Dienstag, 4. Februar 2014

Warum Marktwirtschaft unfinanzierbar ist - Die ganz normale Hassliebe zwischen Wirtschaft und Mensch

Sozial ist was Arbeit schafft!
Die Idee von der Marktwirtschaft ist auf lange Frist unfinanzierbar. Es ist der Tod des Homoökonomikus, aber der Mensch lebt dennoch weiter. 

Plötzlich wird "Schwarzarbeit" als neoliberaler Beweis, warum ein Mindestlohn die falsche Entscheidung der Menschen in einem Staat ist. Die Unternehmen sehen ihre Profit dahin schmelzen. Ihr soziales Verhalten - Arbeitsplätze zu schaffen - ist plötzlich doch nur eine gierige Forderung nach mehr für sich und weniger für die anderen. Ein ganz normales Marktgesetz, das angeblich sogar moralisch ist.

Wer in der Zukunft den Ölwechsel an seinem Fahrzeug selber macht, muss Lohnnebenkosten und MwSt. für die entgangen Profite der Wirtschaft und des Staates entrichten. So abwegig sind diese Überlegungen von mir garantiert nicht und werden längst in den Hinterzimmern der Neoliberalen und Weltrettern besprochen. Eigenleistung könnte auch als Zuwiderhandeln gegen das Gemeinwohl angesehen werden.

Auf den Gebrauchtwagenmarkt von Privat zu Privat wird schon lange gierig geschielt oder auf Ebay. Da locken Millionen an Steuereinnahmen durch das sogenannte "Schwarzgeld". Das voller Mitleid und Verständnis für die sozialen Unternehmer unserer Leistungsgesellschaft aufgewendet werden könnte.  Aufstockung für die Niedriglöhne von Unternehmern, wird heute schon nicht mehr als "Schwarzmarkt" identifiziert, sondern als Innovation und Fortschritt der Volkswirtschaftslehre.


Die Angst vorm Griechenlandsyndrom


Die übrigen europäischen Länder stehen im Vergleich mit Deutschland nur deshalb so schlecht da, weil sie nicht so gut Lügen und Betrügen können. Sie haben versäumt ihre Arbeitslosenquote mit neuen Formeln klein zu rechnen. Doch nun droht dem deutschen Lügengerüst die abrupte Zusammenbruch. Auch neoliberaler Konzepte werden irgendwann unfinanzierbar.

Unserer Regierung gehen langsam aber sicher die notwendigen Steuereinnahmen flöten, die dringendst für die Selbstpräsentation als solventer Staat notwendig sind. Selbst im größten Betrugskonzept wirken die Gesetze der Marktwirtschaft: Profit müssen grundsätzlich bezahlt werden und sei es nur mit Krediten.

Eine Abschwächung des Binnenmarktes ist unumgänglich und als Nachwirkung von Hartz4 anzusehen. Das Lohndumping des letzten Jahrzehntes in Deutschland schlägt nach und nach auf den Konsummarkt durch. Die Angst vor Inflation und die niedrigen Zinsen lockte noch die letzten Reste von Kleinsparguthaben in die Konsumausgaben, doch nun ist Schluss. Das Geld ist ausgegeben und das neue Auto oder das neue Sofa muss für die nächsten 10 oder 15 Jahre reichen.Die jetzigen Löhnen lassen keine Geld mehr für die Spardose übrig.

Eigenleistung als neue Besteuerungstätigkeit

Übrig bleibt nur noch die Versteuerung der Eigenleistung an Haus, Hof und Gefährt. Stellen Sie sich vor, jede Frau, die ihre Nägel selber lackiert und nicht im Nageldesginstudio eine Rechnung bezahlt, muss dies in der Zukunft beim Finanzamt angeben. Jeder Mann der sich mit dem Rasierer selber einen Haarpracht verpasst muss in dieser Zukunft eine Eigenleistungs-MwSt. bezahlen. Mit dieser Methode sind Mrd. an Euros zu generieren, um das System noch weiter am Laufen zu halten.


Hausgemeinschaften, die in Zukunft ihre Kehrwoche wieder selber machen, droht diese Nachzahlung der MwSt. auf entgangene marktwirtschaftliche Leistungen ebenfalls. Selbst das Schneeschnitten durch eigene Muskelkraft ohne Beistand von professioneller = versteuerter Hilfe, wird zur Schwarzarbeit.

Es gibt noch genügend Möglichkeit die sogenannte Eigenverantwortung in die "neue Soziale MarktWirtschaft" der CDU-Oberblöckerin, Angela Merkel, einzureihen. Der Fantasie zur Volksverarmung im Auftrag der Allgemeinheit, die hier für Wirtschaft steht, sind unbegrenzt. Ein ausgebildetes Marktwirtschaftshirn mit sehr großer Vernunft und wenig Verstand, wird all das verstehen und rational, in ökonomischer Präzision nachvollziehen können. Uns droht eine Oligarchie gegen die sich Putin in Russland einsetzt und dafür als Despot beschimpft wird.

Der Arbeitnehmer sollte endlich aufhören, unternehmerisch zu denken. Er ist und bleibt der abhängig Beschäftigte. Er muss sich nicht den Kopf der Unternehmer zerbrechen. Sollte der Markt tatsächlich so funktionieren, wie uns die Ökonomen und Allwissende tagtäglich erklären, wird nach einer Insolvenz ein neuer Unternehmer die Arbeitsplätze schaffen.

Sollten Sie allerdings davon nicht überzeugt sein, müssen Sie sich selber erklären, warum Sie nach wie vor davon überzeugt sind, warum Lohnverzicht und Anstand Ihren Arbeitsplatz sichern sollen? Sie lügen sich nämlich selber an, weil die Wahrheit: Marktwirtschaft funktioniert nicht, ihr gesamtes Weltbild zerstören würde.

Doch es ist nur ein Weltbild. Erdacht und erschaffen von Menschen. Mit Realität darf dies nicht verwechselt werden. Realität ist: Wenn die Auswirkungen als Regeln und Normen des Eigentums nicht mehr gelten, kann die wirkliche Moral, Freiheit und Gerechtigkeit der Mensch gelebt werden.


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