Montag, 31. März 2014

Ukraine: Obama lebt in einer anderen Realität als die Menschen in Europa - Rede in Brüssel

Wer bis jetzt noch nicht wusste, wie die Welt aus der Sicht der USA zurecht gelogen wird, sollte diese Rede hören. Die USA sind fernab jeder Realität. Derartige Verschiebungen der Realität sind gefährlich für die Welt. Schließlich waren es die USA, die als einzige Nationen die Atombombe auf dem Boden einer anderen Nation zündete. Obama will die Zusammenarbeit mit den Faschisten in der Ukraine abschwächen, indem er auf den Krieg gegen die Faschisten in Deutschland verweist. Er spricht sich sogar für Lesben und Schwulen aus, obwohl in den USA das noch lange nicht toleriert wird. Er erlaubt sich sogar zu behaupten, dass die Vorstellung von amerikanischer Freiheit über die Tyrannei siegt. Aus meiner Sicht muss sie das gar nicht. Es ist die Tyrannei des Marktes, dem sich der Mensch anzupassen hat.

Obamas Redenschreiber ist der Meinung, dass in Russland die Religionen unterdrückt werden. Er kann es ebenso nicht verstehen, wie Nationen über einander herfallen können, wenn er an den I. Weltkrieg denkt. Der Friedensnobelpreisträger vergisst offensichtlich, dass die USA überall in Länder einfällt, weil sie davon überzeugt sind, dass diese Länder der USA eventuell irgendwann einmal eine Bedrohung sein könnten. Das läuft bei mir persönlich unter WILLKÜR. Ich kann doch nicht jeden verhaften, von dem ich annehme, er könnte mich irgendwann einmal bestehlen.

Des Weiteren weist Obama darauf hin, dass in den USA schon immer alle gleich waren. Leider vergisst er, dass die Rassentrennungsgesetzen in den USA erst 1969 abgeschafft wurden.

Es ist wirklich traurig, wenn US-Präsidenten nicht einmal die Geschichte ihres eigenen Landes richtig zu kennen scheinen. Selbst in dieser Historie muss korrigierend eingegriffen waren, um das eigene Weltbild von der unbesiegbaren, integren und gerechten Supernation zu zerstören.

Daher kann man davon ausgehen, dass die Amerikaner noch weniger wissen und vor allem, wenn sie etwas wissen, meist nur Wahrheiten, die nicht existieren.

Während Japan Inseln im chinesischen Meer annektiert und von den USA beschützt wird, gilt das Referendum der Krim nach wie vor als von Russland annektiert. Obama räumt allerdings ein, dass die amerikanischen Grenzen durch die Annektion der Krim nicht bedroht sind.

In welcher Welt lebt dieser Mann bzw. diese Nation überhaupt?

Obama rechtfertigt den Einmarsch in den Kosovo mit tausenden von Toten, durch ethnische Säuberungen. Es gibt allerdings keinen Grund für Putin abzuwarten, bis die Faschisten und Banderaanhänger ebenfalls wieder ethnische Säuberungen in der Ukraine durchführen. Während der gesamten Berichterstattung in den letzten Wochen zur Ukraine, wurde die Opposition nicht ein einziges Mal genannt. Gibt es überhaupt in der Ukraine noch eine Opposition, außer die Maidanisten?

Des Weiteren ist es für die USA nicht wichtig herauszufinden, wer die Heckenschützen auf dem Maidan waren. Sie dienten dem guten Zweck, die Regierung "Janukowitsch" zu stürzen. Wahrheiten sind in solchen Fällen nicht relevant. Sie könnten die Realität der USA und ihrer Einwohner empfindlich stören und überwerfen.

Obama nennt nur die Studenten als Demonstranten auf dem Maidan, aber nicht die faschistische Ausrichtung der Maidanisten. Getragen von Schlägertrupps des "rechten Sektors". Plötzlich kämpfen die Amerikaner sogar Faschisten für ihre Freiheit und nach denselben Idealen wie die USA.

"Nationen mit freien Menschen, wird die Zukunft gehörten", diese Ideale sind universell, auch in der Ukraine. Obama lobt die unzensierten Medien in der freien Welt und natürlich, freie Menschen. Er hält zwar nicht alle Menschen für gleich, aber für "gleich geschaffen".

Das internationale Recht muss durchgesetzt werden, durch die UN. Menschen und Nationen mit "gutem Willen", müssen es durchsetzen. Obama will Russland nicht klein halten, behauptet er. Obama hält eine Rede von Brüssel heraus, in die USA hinein.

Er spricht mit seinem Volk, das nichts über Europa weiss und trotzdem nach einem Krieg mit Russland schreibt. Obama redet Russland klein, um die USA groß erscheinen zu lassen.

"Machen Sie keinen Fehler...", wir wollen die Ukraine nicht dominieren. Die USA hätten keine Truppen entsandt,  ... aber und das vergisst Obama zu erwähnen, die NATO rüstet alle anderen Baltic-Staaten auf.

Er betont, es keine "Neuauflage des Kalten Krieges ist". Russland sei nicht die Führungsnation eines Blocks oder einer globalen Ideologie. Die USA und die NATO wollen keinen Konflikt mit Russland. Die NATO würde schließlich keine Länder erobern, sondern die NATO sorgt "für die Freiheit von Nationen".

