Dienstag, 2. September 2014

Eine Gewerkschaft für alle Lokführer - Die reine Vernunft als das Unverständnis von der Welt

Viele haben sie sicher in den letzten Wochen über meinen "Berichtsstil" gewundert. Doch es war nie meine Absicht, Berichte über die aktuelle, politische Willensbildung zu berichten. Mein Anliegen bestand eher darin, die reine Vernunft zu kritisieren. 

So haben wir nun zwei Lokomotivführer-Gewerkschaften, die sich gemäß der Sichtweise der Wirtschaft und unserer Vernunft selber bekriegen, weil eine (als Zahl gemeint) Meinungsvertretung der Arbeitnehmer ausreicht. Im Zuge dieser "vernünftigen" Überlegung, die jedem einleuchtet (daher kommt der Begriff Erleuchtung und das Höhlenbeispiel von Platon/Sokrates), die auch wissenschaftliche begründet werden kann, überlegt nun die Regierung dieser Viel-Gewerkschafterei, einen Riegel vorzuschieben. Die Regierung überlegt aber nur, weil die Masse das ebenso überlegt.

Die meisten Menschen, werden diese Meinung (die Entscheidung) tragen. Schließlich müssen sie pünktlich zur Arbeit und empfinden den Bahnangestellten, als Feind ihrer Wohlständigkeit und ihrer Existenz. Die meisten wissen, dass Lokführer viel mehr verdienen als sie selber, daher sind sie davon überzeugt, dass diese Menschen gar nicht streiken dürften, wie auch Flugzeugpiloten. Sie können vernünftig erklären, warum Menschen weniger Rechte haben sollen als sie selber. Meist aber ist dieser Mensch gar nicht mehr mutig genug, selber für sich zu streiken, weil er aufgrund seiner VERNUNFT weiss, dass es sinnlos ist. Deshalb hält er sich für den Klügeren.



Aus all diesen Klugen spricht die "reine Vernunft", die andere belehren wie Missionare einen Gott verbreiten und dessen Geist, durch die Menschen die Welt begreifen sollen. Das ist eine Form der dialektischen Selbstbildung, da mittlerweile alle wissen, wie Wirtschaft funktioniert und welche Voraussetzungen vorhanden sein müssen, damit sie weiter funktioniert. Der Mensch ist von der "reinen Vernunft" regiert/beherrscht und diese bestimmt als Wille wie die Zukunft aussehen soll, die Politik und die Regierenden.

Nur wenigen gelingt wenigstens der kleine Sprung in die Vergangenheit zurück, wo ehemals die Bahn als Post ein staatliches Unternehmen war - gerade weil alle davon abhängig waren. Die damalige Vernunft sagte allerdings den Menschen - mit Vernunft meine ich die eigenen Überlegungen zur Problemlösung - dass die Post aufgespaltet und privatisiert werden muss. Wer das allerdings als Lösung erkennen will, ist wieder in der VERNUNFT, denn er will nur zurück in die Vergangenheit, wo es noch nicht ganz so schlimm war - nur um dann dieselben Entscheidungen nur mit anderen Begründungen wieder treffen zu können.

Nun stehen wir vor dem Problem, dass private Unternehmen nur dort Dienstleistungen anbieten, wo sie Gewinne erwirtschaften. Die Vernunft allerdings diktierte uns, dass die private Bahn ihre allgemeine Aufgabe nach wie vor erfüllen muss. Deshalb ergeben sie die ständigen Lohnsenkungen in allen Sektoren, auch außerhalb der Bahn.

Wo also steht die "reine Vernunft" des Menschen, sich selbst gegenüber? Genau, immer im Gegensatz zu dem was sich der Mensch vorstellt. Die Vernunft produziert Träume, die, wenn sie dann umgesetzt sind zum Alptraum wird, der er schleunigst mit noch mehr Vernunft und tieferem Verständnis für die Wirtschaft ausbessern will.

Dennoch sieht der Mensch die Vernunft als DENKEN an, denn ohne die Vernunft kann er keinen Willen herausentwickeln. Deshalb verwirft er alles was der Verstand ihm sagt, als Blödsinn.

Doch das ist wie in der Mythologie, die behauptet aus dem Dunkel ist das Chaos entstanden und der Mensch mit seinem "Denken" gab ihm die Ordnung. Der Verstand ist daher das Dunkel und das Chaos, was für ihn aber nicht Dunkel und Chaos ist.

Bitte versuchen Sie das nicht zu verstehen, bevor sie andere Beiträge zur Philosophie von mir nicht gelesen oder gehört haben. Sie werden nur das verstehen, was sie wollen, aber nicht das was ich sage.


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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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