Mittwoch, 23. Juli 2014

Krieg der Welten: Hau den Russen, nur wehren darf er sich nicht!

Selbstverständlich könnte ich die aktuellen Ereignisse auf der ganz normalen Basis der irrationalen Besprechung der Rationalität führen, wie alle anderen Medien auch - doch genau das ist nicht meine Absicht. Die Schuldfrage ist lediglich politischer Natur und die Mehrheit hat sich dafür entschieden, Russland für schuldig zu erklären.

Der Titel "Krieg der Welten" ist nicht entlehnt aus Hollywood, sondern ist bewusst und absichtlich von mir getroffen worden, da jede Gesellschaft in ihrer eigenen Welt- und Wertinterpretation lebt und ihre Vorstellung von Werten als internationale Norm und Moral umgesetzt sehen will. Das entspringt der gängigen Logik, woraus der ersehnte Frieden der Welt entstehen soll. Das ist der ewige Traum der Menschheit, seit sie sich das Eigentum ersann.

Dabei sollten einem aufmerksamen Leser die Begriffe "Welt" und "Erde" ins Augen fallen. Es geht in der Vorstellung der Menschen, wenn sie Änderungen anstrebt, lediglich wie immer um die Welt, die Erde an sich ist nur indirekt betroffen. Der Mensch er sich in Rudeln zusammen rottet, kämpft daher für die Realmition seiner Weltanschauung, aber nie für die Erde und schon gar nicht für die gesamte Menschheit.

Menschheit wird nur dann als Gemeinsamkeit begriffen, wenn der Wert der Materie - der Erde - als allgemeingültige Norm geschrieben steht.

Deshalb wird es auch nach einem Zusammenbruch des Kapitalismus nur zu einem Weltuntergang kommen, aber nie zu einem Erduntergang. Das einzige was untergehen kann ist die Illusion von Wahrheit, die der Mensch als Vision über dem was Erde ist für sich aufgebaut hat.

Die Welt ist nicht die Natur


Eine Funktion der Welt, hat mit der Natur - der Erde nichts zu tun. Das mag zwar im ersten Moment jedem einleuchten und er wird es mit Begeisterung auffassen, doch in Wahrheit kennt der Mensch nichts anderes als Kapitalismus bzw. Eigentumismus, um das zu begreifen, was er Natur nennt. Kapitalismus ist lediglich ein Glaube, eine Religion. Der Kommunismus, Marxismus, Sozialismus oder Faschismus legen lediglich die Werte des Kapitalismus anders aus, begründen sich aber auf demselben Prinizp, lediglich die Verteilungsmuster der Profit aus dem Wirtschaften unterscheiden sich. Genau darum streitet sich die Menschheit seit ihrer ersten Geschichtsschreibung. "Wer bekommt den Profit und wer bezahlt dafür!"

Alle uns bekannten Gesellschaftsformen basieren nun einmal auf dem Grundgedanken des Kapitalismus oder besser auf dem Eigentumismus. Das liegt daran, dass der Mensch seine "Welt" in als simulierte Realität lebt, nicht begreifen warum er das will, was er will. Will er sie begreifen läuft er Gefahr, dass alles was jemals für richtig erklärt wurde oder für falsch, keinen Wert mehr hat.

Ihm droht im wahrsten Sinne des Wortes, Wertlosigkeit. Wer wertlos in der heutigen Weltanschauung erzeugt, raubt dem Menschen jede angebliche rationale Form der Entscheidungsfindung auf der Basis des kommerziellen Denkens. Bitte machen Sie jetzt nicht den Fehler und fangen mit "Liebe" und "Familie" an zu schwadronieren.

Liebe macht nicht satt

Liebe alleine macht nicht satt und Blut ist nur dann dicker als Wasser, wenn die Familie über Vermögen verfügt. Hunger ist kein Gefühl. Der Mensch fühlt ihn tatsächlicher Jeder Hunger der nicht gestillt wird, ist der Tod. Daher nenne Hunger niemals ein Gefühl. 

Liebe ist allerdings ein Gefühl, deshalb macht sie auch nicht satt. "Liebe" ist lediglich der Wille, satt zumachen ohne die gültigen Regeln der Wertegemeinschaft zu verletzten. Daher resultiert sie aus dem heraus, was den Hunger innerhalb unserer Wertegesellschaft erst möglich macht - aus dem Eigentumismus.

