Samstag, 12. April 2014

Ukraine: Der sadomasochistische Traum vom US-Weltimperium

Deutschland soll Angst vor einem Krieg mit Russland haben. Darin sind sich die deutschen Medien einig.  Alte NATO-Bilder sollen russische Truppen an der Grenze zur Ukraine zeigen. Die Krim gilt als annektiert, trotz Volksentscheid. Die Aufstände in der Ostukraine gelten als von Russland finanziert und provoziert. Das Ganze erscheint als separat betrachtetes Ereignis. Alle Zusammenhänge mit dem Maidan in Kiew vom Februar 2014 werden ausgeblendet und bleiben unreflektiert. Daher muss man den deutschen Medien, Propaganda und einseitige Berichterstattung vorwerfen, der sich die Politik in ihren Aussagen anschließt. "Siehe Steinmeier, Gabriel, Merkel und Grüne).

Was nicht einmal spekulativ ins Auge gefasst wird, ist allerdings noch viel gefährlicher. Die militärischen Drohgebärden gelten in Wahrheit nicht Russland, sondern Europa und ganz besonders der deutschen Bevölkerung. Daran sind auch Polen und Tschechien massiv beteiligt. Deutschland soll endlich den schweren Sanktionen gegen Russland zustimmen, ansonsten werden die USA tatsächlich Gewalt in der Ukraine anzetteln. 

Die NATO-Truppenbewegungen in den postsowejtischen Ländern Europas sind echt und auch politisch von den Bevölkerungen moralisch gestützt. Der politische Druck auf Deutschland wird immer stärker. Nur eine Eskalation an der ukrainisch-russischen Grenze kann die öffentliche Meinung vor allem in Deutschland drehen. Das ist gefährlich und kostet Menschenleben. Dennoch gibt es eine Möglichkeit zur Deeskalation. Die deutsche Politik, müsse einfach nur "NEIN" sagen und die USA öffentlich in ihre Schranken weisen. Für diesen Kraftakt gibt es allerdings keine Politiker in Deutschland. Angela Merkel ist dazu viel zu schwach. Sie befindet sich längst in der amerikanischen Realität, die nicht mit Wirklichkeit zu tun hat.

Deutsche Sanktionen gegen Russland wirken sich schwerwiegend die deutsche Wirtschaft aus und auch auf die Bevölkerung und auf längere Sicht sogar auf ganz Europa. Die in Aussicht gestellten Fracking-Gas-Lieferungen aus den USA über Südeuropa motivieren zu Kurzschlusshandlungen, um an neue Geld kommen zu können. Das übliche Lied der Geldbeutellogik ist daher schnell gesunden und konzertiert. Mit Träumen vom Geld kauft man die Welt, nicht mit echtem Geld. 



Neue Perspektiven auf neue Märkte bewirken mehr als rationale Überlegungen. Südeuropa sieht sich längst als neues Handelszentrum, wie zu den Hochzeiten des Kolonialismus. Alte Befindlichkeiten können selbst in Spanien oder Portugal schnell aktiviert werden.

Langfristig gedacht, müsste Deutschland seinen Energiebedarf aus Südeuropa beziehen. Damit könnte seine Überproduktion zu Gunsten der anderen europäischen Länder umgeleitet werden. Energiekosten sind die tatsächlichen Finanzströme dieser Welt.

In Zahlen ausgedrückt sind dies mindesten jährlich 50 Mrd. Euro. Sie dienen in der Vorstellung der Drahtzieher und Ideengeber als eine Art Marshallplan für Europa und die USA. Deutschland wäre damit wieder unter der Kontrolle von Europa und könnte nach belieben - Energiepreise - reguliert werden. Mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung. Deutschland wäre endlich das Arbeitervolk, das es immer sein wollte und sollte. Aus dieser Energiefalle kommt der Deutsche nie wieder raus. Er arbeitet nur noch für die Energiepreise der Europäer und Amerikaner = deren Wohlstand.

Bedenken Sie: Wohlstand benötigt grundsätzlich Niedriglöhner - die neuen Sklaven - der freien Welt.

Auf hoher politischer Ebene steht Deutschland schon lange mit seiner protektionistischen Politik am Pranger. Alle Energie- und Rohstofflieferungen kämen aus dem us-amerikanischen Wahrungs- und Wirkungsraum. Damit lässt sich ein ganzes Industrievolk steuern wie eine Marionette.

Damit wollen die USA, Russland und China auf lange Frist wirtschaftlich aushungern und eine Unterklasse von Menschen erzeugen, die für niedrige Arbeiten herangezogen werden können, um den Rest der Welt in Wohlstand halten zu können.  Ein absolut faschistischer Welttraum. Nur Faschisten können von Weltimperien träumen. Menschenfreunde verabscheuen das.


Angela Merkels historischer Fehler

Deutschland würde von Ländern Energie beziehen, die sich mit den Handelsströmen von Industriegütern nicht ausgleichen liesse. D. h.: Norwegen z. B. braucht nicht so viele deutsche Güter, wie wir Energie. Zwischen Russland und Deutschland ist dieser Handel ausgeglichen. Andere Überlegungen können nicht angestellt werden, da wir uns nun man in diesem logischen Wirtschaftssystem befinden. Energie ist in diesem Modell eben nun mal Geldfluss.

