Dienstag, 14. Oktober 2014

Wirtschaftsschwund: Der Geist des Mensch ist auf ewig irrbar

Die europäische "Lokomotive" zieht nicht mehr. Ein Schock für Deutschland, für die Politik und den Einzelmenschen des definierten Kollektiv. Die Wirtschaft ist nicht mehr fähig ihre Kinderlein mit Gewinnen zu überhäufen, die den Binnenmarkt zum Konsum anreizen. Das ist für den heutigen Menschen so, als ob die Sonne am nächsten Morgen nicht mehr aufgeht. 

Die Welt erscheint in seinen Augen als trister Tag, und das obwohl die Sonne scheint. Das nennt man wohl Depression. Daher liegen die Begrifflichkeiten der Wirtschaftswissenschaften näher an der Psychologie als an der Realität. Wirtschaft ist eben nur ein geistiges Konstrukt, von dem der Mensch annimmt, er müsse die neu erkannte Regel der Natur leben, obwohl sie mit dem Verstand nicht zu erfassen ist.

Die Wirtschaft ist nichts anderes als der vom vernünftigen Menschen erfunden Weihnachtsmann. Dieser schenkt das her, was er zuvor freiwillig von allen als Profit bekam, um Gutes zu tun. Natürlich nimmt er sich für seine "Leistung des Gutes" - das Beschenken, was eigentlich Diebstahl ist - eine angemessene Provision, denn auch der Weihnachtsmann muss leben. So hält sich heute jeder für den Weihnachtsmann des anderen. Der eine schafft Arbeitsplätze durch unternehmerische Tätigkeit und der andere schafft Unternehmer durch die Nachfrage. Irrationalität als logische Grundlage für den einen Sinn des Lebens, der nicht existiert.



So lebt die Menschheit seit Jahrtausenden die geschriebene Surrealität: "Leben und leben lassen!", basierend auf der Weisheit einer imaginären, geistigen Ebene, die besagt, dass Profit wie Bäume aus dem Boden wachsen lässt. So kommt der vernünftige Mensch zum irrsinnigen Vergleich: Es kann kein immer währendes Wachstum geben, da auch ein Baum irgendwann einmal aufhört zu wachsen.

Diese "aufgeklärten Menschen" der Dummheit kommen leider nicht zu der Erkenntnis, dass es keinen Profit gibt und der natürlich Baum ohne das Bewusstsein wächst, dass es Profit gibt. Es gibt nämlich keinen natürlichen Vergleich für die irrsinnige Vorstellung von Wirtschaft, Wertschöpfungsketten und Profit oder die darauf basierende Moral. Es ist lediglich eine träumerische Erfindung des menschlichen Geistes und daher nicht existent.

Doch dem vernünftigen Menschen bleibt es verborgen zu erkennen, dass er nicht in der Existenz lebt, sondern in der Essenz, (Satre) eben in seiner geistigen Welt, die fern ab jeder Realität (Natur) ist, weil er eben etwas hinter den Dingen sieht, was gar nicht da ist. Das ist nämlich die Geistigkeit, die nicht zu verwechseln ist mit der Geistlichkeit, womit der Klerus bzw. die Religion oder die Esoterik gemeint ist. Selbst diese Geistlichkeit liegt die irreale Geistigkeit zu Grund und führt zu all diesen Träumereien, die wir nun als Regel und Norm anerkennen und mit Gewalt leben wollen, in der Erwartung, dass wir alle glücklich werden bzw. am Ende uns alle lieben.

Der Mensch ist nämlich das einzige Tier, das hinter den Dingen der Natur einen "neuen Sinn" erkennt. (Im Chaos eine neue Ordnung entdecken - Hesiod) Mit diesem "neuen Sinn" - seiner geistigen Erfassung von Natur, stellte er sich Regeln auf, die ihn, wenn er sich daran hält, zum Glück führen sollen. So erbost sich der "redliche Mensch" jeden Tag darüber, dass die Sonne den Guten und den Bösen gleichermaßen auf den Kopf scheint, was gemäß seiner Vernunft nicht natürlich ist.

Die Natur ist aus seinem Verständnis von Natur nämlich dämlich. Die Natur vermag nicht das zu erkennen, was der Mensch in den Dingen erkennt - eben seine geistige Welt. So kam der Mensch zu dem logischen Schluss: Die Natur ist dumm, nur er ist intelligent! Deshalb wird der  Philosophe René Descartes gefeiert wie ein Held: Er sagte: "Ich denke, also bin ich!"

