Sonntag, 19. Januar 2014

Martin Luther King war ein ideologischer Gegner des freien Amerikas

Martin Luther King unterstützte kurz vor seinem Tod die streikenden Müllarbeiter in Memphis, die eine Gewerkschaft forderten. Gewerkschaften gelten in den USA als kommunistische Auswüchse. Bitte erinnern Sie sich, dass US-Präsident in seiner Ansprache vom 17.01.2014 zur NSA-Abhöraffäre davon sprach, dass ideologische Gegner im Visier stehen. Luther King stand für die ökonomische Freiheit der schwarzen Bevölkerung der USA.

Die USA praktizierte in dieser Zeit noch den offenen Sozialrassismus und diskriminierte die Schwarze Bevölkerung öffentlich mit Gesetzen und machte sie so zu festgeschriebenen sozialen Unterschicht. Diejenigen, die sich gegen diese "Tradition" wandten riefen bei anderen den radikalen Logismus hervor, ihren sozialen Status zu verteidigen. Was zum "Tod in Memphis" führte.

In dieser Zeit führten die USA den Vietnamkrieg. Ein Krieg gegen den Kommunismus, der amerikanische Firmen einfach in Vietnam enteignete. Eine Frechheit von diesem Volk. Auch Schwarze Amerikaner waren in diesem Krieg, trotz der sozialrassistischen Diskriminierung im Heimatland.

Ayn Rand sagt dazu: "“Wie jede Form des Determinismus entwertet der Rassismus die spezifische Eigenschaft, die den Menschen von allen anderen lebenden Arten unterscheidet: Seinen rationalen Geist. Der Rassismus negiert zwei Aspekte des Menschen: Vernunft und Wahl oder Geist und Moral und ersetzt sie mit chemischer Vorbestimmung." Das ist eine klare Aussage zum Rassismus gegenüber der Vernunft und der Ideologie. Aus diesem Grund brachte die Abschaffung der Apartheid in Südafrika durch Nelson Mandela auch nicht den erhofften Erfolg. Mandela war ein geistiges Kind von Ayn Rand. Er schaffte lediglich die "chemische Vorstellung" von Rassismus ab und beliess die niedrige soziale Stellung der Schwarzen in Südafrika auf den Stand der Apartheid. So blieben die sozialen Stellungen der Menschen nach wie vor erhalten. Lediglich derjenige mit der "richtigen Einstellung" zur Ausbeutung kann einen höheren Sozialen Status erhalten. Damit ist die Auswahlkultur des Kapitalismus gemeint.

Bitte! Erinnern Sie sich an die positiven Aussagen zum Neoliberalismus unseres BuPä Gauck vor wenigen Tagen. Er stilisiert den ökonomischen Radikalismus des "nützlichen Egoismus", zur Lösung der derzeitigen "Probleme", die aus der "Finanzkrise" resultieren. (Zitat Gauck: Auf Dauer tragfähig sei nur eine Wirtschaftsordnung, "die auf das Anliegen der sozialen (sozial bedeutet im Neoliberalismus = Eigenverantwortung) Gerechtigkeit zielt und – zur Erfüllung dieses Anliegens – auf den höchstmöglichen wirtschaftspolitischen Wirkungsgrad".)

Darin ist zu erkennen, wer als ideologischer Feind von den USA angesehen wird. Jeder der sich dem neoliberalen, anarchokapitalistischen Gedanken entgegen stellt, ist ein Feind. Jeder der nicht den Gedanken verfolgt, soziale Systeme als unnötig und unfinanzierbar abzuschaffen, gilt als ideologischer Feind.



Barack Obama betone auch in seiner Ansprache, dass nur befreundete Regierungsmitglieder nicht abgehört werden, wenn sie keine Gefahr für die USA darstellen.

Unsere Eliten - politischen Meinungsbilder - Akademiker - Universitäten - und politisch Interessierten versagen hier auf ganzer Breite. Die präsentierten Szenarien des Zusammenbruch ungeprüft als Ausgangsbasis zur Lösungsfindung angesehen. So entsteht der Eindruck, lediglich der Urfaschismus - der reine Kapitalismus (Neoliberalismus), können die Menschheit vor dem Untergang retten. Wobei der "Untergang" in der Interpretation - Zusammenbruch der Märkte und Destabilisierung der gewohnten Machtgefüge - angesehen wird.

Derartige Vorgänge sind aller Wahrscheinlichkeit auch beim Aufflammen der ersten Anzeichen der Wirtschaftskrise im Jahr 1929 zu beobachten gewesen. Daher bitte ich alle den Neoliberalismus auf Parallelitäten zum Faschismus in Bezug zu Sozialrassismus zu überprüfen.




Urteilen Sie selbst: Martin Luther King, gilt als ob er eine Drohung erhalten hätte. Kurz danach wird er erschossen. Ich weise Sie deshalb darauf hin: Barack Obama betonte in seinem "ZDF-Interview", dass die NSA-Überwachung auch bereits zu Martin Luther Kings Zeiten ein sehr wichtiges Instrument war. Selbst Charly Chaplin galt in den USA als Kommunist. Daher seien Sie vorsichtig und interpretieren Sie nicht die heutige, europäische Interpretation von Kommunisten, in die amerikanische Redewendung von "ideologischen Gegner", sondern versuchen Sie die amerikanische Interpretation zu verstehen.

Soziale Systeme wie in Europa/Deutschland sind aus amerikanischer Sicht, kommunistische Ideen, so wie die "Soziale Marktwirtschaft" unter Erhard von der Presse anfänglich als Kommunismus verrufen war. Weitere Anmerkung: Diese "Soziale Marktwirtschaft" ist nicht die "Soziale Marktwirtschaft", die Bundeskanzlerin Angela Merkel anstrebt. Sie bezeichnet lediglich den Neoliberalismus als "Soziale Marktwirtschaft", weil in ihrem Geist, längst das Wort "sozial" uminterpretiert ist.




Hören Sie hier, was Angela Merkel bereits 2008 offenbarte. Sie ist absolut auf Kurs.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte