Montag, 28. April 2014

Ukraine: Chodorkowski in Donezk - Träumt er sich zum russischen Präsidenten?

Chodorkowski ist aus der Schweiz in die Ukraine gereist. Eine Station vor St. Petersburg und Moskau. Vermutlich sieht er sich schon als neuer Herrscher von Russland. Auch Lenin kam damals aus der Schweiz nach Moskau und stürzte am Ende den Zaren. Nur dieses Mal ist es kein Kommunist der nach dem Vermögen von Russland greift, sondern ein Ölunternehmer, der sich sein Vermögen zurückholen will, denn Verstaatlichung ist nun mal Diebstahl in der heutigen Weltanschauung.

Die wirklichen Zaren (Gierige) stehen in der Startlöchern und das Startloch heißt Ukraine. Sie warten wie hungrige Wölfe auf ihre Gelegenheit, sich das zu holen, was ihnen der Russe stahl. Die alten Zarenschlösser in Russland werden bald die Feriensitze von Shell, BP und anderen Globelplayern sein. Jeder soziale Stand in unserer Gesellschaft benötigt seine Prestige. Ein Milliardär würde niemals in einer 2-Zimmer-Wohnung leben wollen und können.


Doch vorerst ist Chodorkowski noch in der Ukraine, als Priester für die aufgebrachten Ostukrainer, die sich nicht unter das Diktat der Kiewer-Regierung stellen wollen. Sie sind noch nicht bereit ihre Kohleindustrie an europäische Oligarchen zu verkaufen, weil sie nicht glauben wollen, dass das Wohlstand bringt.

Zu sehr ist die russische Seele vom Zarentum und Stalinismus geprägt. Zu oft wurden sie angelogen und doch wieder ausgebeutet. Warum soll jetzt plötzlich einer die Wahrheit sagen? Einer wie Chodorkowski, der seine Milliarden auch nur mit Lug und Betrug verdiente. Sie werden nicht ehrlicher, nur weil ein Obama oder eine Merkel ihn als integren Menschen beschreiben. 


In Donezk wurde Chodorkowski von den Demonstranten allerdings als "Verräter" beschimpft und abgewiesen. "Du hast dein Land, deine Heimat verkauft", hielten sie entgegen. Seine "nicht politische", aber vermutlich wirtschaftliche Ansprache durfte er dennoch nicht in dem besetzten Gebäude halten.


"Eben zu diesem Thema wollte ich mit Ihnen reden", meinte Chodorkowski enttäuscht zur Presse. Wo bei ein tieferer Inhalt seines Vortrages trotz aller Offenheit unserer Presse nicht publiziert wird.

Danach ging er medienwirksam zu den Barrikaden in Donezk. Begleitet von einem Tross von Journalisten. Wer diese über seinen Auftritt in Donezk in Kenntnis gesetzte ist nicht erwähnt. Vermutlich will sich Chodorkowski als "Vermittler" und "Schlichter" ins politische Spiel bringen, wie damals Geißler beim S21.

Auch Julia Timoschenko versuchte sich letzte Woche als angebliche Vermittlerin in die internationale Presse zu mogeln. Allerdings glaubten ihr nicht einmal die N-TV-Reporter, dass sie von den pro-russischen Anhängern als Vermittlerin akzeptiert wird.

Russland soll "FREILAND" werden. Die Wirtschaftsbosse, die "weissen Männer" stehen längst an den Grenzen Russlands, wie damals die amerikanischen Siedler, als es darum ging das letzte Land der Indianer sich als Eigentum unter den Nagel zu reissen.

Russland ist der letzte "Wilde Westen", der neu aufgeteilt werden kann, im großen Spiel des Kapitalismus. Menschen spielen dabei keine Rolle. Wie es scheint, sind Russen heute das, was Indianer damals für die weissen Siedler waren. Ein Hindernis zur kapitalen Freiheit.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

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