Montag, 14. Juli 2014

NSA: Deutschland ist Weltmeister im Blödsein (Vernunft)

Nach der NSA-Affäre ist vor der NSA-Affäre. Merkel meint dazu im übertragenen Sinne: Ich bin gegen Spionage, aber sie eben nun mal notwendig. Wir müssen zu dem Punkt zurück, wo die Bevölkerung nichts von der NSA wusste. Darauf konzertiert sich nun die gesamte mediale Leistung, die eine Republik aufwenden kann. So erschienen plötzlich menschliche Spione, die sogar nix mit dem NSA-System zu haben - der CIA rückt in das Wahrnehmungsfeld der Menschen.

Blödheit (die Vernunft): "die aus Mangel an Selbstvertrauen entsprungene Furchtsamkeit im geselligen Umgange, Ängstlichkeit durch sein Benehmen gegen den Tact od. die seine Sitte zu verstoßen"

Laut -Ex-Kanzleramtsminister ist die NSA-Affäre schon im Jahre 2013 beendet, da schriftliche Bekenntnisse von CIA- und britischem Geheimdienstchefs vorliegen, die beteuern: "Wir haben uns an die Gesetze gehalten!". Das gilt bis heute.

Nun werden seit Neuestem Spione in Fleisch und Blut im Bundestag enttarnt, die das älteste Handwerk der Welt ausüben. Ja -Spionage ist garantiert älter als die Prostitution. Vermutlich wurde sogar die Prostitution von Geheimagenten erst erfunden, denn irgend ein mutiertes Huhn musste das erste Ei legen.

Jetzt müssen Baueropfer her. Menschen, die sich für den sich aufbauenden "globalen Rechtsstaat" opfern oder geopfert werden - eben Spione als Täter. Am Ende dieser Szene braucht der Rechtsstaat noch mehr Überwachung, um den Spionen habhaft zu werden. 

Jetzt ist selbst Weltonline zu Scherzen aufgelegt und berichtet: "NSA-Gremium greift zur Geheimwaffe Schreibmaschine". Diese schlaue Aussage stammt natürlich aus der CDU und soll den Innovationsgeist der Partei beim Volk bezeugen. Es war kein anderer als Patrick Sensburg. Seit 2009 ist er Bundestagsabgeordneter, als Jurist und Professor einer Fachhochschule für "Öffentliche Verwaltung".

Die CDU braucht neue Gesichter, die Bullshit als Wahrheit verbreiten. So gelangen Stammtischweisheiten auf die große, politische Bühne. Sensburgs Nähe zur Bundeswehr ist unverkennbar. Er führt sogar sein "Reservisten sein" in seinem Lebenslauf großspurig an. Geheimdienste und Bundeswehr sind sozusagen eine Einheit im Handeln und Denken. Das zeigten die Bundeswehrspione, als OSZE-Mitarbeiter in der Ukraine.

Es geht um das ökonomische Überleben oder Sterben

In der NSA-Affäre geht es tatsächlich um "Leben und Tod" hier in Deutschland, der/die als angesehene und integre Bürger gelten wollen. "Leben oder Tod" im Sinne des politischen und ökonomischen Überlebens. 



Die angeblichen Spionenttarnungen sollen vom eigentlichen Sachverhalt, der intensiven Zusammenarbeit zwischen Politiker, Bundeswehr, Wirtschaft, BND und NSA ablenken und den Abschluss des "Freihandesabkommen zwischen EU und USA schützen.

So tönt der SPD-Außenminister "Steinmeier" gestern bereits wieder großspurig, dass Deutschland und die USA wichtige strategische Partner seien und die Freundschaft wieder neu aufgebaut werden muss.

Es ist tatsächlich ein Elend (Armut) für jeden, der dieses Schmierentheater verfolgen muss. Es ist einfach unglaublich, wie sich eine Regierung und ihr Verwaltungsapparat trotz aller Ungereimtheiten bezüglich der systematischen US-Ausspähung in Zusammenarbeit mit dem eigenen Geheimdienst (BND) zur Förderung der internationalen Wirtschaftlichkeit noch an der Regierung halten kann.

Das zeugt eigentlich nur davon, dass alle regierungsfähigen Parteien irgendwie in diese Affäre verstrickt sind, die eigentliche keine Affäre ist, sondern der ganz normale Umgang der Macht, mit dem schaffenden Volk. Dabei unterscheide ich zwischen "schaffenden Volk" und "leistenden Volk". Die Leistenden bedienen sich lediglich durch Raffinesse und Hinterhältigkeit am Schaffenden. Sie reden viel, tun nix und werden immer reicher. Sie erhaben sogar den Anschein des Menschenfreundes - sie stellen sich als Freund des Schaffenden dar.

