Donnerstag, 9. Oktober 2014

Streikrecht: Streiken ist unmoralisch und schadet der Allgemeinheit !

Diese Diskussion behauptet, sie stehe nicht unter dem Motto "Streikrecht abschaffen", aber dennoch wird genau das transportiert.




Bitte verfolgen Sie die jeweilige Argumentation der angeblich neutralen Personen, die von sich überzeugt sind, sie würden die Meinung der "Allgemeinheit" vertreten. Sie argumentieren grundsätzlich aus der ökonomischen Sicht des Unternehmers und schleifen die "Allgemeinheit" als Arbeitnehmer, der z. B. nicht pünktlich zu seinem Arbeitsplatz kommt oder gar einen Auftrag abschließen kann, als Grundversorgung der Allgemeinheit ein. Damit wird jeder Arbeiter, der sich in einer Gewerkschaft organisiert, zu einem Antiteil der Allgemeinheit und damit demoralisiert.

Die Auswirkungen dieser Argumentationsführung können wir schon lange beobachten. Kein Arbeitnehmer bringt mehr Verständnis für einen Streik einer Berufsgruppe auf. Daher macht er sich selbst zur Aufgabe, auch nicht mehr Streiken zu wollen. Das ist Selbstmanipulation durch einseitige Information. Das Unternehmerrecht steht nicht über dem Arbeitnehmerrecht. Das ist auch ein Grundsatz der Demokratie, der leider nirgends schriftlich festgehalten ist.

Es sollte auch nicht zulässig sein, das durch massive einseitige Meinungsbeeinflussung der Arbeitnehmer, sie freiwillig auf ihnen zustehende Leistung verzichten. Dagegen sollte der "Staat", die "Politik" oder die allgemeine Meinung einschreiten. Doch genau das passiert nicht.

Wir dürfen nicht zulassen, dass der Arbeitnehmer zu einem willenlosen Staatsbürger wird, der all seine Bedürftnisse der wirtschaftlichen Leistung einer Volkswirtschaft unterwirft, die keiner Ambitionen oder gesetzliche Verpflichtung mehr hat, die Grundversorgung der Bevölkerung mitzufinanzieren.

D. h.: Je niedriger der Lohn des Arbeiters für das Unternehmen ausfällt, desto höher müssen die Sozialgaben für das Unternehmen anfallen. Nur so kann der Ausbeutung in der heutigen, geistigen Logik entgegen gewirkt werden.

Das Ziel einer oligarisch-tyrannisch denkenden Demokratie ist, den Arbeiter nur noch mit Kost und Logis zu versorgen. Die Kranken- und Altersversorgung sollte er privat finanzieren. Das wird dann Eigenverantwortung genannt. Wir sich das nicht leisten kann und durch Krankheit stirbt, fällt der Allgemeinheit somit nicht mehr zu Last und ist ein einwandfreier, liberaler Staatsbürger. Aus diesem Grund sollte der Mensch sich selbst freiwillig und mit ganz viel Vernunft, die mit solchen Diskussionen geschürt wird, das Streikrecht selber verbieten. Es wird also zu einem moralischen Gesetz, das nicht einmal mehr in einem Gesetzbuch stehen brauch. Er befolgt diese Vorlage von "RICHTIG" freiwillig und mit hoher Selbstdisziplin.

So weit haben SIE - die großen Denker und Logiker unserer Zeit - die Menschen bereits gebracht. Das ist nichts anderes als die freiwillig angewandte Vernunft der Selbstverachtung bei Unproduktivität des Individuums für die Wirtschaft, die nun mit Allgemeinheit gleichgesetzt wird.


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