Montag, 14. April 2014

Ukraine: Rebellenregierung bringt neue Oligarchen in Stellung - Menschlichkeit für die Milliardäre

Die Idiotie des Gier ist in der Ukraine in vollem Gange. An deren Spitze befindet sich eine Rebellenregierung, die sich zur Aufgabe gemacht hat, über die hohen Energiepreise in der Ukraine, die Geldquellen in Europa und Russland anzuzapfen. Das ganze läuft unter der Parole: "Menschlichkeit für die Milliardäre".

Die neue, nicht gewählte Regierung der EU-Reformer in der Ukraine verordnet ihren Bürgern gemäß dem EU-Abkommen höhere Gaspreise. Diese Vereinbarung besagt, dass in der Zukunft der EU-Ukraine nur noch Gas und Öl zu Weltmarktpreisen an den Verbraucher weitergegeben werden. Ein niedriger Gaspreis von Gazprom kommt daher nie wieder den Endverbraucher in der Ukraine zu Gute, sondern lediglich den Zwischenhändlern, wie Timoschenko und sonstigen Oligarchen.



Gleichzeitig wird aus allen Rohren der Medien behauptet, dass Russland bzw. Gazprom für die immensen Preiserhöhungen in der Ukraine verantwortlich sei. Das ist schlichtweg eine Lüge, die allerdings von denjenigen gerne als Wahrheit angenommen wird, weil sie uninformiert Situationen beurteilen und dadurch zu falschen Schlussfolgerungen kommen.

Es steht außerhalb jeder vernünftigen, ökonomischen Debatte, nun von Russland niedrigere Gaspreis für die Ukraine einzufordern. Russland muss den Reichtum der sich neu formierenden, ukrainischen Oligarchen nicht durch Billiggas noch vergrößern Der humanitäre Zweck des rabattierten Gaspreises ist mit der Entmachtung von Janukowitsch durch die Maidanisten nicht mehr existent. Unter der alten Regierung wurden die Gasvergünstigungen von der Regierung an den Endverbraucher weitergegeben. Mit den neuen Gesetzen der Maidan-Rebellen wurde diese Subvention aufgehoben. Nun gelten Weltmarktpreise als Richtwert. Jeder Zwischengewinn bleibt daher lediglich in den Kassen der Gasverkäufer im Inland.


Naturgesetz des Kapitalismus- Geld fließt immer nach oben

Das ist ein klassisches Modell der Oligarchie, wie mit einer Demokratie eine gesamte Volkswirtschaft um die Früchte ihrer Arbeit betrogen werden kann. Gleichzeitig nennt sich das im Jargon der EU = "Freiheit des Marktes".

Die ukrainischen Oligarchen bringen sich momentan mit Hilfe die nicht gewählte Rebellenregierung in eine vorteilhafte, finanzielle Stellung. Ihre Gewinne würden sich noch erhöhen, wenn Gazprom durch die EU zu noch günstigeren Verkaufspreisen erpresst würde. Einen Vorteil für die Bevölkerung gibt es nicht. Daher gaukelt die momentane Rebellenregierung lediglich Menschlichkeit vor, die pures, kaltschnäuziges Wirtschaftsinteresse auf Kosten der Bürger sind.


Diese Art von Politik war mit ein Grund warum die Rebellen von 2004 (Orange Revolution) in der Ukraine wieder abgewählt wurden und die Partei der Einheit die Mehrheit erhielt.


Oligarchenlogik als Humanismus verkaufen

Niemand wollte eine Wiederholung der Szenarien von 2006 bis 2008. Damals verkaufte Russland sein Gas zu Tiefstpreisen an die Ukraine. Timoschenko verhandelte unter dem Vorwand des Humanismus diesen Tiefpreis aus. Doch die Regierung um Timoschenko gab diese Rabatte nicht weiter an die Bevölkerung weiter, sondern steckte sich diese in die eigene Tasche bzw. in die Taschen ihrer Gönner.

Daher empfehle ich jedem, die Regierungsarbeit der Revolutionäre von 2004 genauer unter die Lupe zu nehmen, bevor man diese Menschen zu Rettern einer Nation erklärt. In Wahrheit verfolgen sie nationale und faschistische Zielsetzungen. Sie werden von einer Nationalgarde gestützt, die sich um den Faschisten "Bandera" gebildet haben und jeden Russen pauschal unter den Tatverdacht der Korruption stellen oder gar aus der Ukraine vertreiben wollen.

Aus diesem Grunde tauchen immer wieder die Forderungen auf: Die Russen in der Ukraine sollen doch nach Russland auswandern.




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