Sonntag, 25. Mai 2014

Europawahl: Rechtspoulismus macht Wahl zum Votingereignis - ARM - Das Volk ohne Staat

Den Medien ist es gelungen die Angst vor den Faschisten zu schüren. Damit treiben sie die JA-Stimmen zum globalen bzw. europäischen Nationalismus zusammen, wie die Rattenfänger. 

Vor allem in Deutschland wird die Europawahl zum Mega-Event der Klassendenker und der Sozialrassisten. Politik wird zum "Jedermannsturnier" und zum Fest der Individualisten, die niemals als Egoisten bezeichnet werden wollen. "Wahlen" sind wie DSDS. Sieger interessieren nicht. Lagerdenken ist der eigentliche Kick.

Es geht darum, wer die provokativsten Sprüche und die kollerischsten Auftritte an den Tag legt, um Massenbeachtung zu erhalten.  Damit pflanzt sich der Hunger nach Macht zur Unterstützung des eigenen, persönlichen Vorteils in die Masse weiter und politische Bewegungen. Jeder gegen Jeden! Ganz wie auf dem freien Markt. Wir lieben alle, aber uns am meisten. Dabei sind wir sogar sozial und geben ab, was wir nicht mehr brauchen und wollen dafür Lob und Ehre, die sich hinterher zu GELD machen lassen.


Die Macht der Einfältigen im Siegestaumel

Die Lust an den Wahlen wurde durch den Fall der 5%-Klausel zur EU-Wahl in Deutschland belfügelt. Plötzlich winken auch den kleinen Parteien lukrative und gut bezahlte EU-Posten. Für diesen kleinen Obolus des System, fließen plötzlich Gelder in Kanäle, die vorher trocken waren und Medien nehmen Gestalten ins Visier, die vorher niemand sah.

Wer heute wählt, darf dem Nichtwähler am nächsten Morgen die Kritik an der Politik bis zu den nächsten Wahlen hofrecht verbieten. Dabei vergisst der redliche Bürger eine Tatsache: Nicht jeder will sich am blutigen Spiel der Wirtschaftideologie, die sich heute als Politik in intellektuellen Kreisen breit macht, per Votingsystem zum Mittäter machen.


Das namenlose Volk ohne Staat



Auch europäischer Patriotismus ist nichts anderes als Nationalismus gegenüber den Nichteuropäern ... und "Nichteuropäer" oder "Nichtamerikaner" bedeutet "ARM und NUTZBAR".  Patriotismus bedeutet ausgrenzen, abgrenzen und diskriminieren. Es erlaubt ein Unterdrückungssystem gegen das namenlose Volk der "Armen" unter dem Gesetz des Stärken, des Markes. Das "namenlose Volk der Armen", das keine gemeinsame Nationalität vorweisen kann und keine gemeinsame Kultur oder Religion kennt, erkennt sich selber nicht.

Es kann kann keine Klage vor keinem Gericht dieser Welt wegen Volksverhetzung einreichen - es sieht sich selber nicht einmal als Gleiche, sondern als knallharte Konkurrenten im Kampf um den nächsten Arbeitsplatz und das nächste Brot. Sie sind wohlerzogen, fromm im wirtschaftlichen Glauben und in ihrer Vorstellung von Gerechtigkeit. Sie sehen sich selber grundsätzlich als Feind, anstatt als Bruder oder Schwester. Die einzigen Freunde, die sie akzeptieren, ist der Reichtum, von dem sie sich ernähren können.

Noch gibt es keine Bewusstsein und keine Wahrnehmung dafür das heutige Geschehen, es als Krieg gegen das Volk der Armen zu erkennen. Ein Volk begreifen sich nur als EINS, wenn es sich unter Flaggen von Nationalitäten, Verbänden oder sonstigen Farben versammeln kann. Nur dann existiert ein WIR. Arme anderer Nationalitäten sind sein Feinde. Freund ist nur die Wirtschaft, die fälschlicher Weise heute sogar als Demokratie durch Angebot und Nachfrage angesehen wird.

Nur der Markt beherrscht die Kunst der Verblendung. Nur wer die Welt durch die Rosabrille des Marktes wahrnimmt, vermag ein Recht zu sehen, die Armen gegen die Armen in Armeen aufeinander zu setzen, um den Markt der Patrioten vor den anderen Patrioten zu verteidigen. Gewinn und Profit, Wertschöpfung und das Recht auf Ausbeutung gebührt nur den Gerecht, darin sich sich sogar die Ausgebeuteten einigen. Sie streben selber an die Macht, die ihnen das Recht zur Ausbeutung gibt. Daher erfinden sie nur andere für Herrschen und behaupten, sie wollen "das Herrschen" abschaffen. Ein alt bewährtes Konzept!

Sie beschimpfen sich gegenseitig als Faschisten und jeder einzelne versteht sich dabei als Demokrat und Menschenrechtler. Dabei räumen sie sich selber das Recht der Strafe, das Recht zum Krieg uns sonstiger Ungerechtigkeit als Recht ein.
 
