Sonntag, 31. August 2014

Putin und Poroschenko einigen sich auf friedliche Lösung

Während die westlichen Medien ein Kriegsszenario in der Südostukraine aufbauen. Die USA wie die Ukraine von einer russischen Invasion sprechen, berichtet RIA Novosti, dass Poroschenko und Putin auf eine friedliche Lösung geeinigt haben. Dies zeichnete sich schon lange ab, aber die deutschen Massenmedien ignorieren das vollkommen. Es würde bedeuten, dass sie in all ihrer Übertreibung falsch lagen. 

„Mir scheint, dass dies eine sehr gute Lehre für uns alle dafür ist, diese Tragödie schnellstmöglich zu beenden. Dabei friedlich und durch Verhandlungen. Darüber sprachen wir mit Pjotr Poroschenko sowie darüber, dass niemand jemals solche Fehler wiederholt, die in der Ukraine bei der bewaffneten Machtergreifung begangen worden waren. Denn das ist die Grundursache dessen, was heute geschieht“, sagte Putin.
(Quelle: http://de.ria.ru/politics/20140831/269434947.html)

Selbstverständlich werden die europäischen Regierenden nie bereit sein, sich ihre eigenen politischen Fehler einzugestehen. Daher sollte die momentane Berichterstattung der Medien lediglich als Heilungsversuch des schlechten Images der EU-Regierungen angesehen werden, die dann durch die Demonstration der Stärke mit ihrer NATO, Russland in die Knie zur Diplomatie gezwungen haben.

Das ist ein ganz normaler Vorgang in der Politik und nennt sich "Gesichtswahrungsberichterstattung" in der jede Seite für sich, sich selbst als sogenannter "Friedensstifter" gegenüber der Bevölkerung darstellen darf.



Diese Form der Berichterstattung produziert auf beiden Seiten das "Gefühl" des Siegers, was rückblickend nach wenigen Jahren nur noch ein Wirrwarr von Propaganda sehen lässt und die Besonnenheit aller Politiker bei noch mehr in den Vordergrund stellt.

Selbstverständlich bleibt der gierige Blick Europas nach den russischen und kaukasischen Ölquelllen nach wie vor ungetrübt. D. h.: Europa wird mit einer protektionistischen Wirtschaftspolitik weiter verfahren und versuchen immer mehr Staaten in diesen Handelsverband gegen Russland zu überreden.

Doch diesem wirtschaftlichen Konzept wird in Zukunft die Eurasisische Handelsgemeinschaft entgegenstehen. Daher konzentriert sich Europa bereits auf seine "Alternative", den Nahenosten und die angebliche terroristische Vereinigung, die uns wiederum zu kriegerischen Handlungen in diese Ländern aus humanitären Gründen zwingen.


Die tiefe Depression der Antike wird heute noch gelebt

Diese Art der Strategie entspricht dem Gerechtigkeitswahn der Platoianer. Die jeden Krieg und jeden Mord als Gerechtigkeit darzustellen versuchen, denn in ihrer Überzeugung ist die Gerechtigkeit grundsätzlich das Gute und Nützliche für den Staat aus ihrer Weltanschauung, alles andere was dem im Wege steht, sind Barbaren. 

Wir befinden uns also mittendrin in "Hellas", das die gesamte Welt erobern will, wie Alexander d. Gr. Das mag für manchen jetzt lächerlich klingen, doch wer die Basis und den Ursprung der europäischen-jüdisch-christlichen Wertegesellschaft ergründen will, kommt um diesen längst vergangenen Geschichtsteil unserer angeblichen Zivilisation nicht herum. Vieles ist verklärt und nur noch als dumpfe Emotion im Kollektivgedächtnis vorhanden, dessen Ursprung im Unterbewusstsein verschwunden ist. So auch die Tatsache, dass die katholische Kirche nie die erste Kirche im römischen Staat war, sondern die Orthodoxe, die weitaus friedliebender ist, als die katholische und all ihre Abspaltungen. Sie wird gefühlt bereits dem Islam zugeordnet usw., der wiederum in den Kreuzzügen dem hellenischen Gedanken im Wege stand. 3000 Jahre gefühlte Gerechtigkeit aus dem Sinne eines Sokrates und Platon, sind längst zu einer inneren Ordnung und zu einem Moralkonstrukt herangewachsen, das wir heute als den "natürlichen Menschen" begreifen.

Diese Denkart kann auch als das beschrieben werden, was als die "Macht des weissen Mannes" beschreiben wird, der mit seiner Kolonialisierung die Welt mit seiner Gesinnung erobern wollte, ohne genau geklärt zu haben, ob das was er als Gerechtigkeit praktiziert, nicht doch nur Herrenmenschendenken ist - das heute in immer neuen Auswüchsen die Welt unter einer Ordnung zusammenfügen will - wie Alexander d. Gr.  oder später das römische Reich, das ebenfalls von der griechischen Philosophie nicht nur beeinflusst war, sondern sie als wahr übernahm.

Platon und Sokrates werden schon seit Jahrtausenden ständig kritisiert und man versucht ständig auf deren Denkfehler hinzuweisen - was sich letztendlich einmal als Aufklärung als Gegenbewegung zur Renaissance entwickelte.

Die Renaissance war die Zeit, als plötzlich in Europa auf Bestreben der Medici die Antike in ihrer Denkart die Oberhand in der Staatsphilosophie wieder gewann. Ganze Bibliotheken lassen sich nun mal nicht in wenigen Worten beschreiben, dennoch existiert die verblendete antike Weltanschauung nach wie vor als unumstößliche Wahrheit als Kollektivgedächtnis und Kultur in unseren Köpfen.

Dennoch gewannen diesen philosophischen Streit, die Schopenhauers und Hegels. Die in verwirrender Dialektik nach platonischer Art, die Sichtweise auf die Gerechtigkeit und deren "Schönheit" in Körper und Geist, als natürlich argumentierten. 

Das ewige Unbehagen zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit verfolgt uns nun schon seit 3000 Jahren, weil wir nicht willens sind, die große Depression der alten Griechen ein für alle mal aufzuklären. Wir ziehen es vor, sie zu leben. Lediglich die Form der Tragödie haben wir in ihrem Ablauf - auch gemäß der platonischen Anweisung - umgeschrieben. Die Tragödien enden heute immer mit einem Happyend und blendet damit das erzeugte Unrecht aus.

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