Freitag, 24. Januar 2014

Ukraine: „Wenn wir das Öl bei Baku nicht kriegen, ist der Krieg verloren.“ Deja Vu

Die mediale Berichterstattung in Deutschland ist einer unerträglichen Propaganda gewichen. Das kann nicht oft genug wiederholt werden. Geschichte wiederholt sich immer wieder. Sie tritt nur nicht 1:1 in der Wahrnehmung der Menschen auf. 

Die Einnahme der Ukraine war für Hitler-Deutschland der geopolitisch wichtige Punkt auf dem Weg zum Kaspischen Meer. Hitler sagte: „Wenn wir das Öl bei Baku nicht kriegen, ist der Krieg verloren.“ Daher sollte man Geschichte grundsätzlich parallel betrachten und sich nicht beirren lassen. Es geht heute wie damals immer nur um Energie für die Industrie. Wobei Energie auch in Form von Arbeitskräften angesehen werden muss.



Selbst die heutige Ausländerfreindlichkeit (Xenophobie) ist absolutes Willensprogramm (Logismus) basierend auf dem "logischen" Eigentumismus, dem die Welt heute wie damals geistig unterliegen und dem die ganze Welt frönt. Heute wie damals geht es darum den Zustrom von Energie sicherzustellen, um Marktdominanz auf zubauen bzw. zu erhalten. (Machten bereits die alten Römer und Griechen durch Sklavenimport - das ist wie der heutige Ölimport) Wohlstand bedeutet heute wie damals, das Recht andere für den Wohlstand moralisch korrekt auszubeuten. Basierend auf der ideologischen, geistigen Überzeug, dass es höhere und niedrige Menschen geben muss. Wohlstand wird dadurch definiert, dass niedrige Arbeiten von den höheren Menschen nicht ausgeführt werden müssen. Dieses Prinzip ist heute wie damals - schon in der Antike - als Logismus in unseren Geist eingebucht, was zu der Überzeugung führt, es sei die Natur des Menschen. Doch das ist nicht wahr. Es ist ein Lüge. Die Frage ist nur, wie kann der Mensch das was er als Natur ansieht, hinterfragt und für falsch und künstlich erkennt.

Heute wird "Ausländerfeindlichkeit" in einem sozial-moralisch verträglichen Rahmen argumentativ gelebt und praktiziert. So wird heute behauptet, man will nur ausgebildet, leistungsfähige und angepasst Gastarbeiter im Land. Die Definition "arisch" aus der NS-Zeit und die antike Definition von "freier Mensch" interpretiert sich in "Leistungsträger" um. Der Rassismus der NS-Zeit wird so zum gelebten Sozialrassismus in der heutigen Zeit. In den Reihen der Eliten wird dies "Toleranz" genannt, die nicht mehr Menschen anhand ihrer Hautfarbe, Abstammung und Religion unterscheidet, sondern der moderne Mensch wird anhand seiner Nützlichkeit für die Wirtschaft selektiert. Diese Form der "Aussortierung" nennt sich dann in neoliberalen Kreisen "natürliche Selektion", wobei "natürlich" in Bezug zu den Mechanismen steht, die ich mit Eigentumismus umschreiben, denn mit "Kapitalismus" ist der gesamte Logismus durch den heutigen Menschen nicht erfassbar.


Der EWIGE KRIEG der Menschheit gegen sich selber

Alles dient lediglich dem Zweck der Wirtschaftlichkeit, was als einziges Instrument für die Weiterexistenz der Mensch angesehen wird - überall auf der Welt. Es steht sich heute wie damals die eine Allianz der Guten im Kampf gegen den bösen Kommunismus gegenüber. Auch heute behaupten wir, wir würden die Menschen, die vom Kommunismus unterdrückt werden, befreien. Das steht im direkten Zusammenhang mit den Aussagen von Barack Obama, der ideologische Feinde mit seiner NSA-Affäre ausmachen will.

Die anti-kommunistische Einstellung erklärt auch, warum die Allianz dem Krieg Hitlers lange Zeit tatenlos zusah. Das gilt auch für den japanischen Feldzug gegen China. Japan führte damals einen ideologischen Kampf gegen die Kommunisten unter Mao, was sogar dem damaligen Machthaber in China in den politischen Willen passte, der selber Mao mit seiner Theorie los werden wollte und von den USA unterstützt wurde.

Dieses Szenario wiederholt sich wieder, wenn wir uns die japanischen Provokationen mit amerikanischer Unterstützung gegenüber China objektiv betrachten. Es bilden sich genau dieselben Fronten wie 1940. Nur dieses Mal gehören die damaligen Bösen zu den sogenannten Guten. Das ist der letzte Kampf der Neoliberalen, die den "Kalten Krieg" als den III. Weltkrieg ansehen. Von diesem glauben sie, sie hätten diesen gewonnen. Allerdings gelang der letzte Feldzug nicht. Die "kommunistischen Gebiete" ließen sich nicht gegen Geld in das neoliberale Imperium einkaufen, sondern entwickelten ihren eigenen Imperialismus und stellen nun einen großen Marktgegner dar.

Wie es scheint hat sich die geistige, westliche Elite des Eigentumismus zur Gewalt entschieden. Syrien, Libyen, Ägypten und nun die Ukraine sind ein reales Beispiel für die Skrupellosigkeit der heutigen, geistigen Zeit des Unterdrückens durch innere Überzeug. Es kann auf keiner der kämpfenden Seite auch nur ein Funken Freiheit gefunden werden. Es geht lediglich nur um die logische Argumentation, Unterdrückung und Ausbeutung als Schicksal und freiwillige Unterwerfung zu akzeptieren und sich dies vernünftig erklären zu können. So kann sich heute jeder auf seine Art, sich seine Armut bzw. Reichtum erklären und moralisch rechtfertigen.

Im Enddefekt bedeutet diese Erkenntnis aber genauso wie damals Blutvergießen, Krieg, Elend und Verelendung; Ausbeutung und Raubbau an Mensch und Natur zum Wohle der Wirtschaft als Dominanz über den menschlichen Geist bis in alle Ewigkeit, als angeblich einziges Mittel die Menschheit am Leben zu erhalten.

Ich persönlich konnte mir nicht vorstellen, dass sich Deutschland diesen geistigen Strömungen ohne intellektuellen Widerstand ergibt. Doch ich muss leider wieder einmal das VERSAGEN DER ELITEN zur Kenntnis nehmen. Die sogenannten Vorbilder, egal in welcher politischen Bandbreite sie sich ansiedeln, versagen auf breiter Linie und prophezeien lediglich eine "schöne, heile Welt" in Wohlstand und Reichtum.

Freiheit erreicht man nie durch Sieg oder Niederlage.Wer tötet um frei zu sein, weiss nicht was Freiheit ist. Freiheit ist da, wo es kein einziges Argument mehr gibt, Mörder als Helden darzustellen.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler




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