Noch gefährlicher wird es, wenn Deutschland in Zahlungsschwierigkeiten durch einen Wirtschaftseinbruch gerät. Norwegen oder die USA werden uns garantiert und schonungslos den Energiehahn abdrehen. Russland ist dagegen ein tatsächlicher Handelspartner. Die Außenbilanz zwischen beiden Ländern ist ausgeglichen. Die geforderten Sanktionen gegen Russland sind daher ein Angriff auf den eh schon spärlichen Wohlstand in Deutschland. Sie greifen massiv  in den "natürlichen Handel" eingreifen und bringen den deutschen Arbeiter in eine absolute Abhängigkeit zu Europa und den USA.

Das sind klare Ansagen zur imperialen, militärischen Willensbildung der USA - als Handelszentrum für die sogenannte "westliche, zivilisierte, freie, demokratische Welt". In anderen Worten ergibt sich daraus eine absolute Wirtschaftsdikatur. Die propagierten "freien Märkte" sind damit territorial begrenzt anzusehen. Der "freie Handel" bezieht sich lediglich auf das Kernland dieses Imperiums = USA.

Was Angela Merkel tun müsste

Die eigentliche Aufgabe von Angela Merkel wäre, die USA ganz klar in ihre politischen und demokratischen Schranken zu weisen. Die Kompetenzen für die NATO auf europäischem Boden sind klar und schnellstens zu kürzen. Die NATO darf politischer, militärischer Außenposten der USA, das muss besonders Polen und der Tschechien klar vermittelt werden. 

Wir leben alle in Europa und Russland ist Europa. Alte Befindlichkeiten, die sich aus dem II. Weltkrieg gegenüber Deutschland sich begründen, sollten endlich als überwunden gelten. Das muss Amerika endlich akzeptieren. Deutschland ist kein Bollwerk mehr gegen Russland und Europa ist keine militärische Spielwiese für amerikanische, imperiale Gedanken. Hier muss Deutschland Stärke zeigen und genau das gelingt Angela Merkel nicht.

Sie ist nicht die "starke Frau" der CDU, sondern sie ist die Marionette der alten CDU-Funktionäre. Sie gehorcht diesen alten Männern, die immer noch von einem Sieg gegen Russland kämpfen und verzweifelt versuchen den "verlorenen Russlandkrieg" aus den Jahren 1941 - 1945 in einen Sieg umzuwandeln.


NATO-Austritt als letztes Mittel zum europäischen Frieden

Solange Deutschland keinen Kanzler aufweisen kann, der frei ist von diesen "Alten Herrenträume - Russland zu besiegen" ist, kehrt keine Ruhe in Europa ein. Wir brauchen den politischen und wirtschaftlichen Willen zum Frieden mit Russland. Amerika muss sind endlich aus sämtlichen politischen und vor allem wirtschaftlichen Angelegen in Europa zurückziehen. Das gelingt nur, wenn die us-amerikanische Dominanz in der NATO beschnitten wird, oder aber Deutschland tritt aus der NATO aus.


Vor allem die deutsche Politik braucht neue Perspektiven, die frei von neoliberalen und russophoben Gedanken sind. Nur wer alle Völker als vollwertige Partner akzeptiert kann in Frieden leben. Da sollte vor allem Deutschland aus seiner Geschichte endlich gelernt haben.

Vorleben ist die beste Form, neue Überlegungen in die Politik zu bringen. Russland ist kein Land das uns Angst macht. Das ist nur eine Illusion, die unser Medien in vielen von uns gezeichnet haben. Sie können nach Belieben die alten Bilder des I. und II. Weltkriegs in Erinnerungen rufen. Sie gehören zum kulturellen Gedächtnis unserer Nation. Doch wer das tut, ist ein Kriegstreiber und ein Gegner des Friedens.

Frieden beginnt in unserem heutigen Weltsystem "Kapitalismus" nun mal mit einen angstlosen Handel auf wirtschaftlicher Basis. Wer sich durch Handelsabkommen verbarrikadiert wie einemittelalterliche Burg, hungert sich selber aus.

Es gibt keine politische Nibelungentreue, sondern es gibt nur ein gemeinsames Ziel: In Frieden auf dem höchsten Wohlstandsniveau für alle leben zu wollen. Dafür sollten wir uns einsetzen. Frieden wird nicht dadurch geschaffen, indem emotional favorisierte Wertschöpfungsketten mehr Profit machen als andere. Die Bevölkerungen der jeweiligen Länder, werden darunter leiden und bürgerkriegsähnliche Streitereien beginnen, die nur diesen westlichen Wertschöpfungsketten als weitere Profiteinnahme dienen.

Wir sind alle Menschen! Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben und wirtschaftliche Unabhängigkeit. Wenn die USA auf diesem Nivau nicht denken können, müssen sie es lernen. Die USA dürfen erst wieder an die Tische der Europäer, wenn sie uns auf Augenhöhe begegnen.

Europa und Deutschland sind keine minderjährigen Kinder, die den USA bedingungslos und gegen das eigene Wohl gehorchen müssen. Tyrannei und Gängelei hatten wir in Europa zur genüge. Es gibt keine gut gemeinte Tyrannei, das ist lediglich ein sadomasochistischer Traum von Unverbesserlichen.








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