Samstag, 5. April 2014

Europawahl: Europas Faschismus der kalte Krieg gegen den Klassenfeind

Der kleine Krieg des Menschen für
Gerechtigkeit ist auch nur das Ziel der Unterdrückung
Zum Auftakt der Europawahl gratuliert Mrs. GERMANY - Angela Merkel - den 100jährigen zum Geburtstag. Ihre schlichte Interpretation des Geburtsjahre 1914 fällt blamabel und taktlos aus. Sie reduziert diese Menschen, die sie für PR-Zwecke benutzt, auf den Beginn des I. WK. Der offensichtlich als Zäsur der Weltgeschichte angesehen werden muss. Deutschland konnte sich endlich nach diesem schrecklichen Krieg von seinem preußischen, kriegsrünstigen und überheblichen Adel in der Politik befreien. 

KRIEG war immer schon das Motto von Größenwahnsinngigen Politikern, die ihre Wirtschaft vorantreiben wollten. So ist auch heute wieder KRIEG eine Option für unsere Kanzlern. Dafür zitiert sie sogar aus der Bergpredigt (2003) und leitet daraus die Begründung für den damaligen Irakkrieg ab.

Während in Berlin das alte Preußenschloss zu neuem Glanz kommen soll und die Steuerkassen immens belastet, schustert die Kriegskanzlerin, Angela Merkel, bereits am Frontenkrieg gegen Russland. Das wahrscheinlich im Herzen eines DDR-Kindes als Verursacher der Not und Armut in der DDR herangezogen werden kann. Schlichtweg kann man davon ausgehen, dass Angela Merkel, von unterbewussten Rachegefühlen geleitet wird, die sie nun in ihrer Position als Kanzlerin schamlos ausnützt und wie 1914 der Kaiser, seine "Kinder" in den Krieg schickt.

Europa ist pleite - Dieses Faktum bedarf keiner politischen Interpretation mehr

Über die Finanzen Europas oder Deutschlands braucht man nicht mehr diskutieren. Fakten sind damit nicht aus der Welt der heutigen Lebensart zu streichen. Selbst ein Offenbarungseid bringt den verspielten Wohlstand auf dem Roulettetisch des Kapitalismus nicht zurück.


Die Infrastrukturen sind marode und müssen selbst nach einem Neustart mit Schulden (Geldkreierung) wieder instand gesetzt werden. Aus diesen neuen Schulden ergibt sich nur der Wohlstand der von allen verlangt ist. Im Großen, wie im Kleinen.

Unser Wohlstand ist nicht zu retten. Er ist in der Hochphase der blühenden Märkte entstanden und verschwindet im kapitalistischen Winter gänzlich. Kapitalismus ist allerdings kein Naturphänomen, sondern muss künstlich mit größter menschlicher Entbehrung erst in Gang gesetzt werden. Dadurch entsteht die Illusion des Wohlstandes. Doch ein Leben ohne die moralischen Vorstellung von Kapitalismus ist in unserem Bewusstsein gar nicht mehr verankert. Es liegt außerhalb seiner Vorstellungskraft und was sich der Mensch nicht vorstellen kann, ist nicht zu erreichen. Er müsste sich radikal von all den erstrebenswerten Zielen trennen, eben lösen, die er heute für moralisch korrekt und gerecht hält.

Deflation - Das Ziel des Kapitalismus

Die Inflationsrate in Deutschland ist mittlerweile bei 0,5 % angekommen. Das ist keine Inflationsrate mehr, sondern DEFLATION. 

Deflation ist das Ziel einer jeden kapitalistischen Hochphase. Selbst billiges Geld kann die Menschen nicht mehr dazu verleiten, Kredite aufzunehmen und Investitionen zu tätigen. Da der Mensch gerne in Naturbildern denkt, nutze ich eine Metapher aus dieser Bandbreite des menschlichen Vorstellungsvermögen.

Selbst mit übermenschlicher Anstrengung, lässt sich die Namib-Wüste nicht mehr in eine blühende Landschaft verwandeln. Dafür müsste der Mensch die Natur verändern und würde dadurch an anderen Orten Wüsten erzeugen die heute noch blühen. Wobei "Wüsten" keine Deflation der Natur sind. Ich habe lediglich Ihre Logik benutzt, um Ihnen zu veranschaulichen wie sie denken.


Verzögerungstaktik in der heutigen Systematik

Die einzige Option, die anstehen würde, wären staatliche Investitionen in Sozialwohnungsbau und Infrastruktur. Doch das würde eine noch höhere Verschuldung bedeuten. Was gemäß den selbst auferlegten höheren Gesetzen der Marktwirtschaft nicht mehr möglich ist. Selbst Schulden können nicht unendlich wachsen. Darin sind mittlerweile die meisten einig. Doch Schulden am eigenen Mund absparen geht auch. Die Konsequenz wäre der Exodus.