Kein Schutz des Menschen vor dem Markt

Der Markt ist kein personifiziertes Wesen. Heute nennt man den Markt "Schicksal" und behauptet: Eine gute Bildung schützt vor den negativen Wirkungen des Eigenstum, wie ein Glücksamulett früheren mystischen Zeiten. Wenn der Faschismus zur offenen Volksbewegung wird, wird Glauben und Hoffen zur Philosophie - auch Wirtschaftsaufschwungsbotschaften und neue Konzepte für mehr Gewinne und damit verbundene Sozialprojekte sind Evangelien. Diese predigen alle Parteien und alle angeblich parteilosen.

Es finden sich immer 50% der Armen, die mit "Fug und Recht" gegen den Rest der eigenen Klasse i. A. kämpfen. Sie kämpfen nicht nur wegen Sold und Brot für ihre Familien, sondern aus Anstand und Verantwortung gegenüber ihrer Nationalität, Herkunft und Kultur ... und vor allem für die Gerechtigkeit. 

Eine Kultur der Armut kann es nicht geben. Für die Kultur der Armut wird kein Krieg geführt. Armut will keiner haben. Sie wird viel mehr als Geschwür der Menschheit angesehen, das ausgerottet werden muss.


Der europäische Nationalismus als Patriotismus getarnt

Europäische Nationalisten denken nur etwas größer, als die verpönten Nationalisten. Deshalb hält man sie nicht für eine Gefahr, sondern für die Rettung. Trotzdem verfolgen sie dieselben Ziele wie Nationalisten. Das liegt wohl der grassierenden Kleinbürgerlogik. Diese hält den Tante-Emma-Laden nicht für einen kommerziellen Supermarkt, nur weil er kleinere Umsätze macht. 

Mit der breiten Zustimmung zum Regime der Kiewer-Maidan-Regierung in Deutschland ist der Grundstein für den europäischen Nationalismus gelegt. Jede Volksfront und Klassenfront gibt sich anhand seines selbsternannten Rechts das Rechte,  jede Form der Opposition, die selber mehr Marktanteile haben will als Terroristen zu bekämpfen.

Dafür bildet man mit "Fug und Recht", mit Wahlen und Demokratien, Militäre, Allianzen, Heere oder andere Volksfronten, Bürgerwehren, um das Gewaltmonopol als Strafe gegenüber dem Fressfeind im Kapitalismus auszuüben. Es gilt nach wie vor das Schlagwort: "Erst kommt das Fressen und dann die Moral". Selbst der Humanist und Anthroposoph ist durch und durch ein ökonomisch denkender Mensch. Sozialrassismus ist für die meisten ein zu abstrakter Begriff, als dass er tatsächlich verstanden werden kann.

Die Schreckgespenster der Geschichte

Hitler hatte die Vorstellung, dass "sein Nationalismus" zur globalen Bewegung wird. Sie sollte den Aufstand der Arbeiterschaft überrennen und diese ideologisch zum willigen, produktiven Volk machen; das jederzeit bereit ist, sich selbst von den sogenannten Unproduktiven zu reinigen. Heute sprechen wir vom reinen Körper durch reine Nahrung usw. - aber als faschistisches Gedankengut, wird das alles niemals hinterfragt. "REIN" gilt als universell und wird doch von jedem, egoistisch und persönlich als Maßstab für die Gesamtheit der Menschheit definiert. 

Offensichtlich scheint heute alles tödlich zu sein, außer der exzessive, freie Markt. Er befreit, deshalb nennt er sich "freier Markt"! Ich habe bis heute nicht verstanden, warum der Mensch sich befreit fühlen soll, wenn er den Markt von der Natur des Menschen befreit und Armut zum menschlichen Versagen macht.

Ideologien sind einfach zu erkennen. Sie behaupten von sich grundsätzlich im Recht. Ihnen ist daher alles erlaubt, weil es möglich ist. Es ist "ihr Recht" und um dieses Recht streitet sich jede Gruppierung von Menschen, mit der Absicht sich abzugrenzen.

In der heutigen Vorstellung von Gerechtigkeit, kann nicht jeder Recht haben, denn dann gäbe es kein Unrecht mehr und damit kein Recht. Alle was heute Wert ist, wäre dann kein Wert mehr, um den gestritten werden kann. Er würde nicht mehr existieren. Daraus hat leider die sogenannte "Wahrheitsbewegung" lediglich eine Umkehr von Recht in Unrecht und Unrecht in Recht gemacht. Was nicht gerade für Logik spricht, sondern vor reines dualistischen Denken im System.

Doch solange das "Recht des Stärkeren" als Marktmoral- und recht, als universell und unumstößlich angesehen wird, kann der Mensch nicht klar denken. Eigentumismus ist kein Naturgesetz. Lediglich der Mensch macht daraus eine Philosophie und Wissenschaft. Die beweisen soll, dass etwas existiert, was nicht ist. Der MENSCH gibt sich damit den Willen zum Unrecht, damit er Recht hat.

