Donnerstag, 5. Juni 2014

Ukraine: Maidanregierung schickt 3. Batallion in die Südostukraine

Das Kiewer Innenministerium teilte am 04.06.2014 mit, dass das 3. Bataillon (Truppenstärke zwischen 300 bis 1200 Soldaten), demnächst am Einsatzort eintreffen wird. Die Säuberungsaktion, die von Milliardärspräsident bei seinem Amtsantritt gestartet wurde, wird als Operation "RED" tituliert. Ein bezeichnender Name, der wohl vom Blutvergießen abgeleitet ist. Ideologische Menschen erkennen darin allerdings, eine "Operation" (Entfernen von etwas chirurgisch betrachtet), die sich gegen den "Roten Feind - den Kommunisten" richtet - der entfernt werden muss. Dabei ist zu bedenken, alle Menschen sind nur Menschen. Die Adjektivierung, um Nationalitäten, Religionszugehörigkeit oder gar Ideologie erkennbar zu machen, stammt von der vernichtenden Intelligenz des Menschen. 

In der Südostukraine befindet sich momentan die Nationalgarde, die vom rechten Sektor gegründet wurde und von der Maidanregierung als vollwertiges Staatsorgan im März 2014 anerkannt ist, im Einsatz. Das Bataillion "Donbass" schloss sich schon vor einiger Zeit dieser dubiosen Militärorganisation an, die viel mehr als faschistische Privatarmee der Maidanbewegung angesehen werden muss, anstatt als legales Militär eines Staates.

Tatsächlich zeigt sich das legitime Militär des ehemaligen Staates "Ukraine" nicht gerade Bereitschaft dazu, gegen das eigene Volk in der Südostukraine zu schießen. Deshalb bleibt der Maidanbewegung nur die Wahl der eigenen, ideologisch gefärbten Privatarmee des "Rechten Sektors". Damit macht sich die Maidanbewegung zu einer faschistischen Bewegung, das ist unabdingbar. Diese russenhassenden Menschen kennen keine Gnade gegenüber russischen Mitbürgern. Sie machten daraus nie einen Hehl. Daher kann die deutsche Bundesregierung mit samt den Grünen nicht behaupten, sie hätten all das nicht gewusst. Das ist eine Negierung der Tatsachen, was nichts anderes ist als ein Erzeugung einer neuen Realität.

Eklat im Bundestag 04.06.2014

Göring-Eckhardt nimmt als Grün auf der Oppositionsbank die Position der Bundesregierung zum Thema "Ukraine" ein. Sie vertritt vehement die Meinung, dass es in der Ukraine keine faschistischen Kräfte im Parlament und der Regierung gibt. Sie bestreitet öffentlich, dass in der Ukraine die Oppositonsparteien eingeschüchtert wurden und Kandidaten zur Präsidentschaftswahl vor der Wahl einfach unter Hausarrest gestellt wurden. Die Wahl in der Ukraine sei auch unter Kriegsumständen nach Auffassung der Regierung und den Grünen korrekt und fair verlaufen.

Hintergrund:

Die OSZE kontrolliert lediglich den Wahlgang. Zur Aufgabe der OSZE gehört nicht die Beobachtung vor den Wahlen oder der Umgang der Regierung mit der Opposition. So ist es ein Leichtes diese Wahl als fair zu deklarieren. Soldaten vor den Wahllokalen wurden als Schutz gewertet, nicht als Gewalt wie beim Referendum auf der Krim oder in Donezk. Die OSZE ist ein ideologische Organ der EU. Nur einwandfreie, ideologisch gefestigte Menschen werden in diese Organisation aufgenommen.



Sevim Dagelen vs Katrin Göring-Eckhardt im deutschen Reichstag


1 Kommentar:

  1. Ukraine, das neue Jugoslawien. Bald wird die NATO einschreiten müssen.. bla bla...

    Die ist doch schon lange hirntot, die merkt doch schon lange nichts mehr.

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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