Die Marktanbeter und "Freie Markt Gläubigen", werde gerade im rasanten Tempo von der eigenen Intelligenz überholt. Keine ihrer Lösung führt zum angestrebten Ziel der Refinanzierung, denn Refinanzierung einen Schuldner zu finden, der die Lasten des Wohlstandes trägt. Manch einer bekommt wahrscheinlich gerade das Gefühl, dass "der Markt" ein Eigenleben mit unkalkulierbarem Willen führt und ein eigenständiges Wesen sei. Doch es ist nur eine imaginäre Willensbildung, die ihre Existenz aus der Vorstellung des Menschen nährt, angetrieben von seinem eigenen Willen, das Richtige und Gute zu tun.

Märkte gehorchen dem bedingungslosen Gesetz des Kapitalismus, die dem menschlichen Geist entsprungen sind und fernab jeder Natur stehen. Kapitalismus ist ein Selbstläufer der systematischen Selbstvernichtung. Darin sieht der Mensch seine Erfüllung und seinen Sinn des Lebens. Schlichte Existenz ohne Mehrwert ist ihm unvorstellbar. Das begründet sich in der mystischen Vorstellung vom Leben nach dem Tod. Was auch nur eine Illusion ist, geboren aus dem abstrakten Willen, dem Leben mit dem Tod einen Sinn zu geben. Leben kann und darf nicht alleine als Wert für alle Menschen stehen. Lediglich seine Produktivität - Lebensleistung - durch Mehrwert, ergibt erst einen Sinn. Alles andere ist in der heutigen Denkart irrational. Wir sind getrieben vom Bonus denken, wie ein dressiertes Tier, weil die Natur ihm zu unangenehm erscheint. 

Jede Intervention im Geldbeuteldenken des Menschen verlagert lediglich den Ausgangspunkt des Zusammenbruches in der Kunstwelt des Kapitalismus, an einen anderen sozialen Brennpunkt. Daher konzentriert sich heutige Streit der Menschheit lediglich darauf, wer die Arschkarte des Kapitalismus in diesem Jahrhundert zu ertragen. Europa und die USA sind sich einige: Die BRIC-Staaten müssen das tun. Das ist Tradition und Kultur.

Antikriegsparteien mit einer gesunden kritischen Haltung zur Dekadenz

Daher wäre es ratsam in die Zukunft zu blicken. In die Zukunft des Zusammenbruches, also an die Ziellinie unseres Kapitalismus. Dort steht ausufernder Nationalismus, der auch in Form von europäischem Nationalismus exzessiv ausgelebt werden kann. Wer mich kennt, weiss, dass ich ungern Wahlempfehlungen ausspreche. Doch in diesem Fall braucht Europa einen eindeutigen linken Bremsklotz am Bein, der nicht groß genug sein kann.

Wer daher seine Stimme bei der Europawahl abgeben will, sollte sich für Antikriegsparteien entscheiden, die nicht einmal die NATO unterstützen. "Freie Märkte" sollten nicht den Menschen zum Werkzeug und zur Beute für den Wohlstand ausgerufen werden.

Krieg ist nun mal kein friedliches Miteinander - egal wie man die Moral dreht

Dies ist eine Beurteilung aus der systemischen Sicht des heutigen Zeitgeistes. Selbstverständlich ist das keine Lösung. Doch an Lösungen scheinen die Menschen nicht interessiert zu sein. Sie sind lediglich bestrebt einen Kapitalismus zu erfinden, der neue Zielsetzungen kennt. Das ist wie wenn jemand Krieg als Zustand des friedlichen Miteinanders leben will. 

Es ist unmöglich. Doch unmöglich gibt es in unserer Vorstellung von heutigem Geistwillen nicht. Uns hat man über Jahrhunderte eingetrichtert, dass der Wille des Menschen alles möglich macht. Er versetzt sogar Berge, wird behauptet. Hier handelt es sich eben wie immer nur um eine Metapher, die Lösungen bringt, indem man die Probleme als Berg bei Seite schaufelt, um sein altes Ziel unbeirrt weiter verfolgen zu können.

Doch die Erkenntnis liegt darin, dass das Ziel falsch ist. Daher braucht der Mensch keine Berge versetzen. Sie verschwinden von selber, wenn er aufhört Berge durch Lösungen erst aufzutürmen, um sie hinterher wieder aus dem Weg zu räumen, weil er glaubt das Ziel sein wieder hinter dem Berg.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler





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