Donnerstag, 22. Mai 2014

Europawahl: Post von der Bundeskanzlerin

Heute hatte ich wieder einmal so eine "Wurfsendung" im Briefkasten. Der Absender war ... Angela Merkel, Bundeskanzlerin. "Warum zum Teufel schickt DIE mir schon wieder so einen Wahlkampfbrief!"

Was für eine Geldverschwendung dachte ich mir und beeilte mich den Briefboten noch zu erwischen, der gerade in sein Auto einstiegt. "Halt!", rufe ich ganz laut.

Dem schönen, warmen Wetter ist es zu verdanken, dass er mein Rufen noch durch das offene Fenster hörte. "Schicken Sie das bitte zurück an Absender! Das will ich nicht! Das ist Geldverschwendung ... Was bildet sich diese Frau ein?" ... und drückte ihm das Kuvert in die Hand.

Erst blickte er mich mit großen Augen, dann nahm er eingeschüchtert den Briefumschlag doch in die Hand und meinte wütend: "Sie können sich gar nicht vorstellen, wie oft ich das in den letzten Tagen gehört habe!" Doch zurückschicken könne er ihn nicht, meinte er enttäuscht. "Es wäre schön, wenn es funktionieren würde", meinte und ließ damit den Schelm durchblicken. Es sei schließlich eine Wurfsendung. Nimmt er den Brief mit, wandert er eh nur in die Papiertonne.



Die einzige Alternative, die mir zur Verfügung stünde, sei: Den Brief unserer Kanzlerin in ein Kuvert zu stecken, frankieren und nach Berlin schicken.

So einfach funktioniert unsere Welt. Hauptsache man bezahlt! Erst die Wurfsendung mit Steuergeldern oder indirekt durch Parteispenden und am Ende wird alles ökologisch korrekt in der Papiertonne wieder in den Kreislauf zurückgeführt - damit der nächste Brief zur nächsten Wahl auf umweltfreundlichen Papier gedruckt werden kann.

Eines weiss ich aber seit heute: ICH GEHE NICHT WÄHLEN! 

Ich bin mittlerweile ein ökonomischer Demokrat geworden. Ganz nach dem Vorbild unserer Vorbilder. Wahlen sind zu teuer und Parlamente so wie so. Eigentliche könnte ich meinen Chef gleich wegrationalisieren, denn der tut eh nix. Der sitzt nur in seinem Büro und bekommt jeden Monat seine Tage, wenn er Zahltag ansteht. Dieser mindert nämlich seinen Gewinn, durch die nutzlosen und eh überbezahlten Arbeiter, die in seinen Hallen für seinen Wahlstand schuften.


Deshalb frage ich mich immer wieder: Warum die Menschen immer nur den Staat wegrationalisieren wollen und nie die Profitwirtschaft? Nein! Sie wollen deren Vertreter sogar noch in die demokratischen Parlamente wählen ... und das obwohl es kein einziges Unternehmen gibt, das demokratisch aufgestellt ist.

 In der Ukraine soll sogar ein Milliardär die Staatsgeschäfte übernehmen, weil dieser wohl der bessere Wirtschafter ist. "JA - die wissen ganz genau, wie man die eigenen Taschen mit der Arbeit anderer füllt und sich dann auch noch als Philanthrop feiern lässt!", denke ich mir.

Das ist heute "sozialliberal" und freiheitlich. In der Ukraine brauchen die Menschen keine Armee mehr. Milliardäre kaufen sich Fußballclubs, verteilen über die Gewerkschaften Eintrittskarten und wenn Not am Manne ist, gehen ihre Arbeiter als Bürgerwehren auf die Straße und verteidigen die Pfründrechte ihres Herren, wie die Schergen im Mittelalter.

So ändern sich die Zeit und die Worte, aber das hohe Prinzip der Ausbeutung bleibt immer dasselbe. . Heute spricht der Mensch nur dann von "Sklavenarbeit", wenn er 4 Euro die Stunde erhält und von Freiheit, wenn er für die Arbeitsstunde 20 Euro bezahlt bekommt.

Das bestätigt wiederum: Jeder hat seinen Preis - Es kommt nur auf die Höhe an! Demokratie ist daher das billigste von allen Herrschaftsinstrument. In dieser Herrschaftsform wird nur mit "Glauben und Hoffen" (Gloffen) bezahlt.

Wie viele Gloffen bietet Ihnen die CDU?
Wie viele Gloffen bietet Ihnen die SPD und all die anderen Alternativen?

In diesem Sinne
Euer Politprofiler






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