Donnerstag, 20. März 2014

Neue ukrainische Regierung lässt Chefredakteur verprügeln - Putinrede ausstrahlen ist ein Verbrechen

Mitglieder der Interimsregierung der Ukraine, die von den USA und der EU als legal anerkannt wird, hat durch Abgeordnete der Swoboda-Partei den TV-Chefredakteur verprügeln lassen (... und Kündigung schreiben lassen), weil er die Rede von Putin im ukrainischen TV ausstrahlte.

In den deutschen Medien wird der ganze Angriff auf die Swoboda-Partei abgewälzt. Gemäß aktueller Umfragen erhalten die sogenannten Maidanparteien lediglich 35 % Zustimmung in der Bevölkerung, halten aber aktuell die Mehrheit im ungewählten Parlament, um mit der EU das Abkommen zu unterzeichnen. Nach der Unterschrift werden die EU und die USA ihren Irrtum in der Regierung zwar feststellen, aber den Vertrag trotzdem von der nächsten Regierung erfüllen. Frei nach dem Motto: Entschuldigen kann man sich später.

Die Zeit kündigt Zusammenarbeit mit freiem Journalisten, weil er auch noch für die "Stimme-Russland" schreibt. Das ist selbstverständlich etwas anderes. Hier wird nicht geprügelt, aber trotzdem vermieden, dass russische Sichtweisen in deutsche Medien gelangen. Sofort fanden sich einigen Ukrainer ein und demonstrierten gegen die Prügelangriff des Abgeordneten. Das erinnert an die Lichterketten in Deutschland gegen Faschisten. Doch dabei wissen die Menschen heute nicht mehr was Faschisten sind.

Videoaufnahme: Ukraine - TV-Chef verprügelt wegen Putinrede - auf Youtube veröffentlicht am 18.03.2014



Igor Miroschnittschenko kann anhand des Videos als Rädelsführer ausgemacht werden. Er fühlt sich als neuer Abgeordneter der neuen, nicht gewählten, aber von den USA und der EU legitimierten Regierung, verpflichtet, dem staatlichen Sender "Erste Kanal" zu sagen, was er auszustrahlen hat und was nicht.

Er findet es bereits anstößig, dass eine russische Moderatorin im ukrainischen Staatssender arbeitet. Der "Feind Putin" darf in der Ukraine nicht sprechen. Er und seine Delegation der Kontrolleure des neuen ukrainischen Charakters, betreten das Büro des Chefredakteurs, Alexander Pantelejmonov. Abgeordneter Bogdan Benjuk ist ebenfalls anwesend.

Bogdan fragt rhetorisch, an wen die Ausstrahlung der Putinrede in der Ukraine gerichtet sein soll. Der Chefredakteur antwortet hilflos, auch diese Rede sei eine wichtige Nachricht für die Ukraine.

Nun wird Alexander Pantelejmonov aufgefordert, seine Kündigung zu schreiben, da die Herrn die Wichtigkeit der Rede Putins für die Ukrainer nicht verstehen können. Sie halten Pantelejmonov für einen Kollaborateur ihrer großer Ziele. Patelejmonov weigert sich zu kündigen. Igor Miroschnittschenko und Bogdan Benjuk werden massiver mit ihren Forderungen. Igor Miroschnittschenko wird handgreiflich und drückt den Chefredakteur unsanft in seinen Bürosessel. Er legt im demonstrativ ein Blatt mit Kugelschreiber zurecht.

"Auf eigenen Wunsch ...", soll die Kündigung beginnen. Pantelejmonov wird als "moskal" beschimpft ... (russentreu)! "Du bist kein Ukrainer .... ", schimpft Miroschnittschenko. "Du bist ein Arschloch!" Er lüge die Ukrainer an und ließe sich dafür mit Staatsgeld bezahlen. So oder so ähnlich argumentierte "Zeitonline" auch als sie dem freiberuflichen Journalisten kündigte und ihm vorwarf, für eine staatliche finanzierte russische Zeitung zu arbeiten. Sie zwang ihn nicht zu kündigen. Sie kündigte selber.


In der Ukraine gibt es jetzt ein "soziales TV", nach dem Modell der ARD und ZDF. Sie nennen sich “Hromadkse TV”. Ob dieser Sender die Putinrede ausstrahlte, wage ich zu bezweifeln. “Hromadkse TV” arbeitet mit NGOs zusammen und hält sich für "sozial". In der Ukraine ist noch nicht verstanden worden, dass NGOs unter "sozial" etwas anderes verstehen, als sich der Normalbürger vorstellt.

Arme Ukraine. Sie haben sich von NGOs bilden lassen und halten sich nun für unvoreingenommen gebildet. Was für ein Irrtum. Sogar unser Bundeskanzlerin ist gebildet worden von Bertelsmann und INSM. In der internationalen Umgangssprache nennt man diese "Stifungen" auch NGOs, obwohl man in Deutschland "Stiftungen" nach wie vor für "allgemeinnützig" hält. Bildung hängt also immer davon ab, wer einen ausbildet. Dabei sollte man Bildung nicht mit Wissen verwechseln. Wissen entsteht dadurch, dass man von niemanden etwas ungeprüft glaubt, der einen bilden will.






Hindergrundwissen zur Ukraine-Krim-Krise - Die Pipelines und sonstiger Gier..

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