Dienstag, 20. Mai 2014

Ukraine: Achmetow - der Milliardär, der den Donbas nach Europa kämpft

Private Armeen sind eine Normalität in unserer Marktwirtschaftswelt. Sie funktionieren nach dem mittelalterlichen Vorbild der Fürstentümer. Heute lassen sich nicht nur Gewerkschaften politisieren, sondern auch Fußballclubs.

In Odessa protestierten die Fussballulatra des Clubs "Metallist" gegen die Föderalismusbestrebungen in Odessa. Dazu wurden an die 1000 Brutalos in die Stadt gekarrt.

Es liegt nahe, dass Achmetow der Initiator dieser pro-europäischen Aktion in Odessa war, die am Ende in einem Pogrom am 2. Mai mit 46 Toten im Gewerkschaftshaus endet. Achmetow beschäftigt an die 300.000 Menschen und wird in Donezk wie ein Gott verehrt, als sozialer, arbeitsschaffender Unternehmer.



Nun stellt dieser Mann, seine Arbeiter als Nationalgarde für die Kiewer-Regierung bereit. Sie patrouillieren durch die Straßen und setzten sich für den Frieden ein, der keine Kritik an der pro-europäischen Politik in Kiew duldet.

Während dessen schickt die Maidan-Regierung aus Kiew weiter Brigaden einer Art "Privat-Nationalgarde" in die Süd- und Ostukraine. Sie belagern Städte wie im Mittelalter und umstellen diese mit Panzern und im Inneren herrscht die Angst vor "Stahlarbeiter". Diese Situation wird im Westen als "Arbeiterbewegung" darstellt.


Tatsächlich verteidigt er nur sein "Imperium" mit 300.000 Arbeitern, die ihn zum Milliardär machen. Eine unabhängige Republik "Neurussland" würde ihn entmachten. Der angebliche "Friedenswille" des Achmetow ist daher nur ein Geldbeutelschutz vor dem Zugriff des Proteletariers. Daher fühlt er sich von der EU angezogen. Ihre Gesetze und Wertvorstellungen entsprechen dem Ausbeutertum von Oligarchen 1:1.



Kommentare:

  1. Hierzu gibt es ein sehenswertes Video. Trotz Abhängigkeit zum Arbeitgeber gehen nicht mehr wie 300 Menschen zu der inszenierten Versammlung. Dazu zeigt das Video eine unglaubliche Propaganda seitens unserer Medien.

    http://www.youtube.com/watch?v=8ed_NQJl4YM

    LG

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  2. Danke für den Hinweis. Werde es veröffentlichen.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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