Samstag, 30. August 2014

Krieg ist der beste Weg zum Frieden - sagt der GERÄCHTE


"Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zutage leben." Goethe

Ich war immer bemüht, die Krux der heutigen Logik herauszuarbeiten, damit sie für andere sichtbar wird. Doch das falsche Gesicht der Menschen ist einfach nur fähig in schwarz-weiß (gut/böse - nützlich/unnütz) zu denken. Er ist der Meister im Abwägen von dem was gar nicht existiert.

Die angeblich Aufgeklärten sehen dagegen schwarz und weiss und halten es für gere(ä)cht, wenn am Ende alles grau ist. Das ist die Steigerung von Unfug zu neolithischem Revolutionsunsinn. 

Der heutige Mensch hält sich für sehr klug und alles durchschauend - eben für allsehend. Er sieht so viel, was nicht existiert und verhält sich so, wie wenn es materiell vorhanden wäre. Er kann sogar Gewissen abwägen. Er ist das, was aus Platonhöhle schlüpfte und lehrend und streitet sich neben anderen aufbaut, um zu zeigen, was wirklich als Schatten vor den Augen der anderen Gefangenen abläuft. Er ist zum Meister des Betruges geworden und nennt dies dann Aufklärung.

... denn draußen vor der Höhle wartet die Freiheit, glaubt er. Das hat er sich selbst gelernt. Was der Mensch sich selber lehrt, ist am überzeugendsten. Tatsächlich ist es aber so, dass auch dieser Mensch, der aus der Höhle entstiegen ist, auch dann nicht die Wahrheit erkennen würde, wenn sie von allen Seiten hell erleuchtet wäre, weil er:

  1. Das Höhlengleichnis nie selber gelesen hat
  2. Und wenn doch - es eh nur so versteht wie jeder andere Gelehrte auch
Das beweisen auch die Klickzahlen zu meinen Videos. Der heutige Aufgeklärte will nur Marktschreier hören, die für die eine oder andere Seite als das GUTE plädieren. Mit den Dingen, die eigentlich erst dem Menschen eindeutig erklärten, was er für GUTE und was er für SCHLECHT zu identifizieren hat, interessiert ihn nicht. Er weiß ja schon alles und wer schon alles weiß, braucht nichts mehr lernen. 


Daher sind die Wissenden die Gefährlichen, wer sich für unwissend hält, gibt sich selbst wenigsten noch eine Chance. Wer allerdings das Wissen darin sucht, das ultimative Gute zu finden, ist bereits eine verlorene "Seele", wobei ich das Wort in seinem eigentlichen Ursprung und Sinn benutze und nicht im verklärten Dunst und Nebel, der heute überall als Klarheit herrscht. 

Heute folgt jeder dem Gesetz der Nützlichkeit wie alle Zeiten vorher, ohne wissen zu wollen, wer jemals als erst, das Nützliche als das Erkennbare identifizierte, das heute jeder zu wissen glaubt. Wir haben in 3000 Jahren Selbsterziehung gelernt, dass alles Nützliche gut ist und wenn wir vom Nutzen nicht profitieren, befinden wir uns auf der falschen Seite der Weltanschauung. Das nennen wird dann Erfahrung, aus der wir lernen. Das einzige was der Mensch je lernte war, dem Unfug einen Sinn zu geben und ihn so zu formulieren, dass er logisch und einleuchtend klingt. Es ist ihm sogar gelungen, aus dem Unfug eine Wissenschaft zu machen, die den Unfug als Naturgesetz erklärt. 

Das Unnütze im Nützlichen haben wir damit sorgsam und mit purer Absicht aus unserem Gesichtsfeld ausgemerzt. Wir haben uns einen schwarzen Fleck angeeignet und deshalb nennt sich Sokrates Gesprächspartner auch Glauko(n)m.

Der Mensch hat sich einen Geist gegeben, der Dinge sehen kann, die nicht existieren. Er ist das, was die Natur versäumt hat, als Gerechtigkeit zu erfinden. Der Mensch geht heute sehenden Auges durch die Welt und sieht nicht, was ist. Das wollte die Aufklärung seit Jahr und Tag den Menschen nahe bringen, doch der Mensch will so sein, wie er ist. Er will gut und schlecht unterscheiden, obwohl er nicht muss. Deshalb ist des Menschen Wille, sein Himmelreich, und wenn er seinen Willen hat, stellt er fest, dass er die Hölle wollte. Das ist an Dämlichkeit nicht zu übertreffen und zeugt von absoluter Nichtlernfähigkeit. Denn er hört nicht auf, sein Himmelreich zu träumen und mit anderen zu bilden. 

