Montag, 21. Juli 2014

Stauffenberg: Der Teufel redet auf der Leinwand deutsch

Es ist eine gute Tugend der Filmbranche, teuflische Dämonen in Horrorfilme mit deutscher Sprache reden zu lassen. Es offensichtlich für die ganze Welt die Sprache des Teufels, des Beelzebubs und all dem Bösen auf dieser Welt. Leider verschweigen uns das die sonst so aufklärenden und gesprächigen Medien unserer Zeit.

Da der Adelsspross Stauffenberg als einziger NS-Widerstandskämpfer international anerkannt ist, ist es nahe liegend, dass lediglich der deutsche Adel in der Welt als moralisch einwandfrei Welt gilt. Zumal die "Gruppe um Stauffenberg" in der Mehrheit adelig war oder zumindest zum Großbürgertum angehörte.

Leider wird immer vergessen zu erwähnen, dass diese Herren, bewusst und wissentlich die Eroberungsphantasien der NS-Zeit inbrünstig verfolgten und die Feldzüge planten. Als klar wurde, dass ihre Träume nicht in die Realität umgesetzt werden konnten, mussten sie die Fronten theatralisch vor den Augen der Welt wechseln. Selbstverständlich war längst bekannt, dass jeder, der mit dem NS-Regime zusammenarbeitete von seinem Vermögen und seinen Ländereien enteignet wird. Nach der Kapitulation blieben nur noch die Bürgermeister übrig, die enteignet werden konnten.  Die eigentlichen Befehlshaber galten zu diesem Zeitpunkt längst als Widerstandskämpfer. Es stand daher viel für den Adel und das Großbürgertum auf dem Spiel. Die gesamte Familie und das Vermögen von Generationen.

In solchen Situationen, sind "Heldentaten" notwendig. Eine schriftliches Abschwören vom SN-Gedankengut hätte den Alliierten nie genügt. Sie mussten der Welt Schuldige präsentieren.

Die ökonomische Logik ist für manche eben eine Form von Gewissen. Nur ein Attentat konnte das Ansehen und das Vermögen der Familie über die Zeit nach dem Krieg retten. Die Hinrichtung durch das NS-Regime war lediglich ein Vorweggreifen der Verurteilung durch die Siegermächte. Eine Verurteilung wäre Stauffenberg sicher gewesen, wenn er noch gelebt hätte.

Die Kalkulation ist aufgegangen. Die älteste Kriegsfinte der Welt hat wieder einmal funktioniert. Die uralte, adlige Mentalität des Überlebens konzentriert sich eben nicht auf das eigene, kleine Leben, sondern auf den Zweig der Familie und deren Zukunft. Dem Volk wird das dann als Heldenmut verkauft.

So kam es erst 1944 zum Hitler-Attentat. Es wäre verheerend für den Adel gewesen, wenn es gelungen wäre. Hitler musste am Leben bleiben. Der Tod Hitler hätte den gesamten NS-Machtapparat vor der gesamten Welt offenbart. Er musste bis zur bedingungslosen Kapitulation unbedingt am Leben bleiben, damit ihm alleine die Verantwortung für alle militärischen und politischen  Entscheidungen vorgeworfen werden kann. So wird Hitler heute nachgesagt, er hätte alles selber geplant und gegen den militärischen Rat seines Generalstabes durchgesetzt.

Die Geschichte zeigt: Es ist gelungen.

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