Sonntag, 16. März 2014

Der Ochse - Der geistig kastrierte Mensch

Hallo Mensch; heute wieder einmal keine Bilder, sondern der Sinn der Worte ist das Bild und nicht das Bild macht den Sinn der Worte. Es wäre Kunst - doch aus der Kunst lässt sich nie die Natur lesen, sondern nur die Künstlichkeit, das was nicht ist.

Die Welt braucht Russland nicht, nur dessen Rohstoffe. Wobei die Welt nicht die Erde ist. Die Welt ist nur die geistige Vorstellung des Menschen von der Erde. Rohstoffe besitzen dagegen keine Nationalitäten, keine Ideologien und keinen Loyalitätszwang. Sie haben keine Intelligenz und daher auch eine Weltvernunft - eben keinen Geist. Rohstoffe sind neutral. Sie gehören dem, dem das Land gehört. Diese tiefgreifende Erkenntnis der genormten Schizophrenie beflügelt die Menschheit, angestachelt von den Philosophen, die daraus die Logik gebaren - eben all das, was heute als Intelligenz bezeichnet wird. Ein anderes Wort für Niedertracht und Unmenschlichkeit. Daher erscheint heute sogar die Unmenschlichkeit als logisch, eben als natürlich. 

Heute braucht der Mensch - der Ochse - keine Krieg mehr zu führen. Heute erschaffen sich die Oberochsen dieser Welt, sich ihr eigenes Volk, beseelen es mit ihrem Willen und nennen es Intelligenz. Damit ist die gesamte Geschichte der Hochkulturen unserer Welt beschrieben. Jedes weitere Wort wäre Verschwendung.

Der beseelte Mensch in dieser Welt auf der Erde nennt es Demokratie. Der Mensch ist nämlich ein gelehriges Tier. Ein geistig karstiertes Wesen, ähnlich einem Ochsen. Er lernt nicht nur aus persönlichen Erfahrungen, sondern aus fiktiven Erfahrungen anhand von lehrsamen Geschichten. Der Ochse liebt Geschichten. Vorzugsweise schmerz- und leidvolle. Denn sie tun nur in der Seele weh und nicht dem Körper. So lehrt die Seele dem Körper sich so schonen. So ist jede Demokratie Wachs in den Händen ihrer Vordenker, wenn er nur die richtigen Geschichten erzählt. 

Wer also die Macht hat, Zuhörer zu binden, kann den Willen durch lehren und erklären steuern, ganz so als ob der Mensch - der geistig kastrierte Ochse - Schmerze am eigenen Körper erfährt, wie ein Kutscher einen Ochsenkarren, der nicht anderes als das Eigentumsrecht und das Herrschaftsrecht hinter sich herzieht.

Es war einmal einmal eine Ochsenheit! Sie besiedelte die gesamte Erde und erschuf sich die Welt vor ihrem geistigen Auge, indem sie die Erde als Eigentum unter einander aufteilte.  So wurde der intelligente Ochse Kutscher, weil er die Welt verstand, die auf der Erde im Geiste der Ochsen als Realität existiert. Die anderen blieb eben Ochse, weil er keinen Teil der Erde in dieser Welt zugeteilt bekam. Jeder Ochse bekam einen Karren und einen Kutscher, auf dem stand: Eigentumsrecht = Eigentumismus.

Jeder Kutscher der unsicher im Handeln und Lenken war, konnte in den Anfangszeiten der Welt auf dieser Erde, in den vielen Büchern des Rechts, der Regeln und Normen nachlesen. Die Erkenntnis der Ochsen als Kutscher wurde immer größer und die Karren immer schwerer.

Doch die Ochsen waren nicht dumm. Sie hörten den Ochsen als Kutschern aufmerksam zu. Sie lernten unter großer Anstrengung zu denken wie die Kutscher und vergaßen, dass sie Ochsen waren. Das machte das Leben leichter. Je gelehriger ein Ochse, war desto eher ahnte er den Richtungswechsel seines Kutschers. So konnte er besser und schneller das Eigentumsrechts hinter sich herziehen. Sie waren ein gutes Gespann. Gleichzeitig vermid er durch seine Gelehrsamkeit / Intelligenz  das Ungemach der Peitschen, der Züchtigung und der Strafe, die das Eigentumsrecht vorsah und die er für richtig hielt. Jede Verfehlung war ihm ein Gräul.

Diese Erkenntnis um das große Ganze sprach sich schnell unter den Ochsen herum. Manch sprach von der "Verschwörung der Kutscher". Während dessen konnte der Ochse schon nicht mehr von der der Denkart - seinem Geist - vom Ochsenkutscher unterscheiden werden. Sie wurden eins im Geist. Der Geist des Kutscher ging auf den Ochsen über und der Ochse zog mit einer noch größeren Überzeug und Stolz das Eigentumsrecht - den Eigentumsnismus hinter sich her.

