Sonntag, 15. Juni 2014

Irak: Massenhinrichtungen durch Islamisten

Todesurteile von Islamisten sind erschreckend. Hier ist der Humanismus unserer Zivilisation gefordert. Massentodesurteile in Ägypten gelten als Gerechtigkeit. Das ist die Medienlage, denn die Massentodesurteile in Ägypten richten sich gegen Islamisten. Die Gerechtigkeitsdefinition unserer zivilisierten, demokratischen, freien Welt implodiert gerade und keiner bemerkt es.

Wer Menschenleben nur dann schützt und schätzt, wenn sie in das ideologische, kommerzielle Konzept des Betrachters passen, ist kein Menschenfreund. Er ist ein Verachter des Menschseins.

Gerechtigkeit ist heute lediglich ein anderes Wort für Rache bzw. Fehde im Sinne der Rechtsstaatlichkeit, der Ökonomie und des Eigentumismus. Der Habenichts ist der größte Feind der Besitzenden. So muss der Habenichts stetig darin gebildet werden, haben zu wollen ohne den Königsweg des Diebstahls zu begehen.

Mit redlicher Arbeit und Anstrengung soll er sich sein Leben bei denen verdienen, die besitzen. Er muss sich verdingen. Er macht sich zum Werkzeug des Reichtum. Er dient, um sich das Leben leisten zu können. Seine Moral besteht darin nur das Nötigste für sein Überleben zu fordern, er darf aber nie durch seine Forderungen den Reichtum derjenigen gefährden, bei denen er sich verDingt und sein Leben garantieren zu können. Das ist Obrigkeitsdenken und nichts anderes als Eigentumismus. 

Wer sich diesem Systemzwang des Eigentumismus nicht beugt, verhungert. Das ist heute ein Naturgesetz - und das, obwohl Eigentum nur eine angenommene Wirkung von Materie ist, die physikalisch nicht nachweisbar ist.

Wer zu diesem freiwilligen Selbstmord keinen Mut aufbringt, entfacht einen Krieg der Gerechten, mit der Absicht Frieden zu schaffen, in dem der nächste Unfrieden keimt. Damit das Leben den Sinn erhält, den es heute hat. Daher ist jeder Krieg nichts anderes als ein kollektiver Amoklauf. Diesen Amoklauf überleben nur wenige. Ihre Erfahrung ist der Krieg und das "unnötige" Sterben. Aus dieser Erfahrung heraus ist der unblutige, ökonomische und psychologische Krieg entstanden. Rückständig sind nur noch diejenigen, die zu den Waffen greifen. Moderne Staaten mobben sich heute. Wer gewinnt, kassiert die Freiheit der Verlieren als Lohn und verdingt sie mit Recht zur Pflicht.

So betrügt sich der Mensch stetig selbst und hält den Selbstbetrug auch noch für Gerechtigkeit. Jeder verlorene Krieg in diesem System wird als Schwäche angesehen und dennoch behaupten die Philosophen,  wir hätten das "Recht des Stärken " überwunden und es würde nur noch die "Stärke des Rechts" regieren.

Diese Gerechten müssen immer ein Unrecht finden. Finden sie keines mehr, wäre es ihre eigene Niederlage und sie wären unnütz - wie all die anderen vor ihnen, die sie bekämpft und besiegt haben. Sich selbst besiegen bedeutet nicht, sich zu läutern. Sich selbst überwinden bedeutet, aus seinen Fehlern nicht zu lernen, sondern sie als sinnlos zu erkennen - denn jeder Fehler den ein heutiger Mensch erkennt, sieht er lediglich als Niederlage, die er in einen Sieg umwandeln soll. Doch das ist kein Lernen aus der Geschichte.

Wer sich diesem sinnlosen Mechanismus des künstlichen Willens hingibt, erneuert das System in der Überzeugung, er bekämpfe es. Wer um Recht kämpft hat bereits verloren. Deshalb sieht jeder das Leben nur für eine Prüfung für das Leben nach dem Tod. In dieser Überzeugung lebt nicht nur der sogenannte Islamist, sondern auch der Christ.

Wer im Dualismus denkt, liebt nicht das Gute, sondern das Böse, welches das Gute erst möglich macht. Ohne das Böse könnte dieser Mensch, der sich lediglich als gut denkt, gar nicht existieren und erst recht nicht, in sein Leben nach dem Tod eintreten. Es gäbe keine Eintrittskarte mehr.

Das künstliche Spiel des Eigentumismus - das sich sogar bis in das Leben nach dem Tod erstreckt - ist zum Sinn des Lebens auf dieser Erde als Ideologie mutiert.  "Sein, oder nicht sein ... das ist hier die Frage"... Oft zitiert und nie verstanden.

Das wirkliche Sein des Menschen ist mit der heutigen Denkart nicht begreifbar. Es lässt sich nicht in mathematische Formel pressen und erst recht nicht mit esoterischer oder religiöser Interpretation erklären. Selbst die Sprache ist nicht fähig es zu formulieren, weil die Denkart jede Wahrheit in die Logik der Lüge fakturiert. Erst wenn der Mensch auf seinen Geist nicht mehr hört, besteht eine Chance, das Unbegreifliche zu begreifen.

"Eigentum ist nur eine angenommene Wirkungen von Materie!". Das ist ein indiskutables Faktum.


1 Kommentar:

  1. Nur gut, dass es den "Freund" (USA) gibt. Der "Freund" könnte Militär schicken und "helfen". Er hat zwar erst diese Zustände an zentraler Stell mitversucht, aber wir wollen nicht nachkarten, schließlich geht es um die Weltherrschaft, da darf man kleinlich sein.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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