Sonntag, 26. Januar 2014

Kapitalismus: Der Urfaschismus als Grunddenkart für Gerechtigkeit

Bundewehrwerbung - Krieg als Urlaub
Es ist zum Kotzen. In Mali spricht man jetzt von einer humanitären Notsituation ohne selbstkritisch darauf hinzuweisen, dass durch den Sturz von Gaddafi genau diese "humanitäre Notsituation" erst möglich wurde. Gaddafi unterstützte die AFRIKANISCHE UNION mit seinen Petrodollars. So denkt der neoliberale, freiheitliche, ökonomische Mensch: "Eine Frechheit! Wir bezahlten den Frieden in Afrika mit unserem Geld ohne davon einen Nutzen zu haben." Das ist liberalistische Einstellung.

Wir befinden uns in einem Logismus (Logik ohne geprüfte Prämisse = Ideologie - Kapitalismus ist eine Ideologie). Daraus ergibt sich der Satz: "Es ist eben so wie es ist. Man muss das Beste daraus machen.


Gaddafis Verhalten widersprach den kapitalistischen Gesetzmäßigkeit - der Herrschaft des Rechts. So musste im Namen des Rechts, Afrika inkl. Mali destabilisiert werden - das nennt man GERECHTIGKEIT - auf der Definition von Platon. Gaddafi beschäftigte viele Gastarbeiter, die mit ihren Einkommen das übrige Afrika wirtschaftlich stablisierten. Diese wurden dann von den sogenannten Freiheitskämpfern in Libyen, die Euorpa und die USA mit Waffen und Sanktionen unterstützten, vertrieben und zum Teil gelyncht. Diese sogenannten "humanitären Notsituationen" ist daher im Namen der "Gerechtigkeit" selbst gemacht.

Der Sinngeber (Logos) ist dafür der Kapitalismus mit seinem gesamten Logismus, der dahinter steckt. Ideologische Feinde, die nicht den Grundsätzen dieser Gerechtigkeit in Bezug auf Nützlichkeit folgen müssen daher mit Kriegen überrannt werden. In Afrika tobt daher ein Stellvertreter Krieg zwischen der sogenannten "freien, zivilisierten Welt" und China.

Bitte bedenken Sie: Kommunismus nur eine andere Form des Kapitalismus. Gemäß der maxschen Lehre überspringt der Kommunismus die Monopolbildung, unter der wir gerade in unserer freien Welt leiden und macht daraus Staatskonzern, anstatt private Weltunternehmen.

Soziales Verhalten entspringt in der liberalen Vorstellung von Gerechtigkeit der Freiwilligkeit und darf nicht von Staaten per Gesetz durch Abgaben auferlegt werden. Das wird als Eingriff in die Freiheit gesehen und stellt aus der Sicht der "neuen Freiheit" - Neoliberalismus - einen harten Eingriff in die Marktgesetze dar.

Es sollen daher Gesetze abgeschafft werden, die nach der neoliberalen, kapitalistischen Sicht auf Leistung, das Herausbilden der sogenannten platonisichen Goldmenschen (Obermenschen) verhindert. Diese Auswahl ist auch im heutigen Logismus eingebucht und findet sich in jeder Rechtfertigung von jedem, der behauptet, dass es wichtig ist, dass man je nach Leistung mehr oder weniger verdient. Das ist der Grundlogismus des Kapitalismus, den wir überall auf der Welt antreffen und der von allen Menschen verteidigt wird. So bilden sich die vielen gegensätzlichen Parteien und Gruppen. Sie stehen alle auf dem Standpunkt, dass ihr Klientel das Meiste verdient hat, im Gegensatz zu denen anderen. Das hört man bei der AfD, den Regierungsparteien und auch bei der Opposition; bei Unternehmer- und Arbeitgeberverbänden. Es ist eine Schlussfolgerung des Logos. Einen Bezug zur tatsächlichen Realität = Natur - hat das aber nicht.