D. h.: Die NATO fällt wie in Afghanistan über Länder her und zerstört deren Infrastruktur. Die vielen Toten in diesem Krieg, sind der Preis für die Freiheit. Das als Angriffskrieg im Sinne von Völkerrecht zu werten ist daher aus amerikanischer Sicht der Welt falschen, denn die USA leben tatsächlich mit den meisten EU-Führern in einer ganz anderen Realität, vermutlich dem Neofaschismus - ansonsten könnten sie sich nicht mit Faschisten verbünden und "Länder befreien".

Obama will keinen Krieg, das betont er abermals, aber er ist mit der NATO bereit die Grenzen der Verbündeten zu verteidigen. Deshalb stationierten die USA wohl ihre Abwehrschilde gegen den Iran, vor der Nase Russland. Dies geschah nur zufällig, eine provozierende Absicht stand nie dahinter. Russland leidet wahrscheinlich aus der Weltanschauung der USA heraus, an Paranoia. Die USA sind ein fantastisches und friedliebendes Land, das noch nie Völker überfiel.

Jeder NATO-Mitgliedstaat muss einen Teil der Last übernehmen, um den internationalen Frieden zu sichern. Obama bedauert, dass die Ukraine kein NATO-Mitglied ist.

Brutale Gewalt macht nicht reich

Obama richtet das Wort direkt an die Russen und teil ihnen mit, dass mit brutaler Gewalt kein Reichtum und Wohlstand zu erreichen ist. Hier bricht wieder die amerikanische Weltanschauung durch. Die USA haben offensichtlich noch nie einen gefühlt, einen Krieg begonnen. Sie wurden immer in diese Krieg gezwungen, weil sie eine Bedrohung in diesem Land sahen. In der "Fachsprache" nennt man dies Präventivkrieg, in der Realität ist das PARANOIA.

Die Russen werden offensichtlich nach Meinung Obamas nicht mit militärischer Gewalt aus der Ukraine vertrieben. Er geht aber davon aus, dass in der Ukraine nur ein stabiler Friede nur durch Eskalation kommen kann.

Dabei spricht er die "freien und fairen Wahlen" im Frühjahr in der Ukraine an. Wobei in den deutschen Medienberichten die Opposition nicht einmal erwähnt wird. Freie und faire Wahlen ohne Opposition sind aber keine.

Lt. Obama gibt es keine ethnische Gewalt in der Ukraine gegen Russen. Vermutlich ging der "rechte Sektor" nur gegen "Kommunisten" vor und griff Russen an. Aus amerikanischer Sicht, ist dies natürlich keine ethnische Gewalt, sondern "Terrorismusverfolgung". Daher ist es klar, dass Obama darin nichts illegales erkennen kann. Ideologische Brillen schützen hervorragend vor der Wahrheit.

Allerdings bestätigt, dass es ethnisch Spannung an den Grenzen von anderen Ländern gibt, aber nicht in der Ukraine. Weiterhin will sich Obama dafür einsetzen, dass "große Länder" nicht einfach die kleinen herumschupsen können. Damit meint er natürlich niemals die USA selbst. Die USA zetteln über NGOs Aufstände und Revolutionen an; rüsten Rebellen auf und verkaufen es wie in Syrien als Freiheitsbewegung.

Obama verweigert sich der Realität im Kosovo

Der Kosovo kann niemals als Vergleich für die Krim herangezogen werden, meint Obama. Schließlich seinen im Kosovo bereits Menschen systematisch getötet worden, als die NATO einschritt. Vermutlich denkt nur die amerikanische Weltanschauung, die Russen müssten warten bis Tausende von Russen auf der Krim oder in der Ukraine abgeschlachtet werden, bis sie völkerrechtlich einschreiten dürfen. Plötzlich gilt die Prävention, die sonst für alle Kriege der USA angeführt wird, nicht mehr.  Die USA verteidigt ihre gefühlten "Grenzen" vermutlich noch mitten in Sibirien, wenn es ihnen gerade in den Sinn kommt. 

Obama in Brüssel - "Wir arbeiten nicht mit Faschisten - wir bekämpfen sie!"












Kommentare:

  1. "...sollte diese Rede hören..."
    Leider kann ich mir das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an.
    Ich bewundere deine Nervenstärke. Wörklich.

    AntwortenLöschen
  2. Klar: " Kommentare sind für dieses Video deaktiviert."
    Es könnte Kritik geäußert werden.

    AntwortenLöschen
  3. Es ist von Vielen noch immer nicht gewollt verstanden worden, worum es geht. Ich schreibe deswegen expilizit von wollen, weil der Verstand leider nicht aus sich selbst aktiv werden kann, man muss ihn füttern. Dazu braucht der Verstand Informationen, jede Information über einen Sachverhalt. In die Quere in diesem Prozeß taucht regelmäßig die antrainierte Vernunft auf. Und hier kommt die erste Hausaufgabe. Lernt zu Unterscheiden, was Verstand und was Vernunft ist. Während Du gerade über diesen Punkt nachdenkst, will Dir die Vernunft schon wieder ein Bein stellen. ICH BIN DER HERR IN DEINEM KOPF. Ich kann und will das auch nicht näher ausführen, ein Beispiel soll das verdeutlichen. Das sich Menschen im ersten und zweiten Weltkrieg (Soldaten) haben abschlachten lassen, war eine Entscheidung der Vernunft.

    Ich hoffe, ich konnte mein Anliegen deutlich machen.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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