Donnerstag, 2. Januar 2014

Schumacher: Komapatienten sind potenzielle Organspender

 Nachtrag  05.01.2014: ARD-Aktuell-Chef, Gniffke, rechtfertigt umfangreiche Schumacher-Berichterstattung mit folgenden Worten: 

"Wenn zwei Menschen das gleiche tun, ist es nicht das gleiche – dieser Satz gilt auch bei Nachrichten".

Blogbeitrag vom 02.01.2015
Organspenden scheint zur guten gesellschaftlichen Not zu gehören. Prominente werben mit einem Grinsen für den Spenderausweis. Nachrichten verkünden, dass es zu wenige Spenderorgane gibt. Im Fall Schumacher scheint dieses Thema irgendwie nicht in einen gemeinsamen Artikel zu passen. Wobei es eine wunderbare Schlagzeile wäre, wenn ein Prominenten tatsächlich diesen ominösen Spenderausweis auch für sich selber hätte ausstellen lassen.

Vor nicht all zu langer Zeit lag Prinz Friso von den Niederlanden im Koma - im Ausland, weil in den Niederlande selber Komapatienten laut  Gesetz nicht so lange behandelt werden, wie es im Fall Friso eben der Fall war. Von Organspendeausweis war auch in diesem prominenten Fall nichts zu hören. Er starb in Frieden, und ohne vor seinem Tod die Organe mit oder ohne Schmerzmittel entnommen bekommen zu haben. Diese Prozedur mutet man lediglich dem Untervolk zu, das man nicht nur als Masse in diesen Kreis kreisen wahrnimmt, sondern das Untervolk fühlt sich als Individuum der Elite zugehörig und zeichnet die Masse selber als seinen eigenen Feind. Ein absoluter Wesenszug des Faschismus, der nicht erst seit Erfindung dieses Wortes für dieses Massenphänomen im Denken der Menschheit verankert ist.

Daher werfe ich diesen Artikel zum Thema "Schumacher" nun in den Ring  zur öffentlichen Diskussion, auf dass sich das Gutmenschentum, das Bürgertum, sich an seiner eigen Moral daran scheidet. Der eine oder andere mag mir an den Kopf werden, dass ich keine Niere erhalten sollte, weil ich keinen Spenderausweise habe. Wobei ich davon überzeugt bin, dass bei all den prominenten Fällen, die ein Spenderorgan erhalten haben,  keiner vor seiner Notlage einen Spenderausweise hatte und trotzdem "bedient" wurde.

Trotz aller emotionaler Aufladung, ist damit die Frage nach dem Organspenderausweis von Michael Schumacher damit nicht geklärt. Ich bin davon überzeugt, die Medien hätten es längst gemeldet, um die Selbstlosigkeit von Schumacher als Vorbild für die Welt und die Masse der Menschen ins rechte Licht zu rücken. Man begnügt sich mit der Meldung, er sei verunfallt, weil er einem Kind helfen wollte.

Schuhmacher ist in Fall der Berichterstattung ein Produkt seines eigenen Marketings. Es besteht daher auch die Möglichkeit, dass so mancher Prominente seinen "Kopf" die Organspende lediglich verleiht, wie ein Fotomodell seinen Körper als Kleiderständer für ein schickes Kleid. Sie ist ja am Ende nicht die Person, die Gucci als Kundin kauft. 








Kommentare:

  1. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein Das man gerade jetzt Herrn Dr..Obed und andere mutige Pioniere.Zur Begutachtung an unseren Schumi heranführt.

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  2. Natürlich ist es immer wieder traurig, wenn es "Sonderbehandlungen" gibt, aber nichtsdestotrotz sollte man als rational denkender Mensch trotzdem einen Spenderausweis beantragen. Ich selber war ein wenig skeptisch, aber mein Arzt hat mich auf diese kleine Infoseite über Organspende verwiesen. Die Informationen sind recht aufschlussreich und ich war gegen Ende überzeugt, dass es nichts gibt, was Nächstenliebe mehr zur Geltung bringt. Da geht es nicht um Promi sein oder nicht :)

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