Donnerstag, 30. Januar 2014

Plumpe Massenmanipulation: Edward Snowden für den Friedensnobelpreis nominiert - Warum nicht Putin?

Friedensnobelpreisträger Barack Obama
In Anbetracht der bereits verliehenen Friedensnobelpreise für Barack Obama oder Henry Kissinger, klingt die Nominierung für Eduard Snowden gerade wie ein Hohn. Norwegen führt als Begründung für seine Entscheidung pro Snowden an, er habe mit seinen Veröffentlichungen "zu einer stabileren und friedlicheren Weltordnung beigetragen". Eigentlich sollte Putin ebenso auf der Nominierungsliste von Oslo auftauchen. Er schützte Snowden vor dem Zugriff der USA und verhinderte den militärischen Einmarsch der USA in Syrien, zusammen mit seinem chinesischen Amtskollegen. 

Schon vor E. Snowden ergaben sich genügend Möglichkeiten, Whistleblower (westliche Bürgerrechtler) mit diesem Preis zu schützen, so wie man es gerne mit chinesischen Bürgerrechtlern theatralisch in Oslo veranstaltete. Mannings (Whistleblower für Wikileaks über den US-Irak-Einsatz) Nominierung hätte ihm wohl viel Leid erspart, ebenso Julien Assange, der innerhalb dem Gebäude der ecuadorianischen Botschaft in London, in Selbsthaft sitzt. All das ignorierte Oslo wohlwollend und wissentlich.

Mit E. Snowden soll wohl der westlichen, zivilisierten und freien Welt suggeriert werden, dass sich das Verhalten der USA und Großbritannien in Bezug auf Abhörung verändert habe. Doch genau das ist nicht der Fall. Vermutlich will Norwegen nur seinen eigenen, ramponierten Ruf  als "Kriegs- und Intrigennobelpreis" mit Snowden aufpolieren und aufwerten. Zumal dieser auch noch in Russland, dem ideologischen Feind von Europa und den USA,  Schutz vor dem Weltführer USA suchte. Das ist nicht nur ein Gesichtsverlust für die USA, sondern auch für Europa, mit samt ihrer Rechtsstaatlichkeit. Diese verhinderte auch, dass Snowden Asyl in Europa erhielt. Doch bis heute hat kein europäischer Staat seine Rechtsstaatlichkeit überarbeitet oder gar den neuen Gegebenheit angepasst. Es gab keine Änderungen in der Weltordnung.



Innerhalb der Netzgemeinde könnte das bei Naivlingen gelingen, wenn man der Behauptung erliegt, dieser Preis an Snowden wäre eine Bloßstellung gegenüber den USA und ein Zeichen für Freiheit und Unabhängigkeit. Doch dann muss man die Frage zu lassen, warum kein europäischer Staat im Stande war, E. Snowden Asyl zu gewähren. Hier wird eine plumpe Massenmanipulation versucht.

Aus meiner Sicht verdient die Verleihungsorgie in Oslo keinerlei internationale Beachtung mehr. Eine einmalig tatsächlich gerechtfertigte Nominierung wie für E. Snowden hebt das übrige Verleihungsverhalten dieses Vereins nicht auf. Daher wäre es empfehlenswert, wenn der Preis im Dez. tatsächlich an Snowden verliehen würde, erst gar nicht anzunehmen.

Den Friedensnobelpreis erhielt Snowden längst von der Weltöffentlichkeit, ohne dass irgendwelche Eliten dies noch mit Siegel und Unterschrift bestätigten müssten.

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