Mittwoch, 23. Juli 2014

Ukraine: Provozierte Poroschenko den Abschluss von MH17?

Seit Tagen wird der Absturz von MH17 als Politikum diskutiert. Die Opfer werden zu politischen Zwecken, vor allem von Seiten der NATO-Partner missbraucht. In all diesem Getöse um die politisierte Schuldfrage gehen wichtige Fakten in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit unter. Seit der ersten Meldung über den Absturz ist bekannt, dass ein ukrainischer Kampfjet sich in der Nähe der Boeing aufhielt, als sie abstürzte.

Das ist deshalb so wichtig, weil MH17 genutzt wird, um die amerikanischen Forderungen zum Wirtschaftskrieg gegen Russland durchzusetzen.

Kurz vor dem Absturz, der hauptsächlich als Abschuss diskutiert wird, war ein ukrainischer Kampfjet an der Seite der Boeing 777 - Flug MH17 - aufgetaucht. Diese Tatsache ist seit längerem bekannt und gilt als Faktum. Wer sich in diesem Fall lediglich auf die Schuldfrage konzentriert, wird garantiert nicht die tatsächlichen Schuldigen finden.

Es ist unverantwortlich einen Kampfjet in einem Kriegsgebiet wie eine Zielscheibe an ein Passagierflugzeug heranzusteuern. Es gibt drei Möglichkeiten, warum das passiert ist.



  1. Der Pilot des Jets bemerkte, dass eine Rakete auf ihn abgeschossen wurde. Er steuerte bewusst und absichtlich die Flugrute der Passagiermaschine an, um nicht getroffen zu werden. Raketen sind wärmegesteuert. D. h.: Der Kampfjet kann aufgrund seiner überlegenden Geschwindigkeit schnell aus der Gefahrenzone fliegen, während die Rakete in der Boeing einschlägt.

     
  2. Der ukrainische Kampfjetpilot erhielt eine klare Anweisung von seinen Vorgesetzten, sich als Zielscheibe den Föderalisten in der Südostukraine zu präsentieren, um dann die abgefeuerte Rakete in die Boeing zu leiten.

    Dieses Szenario bestätigte Chodakowski in einem Interview mit Reuters.



     
  3. Das Ganze ist eine unglaubliche Tragödie, die Kriege immer wieder schreiben. Der Kampfjetpilot wollte dem Beschuss ausweichen und geriet reinzufällig auf die Flugrute der Boeing MH17. Eine Situation die unumkehrbar ist. Für den Piloten und für die Gegenseite.

    Aus dieser Tragödie wird nun skrupellos politisches Kapital geschlagen, egal welches Szenario nun tatsächlich stattfand. Nicht nur die Ukraine, sondern auch die USA und die NATO-Partnern beteiligen sich an diesem psychologischen Spiel mit der öffentlichen Meinung. 
Da gerade die Anwesenheit diese Kampfjets längst aus der "umfangreichen" Berichterstattung unserer Medien nahezu verschwunden ist, gehe ich persönlich davon aus, dass genau hier der Schlüsse zur Aufklärung liegt. Leider werden sich damit unangenehme Wahrheiten offenbaren, die sich nicht zu politischen Zwecken missbrauchen lassen.

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass die Schuldfrage nicht damit geklärt ist, wer die Rakete abfeuert, sondern die Schuldfrage wird dann geklärt, wenn die Rolle des ukrainischen Kampfjets klar und deutlich offengelegt wird.

Funksprüche des ukrainischen Militärs offenlegen!

Eine Aussage des Jetpiloten wird hier nicht als alleiniges Beweismittel dienen können. Er wird mit allen Mittel versuchen, seine Unschuld zu beweisen. Selbst das unabsichtliche Verhalten einen Piloten wird in der menschlichen Psycho als Schuld gewertet. Daher ist eine Auswertung der Funksprüche sämtlicher Kampfjet in der Nähe des Unglücksortes auszuwerten, und zwar von unabhängiger Stelle. 

Unabhängige in unserer schwierigen Zeit der wirtschaftlichen Schieflagen ist schwer zu finden. Die politischen Bande und damit die wirtschaftlichen Abhängigkeiten sind global und schier unübersichtlich verknüpft.

Auf jeden Fall kann man davon ausgehen, dass niemand eine Passagiermaschine absichtlich abschließt, außer er kann daraus politisches Kapital schlagen. Den Föderalisten in der Südostukraine dient daher der Abschuss einer Passagiermaschine nicht. Lediglich die ukrainische Regierung und ihre Freunde profitieren davon.

Rückwirkende Schuldzuweisungen auf bereits geschehendes sind nicht zielführend. Es bringt uns nicht weiter darüber zu diskutieren, warum Passagiermaschinen über die Ukraine fliegen. Viel mehr muss die Frage gestellt werden: Warum begeben sich Kampfjets in einem Kriegsgebiet neben eine Passagiermaschine?

Falschen Demokratieverständnis der Maidan-Regierung ist die Ursache

Der eigentliche Grund für den Absturz von MH17 liegt im mangelnden politischen und diplomatischen Verhalten der neuen Kiewer-Regierung unter Poroschenko. Das Demokratieverständnis dieser Regierung gleicht eher einer Diktatur. Es ist offensichtlich, dass große Teile der Bevölkerung trotz Maidan-Revolution mit dem EU-Assoziierungsabkommen nicht einverstanden sind. 

Diese Meinungsverschiedenheiten löst man nicht mit dem Militär, sondern führt Dialoge. Da sich allerdings die neue Regierung in der Ukraine nicht zu bereit erklärte mit der EU über die Exportbestimmung nach Russland noch einmal zu verhandeln, kam es zu den Föderalisationsforderungen in der Südostukraine.

Selbstverständlich liegt eine Teilschuld auch bei EU in Brüssel, die wie ein sturer Ochse keinen Deut von ihren Vertragsbedingungen abweichen will. Wer aus all diesen Zusammenhängen am Ende die Schuldzuweisung nach Russland transferiert, ist nicht nur dumm, sondern dämlich. Ein Opfer von purem und sturem wirtschaftlichen Willen, der sich hinter dem Rock der Politik und der angeblichen Diplomatie versteckt.

Nietzsche würde das als "weibisch" bezeichnen, wobei das nicht von Feministinnen bewertet werden sollte, denn die Manipulation des angeblich sozialen Geschlechts der Frauen sind hinreichend bekannt und auch nicht wegdiskutierbar. Sie ist elegant und kann sich bei Enttarnung galant aus der Schusslinie manövrieren. Daher bleiben Sie ruhig meine Damen. Niemand, vor allem ich, will sie nicht beleidigen.



(MH17 - Schuldfrage)

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

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