, dass sie nicht mehr existieren.

Natur gehorcht nicht den wissenschaftlichen Vorhersagen

Doch wer diese Logik verinnerlicht, reagiert so, wie wir heute nun mal die Natur emotional wahrnehmen. Es entwickelt sich ein Verlangen darin Weltuntergangsszenarien zu stricken, weil wir eben zu spät zur Arbeit kommen oder gar nicht; weil eben den Strom ausfällt usw. Es kommt uns einfach nicht in den Sinn, dass die Infrastrukturen marode und alt sind. Selbst Kabel unterliegen einem Alterungsprozess, wie der Mensch selber. Wobei wir heute davon überzeugt sind, dass wir mit Sport, Vitaminen und Ernährung sogar die ewige Jugend erlangen.

Erkennen Sie das System der eigenen Verblendung, die sich sogar noch logisch und argumentativ aufrechterhalten lässt, wenn man sich der Wahrheit verweigert und Lügen und Wunschvorstellungen als Fakt annimmt?

Das, was manchem in Bezug auf Klimawandel auffällt, ist auch in anderen emotionalen Betrachtungen des Lebens in der gleichen Weise vorhanden. Der Bezug zur Realität geht mehr und mehr verloren. Die Menschheit verfällt einer Art Bildersprache. Überschwemmungen wie in Australien sind normal, aber treten nicht im jährlichen Rhythmus auf. Selbst die Beobachtung der Gletscher in den letzten Jahrzehnten ist kein Beweis, dass sie erst seitdem der Mensch es dokumentiert, erst zurück gehen. Wir engen mit derartiger Wissenschaft unseren Verstand ein, anstatt, dass wir ihn damit erweitern.

Das führt dazu, dass viele wahrheitsresistent werden.  Wer Chemotrails heute am Himmel vermehrt beobachtet, erkennt damit nicht, dass sich Flugrouten änderten und dass der Flugverkehr sich erhöhte. Selbst Veränderungen in den höheren Atmosphären führen zu einem längeren Erhalt der Chemotrails oder auch nicht. Die Erklärung: Chemotrails würden das Wetter beeinflussen ist viel attraktiver und bedient den menschlichen Hang zur Mystik, weil er längst die Natur wieder einmal personifiziert. Das erlaubt keinen rationalen Blick mehr in den Himmel, sondern man nach und nach zum Priester.

Die Verstädterung (Urbanisierung) trägt massiv zu diesem Perspektivenwechsel bei. Der Mensch sieht keinen Zusammenhang mehr zwischen Wetter und Vorbereitung, sondern lediglich eine Bedrohung seiner Gewohnheiten. Selbst die Vorstellung "weisse Weihnachten" ist lediglich ein Idyll der Werbeindustrie, die sich bis in die rationale Beobachtung des Menschen durchgebissen hat. Es gibt seit jeher der Spruch: "Grüne Weihnachten, weiße Ostern." Die Ursache dieser Bauernweisheit besagt, es gab schon immer mal grüne Weihnachten.

Daher beobachten Sie die Natur nicht nach der topaktuellen Nachrichtenlage, sondern beurteilen Sie die Nachrichten nach dem was sie sehen, wissen und recherchieren können. Das gibt Ihnen eine große Freiheit zurück.

1 Kommentar:

  1. Die Ursache der Chemtrails liegt nicht am erhöhten Flugverkehr . Es sind Militärmaschinen welche die Chemikalien ausbringen. Sie werden im Gegensatz zu Passgiermaschinen nicht vom Radar erkannt, fliegen aber im minutentakt abweichend von den normalen Flugrouten. Mittels flightradar24.de lässt sich das leicht überprüfen.
    Weiss nicht was daran mystisch sein soll.

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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