Nur auf solch einer Denkbasis, die zwischen schaffen und leisten vehement zu unterscheiden mag, können mafiöse Strukturen existieren und sich ausbreiten. Unermüdlich erfahren wir von Drogen- und Sexaffären der NSA-Ausschussmitglieder, Banker und Staatsmänner und demonstrieren damit unsere moralisch, korrekte Einstellung durch Entlassungswünsche und Empörung. Mit derartigen Offenbarungen beschäftigt die Macht das blöde Volk, das sich in seiner moralischen Korrektheit suhlt, wie eine von Läusen befallene Sau.

Die eigentliche Empörung über die NSA findet allerdings keine Ziel-Person. Daher bleibt dem Wutbürger eben nur die anerzogene Moral übrig, mit der er richten kann. "Richten" wird heute in Bezug zu Richter und gesetzlichem Recht gesehen, doch "richten" bedeutete einmal, etwas wieder auf den rechten Weg zu bringen. Doch wer nur vom Recht erfüllt ist, hat längst verlernt den rechten Weg zu sehen. Recht ist heute nur noch das, was augenscheinlich und im Moment den geringsten, ökonomischen Schaden anrichtet, weil alle irgendwie vom Reichtum abhängig sind. Dieser Grundsatz ist allerdings Blödheit. Wer die Blödheit als Basis für Recht verwendet und dadurch Macht ableitet, kann sich mit der Behauptung, er sei Dumm nicht mehr herausstehlen.

Der Dummheit geht die Blödheit stehts voran.


Wie macht man einem System den Prozess?

Deutschland steht vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Es muss dem NSA-System den Prozess machen, ohne genau zu wissen, wie das System eigentlich funktioniert und welchen Zweck es verfolgt. Das ist tatsächlich eine Herkulesaufgabe. Doch wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen. 

Wirtschaftsdeutschland leidet sozusagen an einer massiven Depression. Jede Entscheidung, die getroffen werden muss, ist zum ökonomischen Nachteil eines Teiles der Demokratie. Deshalb will niemand entscheiden, sondern erst dann, wenn die Ausweislosigkeit in der Masse klar >(verstanden) ist = das ergibt die vielen alternativlosen Lösungen. Ein systemisch bedingter geistiger Zustand, der von der Blödheit angeleitet wird und heute als vernünftig beschrieben wird.


Zum Verständnis der Vergangenheit reicht es nicht aus, die juristische Geschichte Deutschland nach dem I. und II. WK zu kennen. Vergleichbare Ereignisse sind weit aus früher in diesen Dimensionen geschehen. Schließlich geht es nicht um die Vorherrschaft in Deutschland, sondern um die Vorherrschaft auf einem ganzen Kontinent = Europa.

Das einzige politische System, das in dieser Größenordnung jemals vorhanden war, war das Habsburger Reich. Selbst der geplante, politische Aufbau der EU ähnelt diesem Konstrukt. Das "Heilige römische Reich deutscher Nationen" - lassen Sie sich von "deutscher Nationen" nicht irritieren, das hat nix mit Deutschland zu tun, es existierte damals noch gar nicht -  war aus dem heutigen Verständnis demokratische aufgebaut.


Das "Hl. römische Reich deutscher Nationen" als Vorlage für Europa

Der jeweilige Kaiser wurde in demonkratischen Wahlen von den jeweiligen Königen im "Hl. röm. Reich" gewählt (heute werden die Könige Regierungen genannt - Indirekte Demokratie).

Zum erlangen der Macht - des Souveräns - musste man Spionagenetze betreiben. Das ist doch wohl klar! Wer Kaiser werden wollte, musste seine Feinde im Kampf um den Thron kennen und mit strategischer Raffinesse ausschalten. Deshalb spricht Steinmeier von einer strategisch, wichtigen Verbindung zwischen USA und D. Dass Deutschland allerdings als drittklassiger Verbündeter von den USA eingestuft wird, will man einfach nicht wahrhaben. Die Politik in D bemüht sich gerade, erstklassig zu werden - im Kampf um den Thron in Europa.

Um die Vergleiche mit dem Altertum und dem Mittelalter begreiflicher zu machen, sehen sie die USA einfach als den Papst an, der die Legitimation der Macht bestätigt - aber bitte verfallen sie jetzt nicht in eine Diskussion um den Klerus und die Kirche. Das hat damit gar nix zu tun - ES IST EINE METAPHER zum besseren Verständnis des Systems.

Der jeweilige Kaiser galt dann als "Souverän" = als Superanus. Im 15. Jh. führten dann die Habsburger die Erbfolge im Thron ein. Erst danach entstand die Monarchie der Habsburger. Nicht umsonst findet sich der alte Adel mit Geld in der Europapolitik wieder (adliges Großbürgertum).