Descartes erhob die Vernunft zum Verstand. Ein schrecklicher Fehler - der nicht unter Aufklärung zu führen ist, sondern unter Bullshit, den die Menschheit nur allzu gerne glauben will und deshalb zur Wahrheit macht. 

Nur mit der Dämlichkeit - der Vernunft - ist der Mensch fähig all sein unnatürliches Verhalten in der Dualität als Menschlichkeit und Humanismus zu begreifen. Er negiert damit die tatsächliche Wahrheit, dass all seine vernünftige Humanität nichts anderes zum Resultat hat, als die Unmenschlichkeit. 

Da er aber nur seine Vernunft gebraucht und nicht seinen Verstand, erkennt er nach wie vor das Gute und das Böse, das die Sonne und die Natur leider nicht zu sehen imstande ist. Deshalb spielt der Mensch, den kleinen Gott auf Erden und sperrt das weg, was er als böse erkennt. Er entzieht dem Menschen durch Kunst, die Sonne, die den Bösen nicht vom Guten unterscheiden kann. 

So ist der Mensch "tierischer als jedes Tier" (Goethe Faust). Er richtet und mordet im Namen des Guten und wird so automatisch zum Bösen ohne es selber so zu sehen. Das ist Geist! Die Kunst etwas in der Natur zu erkennen und sogar als real zu beweisen, was nicht da ist. 

Geist ist daher nichts anderes als das "wollen Wollen"! Wenn das "Wollen" auf einer falschen Annahme basiert, ist jeder weitere Wille nicht frei, sondern eben ein Irrtum. Wirtschaft ist daher keine Natur und die Wirtschaft ist nur eine vernünftige Schlussfolgerung aufgrund der Annahme, dass Eigentum existiert und als Materie eine andere Wirkung hätte, als die Natur es vorsieht. 

Daher ist die Beweisführung des Nobelpreisträger Kandels aus dem Jahre 2000 absoluter Bullshit. Er behauptet nämlich, dass er einen biologischen Nachweis für "Geist" erbracht hätte und seinen Sitz als Materie im Hirn des Menschen nachgewiesen hätte. 

Das einzige was er nachwies ist: Die Hirnaktiviät, die durch Vernunft ausgelöst wird. D. h. weiterhin, auch Schnecken kann man durch Domestizierung die Vernunft lehren. Der heutige Geist ist nichts anderes als Träumen. Der Mensch versucht im wachen Zustand einen Traum nachzuleben. Das erfordert natürlich sehr viel Hirnaktivität. Das Gehirn muss nämlich dem wachen Menschen ständig die Regeln einen Traumwelt als Naturgesetz vorgaukeln. Das ist Aufgabe der Wissenschaft - (siehe "Sokrates - Platon - der Staat"). 

Als empirisch wird heute nur noch das empfunden, was die Realität des menschlichen Traumes als Realität bestätigt. D. h.: Es gibt eben doch den "natürlichen Profit" - denn der Baum wächst. Basta! Würde der Mensch, die Natur als gleichwertig betrachtet, so müsste er den Baum für seine Früchte bezahlen - was natürlich keinen Sinn macht - er bezahlt den Bauer, dem der Baum gehört. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf "bezahlen", sondern auf gehören. "Bezahlen" resultiert als Realität nur unter der Annahme, dass etwas einem gehört. Kennt der Mensch das Eigentum nicht, kann er auch nicht zu der geistigen Überzeugung kommt, dass etwas mehr wert ist als etwas anderes. 


Doch das kann der vernünftige Mensch nicht begreifen - er hält seinen Gängelwagen für natürlich (Kant). Mittlerweile zieht der Mensch seinen "Gängelwagen" als Esel und denkt sich selber als Kutscher = "Bewusstsein" - Geist!


Theogonie - Abrechnung mit der Philosophie

Natürlich ist mir bewusst, dass die meisten dieses Video so verstehen, wie es ihnen in ihre Vernunft passt und leider nicht ihren Verstand benutzen wollen. Das wusste bereits Kant. Deshalb ist es um so tragischer, wenn Kandel - der Geistnachweilser - behauptet, er würde im Sinne Kants denken und forschen. 



Das Geistwesen - Die Seele und der Sinn des Leben.

Deshalb wird die Ewigkeit gelebt und findet nicht nach dem Tod des Mensch statt. Wer also die Ewigkeit ändern will, muss die "reine Vernunft" überwinden - Kant. 


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