Die Welt ist voller Träumer, die begeistert rufen: "I have a dream!" - "Ich habe einen Traum" ... und zum Mitträumen auffordern, doch für jeden Traum hat ein anderer zu leiden, aber das ist nur gerecht. So denkt der Mensch. "Gerecht" kommt von "gerächt"! Wer also Gerechtigkeit fordert, ist nur voller Rache, aber es bringt auch nichts, die andere Wange hinzuhalten, denn das ist wiederum der Antrieb unserer Welt eben das Gegenteil, weil wir es so sehen wollen - die Welt ist eben doch ein Elektromotor, der mit + und - angetrieben wird. 

Selbst das technische Verständnis von der Welt als Natur ist mit diesem Dogma so sehr verknüpft, so ergibt der Unfug einen tieferen Sinn, denn wir selbst in der Natur zu finden glauben - weil er es so definiert.

Daher sollte der Mensch anfangen dieses innere Auge (Verständnis) zu schließen und nur das sehen, was ist. Doch genau das ist im "Höhlenbeispiel" nicht verankert. Deshalb das Zitat: "Wer nicht von dreitausend Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleib im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tage leben."

Ich für meinen Teil habe versucht den Menschen "die Augen zu öffnen", in dem ich ihnen ihren Sinn aufklären wollte. Ich muss mir eingestehen es ist nicht gelungen. Ich habe nur neue Ungetümer geschaffen, die behaupten noch klarer und noch besser mit ihrem inneren Auge zusehen, das es in Wahrheit aber gar nicht gibt. 

Daher schließe ich mit den Worten, die ich mir von Einstein entlehne: Es besteht die Möglichkeit, dass das Universum endlich ist, aber die Dummheit der Menschen ist unendlich. 

"Frieden" ist nur eine Art des Krieges. Es ist die Hälfte des Ganzen so wie der Tag, die Hälfte des Tages ist und die andere Hälfte, ist die Nacht. Sinn und Unsinn sind eins und in der Gesamtheit, der Unfug an sich. 

In meiner Reise durch die Vergangenheit bis zu den besagten 3000 Jahren konnte ich nur feststellen, dass jede wahre Aussage wieder vom Sinn des Menschen in seinen Wetteifer zwischen Gut und Böse gezerrt wurde. Der Wille zum Erkennen ist nicht vorhanden, weil das Erkennen eben keinen Nutzen bringt, sondern nur den Verlust des Unsinns beinhaltet, der allerdings in den "Augen" der Menschen, der Sinn des Lebens ist. 

Auch das habe ich schon mehrfach geschrieben und gesagt. Der Menschheit ist längst eine denkende Einheit unter dem angeblich erkannten Naturgesetz des Unfuges, der besagt es gibt das Gute und folglich muss das Schlechte auch existieren. 

Der größere Unfug besteht darin, zu glauben, dass wenn alle gut sind, das Schlechte ausgelöscht sei, weil der Mensch nicht imstande ist, das GANZE an sich zu sehen, weil es eben nicht nützlich ist. 

Lieber schlage ich mich mit alten Schriften herum, denn diese wussten wenigsten noch, aus welchen Quellen sie ihr Wissen speisen. Die heutigen Veröffentlicher halten ihren Erguss für selbst errungene Überlegungen, obwohl sie nur ein geistiges Produkt dieser alten Überzeugungen sind. 

Jeder ist für sich ein Platonier, der im anderen den Barbaren erkennt. Menschen erkennt er nur dann, wenn sie ihm nützen. Deshalb kann der Mensch das Elend auf dieser Welt so einfach ertragen. Er will es nur mit seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Mathematik und Dialektik mit ökonomischen Mitteln = der Staat = Gemeinschaft oder Verbund als Masse lösen. 

Daher ist alles, was der heutige Mensch als Lösung gebiert, nur ein Diktat aus dieser dunklen Vergangenheit, aber nie sein eigenes Denken. 


 
Theogonie

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