Daher gilt es zu klären, was dem Menschen erst die Vorstellung von Recht gab bzw. den Geist, außerhalb der Realität zu denken. Ideologien sind lediglich simulierte Realität, die sich auf einer falschen Annahme begründen, die als wahr gilt - weil alles falsch wäre, was bis heute als wahr angesehen ist. Die gesamte Geschichte der Menschheit wäre eine Lüge. Der geforderte Richte in Tausend Jahren von Lessing in seiner Ringparabel kann daher nur die Menschheit gegen sich selber sein.

Daher empfehle ich: Versuchen Sie nicht die Logik der aktuellen Weltvernunft zu begründen, sondern die A-Logik dahinter zu erkenne - das ist weit aus schwerer. Erst wer die Unwahrheit in der Wahrheit erkennt, wird die tatsächliche Wahrheit fernab von dem finden, was wir heute als Gerechtigkeit, sozial und Werte bezeichnen.

Nur Fühlen macht satt und damit lebendig

Selbst die sogenannten Gefühle sind nur eine Abstraktion aus einer simulierten Realität. Gefühle sind imaginär. Hunger ist keine Gefühl, sondern ein Fühlen. Trotzdem versammelt sich die Menschheit "lieber" (anderes Wort für Heuchelei) unter dem Motto: "Alle sollen sich lieben!", anstatt "Alle sollen sich gegenseitig satt machen!" Dies wäre eine lästige Pflicht, als Recht. So ein Recht will niemand! Es widerspräche unserer Dekadenz, die wir leider als Gerechtigkeit definieren.

Wir reden vorzugsweise über Gefühle. Diese kosten in der heutigen Welt nix. Sie sind blumige Worte, die uns zu Tränen rühren. Doch versuchen Sie einmal einem Hungernden mit  "Liebe" satt zu machen.

"Ich liebe dich!", macht nicht satt. Nur "TUN" macht in der heutigen Weltvernunft satt, aber dafür wird Eigentum und Kapital benötigt. Daher streben heute alle nach dem kleinen Eigentum: Dem Vorgarten und dem eigenen Gemüsegarten.

Sie träumen davon ihre eigenen Überschüsse, wohltätig wegzugeben, wenn sie längst satt sind. Dabei erkennen sie nicht, dass sie nur die kleinen Rockefeller und sonstige Spender sind - sie nicht besser. Sie halten sich nur für etwas Besseres ... und machen den Bedürftigen zum Objekt ihrer eigenen Selbstgefälltigkeit.

Ja - GENAU! Für all das soziale Geplänkel ist das "namenlose Volk der Armen" zwingend notwendig. Daher befindet sich sämtliche Weltenretter seit jeher im Kanon der Verleugnung: Armut ist natürlich - wir sind daher nur bemüht, sie erträglich zu gestalten.

Selbst Luther forderte im 15. Jh. nicht mehr und befand sich damit im Konsens mit der damaligen Obrigkeit. Er gab ihnen die geistliche und damit geistige Absolution gegen den Pöbel mörderisch vorzugehen, der sich gegen die soziale Ungleichheit auflehnte. Woraus sich am Ende durch den Westfählichen-Frieden die neue Form den römischen Rechtsstaates entwickelte. Mit der Absicht, die Herrschaft des Rechts einzuführen, dem sich selbst die Kaiser zu unterwerfen haben.

Es wird daher Zeit für einen "neuen Westfählichen-Frieden". Dieses Mal müssen wir allerdings nicht die Kaiser und Könige bezwingen, sondern den Markt. Dieser kommt aber nicht in Form von Persönlichkeiten daher, sondern als imaginäres, unfassbares Wesen, das uns unseren Geist gibt.

Daher ist nun die ultimative Aufgabe der Menschheit am Horizont erschienen. Sie Menschheit muss nicht nur ihre religiösen Götter überwinden, sondern vor allem ihre ökonomische Zwangsvorstellung von Recht, Gerechtigkeit und Moral. Sie sind nur Perversionen von simulierten Realitäten geworden, die als wahr gelten.

D. h.: Der Mensch muss seine angenommene Natur als Lüge erkennen. Der Mensch ist nicht gut und auch nicht böse. Nur die Vorstellung von Welt (Eigentumismus) macht ihn dazu. Leider können mir bis hierher nur die wenigsten folgen, doch gerade bei ihnen möchte ich mich für ihre Anstrengungen, gegen sich selber zu denken, bedanken.

Nach diesem Prozess der "Selbstüberwindung" - ist selbst das "namenlose Volk der Armen" nicht mehr separiert, vom Rest der Menschheit. Das was trennt ist dadurch überwunden. 

In diesem Sinne
Euer Politprofiler





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