Natürlich spielt der "Westfälische Frieden" hierbei auch eine Rolle. Mit diesem Abkommen erhielt das Großbürgertum ökonomische Macht, die vorher nur dem Adel vorbehalten wurde - der Beginn der Rechtsstaatlichkeit. Doch dies hier zu besprechen, sprengt den Rahmen.

Sarajewo 1914: Ein Nationalist tötet einen Monarchen

Betrachten wir nun das mediale Getöse von Donaumonarchie als Beweis für die europäischen Wurzeln der Urkaine (Wirtschaftsdenken) und die Uminterpretation des Sarajewomöders eines Habsburgers als angeblichen Nationalisten, sollte so manch einem, einiges im Zuge der NSA-Affäre und der EU klar werden.

Noch selbstherrlicher tritt die EU auf, seit sie einen Präsidenten und eine Außenministerin vorweisen kann. Zusammen mit den USA wird nun Recht über in der Vorstellung der USA über die ganze Welt gesprochen. Man tritt als Einheit des Friedens auf und mischt sich kontinuierlich in innere Angelegenheiten von Nichtmitglieder ein.

Das geht so weit, dass Staaten, die nicht freiwillig dem "heiligen Bund" der EU beitreten wollen, schwere ökonomische Folgen und Sanktionen angedroht werden. Das wir selbstverständlich als Wohltat gegenüber diesem Staat in der EU-Bevölkerung wahrgenommen und auch dargestellt, doch es ist nichts anderes als wirtschaftliche Erpressung, zum Landgewinn für die stetig wachsende Wirtschaft, der so langsam die Absatzmärkte ausgehen.

Das Konzept Wirtschaftseuropa ist fernab von jeder demokratischen Vorstellung und zufriedenen Zusammenleben. Wettkampf wird zum Zustand des Friedens und zum sozialen MUSS. So werden die Nationen in einen internen Wettbewerb verwickelt, zum Wohle der Gesamtheit - das ist nichts anderes als das Ausspielen der Fürstentümer und Königreiche unter den Habsburgern zur Selbstbereicherung. Dazu muss man wissen, dass die Habsburger bereits vor ihrem Sturz begannen "Privatvermögen" als Fabriken anzuhäufen, das nicht im Staatsfundus erankert ist. (Bitte Fundus nachschlagen).


Der Beginn der Rechtsstaatlichkeit - das Zeitalter des Großbürgertums

Die Monarchie wurde lediglich vom Großbürgertum ersetzt, das heute die wirtschaftlichen Monopole als ihr Eigentum betrachtet. Das mag so manchem als Befreiung von der Monarchie erscheinen, doch Manufakturinhaber (so nannte man früher die Industriellen), sind eben auch nur Herrscher, die auf ihr Wohl zum Nutzen des Volkdes durch Ausbeutung aus sind. 

Das was früher als Steuern an den Kaiser entrichtet wurde, ist heute der Profit und der Gewinn, der vom Volk bezahlt werden muss, um den Wohlstand seiner Elite zu erhalten. Diese suggeriert wie zu Kaiserszeiten, dass es dem Volk nur gut ginge, wenn es dem Fabrikbesitzer gut geht.

Staatliche Strukturen nach dem Fall der Monarchie wurden nach dem römischen Modell aufgebaut, nach dem die Plebejer (die eigentumslose römische Schicht der "freien Menschen") sich gegen die Patrizier auflehnte. Sie verwalteten sich als Staat im Staat in ihrer Mittellosigkeit selber und erhoben damit Anspruch auf die gemachten Gewinne der Eliten sozusagen Steuern, um überleben zu können.

So kann man, wenn man der Naivität frönt, tatsächlich behaupten in machen Entscheidungen lernt die Menschheit aus ihrer Vergangenheit - doch das was sie lernt ist nur, die Fehlentscheidungen der vorangegangenen Generationen besser auszuarbeiten und zu optimieren, weil sie als richtig angesehen werden.

Solange der Eigentumismus den Willen regiert, ist der Mensch nicht frei, auch wenn er es behauptet, denn seine Vorstellung von Freiheit bezieht sich nur auf die ökonomische Freiheit. 

"Eigentum ist nur eine angenommene Wirkung von Materie, die physikalisch nicht nachweisbar ist" - trotzdem beruht alles, was der Mensch als richtig und falsch definiert auf der Annahme, die Auswirkungen der Materie als Eigentum seinen real.



Bitte beachten Sie die Wortwahl in Bezug auf Recht, Herrschaft und "der Stärkere"
 

1 Kommentar:

  1. Nach der NSA-Affäre ist vor der NSA-Affäre. Merkel meint dazu im übertragenen Sinne: Ich bin gegen Spionage, aber sie eben nun mal ... deutschlandweltmeister.blogspot.com

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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