Dienstag, 21. Januar 2014

Syrien: Industrielle Morde - 55.000 Bilder dienen als Beweis

In Syrien sollen "industrielle Morde" stattfinden. Gelten Ernährungskrisen auch als "industrielle Morde"? Nein! Wohl kaum.

Lt. Pressemeldungen soll ein übergelaufener Polizist der Assad-Regierung in Syrien, 55.000 Fotos als Folternachweise aus dem Land geschmuggelt haben und "industrielle Morde" in Syrien beweisen.  Diese sollen bestätigen, dass ca. 11.000 Menschen durch Assad zu Tode gefoltert wurden. 



Der anerkannte Zeuge behauptet weiter, dass alle toten Gefangen in ein Krankenhaus gebracht werden, um die Tat zu dokumentieren. Vermutlich von ihm. So klar sind die Aussagen in den Medien nun auch wieder nicht. Das klingt zwar alles unlogisch, ist aber wahr, da angesehene Juristen im Auftrag des Königreich Katars das Material für echt erklärt haben.

Bei diesen Juristen handelt es sich um die Briten Sir Desmond de Silva und  Prof. Sir Geoffrey Nice sowie den Amerikaner David Crane. Ihren Bericht fertigten die Experten gemäß Medienberichten im Auftrag einer Londoner Kanzlei an, die das Golfemirat Katar vertritt. (Waffenlieferungen an Rebellen). Diese "Neutralen" stammen aus den Ländern, die gerade aus den höchsten moralischen Gründen, die gesamte Welt überwachen.







Fotos sind heute keine Beweise mehr!

Bereits der angebliche Giftgasangriff, bei dem Tausende von Menschen starben, brachte nicht die erwünschten US-Truppen ins Land, nun soll ein syrischer Holocaust eine weitere Option liefern. Die Medien melden nämlich, "industrielle Morde". Das soll nicht heißen, dass in Syrien, Frieden herrscht, sondern die unterschiedlichen, politischen Interpretationen von Recht und materiellen Ansprüchen metzeln sich gegenseitig unter der höchsten Vorstellung von Moral dahin.

Auch in Mali kommt es zu dieser Form der "moralischen Ausschreitung". Unter dem Vorwand der Religion erschlagen sich Christen und Moslem im höchsten Gerechtigkeitswahn und unter der Entschuldigung der Rache. Die Bestie Mensch ist wieder einmal los und jede Partei hält sich für die gute Seite, die für das Richtige kämpft.

Solange die Menschheit derartig primitive Argumente anführt, um sich das Recht zu geben, andere zu richten, zu ermorden oder sich selbst als das höhere, moralische Wesen anzusehen, bleibt die Menschheit im eigenen Sumpf der Selbstverblendung stecken.

Hier kämpfen nicht die Anständigen gegen die Unanständigen, sondern hier schlägt sich die Habgier und der Neid gegenseitig tot - indem sie sich gegenseitig der Unmenschlichkeit bezichtigen, versuchen sie Gefolgschaften und Allianzen für ihr niederträchtiges Treiben zu erhaschen, um sich als die Gerechten darstellen zu können.

Das soll allerdings nicht heißen, dass wir hier die noch höheren, moralischen Menschen sind. Wir verhalten uns zivilisierten. Wir erschlagen uns nicht mehr direkt und gegenseitig, sondern wir vernichten diejenigen, die wir für unsere Feinde ansehen, mit den modernen kapitalistischen Waffen, die wir uns erfunden haben - mit Schulden, Forderungen, Sanktionen, Subventionen und Investitionen. Es ist derselbe Kampf nur mit anderen unblutigen Waffen. Das Mordinstrument, Kapitalismus, führt nur zum indirekten Tod und lässt den Täter für das ungeübte Auge nicht erkennen. Das ist "zivilisiert" - es herrscht trotzdem noch das Recht des Stärkeren.


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