Donnerstag, 7. August 2014

Ebola: Mangelnde Gewinnerwartung verhindert Impfstoffentwicklung

Ebola gehört zu den Filo-Viren. Der bekannteste unter ihnen ist der Marburg-Virus. Der 1967 in Marburg entdeckt wurde, als Tierpfleger an einer bis dato unbekanntem Fieber erkrankten, das innere Blutungen auslöste. Ebola gehört ebenfalls du diesen hämorrhagischen Erregern. Sie eigenen sich hervorragend als B-Waffe, da sie leicht zu vermehren sind. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass es bereits einen Impfstoff gegen diese Virenart gibt. 

Impfstoffkandidaten sind schon lange bekannt. In Tierversuchen sind Impfung und Behandlung vonEblos längst kein Problem mehr. Seit 2005 die Wahrscheinlichkeit auf einen Impfstoff sehr hoch. Doch die Entwicklung für einen menschlichen Impfstoff scheitert an der ethischen Vorstellung der Profitabilität von Gewinnerwartungen im reinen eigentumistischen Sinne der menschlichen Logik.

Die Pharmaindustrie scheut die hohen Kosten der Entwickelung einzugehen, weil ein Land wie Guinea keine finanziellen Mittel zur Verfügung hat, sich den hochkarätigen Impfstoff der zivilisierten Welt leisten zu können. Der klassische Rassismus ist daher in den ganz normalen Sozialrassismus mutiert, den wir heute dank der eigentumistischen Verblendung für die Natur der menschlichen Spezies halten. Wir halten uns für toleranter, weil niemand mehr wegen seiner Hautfarbe, Religion oder Abstammung diskriminiert. Doch die Diskriminierung aufgrund leerer Geldbörsen ist für uns ganz normal, eben Kultur und die Natur des Menschen. Was für ein Schwachsinn als bestätigte Logik der höheren Bildung. Selbst hier in Deutschland gibt es Diskussionen darüber, wem die medizinische Versorgung verwehrt werden sollte und wer ein Anrecht darauf hat.

Die gebildete Menschheit wird daher aufgrund ihrer eigenen Überzeug erst dann einen Impfstoff von ihrer privaten, kommerziell orientieren Pharmaindustrie erwarten können, wenn Ebola in lukrativeren, reicheren und wohlhabenderen Gebieten zum Ausbruch kommt. Das ist die absolute Wahrheit über unsere hochtechnisierte Realität, die mit Hilfe des Fortschritt von einem humanitären Vergehen an der Menschheit ins andere wankt. Für jede Verletzung der Menschlichkeit haben wir sofort hunderte an finanziellen Hürden als Ausrede parat. Das ist unser Gewissen. Es ist knallhartes kommerzielles Kalkül, aber niemals Gerechtigkeit.  



Trotzdem halten wir unseren Humanismus für die absolute Menschlichkeit. Dabei ist dieser in unserer überaus als attraktiv empfunden, funktionierenden Welt der Rationalität, erst dann möglich, wenn das Eigentumsrecht des Erfinders mit Leistungsscheinen als Geld aus dem Weltprofitsystem bezahlt werden kann.

Mit diesem irrationalen Prinzip von Gerechtigkeit will die Menschheit nach ihrer Auffassung von Verstand, die lediglich die Vernunft eines Buchhalters ist, die Welt zu einer besseren, friedlicheren und freien Welt machen. Das ist wohl die größte Illusion, die das menschliche Hirn zur eigenen Marke als Intelligenz stempeln konnte und zu merken, dass sie dem größten Irrtum damit einen irrationalen Sinn gab.

Die Pharmaindustrie ist keine geldgierige Ausnahme in dieser Weltvernunft, sondern eine ganz normale Erscheinung. Sie reagiert wie alle anderen Unternehmungen der heutigen intelligenten Menschheit lediglich dann, wenn Gewinn und Profit in Aussicht stehen. Selbst der so von sich überzeugte Arbeiter, nimmt nur dann einen Hammer in die Hand, wenn es dafür einen gebührenden Lohn gibt, alle Unkosten denkt und Profit als Lohn übrig lässt. Daher sollte bei jeder aufkeimenden Kritik an der Pharmaindustrie, das eigene logische Verhalten genauso kritisch hinterfragt werden, ansonsten bleibt alles nur ein Sturm im Wasserglas.


