Donnerstag, 17. April 2014

Ukraine: Was ist die Nationalgarde? - Die Russlandhetze in Deutschland geht weiter


Olexandre Musytschko (weisse Sascha) war der Anführer dieser paramilitärischen ukrainischen Nationalversammlung, die sich unter dem Namen "rechter Sektor" organisierte. Hauptsächlich auf deren Rücken ritten die Maidan am Ende in die neue Regierung der Ukraine. Die Toten auf dem Maidan, "himmlische Hundert", erschossen von Heckenschützen, waren der Auslöser für die gewaltsame Machtübernahme in Kiew. 

Es wird vermutet, dass diese Heckenschützen, die Menschen beider Lager - Maidan und Regierung - erschossen, aus diesen Kreisen stammen könnten. Untersuchungen zu diesen Vorfällen gibt es bis jetzt weder von Seiten der neuen ukrainischen Regierung und auch nicht von Seiten der EU und den USA. Der "weiße Sascha" wurde angeblich bei einem Polizeieinsatz Ende März erschossen. Medien berichten von einer Anweisung der CIA. Sein Verhalten war zu provokativ. Er stürmte mit seinen Mann in Parlamente und Rathäuser. Liess sich bei filmen wie er diese Menschen beschimpfte und schlug.

Russenhasser in der Nationalgarde der Ukraine

Mit ihm verschwanden aber nicht die straff organisierten Truppen hinter ihm. Daher wird vermutet, dass genau diese Bandera-Anhänger und Faschisten nun den Kern der neuen Nationalgarde der Ukraine bilden. C. 60.000 Mann soll diese Spezialeinheit umfassen, die nun gegen die Ostukrainer eingesetzt wird.

Für einen ukrainischen Nationalisten, ist dieser Einsatz daher ein Paradies. Endlich bekommen diese Männer eine Möglichkeit sich an der russisch-stämmigen Bevölkerung Gelegenheit für ihre Rache. In ihren Augen sind Russen die Schuldigen an der Zahlungsunfähig der Ukraine. Nur ukrainische Oligarchen werden von ihnen unterstützt. Nationalistische Parole sind in jedem Land dieselben. Sie richten sich lediglich gegen verschieden Bevölkerungsgruppen, mit dem Drang diese um ihre Bürgerrecht und ihr Eigentum zu bringen.



Genau diese Nationalisten-Truppen werden nun mit amerikanischen Waffen beliefert und die ersten "Hilfszahlungen"  des IWF bzw. der EU, versickern im neuen ukrainischen Militär, das sich auf russophoben Ideologisten begründet. Leider berichten unsere Medien darüber nicht unabhängig und neutral. Das sind klare Parallelität zur Finanzierung der sogenannten "Rebellen und Freiheitskämpfer" in Syrien, die sich gegen Assad auflehnen und ein Blutbad in Syrien provozierten.

Woran erkenne ich Propaganda?

Die verwendeten Bezeichnungen für Bevölkerungsgruppen machen die Propaganda. Unser Medien bleiben im propagandistischen Wortgefecht hängen und publizieren fröhlich weiter. So existieren in der Ukraine keine Opposition, sondern nur pro-russische Anhänger und Politiker. Ein Paradebeispiel für diese Propaganda war der Übergriff des Mobs auf einen "pro-russischen Politiker", der sich im Parlament gegen einen Militäreinsatz in der Ostukraine aussprach.

Auch in der Berichterstattung zu Syrien fällt diese Propaganda massiv auf. So kommen zwar Syrer zu Wort. Sprechen die allerdings von den im Westen als Rebellen deklarierten Truppen, als Terroristen, wird sogar in der Tagesschau korrigiert: " Sie meinen damit eigentlich die Rebellen!" (Siehe Video)




Des Weiteren sprechen unsere Medien nicht von Ukrainer, die vom ukrainischen Militär bedroht werden, sondern von "Separatisten, pro-russischer Miliz" und "Terroristen". Diese Wortwahl für Menschen unterliegt den normalen Gepflogenheiten von Propaganda und fand nicht statt, als auf dem Maidan die Demonstranten Molotovcockails warfen und auf Polizisten schossen. Diese Demonitraten, war "friedliche Freiheitkämpfer" und Demokraten. Darüber kann nichts hinweg täuschen, außer die eigenen Verblendung der Leser. Selbst die Stürmung des Parlaments in Kiew war kein Gewaltakt für unser Medien, sondern eine Befreiung.

Berichterstattung ohne Kurzzeitgedächtnis

Unsere Medien sehen die Demonstrationen in der Ostukraine nicht im direkten Zusammenhang mit den Demonstrationen auf dem Maidan. Sie stellen das ganze Szenario als eigenständiges Ereignis dar und berichtet lediglich über angebliche Provokationen und Steuerungen aus dem Kreml heraus.

Sie unterlassen, dass in der Ostukraine schon vor Wochen, sämtliche russischen Sender abgeschaltet wurden. Was die dortige Bevölkerung als Zensur empfand. In unserer Berichterstattung erscheint lediglich die Meldung, dass ukrainische Medien abgeschaltet wurde und stellen dies als Angriff gegen die Ukraine dar.

In Wahrheit stellen die Menschen lediglich den Zustand vor der Maidanübernahme wieder her. Russische Medien war schon immer in der Ostukraine zu empfanden, das liegt in der Natur der dortigen Sprache.

In der Schweiz kommt wohl keiner auf die Idee einfach italienische Medien abzuschalten und auch Zürck zu senden.

Ostukraine muss gemäß Kiew auf 70 % Wirtschaftshandel verzicheten - dagegen wehren sich die Menschen

Damit sind wir beim nächsten markanten Worten: "Kreml-Treue" - "Moskau-Treue". Allerdings wird die aktuelle ukrainische, nicht gewählte Regierung nie als brüssel-treu, capitol-treu oder washington-treu beschrieben. Es wird so getan, als ob die Ukraine für ihre Unabhängigkeit kämpft.

Das tut sie allerdings nicht. Die Ukraine kämpft lediglich dafür, dass sie sich unter das Wirtschaftsdiktat der EU stellen kann. Im EU-Abkommen wird klar definiert, dass gerade die Ostgebiete der Ukraine auf 70 % ihres Außenhandels mit Russland verzichten MÜSSEN. D. h. im Klartext: Massenarbeitslosigkeit und Firmenschließungen.

Diese Tatsache blenden unsere Medien seit Nov. 2013 einfach aus, als Janukowitsch sich wie andere Osteuropäische Länder =  Armenien, Weissrussland und Moldau die Unterschrift unter dem EU-Abkommen in Vilius (Litauen) verweigerte.

Objektive Berichterstattung findet daher in Deutschland nicht statt. Objektive Berichterstattung rüttelt keine emotionale Gefühle auf, die eine pro- oder contra-russische Stimmung erzeugen. Wer heute in Deutschland eine objektiven Blick auf die Sachlage darstellen möchte, wir als Putinist oder Putin-Anhänger beschimpft.

Das sind ebenfalls klare Auswirkungen der angewendeten Propaganda sein Januar 2014.

1 Kommentar:

  1. Wie sagte die Kassiererin letztens an der Kasse zu mir, als ich dasselbe im Sinn hatte wie sie: "Zwei Dumme, ein Gedanke."

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte