Samstag, 7. Juni 2014

Negativzins: Zentralbankengeld soll nun endlich Umlaufgeld werden

Gegen Deflation ist kein Kraut gewachsen. Das ist eine alten Binsenweisheit der Ökonomie und des Handels. Mit dem nun verhängten Negativzins für Zentralbankgeld sollen die Banken animiert werden mehr Kredite an Konsumenten und Unternehmen zu vergeben. 

Doch auch dieses Instrument der Steuerung wird versagen wie alle. Schließlich erfordert jede Schuld/Kredit eine Sicherheit in Form von bestehenden Werten oder als zu erwartender Gewinn durch Lohneinkommen bzw. Gewinnerwartung bei Unternehmen.

Alle notwendigen Bedingungen für einen Kredit werden von den wenigsten erfüllt. Gewinnerwartungen der Unternehmen können nur durch billiges Einkaufen von Leistung/Arbeitskräften generiert werden (Dazu zählen auch billige Rohstoffe. Auch diese werden durch Leistung gefördert). Lohndumping hat zur Folge, dass die Kaufkraft und damit die Kreditbereitschaft gemindert wird und am Ende ergibt dies sinkende Gewinne. Wir haben wieder Deflation.

Das einzige Mittel das gegen Deflation hilft, ist das "berühmte Geld aus dem Hubschrauber" für alle. "Der Zweck heiligt eben die Mittel". Doch dann setzt eine Inflation ein. Ihr Auswirkungen sind genauso verheerend wie eine Deflation. Der Schein ist lediglich unterschiedlich. Der Konsument hält bei einer Inflation riesigen Mengen an Währungseinheiten in den Händen und erhält dafür keine Ware mehr. Bei einer Deflation verfügt er über kein Geld und erhält auch keine Ware.

Die Schulbuchbehauptung: Deflation sei die Konsumverweigerung der Menschen in Erwartung auf noch niedrigere Preise ist nur eine rhetorische Finte der Ökonomen. Tatsächlich setzt eine Deflation ein, wenn die Wirtschaft das Lohndumping übertrieb und eine Übersättigung der Konsumenten längst erfolgte. Der Markt produziert keine Nachfrage mehr.

Kommunismus als kommerzielle Lösung



Daher überlegt die Wirtschaft mittlerweile krampfhaft, wie sie kommunistische Kollektivmodelle als kommerzielle Umtriebigkeit umsetzen kann. Beispiel: Mietautos im Stundentarif. So kann die gesamte Autoflotte über die Gebühren erneuert werden. Ein künstlicher Konsum wäre erzeugt. Ich erwähne das nur, um die Perversion der Logik offenzulegen. Auch diese Modelle werden nur für einen begrenzen Zeitraum funktionieren, da die Gebühren am Ende genauso die Kaufkraft des Konsumenten überfordern werden, wie die heutigen Neupreise von Fahrzeugen usw. Die Kehrseite der Medaille der Ökonomie ist grundsätzlich und immer die Armut.

Wer sich also der Logik der Ökonomie verschrieben hat - und das ist nun mal unsere sogenannte Intelligenz - muss sich damit abfinden, dass nach jedem beklommenen Gipfel des Wirtschaftswachstums, das tiefe Tal der Tränen und der Depression durchschritten werden muss.

Jeder Ökonom nimmt damit den Tod vieler Menschen in Kauf, nur um von seiner Denkart nicht abrücken zu müssen. Das ist Wahnsinn, im buchstäblichen Sinne des Wortes. D. h.: Der Wahnsinn ist der heutige Sinn des Lebens bis in alle Ewigkeit, wenn der Mensch nicht lernt ohne Eigentumismus zu denken.

Ökonomisches Denken ist das Beispiel mit "Schrödingers Katze". Er schließen wir uns alle in dieser Kiste ein und alles was außerhalb der Kiste ist, gilt als Wahnsinn. Die Wissenschaft begibt sich lediglich fiktiv aus dieser Kiste heraus, nur um zu beweisen, dass die Kisten die Normalität ist.


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