Mittwoch, 23. Juli 2014

Ukraine: Poroschenkos Entvölkerungskrieg - Das ist ein Kriegsverbrechen

Eigentlich ist es eine Ungehörlichkeit was gerade in der Ukraine passiert. Nach der Machtübernahme des Maidan-Protestes in der Ukraine kommt es zu einer regelrechten Vertreibung russisch-stämmiger Menschen, unkritisiert vor den Augen Europas und den sonst so menschenrechtsbewussten Amerikanern.

Die politischen Auseinandersetzungen in der Ukraine sind nach wie vor das Produkt der europäischen und amerikanischen Wirtschaftspolitik durch Handelsverträge. Auch die Proteste in der Ukraine auf dem Maidan konnten in diesem Hinblick keine Einigkeit in der Ukraine herstellen. Der Russenhass der Maidanaktivisten dürfte allerdings zur genüge bekannt und dokumentiert sein.

Die Maidan-Regierung verfolgt eine schonungslose Vertreibungspolitik, "der eigenen Bevölkerung", die allerdings von der Mehrheit der Regierungsvertreter gar nicht als solche angesehen wird. Ihnen geht es lediglich um die Ressourcen in der Südostukraine und wenn die Bevölkerung die Politik der Regierung nicht unterstützt wird sie eben aus dem Land vertrieben.



Die Flüchtlingsströme ergießen sich wider aller europäischer, demokratischer Überschwänglichkeit allerdings nicht in den gelobten Westen, sondern nach Russland. All das wird nicht in der Gesamtheit mit der militärischen Brutalität berichtet, sondern schön separiert, obwohl die angeblichen Terroristen "Separatisten" geschimpft werden.

Natürlich könnte sich jetzt wieder eine Moraldebatte entfachen, doch Moral ist hier fehl am Platz. Hier zählen lediglich die harten Fakten des puren Kapitalismus die den politischen Willen ganz besonders in Kiew erzeugen. Nur mit der Südostukraine ist die Ukraine ein akzeptabler Partner für die EU. Ein Assoziierungsabkommen ist nämlich aller emotionalen Regungen und Bewertungen noch lange kein EU-Beitritt.

Das ist den Maidanisten in der ukrainischen Regierung mehr als bewusst und aus diesem Grund wird diese "Befreiungsaktion" in der Südostukraine mit aller Härte durchgeführt, mit moralischer und garantiert auch mit der finanziellen Unterstützung der Gerechten aus der zivilisierten Welt, wo angeblich Russland nicht dazu gezählt wird.

Alleine diese moralische Abgrenzung innerhalb des politischen Sprachgebrauches ist neutral betrachtet eine Unerhörtheit, die an den klassischen Faschismus erinnert. Dessen Rassismus begründete sich ebenfalls auf angebliche Charaktereigenschaften erkannter Rassen, wobei jede Rassentheorie innerhalb der menschlichen Spezies absoluter Bullshit ist und deshalb wird jetzt der Moralrassismus in Verbindung mit dem Sozialrassismus hochgehalten.

Ein weiter Bullshit ist die Behauptung, dass sich Charakter vererbt oder genetisch bedingt ist. Diese Theorie stammt aus der Feder von Schopenhauer, der gerade in den USA als großer Vordenker gilt. Leider wird er nie in Zusammenhang mit Hitler und Wagners Opern genannt. 

Die Definition von Moral ist grundsätzlich - auch wenn man es nicht gerne wahrhaben will - an politische und ideologische Grundsätze gekoppelt und daher niemals neutral oder gar grundsätzlich.

Ungeachtet politischer und wirtschaftlichen Interessen ist es unmenschlich - ich schreibe nicht unmoralisch - Menschen aus ihrer Heimat zu vertreiben. Wäre die EU und auch Angela Merkel ihrer eigenen Aussagen treu, müssten sie die Ukraine in ihre Schranken weisen und nicht nur Sanktionen gegen Russland fordern.

Auch die angeblich "moralisch besser Rasse in der westlichen, zivilisierten Welt" hat nicht das Recht, das Recht des Stärken anzuwenden, während sie es der Gegenpartei verbietet und an den moralischen Pranger stellt.

Doch auf dieser Ebene sind keine offenen Diskussionen möglich. Israel ist das beste Beispiel dafür. Israel bedauert es garantiert, dass aus dem GAZA-Steifen kein Exodus der Bewohner stattfindet wie in der Ukraine.

Ist der GAZA-Streifen erst mal unbewohnt bzw. die Südostukraine, können diese Gebiete nach dem gewünschten politischen Willen verwaltet werden. Den Krieg, den die Ukraine gerade führt ist daher ein Entvölkerungskrieg um ihr Territorium beizubehalten. Das widerspricht allen demokratischen Grundsätzen. Selbstverständlich ist es möglich, dass sich ein Teil einer Nation durch ein Referendum abspaltet, egal ob es nun den gefühlten Machthabern in diesem Staat passt oder nicht. 

Die klassische Vorstellung von Krieg wie im I. oder II. WK müssen wir über Bord werfen. Die Strategie der Kriegsführung hat sich längst in die Psychologie verlagert unter Einbindung der Öffentlichkeit.



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