Selbstverständlich wird wahrscheinlich von vielen nicht das verstanden, was ich damit sagte - aber bitte hören Sie auf mit ihrem Logos, mir zu erklären was ich sagte - denn ich spreche aus einer Denkart heraus, die mit dem heutigen Logos nicht in Einklang gebracht werden kann. Das bedeutet allerdings nicht, dass ich Unrecht habe, nur weil Sie es nicht verstehen. So geschehen mit meinem Leistungsgedeckten Geld, das man unbedingt mit dem heutigen Logos verstehen und auch noch umsetzen will. Erbärmlich! Doch die Dummheit brüllt bekanntlich am lautesten. Die Dummheit erklärt sich am einfältigsten und lässt sich so von der breiten Masse am einfachsten verstehen.
 Zur Erklärung des Logos: Ein Logos war auch die Vorstellung, die Sonne kreist um die Erde.Leider versteht die Menschheit bis heute nicht, dass die Wirtschaft nicht existent ist und die Menschheit nicht um dieses Nichttextente kreise muss, weil es angeblich Leben spendet. Das ist ebenfalls ein tiefgreifender Logos, der noch schwerer zu überwinden ist, als die Feststellung von Galilei, denn wir können mit keinem Teleskop die Aussage überprüfen. Etwas was nicht existiert, kann man nicht sehen. Das sollte eigentlich Beweis genug sein, wenn sich allerdings die gesamte Welt so verhält, als sei die Wirtschaft existent und deren Gesetze beachtet, die im Sinne einer Wirtschaft geschrieben worden, von der man annimmt, dass sie existiert, existieren obwohl sie nicht real sind. Einfache Sache !?! Nun werden wieder viele kommen und sagen: JA ... ABER ... es ist halt so! Wie sollen wir sonst existieren, wenn wir keine Wirtschaft = Kapitalismus mehr haben?

Das ist wie wenn die Menschen damals Galilei entgegen hielten: "Du lügst! Seit jeher wissen die Menschen, dass die Sonne um die Erde kreist! BASTA!"


Der antike Faschismus als Lehrmeister für GERECHTIGKEIT

Die Herrschaft des Rechts
Sie sehen wir kommen schon wieder in den Bereich des Faschismus, der sich auch noch auf die antike Philosophie stützt. Sokrates definierte den moralischen Abfall der Marktwirtschaftsgewinner als "absolute Gerechtigkeit" in Bezug auf Nützlichkeit = Egosismus - und diesen Denkfehler haben wir heute als Soziallehre und höher Kunst der Menschenführung auch noch übernommen. Ein gewaltiger Logismus, der all diese Ungleichgewichte als moralisch korrekt definiert. Was für ein Schwachsinn. Doch dieser Schwachsinn gilt heute als Logik.

Überall auf der Welt gelten dieselben Marktgesetze. Der afrikanische Kaufmann denkt genauso wie der europäische. Das ist bereits eine Weltsprache. Es ist der Kapitalismus. Es geht daher nicht um Angebot und Nachfrage, wie man uns das immer erzählen will, sondern um den Gewinn und den Profit. Die Nachfrage in Mali ist garantiert hoch. Sogar sehr hoch, doch wenn die Nachfrage nicht den geforderten Gewinn (im Gewinn sind bereits die Gewinne der Wertschöpfungskette beinhaltet, die wir als Produktionskosten bezeichnen) bezahlen kann, sind die Gesetze des Marktes der Zündstoff für Unruhen und Kriege.

Zwar will man uns Glauben machen, dass es sich in Mali um einen Streit der Religionen handelt, doch das entspricht nicht der Realität. Es ist nur eine Gruppenbildung als Auswirkung des Kapitalismus. Gruppen bilden sich in Notständen immer auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner, der auf viele zu trifft. Im Falle Mali ist es die Religion, in Europa werden es dann wohl die Nationalitäten sein.

Der Irakkrieg 2003 wurde auch nur im Sinne der Destabilisierung geführt. Man nennt dies die "Geburtswehen des neuen Nahen-Ostens" - dazu gehören auch die vielen Aufstände bzw. Revolutionen. Siehe hierzu meine Ausführung zur Scharia. Das erklärt einiges. Es geht immer nur um die "Herrschaft des Recht" - dem globalen Rechtsstaat. 

