Freitag, 28. Februar 2014

Ukraine: Der Rosenkrieg um die freie Wahl von wem man ausgebeutet wird - der Liberalismus

Selbstverständlich geht es nicht um die Freiheit der Menschen in der Ukraine. Es geht um die Profite, die angebliche freie Menschen auf einem Territorium erwirtschaften. Aus diesem Grunde spricht man auch Volkswirtschaft. Die Welt ist in deren Augen eine Profitmaschine. Jedes Land ist ein kleines Zahnrad und am Ende scheißt diese Maschine für die Strebsamsten der Menschen, Geld, Gold, Ruhm und Anerkennung. Der kleine Mensch darf daher nur so lange existieren, wie er produktiv ist. Eine Rente oder Krankenpflege für unwichtige Menschen ist in diesem Weltmodell nicht vorgesehen. Das ist sozial und daher unproduktiv.

Der Rosenkrieg der Oligarchen besteht darin, auf welche Seite des Ideologieberges die Gewinne und Profite der fleißigen Menschen fließen werden. Die einen Ingenieure dieser Weltvolkswirtschaft sind der Meinung, dass "sozial" sich mit diesem Mechanismus finanzieren lässt und der amerikanisch, europäische und britische Teil der Intelligenzen sieht dies nicht so. Auf diesem ideologischen Feld findet gerade ein massiver Rosenkrieg statt, dem keine Schadtat und Verleumdung zu schade ist. Es geht lediglich darum, wem glauben die Massen am Ende das Märchen und wollen es auch freiwillig leben. Mit Realität haben beide nichts am Hut. 



In der heutigen Zeit gilt es in vielen Regionen dieser Welt als schick, sich der amerikanische-britischen Oligarchie und Weltherrschaft anschließen. Das nennt sich Lifestile. Es wird heute keine Wahrheit verbreitet, sondern Markenbewusstsein als Ideologiezugehörigkeit.

Russland gilt nach wie vor als Klassenfeind. Es will einfach nicht davon abrücken, staatlichen Firmen zu betreiben, woraus sich die Infrastruktur eines Landes finanziert. Das liegt wohl an der Vorgeschichte Russlands:

Russland stürzte den Zaren und wollte sich durch den Kommunismus befreien. Allerdings stellte sich dies ebenfalls als Oligarchen- bzw. Zarentum heraus und so wurde der Kapitalismus eingeführt. Doch auch dieser brachte nur moderne Zaren, also übergroße Unternehmer hervor. Es bestand kein Unterschied zwischen Zarentum, Kommunismus und Kapitalismus. Nun entdeckt Russland die soziale Marktwirtschaft, systemrelevante Betriebe als Staatsbetriebe führt. Genau das gefällt der übrigen Welt nicht, die aus dem alten Zarentum im Westen eine Demokratie mit Kapitalismus gemacht haben. 

Intellektuell scheint der "Russe" in Bezug auf Erfahrung der verschiedenen Wirtschaftssysteme weiter zu sein, als seine westlichen Nachbarn. Trotzdem hält sich der Westen für intellektuell überlegen, weil er angeblich das größere Kapital zur Verfügung hat. So empfinden es auf jeden Fall die Menschen, doch wer die Staatsschulden und die hohen Privatschulden der Menschen betrachtet, muss nüchtern feststellen, dass auch der Kapitalismus die Menschen in der Masse verarmt, anstatt reicher macht. 

Der westliche Kapitalismus kann daher nur existieren, wenn er Landstriche dieser Welt für "ewig arm" erklärt, ansonsten verliert er seine Existenzberechtigung.

Selbstverständlich glaubt der aufgeklärte, gebildet Mensch der westlichen Ideologie, dass er von privaten Firmen mehr profitieren wird, als von staatlichen Firmen. Daraus entwickelt sich auch die Überzeugung, dass er der bessere Mensch sei. Ein Hauch von Ariertum ist unverkennbar ... wird aber nicht als solches gesehen, sondern wissenchaftlich und kommerziell belegt. Das ist der heute gelebte Ethnozentrismus.

Realitäten spielen daher keine Rolle, sondern nur wissenschaftliche Interpretationen in Zahlen. So glauben viele der Ukrainer sie seien europäisch denkend und würden daher bald in Reichtum schwelgen. 

Glauben ist über nur eine Überzeugung, die mit Realität nichts zu tun hat. Doch solange der Mensch glaubt, kritisiert er nicht. Auch heute noch glauben zwei Milliarden Menschen, dass Jesus auf diese Erde zurückkehren wird und das schon seit 2000 Jahren. Eine Kritik an der Religion ergibt sich aus dieser Tatsache aber noch lange nicht, sondern ein noch tieferer Glaube.

Genauso sieht es mit dem Kapitalismus aus. Alle glauben daran, dass der Kapitalismus das Heil der ganzen Menschheit sein wird, wenn nur die richtigen Voraussetzungen vorherrschen. Für diesen Glauben streben bis heute Menschen.

Der Kommunismus hat dagegen eingesehen, dass sein Erfolgskonzept nicht funktioniert ... doch der Kapitalist sieht noch immer nicht ein, dass auch sein Konzept nicht allen Menschen dient. Mit Realismus hat dies alles schon lange nichts mehr zu tun. Kapitalismus ist eine Religion.

Daher kämpfen die Menschen für ihre Ausbeuter mit der größten Überzeugung, wie eh und je. Sie setzen Staaten und Firmenchefs ab. Sie halten das für Freiheitskampf, dabei ist es nur die Freiheit, freiwillig zu entscheiden von wem man ausgebeutet werden will.

Eine Welt ohne Ausbeutung kann sich heute keiner Vorstellen. Trotzdem reden alle von Gerechtigkeit.Fragt man heute jeden einzelnen Menschen, ob er sich als schlecht empfindet, wird jeder sich als guten Menschen darstellen können - aber keiner kann erklären, warum die Welt so schlecht ist wie sie ist ... außer diejenigen, die behaupte sie seinen die Guten, sind die Schlechten.

Der ewige Dualismus und das Paradox lässt grüßen.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler




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