Filo-Viren eigenen sich besonders für den Einsatz als B-Waffen. Sie lassen sich leicht und schnell vermehren. Daher ist es nicht ausgeschlossen, dass für Ebola und andere Filo-Viren längst ein Impfstoff existiert. Doch davon darf die breite Öffentlichkeit nichts erfahren, sonst wären die Viren als B-Waffe nicht mehr einsatzbereit. Selbst PRISM galt lange Zeit als Spinnerei von Verschwörungstheoretikern,  doch diese waren näher an der Wahrheit als alle Medien und Politiker, die Massenüberwachung zum Schwachsinn erklärten. Dabei ist PRISM nur dadurch möglich, weil sich damit sehr viel Geld verdienen lässt. Wir bezahlen heute sogar für die eigene Überwachung, indem wir Iphones kaufen und Lifestyle auf Facebook viral leben. Es bleibt solange ein kostenlose Vergnügen, wie es sich selber finanziell trägt und Gewinne abwirft. Dieser Logik beugt sich alles, was die Menschheit als Zivilisation hervorbrachte.

So blockiert die heutige menschliche Logik des Eigentumismus auf allen Ebenen der Vorstellung von Gerechtigkeit jede Form der natürlichen Menschlichkeit und Kommunikation. Sie verbiegt jeden Denkvorgang in ein kommerzielles Machtgefüge von Zusammenhängen von Aktion und Reaktion. Selbst das Militär ist eine Ausgeburt unserer heutigen Prinzipien von eigentumistischer Gerechtigkeit. Es ist das Gewaltmonopol eines Massenwillens, der in Aktion tritt, wenn die eigentumistischen Vorstellungen von Humanität und Überlebenskampf durch die Bedürfnisse anderer gefährdet sind. Das macht selbst Demokratien zu Denkmaschinen, die ausschließlich darauf ausgerichtet sind, Profit zu erwirtschaften.

Es reicht daher nicht aus, zum naiven Spendenaufruf zu greifen, um damit Geldmittel den Willen der Pharmaindustrie einen Antrieb zugeben, die Entwicklung eines Impfstoffes aufzunehmen. Das klingt eher nach einem dressierten Hund als nach einer menschlichen Reaktion.

Es müssen endlich Überlegungen angestellt werden, wie der Eigentumismus jede menschliche Regung in ein kommerzielles Kalkül umwandelt, um diese künstliche Intelligenz, die heute die Vorherrschaft in unserem Kopf einnimmt, abzuschalten.

Die heutige Form der Willensbildung, selbst die natürliche Regung des Menschen, anderen helfen zu wollen, wird erst über den Umweg der Finanzierbarkeit zu einem greifbaren umsetzbaren Gedanken.

Dieser Vorgang, der als Denken heute beschrieben wird, ist daher nur Vernunft. In einer tatsächlich funktionierenden Menschheit gäbe es keine kommerziellen Überlegungen, erst genügend Geldmittel beschafft zu wollen (Willensbildung), um humanitäre Hilfe leisten zu können.

Damit ist gemeint: Jede menschliche Regung muss zu allererst durch das Nadelöhr des Ökonomismus und genau dort bleibt die Menschlichkeit aufgrund ihres hohen Aufwandes und der kommerzillen Unrentabilität grundsätzlich auf der Strecke.

Dies alles nehmen wir heute als Normalität und als unsere Kultur an. Wir sind sogar so weit in unserer Interpretation von Natur, dass wir unser irrationales Verhalten zu unsere Natur - als Wesen und Charakter des Menschen - erklären und genau das ist der logische Bruch, der uns nicht auffallen will. Es würde bedeuten, dass man aus der Vergangenheit nicht lernen kann, wenn sie das Produkt einer falschen Denkart von Natur ist.

Wir müssen uns anstrengen die Welt ohne dieses Nadelöhr des Eigentumismus zu denken. Erst dann sind wir frei in unserer Menschlichkeit.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler

PS: Bitte das Ganze bitte bis in die letzte Konsequenz durchdenken und nicht einfach aus Bequemlichkeit und Angstgefühlen das eigene Nadelöhr, das zum eigenen Wohlstand führt, ignorieren. Das führt zu falschen Ergebnissen.

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