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Montag, 1. Dezember 2014

Die Blockfreiheit liegt in Europa - Im März 2014 wollte Timoschenko schon alle Russen umbringen

Es ist für mich immer wieder faszinierend all die emotionalen Kommentare zu diversen Artikeln über die Ukraine und Russland zu lesen. Dort wird aller Ernstes behauptet, dass eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union eine Blockfreiheit wäre. 

Wobei doch allgemein bekannt ist, dass bereits ein EU-Assoziierungsabkommen den Handel mit Nicht-EU-Mitgliedern massiv einschränkt. Was einem Importverbot gleich kommt. Das dies nach internationalem Recht und WTO-Abkommen allerdings rechtswidrig ist, wurden Prüfstempel erfunden, die eigentlich nur EU-Mitgliedern erteilt werden oder von Nicht-EU-Mitgliedern teuer erkauft werden müssen. Was natürlich niemals als Importzoll bezeichnet werden darf. Schließlich sind wir Weltmeister in Rechtsfragen und Rechtsstaatlichkeit.

Außerdem wird ständig über die "Krim-Annektion" gesprochen und so getan, als ob dort niemals eine Abstimmung stattfand. Vermutlich liegt es daran, dass es in Europa schon lange keine eindeutigen, demokratischen Abstimmungen mehr gab. Sie alle befinden sich mittlerweile immer nur noch knapp über der 50%-Marke. Daher hält man es hier in Europa offensichtlich für normal, dass die Demokratie zu einer Diktatur der verschwindend geringen Mehrheit geworden ist. Eine Abstimmung mit 90 % ist daher aus europäischer Sicht unwahrscheinlich und muss gefälscht sein, sonst käme das gesamte Freiheitsbild unserer Welt aus dem Gefüge.

Die Ukraine führte bereits am 27. September 2014 offizielle Grenz- und Zollkontrolle zur Krim ein. Was einer Anerkennung gleichgesetzt werden kann. Daher ist die aufgeputschte Diskussion in Deutschland um die "Krim-Annektion" wohl nichts anderes als europäische Propaganda. http://www.kyivpost.com/content/ukraine/ukraine-introduces-customs-declaration-for-goods-from-crimea-366472.html

Gerade wird gemeldet, dass Kiew von den Energieversorgern in der Südostukraine die Aufgabe und Abwicklung ihrer Firmen verlangte, was für die dortige Bevölkerung nichts anderes bedeutet, als dass das Gas und der Strom abgeschaltet wird. Von der EU und den aufrechten Demokraten in unserem Parlament und dem Kabinett kamen allerdings keine Proteste. Sie halten lediglich die Lebensmittellieferung für die Region aus Russland für inhuman.

Warum wird kein Vertreter der Südostukraine befragt?

Ich persönlich halte es für eine Farce, dass ständig Russland in Form von Wladimir Putin als Stellvertreter für die Südostukraine befragt wird. Poroschenko allerdings für die Ukraine alleine Position beziehen darf und nicht die EU oder gar die USA diesen Part der Öffentlichkeitsarbeit übernehmen?



Alleine diese Tatsache macht die Berichterstattung einseitig, unabhängig davon was von den jeweiligen Parteien gesagt wird. Es wird der Anschein erweckt, dass Russland tatsächlich in der Ukraine interveniert, aber die USA und EU dort in keinsterweise involviert sind. Genau das erzeugt die Angst und die einseitige Sicht in Deutschland auf die Ukraine. Es ist bedauerlich, dass Russland dieses hinterhältige Spiel der Medien überhaupt mitmacht.

Meiner Ansicht nach, würde es ausreichen, wenn der Außenminister Russlands oder gar der Pressesprecher des Außenministeramtes ein kurzes Statement dazu abgäbe. Es wird endlich Zeit, dass die gewählte Südostukraine Vertretung an den Verhandlungstisch geholt wird. Nur die beiden tatsächlich betroffenen Parteien können für Frieden sorgen. Das bietet besonders für die Kiewer-Regierung eine Möglichkeit sich in Demokratie zu üben, die nicht auf der Diktatur der Mehrheit aufbaut und die sie durch Wahlverbote auch noch zu ihren Gunsten verschiebt. Demokratie bedeutet, Toleranz und Entgegenkommen gegenüber Minderheiten, nicht deren Negierung des Mitspracherechts.

Es gibt keine Faschisten mehr in der Ukraine!

In Deutschland herrscht der allgemeine Kenntnisstand, dass in der Maidan-Ukraine nach den letzten Parlamentswahlen keine "faschistischen Parteien" mehr vertreten sind. Das mag zwar stimmen, doch faschistische Gesinnung ist nicht an Parteinamen geknüpft. Wenn gemässigte Parteien, wie die von Poroschenko, plötzlich das Parteiprogramm der Faschisten umsetzen wollen, sind trotzdem Faschisten im Parlament, obwohl diese nicht offiziellals faschistisch erkannt sind. Das liegt in der Natur der Sache - Demokratie. Selbst Parteien, die das Wort "demokratisch" im Parteinamen deklarieren, können faschistische Unternehmungen anstreben. Politische Gesinnung ist keine Frage des Charakters, sondern eine Frage des Geldbeutels. D. h.: Jeder Charakter ist korrupt und daher nicht echt.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal das mitgeschnittene Telefongespräch von Freiheitsikone Timoschko in Erinnerung rufen. Darin schilderte sie sehr emotional erregt, dass sie alle Kräfte in Bewegung setzen wird, um die Russen zu vernichten. Wegen der Inhaftierung dieser Damen drohte die EU sogar einmal der damaligen Ukraine unter Janukowitsch mit Sanktionen und heute tanzt die EU mit dem USA nach deren Pfeife.


Timoschenko will alle Russen umbringen - und Himmel und Hölle in Bewegung setzten damit das geschieht- März 2014

Nestor Shurych - Timoschenkos Alliierter im obigen Gespräch ist Mitglied der ehemaligen Partei von Janukowitsch und bezog am 30. September 2014 in Odessa während seiner Wahlkampftour, heftige Prügel vom "Rechten Sektor" - so berichtet zumindest der kiewfreundliche Boulevard in der Ukraine. 

Warum eine Bandscheibe zum Politikum wird - 2014 - Timoschenko

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