Montag, 17. März 2014

Unkraine: Wie sicher sind noch ausländische Investitonen in den USA?

Prompt nach der Abstimmung soll US-Präsident Obama mit Putin (Russland) telefoniert haben. Selbstverständlich sickerte der Inhalt in die Medien. Schließlich muss die russophobe (kommunismusphobe), amerikanische Öffentlichkeit mit starken Worten aus dem "Ovaloffice" beeindruckt werden. In ihrer Welt gewinnt grundsätzlich der Stärker, daher darf niemals Schwäche gezeigt werden. 

Die USA sind eine sehr patriotisch ausgeprägte Nation, die wirtschaftliche Rückschläge grundsätzlich als politischen Misserfolg wertet. Die Krim zählt definitiv zu diesen Misserfolgen, die Barack Obama selbst noch in den Geschichtsbüchern zu Last gelegt werden wird. Es fühlt sich in den USA an, wie der verlorene Krieg in Vietnam, der dank Hollywood doch noch gefühlt gewonnen ist.

Ausländische Geld ist vor staatlichem Zugriff in den USA nicht mehr sicher

Viel interessanter ist allerdings der Inhalt der veröffentlichten Teilsätze. Es wird von "Kosten" gesprochen, welche Russland für dieses Referendum zu zahlen habe. Der territoriale Verlust der Krim wird nun Russland in Rechnung stellt. Russisches Kapital und Investitionen sollen dafür enteignet bzw. beschlagnahmt werden. Die Höhe ist allerdings noch nicht bekannt.



Damit senden die USA bedrohliche Signale in die Finanzwelt. Ausländisches Geld und Investitionen sind nur so lange sicher, wie die heimatliche Regierung mit dem politischen Kurs der USA parallel läuft. Der viel gepriesene "freie Markt" wird plötzlich von der Nation massiv eingeschränkt, die ihn sonst mit Pistolen und Bomben verteidigt. Das sind keine guten Vorzeichen für das geplante "Transatlantische Abkommen". 

Viel mehr entsteht der Eindruck, dass die USA aus Geldmangel zu allen Tücken und Raffinessen greifen werden. Ausländische Kapital wird erst angelockt, um es später unter fadenscheinigen Begründungen am als Staatskapital für die USA zu beschlagnahmen. D. h.: Die USA wenden kommunistische Methoden an, um den Kapitalismus zu beschützen.

Das widerspricht zwar den heiligen Grundsätzen des Neolibralismus, doch wenn es dem eigenen Nutzen, darf dieser kleine stilistische, politische Bruch begangen werden. Der Zweck heiligt eben immer die Mittel. Mittelweile ist sogar der Zweck das Mittel.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

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