Erst studierten die Ochsen ihm Geheimen das Eigentumsrechts und lasen sich gegenseitig daraus vor. Sie wollen keine Fehler machen. Sie wollten den Sinn des Lebens und des Daseins vollkommen verstehen. Am Ende waren sie klüger und intelligenter als ihre Kutscher selber.


"Ein Ochse braucht keinen Kutscher!", schrien sie eines nachts und warfen sie alle samt mit einem Schlag vom Bock. Die Kutscher bekamen selber einen Karren hinter sich eingespannt und waren von nun an gleich, wie alle anderen auch.  Der Kutscher war zwar vom Bock, doch sein Geist, beseelte nach wie vor den Ochsen. So kam der Geist in die Welt auf diese Erde. Eine entpersonifizierte Macht. Durch den Blick auf die Erde durch die Augen des imaginären Kutschers sahen sie nun die Welt in all ihrer Pracht und Herrlichkeit. Alles gehörte ihnen.

Jetzt war jeder Ochsen sich selbst der eigene, beste Kutscher. Sie fühlten sich alle frei und berauscht von ihrem Mut und Intelligenz, endlich den Geist der Kutscher erlangt zu haben. Sie schwärmten aus und spannten jeden freien Ochsen vor einen Karren, weil es die Natur eines Ochsen ist, einen Karren zu ziehen. Sie waren sehr überzeugend. Sie hatten alte Bücher aus denen sie zitierten und was geschrieben ist, ist wahr und wird für immer war sein. So steht seit jeher die Ewigkeit in Gesetzbüchern und jeder der lebt, lebt dieses Gesetz als Ewigkeit, bis er stirbt. Danach - steht in den Büchern beschrieben, findet das Leben ohne Karren statt.

So nahm jeder Ochse das schwere Geschäft und den Handel mit seinem Karren gerne in Kauf. Es war ja nicht von Dauer. Nach dem Leben war er frei. Das leuchte ein.


... denn in den Büchern der Intelligenz stand geschrieben: " Erzählt den Ochsen, der Karren ist ihre Natur!" Da aber die Ochsen längst vergessen hatten, dass die Kutscher auch Ochsen waren, hielten sie die Bücher für die Worte des Schöpfer der Natur. So galt von nun an jeder für unnatürlich, der den Karren des Eigentumsrechts - des Eigentumismus - nicht hinter sich herziehen will. "Eigentum ist natürlich!", schrieben sie nach dieser großen Erkenntnis auf ihren Karren und gingen ihrem Lebenswerk nach.

Sie erstellten Studien und Wissenchaften, die den Karren als die Natur der Ochsen nachwiesen. Wer etwas anderes behauptet ist gott- bzw. geistlos. Einen Ochsen ohne Karren ist das dümmste was die Ochsenwelt je hörte.

Das große Problem der Erkenntnis ist allerdings. Kein Ochse kann sich seinen Karren selber abschnallen. Es muss ein jedem dem anderen tun. Doch solange die Ochsen den Karren für natürlich halten, werden sie ihre Karren bis in alle Ewigkeit ziehen. Selbst der Tod ist keine Erlösung für sie, denn nach dem Tod sind sie nicht mehr am Leben.






Beantworten Sie die Fragen zum Text:

Warum unterscheidet der Unterschied zwischen "Welt" und "Erde"?

Was ist gemäß dem dem Auto heute "Weltvernunft"?

Was ist im Sinne des Autors "Kunst"?

Wie so wacht "der Geist" NICHT über die Materie?

Was ist Ewigkeit gemäß des Autors?

Wie wird die Seele in dieser Geschichte ermordet?

Welche Bildnisse der bekannten Aufklärer und Philosophen verwendete der Autor?

Was ist Eigentumismus?

Ist Eigentum natürlich? Begründen Sie Ihre Antwort mit den Ausführungen des Autors?

Was ist "beseelen"? Vergleichen Sie Religion und Weltanschauung und Ideologie.

 "Selbst der Tod ist keine Erlösung für sie, denn nach dem Tod sind sie nicht mehr am Leben." - Was bedeutet diese Aussage im Hinblick auf die Lehren der heutigen Religionen?

Was ist Schizophrenie im Sinne des Autors in Bezug auf Dualität?

Wie steht der Kutscher im Verhältnis zum Ochsen in Bezug auf Geist?

Was ist Geist in Bezug auf Weltvernunft im Sinne des Autors? 

Wie steht das "Höhlenbeispiel von Platon" in Bezug auf Realität zur Geschichte des Autors?

Was ist im Sinne des Autors "die Seele"?

Ist die Geschichte unterschiedlich zu werten, wenn der Autor "Mann oder Frau" ist?
Begründen Sie Ihre Aussage!

Ist die Aussage des Autors beeinflusst vom eigenen Leben oder ist er obejektiv?
Begründen Sie Ihre Aussage anhand des Textes!

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