Mit kapitaler Macht meine ich: Per Gesetz die Eigentumsrechte so zu klären, dass die Siegermacht (bitte keine rechtspopulustischen Äußerungen zu diesem Thema - dann haben Sie mich falsch verstanden) klar im Vorteil ist und es bekommt nur die Gruppe die militärische Unterstützung von Europa und den USA, welche die meisten Vorteile für die Allianz bei der Gestaltung der neuen Gesetze einräumt. So einfach funktionieren Stellvertreterkriege. Das ist die "Herrschaft des Rechts" und das sind die "gemeinsamen Werte"!

>>> http://politikprofiler.blogspot.de/2014/01/deutschland-im-robusten-eu.html


Mehr deutsche SoldatINNEN auf den Schlachtfeldern des Kapitalismus in der Welt


Manche wundern sich bestimmt, dass ich in der letzten Zeit sehr oft das Wort "Kapitalismus" erwähne. Ich möchte Ihnen damit lediglich ihre Dialektik in ihrem Denken vor Augen führen. Schließlich löst in vielen das Wort "Kapitalismus" sofort einen Abstoßreaktion aus - "IGITT - hier geht es um Kommunismus!" Doch das ist nicht so: Der Kommunismus gehorcht ebenfalls den Gesetzen des Marktes, mit Angebot und Nachfrage - egal ob Sie das nun wahr haben wollen oder nicht. Es ist FAKT. Daher ist für mich Kapitalismus auch Kommunismus und alles andere was viel als Alternative zum Kapitalismus ansehen. Selbst der Tauschhandel ist Kapitalismus. Es funktioniert auf der Basis von Angebot und Nachfrage, woraus ein Profit resultiert. Der am Ende zum Überleben notwendig ist. Das ist Kapitalismus. Kapitalismus setzt voraus, dass alle Menschen eben nicht gleich sind. Daher ist Kapitalismus eben auch die Urform des Faschismus. 

Es ist einfach nicht mehr auszuhalten, wie man jungen, unbedarften Burschen mit 17 Jahren mit kapitlaistischen Mitteln (Ausbildung, Einkommen) einredet, sie würden ihre Familie beschützen, wenn sie zum Militär gehen. Man geht so weit und behauptet, Krieg sei eine Urlaubsreise. Das war früher eine Lüge und ist es heute immer noch. Dem kleinen Menschen ist es schnurzegal, an wen er Steuer bezahlt. Ob nun an die heutige Regierung, die diese Eliten-Wirtschaft unterstützt oder an eine andere Regierung, die wieder um eine andere Eliten-Wirtschaft unterstützt. Daher Hände weg von den Waffen. Freiheit gibt es nicht durch Sieg oder Niederlage. Das bezieht auch Unterdrückung und Ausbeutung mit ein. Der Kapitalismus ist eine sehr scharfe Waffe in Bezug auf Unterdrückung.

Je krasser die sozialen Unterschiede innerhalb einer Bevölkerung (Land, Nation) werden, desto rigoroser werden die Gesetze umgesetzt. Es kommt zu immer mehr Verhaftungen, Kriminalität und Aufständen. Ein ganz normaler Vorgang im Kapitalismus. Kapitalismus wird dann für die herrschende Schicht gefährlich, wenn die spärlichen Gewinn nicht mehr ausreichen, um die arme Mehrheit in ihrer Armut zufrieden zu stellen. Unter den heutigen Vorstellungen von Moral und Gerechtigkeit, ist der Mensch sehr schnell zu unmenschlichem Verhalten bereit, für das er nicht einmal ein schlechtes Gewissen bekommt. Siehe all die Krieg die geführt werden oder geführt wurden. Jede der Parteien fühlte sich im RECHT und verteidigte IHR RECHT. Der Mensch ist durch den heutigen Logismus gar nicht fähig, wirkliche Gerechtigkeit zu fühlen und auszuüben. Wirkliche Gerechtigkeit empfindet er heute als Ungerecht. Ein schreckliches Dogma, das wir da aufgebaut haben und auch noch logisch mit Wirtschaft und Handel erklären.





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