Nur der Hände Arbeit bringt das Brot. Da das den meisten zu beschwerlich ist, erfand der Mensch den Eigentumismus und baute mit diesen Traum seine Welt von Gerechtigkeit mit dem Handel von Brot nach und nach als Ökonomie auf.

Die Erde hat schon lange keine Hungernöte mehr gesehen. Es gibt lediglich Ernährungskrisen, in denen es den Hungernden an Geld mangelt sich das Brot zu leisten. Aus unserer heutigen Vernunft heraus bringen wir dann diesen Menschen die Ökonomie, damit sie Arbeit finden, um sich das Brot rechtmässig zu kaufen, das ihnen zu vor die Ökonomie mit ihrer Logik stahl.

In Somalia verkauften geschäftstüchtige, intelligente Menschen sogar den Schatten eines Esels. So weit ist die Menschheit bereits gesunken. Eine Metapher aus dem antiken Griechenland wird heute tatsächlich ganz real auf Leben und Tod gelebt.


Der freie Wille ist nur ein Mechanismus - und Freiheit ist nur Hierarchie

Es liegt dem Menschen fern, seinen Willen als Mechanismus des Kapitalismus bzw. des Eigentumismus zu begreifen. All seine Träume von Nächstenliebe und sonstigen romantischen Überlegungen, würden wie Seifenblasen zerplatzen.

So stehen sich immer nur die verschiedenen Welten des Kapitalismus gegenüber, die für ihre Volksgemeinschaft den Profit bzw. den Gewinn auf Kosten der anderen erhalten wollen. Das versteht die heutige Menschheit als Wohlstand, der allerdings nie für die gesamte Menschheit ausreichen wird. Das liegt in der Logik des Kapitalismus. Das ist ein Faktum, darüber braucht nicht als Meinung gestritten werden.

Es kommt auch keinem in den Sinn, Wohlstand zu hinterfragen und wer für den geforderten Wohlstand auf Lebensqualität verzichten muss. Die unangenehme Antwort auf die Frage erträgt die gebildete Gemeinschaft der Philosophen und Politikkenner nicht. Sie gibt vor, die Antwort noch zu suchen, dabei liegt sie vor den Füßen.

Die Psychologie als Lebensweisheit

Sie - die Bilder, Vorbilder und Denken - leben alleine von der Psychologie des Glaubens, dass das Schicksal immer nur die anderen trifft. Deshalb bilden wir Parteien, weil Demokratie eben nur parteiisch denkt. Gleichheit will jeder nur vor dem Gesetz, aber nicht im Leben. 

So träumt jeder vom Glück in der Zukunft, das auf dem Pech des anderen aufgebaut - das wird allerdings nie ausgesprochen, sondern nur gedacht. Dieses Hoffen und Glauben, was nichts anderes als Niedertracht ist, hält die Menschheit schon seit Jahrtausenden davon ab, der Wahrheit Lüge auf den Grund zu gehen.

Ist es allerdings so wie in Griechenland, wo die Hoffnungslosigkeit in hohen Selbstmordraten endet, stockt selbst mir der Atem vor der Blindheit der Welt. Die Natur kann nichts dafür. Das stellte selbst Goethe schon treffend fest. Sie scheint dem Gerechten, wie dem Verbrecher aufs Haupt. Nur der Mensch kennt den Unterschied.

Doch leider denkt der Mensch aus purer Bequemlichkeit immer viel zu kurz. Frage ich: Was erlaubt dem Menschen, dem einem Brot zu geben und dem anderen nicht? Wird er mir sagen das Geld und sofort zieht er den Schluss daraus ziehen, dass das Geld an allem die Schuld trägt.

Er will einfach nicht er kennen, dass der Geist - das Denken, die Logik - des Eigentumismus, in dem der Materie als Eigentum einen anderen Wert und Wirkung auf den Menschen zugemessen wird, als der Materie an sich, das Verbrechen an der Menschheit ist.

Würde er sich das eingestehen, hätte er nichts mehr an Wert. Es wäre nur noch ein Klumpen Brot, mit dem er niemanden mehr für die Arbeit heranziehen kann, zu der er selber zu faul ist und genau das will der Mensch nicht. Das Problem ist nicht die Unehrlichkeit der Politiker oder der Reichen, es ist die eigenen Unehrlichkeit des Menschen sich selbst gegenüber.

Der gelebte Mensch - von Keuronfuih


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