Mittwoch, 26. März 2014

Stefan Mross: Alkoholexzess ist eben keine Alkoholvergiftung

Stefan Mross der Saubermann der Volksmusikszene und der ARD: Drogen und Alkohol gehören der Vergangenheit an. Wobei diese Vergangen am liebsten aus dem Gedächtnis des Internets verschwinden sollte. Als sei sie nie geschehen. Alkoholexzesse sind eben keine Alkoholvergiftung ...

Es geht um Bad Häring (A) - Stefan Mross wurde 2003 nach einem Sturz unter Alkoholeinwirkung ins Klinikum Kufstein eingeliefert worden. Selbstverständlich zeigte er keine Symptome einer Alkoholvergiftung, sondern nur die eines Alkoholexzesse.  Wobei "Alkohlexzess" bei Wikipeadia leider nicht definiert ist. Selbst der Duden hat dafür keine Beschreibung, nur "exzessiven Alkoholgenuss".

Wikipedia schreibt zu Alkoholvergiftung: 

Die Alkoholvergiftung (oder Alkoholintoxikation, im klinischen Slang auch C2-Intox) ist eine Vergiftung des menschlichen Körpers durch Ethylalkohol (Ethanol), welche das Bewusstsein und andere Körperfunktionen schwer beeinträchtigt. Sie kann im Extremfall zum Tod durch Atemstillstand und/oder Kreislaufversagen führen. Bei der Alkoholvergiftung im engeren Sinne ist die akute Vergiftung gemeint, die durch (einmalige) übermäßige Aufnahme (Trinken) von Alkohol, vor allem durch alkoholhaltige Getränke, verursacht wird. Davon abzugrenzen ist die chronische Alkoholvergiftung oder auch Alkoholkrankheit, die durch fortgesetzten bzw. wiederholten Alkoholgenuss entsteht und schwere organische Veränderungen nach sich zieht.

Hier ist ein Screenshot des Zeitungsartikels des Hamburger Abendblattes zum "Alkoholexzess" des Stefan Mross in Bad Häring (A), der natürlich keine Alkoholvergiftung war.

Wobei die Ärzte laut Artikel trotz aller Bemühungen der Mross-Anwälte ein "Alkoholvergiftung" feststellten. (Siehe Text oben). (Quelle: http://www.abendblatt.de/vermischtes/article632624/Alkoholdrama-um-Startrompeter.html) - als kleiner Hinweis für die Mross-Anwälte. Falls der Artikel ebenfalls die Persönlichkeitsrechte von Stefan Mross verletzt und aus dem Internet verschwinden muss, bitte ich um eine kurze E-Mail


Die schöne heile Welt der Moralisten unserer Zeit:



Selbstverständlich muss auch RTL von den Mross-Anwälten bei der Bereinigung der Vergangenheit des Stars abgemahnt werden. Vermutlich verletzt auch dieser Bericht die Persönlichkeitsrechte des Künstler, aber noch ist er bei Youtube abrufbar.

Zum sogenannten "Trompeterkrieg" steht auf Wikipeadia zu lesen:

Im sogenannten Trompeterkrieg vor dem Frankfurter Landgericht ging es später um vermeintliche erweiterte Rechte an den Einspielungen des Trompeters Alexandre Malempré. Der belgische Studiotrompeter behauptete in diesem Zusammenhang, in sechs Stücken auf Mross-CDs vor allem sich selbst zu hören. Dies wurde von Mross zunächst bestritten, vom abmischenden Produzenten jedoch bestätigt. Die Auffassung der Produktion war jedoch, dass die Leistungen des Studiomusikers abgegolten seien, und zwar unabhängig vom Grade der Zumischung. Diese steht jedoch im Widerspruch zu den Ausführungen in der Klageschrift, wonach die früheren Einspielungen ausschließlich und final als Begleitung für die Sängerin Stefanie Hertel vorgenommen wurden, als diese noch nicht mit Mross zusammen in Erscheinung getreten war.

Dementsprechend sei die vertragliche Rechteübertragung, die als Urkundenbeweis in Schriftform angefügt wurde und lediglich den Namen der Sängerin beinhaltet haben soll, nicht zum Zwecke der Verwertung für das Duo Hertel / Mross legitimierend erfolgt.

Mehrfach weigerte sich Mross, vor Gericht einige seiner Stücke vorzutragen. Infolgedessen ordnete die Kammer die Erstellung eines gerichtlichen Gutachtens an. Malempré und Mross mussten die streitgegenständlichen Titel bei dem Experten Max Sommerhalder, Professor an der Hochschule für Musik Detmold, einspielen, damit dieser die Details in der Ausführung computergestützt analysieren konnte, um die jeweiligen individuellen Merkmale der Protagonisten in Technik und Stil differenzieren zu können. Ferner musste Mross einige allgemein gängige Stücke vortragen, u. a. aus Nabucco. In seinem Gerichtsgutachten bezeichnete Sommerhalder Stefan Mross anschließend als „stümperhaften Trompeter“. Seine Technik wirke „feld-, wald- und wiesenmäßig“; er sei generell nicht fähig, eine hochwertige CD zu produzieren.

Rückendeckung erhielt Mross dagegen vom schweizerischen Trompeter Beny Rehmann und von seinem Förderer Karl Moik. Um sich zu rehabilitieren, blies Mross, begleitet von einem Orchester, im ARD-Musikantenstadl live eine einfache, jedoch fehlerhaft vorgetragene Version von „Granada“.
Im Juni 2006 meldete die Chemnitzer Morgenpost, dass sich beide Parteien nach neun Jahren geeinigt hätten, und zitierte einen Sprecher des Landgerichts Frankfurt am Main: „Die Parteien haben sich außergerichtlich geeinigt. Die Klage wurde zurückgenommen“, die Details der Einigung wurden außergerichtlich verhandelt.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Mross#.E2.80.9ETrompeterkrieg.E2.80.9C)

Vielleicht muss auch diese Vergangenheit per Androhung von Klagen aus der Welt genommen werden. Doch das kann ich nicht beurteilen. Das überlasse ich den Anwälten und Rechtsrichtern dieser Welt!


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