Freitag, 27. Juni 2014

Karl (d. Große) Guttenberg: "Derselbe Depp wie immer" - wieder in DeutSchland

Der Adelsspross "Karl-Theodor Freiherr von zu Guttenberg" ist wieder in Deutschland. Er beehrte Berlin mit seiner Weisheit als neoliberaler Moralapostel. Deutschland ist zu antiamerikanisch, mein er. Wer ihn hören wollte musste in die Hauptstadtzentrale von Microsoft in Berlin pilgern. Die Räumlichkeit ist klein. Zu groß war die Angst er könnte vor leeren Stühlen sprechen müssen. 

Seine Botschaft an DeutSchland ist, mehr Verständnis für die USA, die NSA, die Abhörung und vor allem für das TTIP (Freihandelsabkommen der EU mit den USA) aufbringen. In den Augen von Guttenberg ist jede kritische Äußerung zu diesen Themen bereits Antiamerikanismus. Amerika ist unfehlbar, wie der Papst. Wer die USA kritisiert begeht Blasphemie und Verunglimpfung einer Weltmacht. Noch ist es nicht strafbar. Doch was nicht ist, kann noch werden.

Guttenberg will dynamisch wirken. Zeigt sich im lässigen Outfit und vor allem unbekümmert gegenüber seinem Abtritt als Verteidigungsminister und gescheiterter Doktor. Doch er ist immer noch schwer traumatisiert. Das zeigt sein O-Ton gegenüber den Fotografen: "Ich bin immer noch derselbe Depp wie damals", schmettert er ihnen trotzig entgegen, im Glauben es würde Stärke demonstrieren.  





Tatsächlich steht Guttenberg wie alle anderen gefühlten Reichen und Arme unter dem Druck, Geld verdienen zu müssen. Das ist für ihn besonders schwer, da seine Antiamerikanismus Vorwürfe in den USA keinen Cent wert sind. Derartige Vorträge lassen sich nur in Europa verkaufen. Aus dem Munde von Guttenberg eben nur in Deutschland.

So gründete Guttenberg kurzerhand die Beratungsfirma „Spitzberg Partners New York City“ und machte sich so zum Chairman in eigener Sache. Er muss als Honorarredner das deutsche Kapital amerikafreundlich stimmen. Schließlich braucht jedes Investment einen Mitzocker, der verliert, aber angetrieben vom Gewinn mitspielt. Das macht jeder Aufreisser auf der Reeperbahn auch.

Die Frage ist: Warum nennt Guttenberg seine Firma "Spitzberg"? Das ist m. E. ein deutliches Signal, das die Macht der IG-Farben im damaligen NAZI-Reich ausstrahlen soll. Das kommt in den USA zusammen mit einem deutschen Adelstitel hervorragend an und wird gerne finanziert. 

Donnerstag, 26. Juni 2014

Leistungsschutzrecht: Gerechtigkeit ad absurdum

Vor nicht all zu langer Zeit, konnten die deutschen Verlage, die Bundesregierung zum Leistungsschutzrecht bewegen. Eigentlich handelt es sich um eine Gier-Beissattacke der heimischen Verlage gegen Google-News.  Es geht nicht um Information oder um Demokratie, sondern nur um die Kohle, Zaster, Knete, Moneten, Kies ect. pp. - eben um Macht. Solange der Mensch eigentumistisch denkt, ist er korrupt.

Nun wollen die deutschen Verlage Google verklagen, ihre Nachrichtenbeiträge bei Google-News zu listen und dafür ein Leistungsschutzrechtsentgelt zu bezahlen, weil die Verlage trotz aller ökonomischer Intelligenz festgestellt haben, dass sie ohne Google-News zu wenige Leser auf ihren Seiten einstellen.

Sehen Sie hier wie das Leistungsschutzrecht begann. Damals hielt der "neue TV-Philosoph Richard David Precht" bei diesem Symposium eine Art Laudatio als Nachhut und wurde dafür mit einer eigenen Sendung belohnt. Daher ist auch dieser sogenannte "Philosoph" trotz propagierter Arbeitereltern mit Vorsicht zu genießen - ... Oder ist die Meinung ihrer Eltern auch ihre eigene?

Fallen Sie auf diese rhetorischen Tricks bitte nicht herein ... Precht hält seine Leistung für den Ausschlag seines Erfolges, aber das ist lediglich ein Trugschluss. Seine Leistung gefällt dem Großbürgertum - daher darf er mit seiner Hilfe laut sein ... aber nur solange er das sagt, was ihnen gefällt.

Viele Menschen machen das intuitiv - das sie leistungsbezogen denken. Die heutige Leistung ist viel eher mit Gefallsucht sprachlich zu ersetzen ...




Leider sind mir die Aufnahme von Prechts Statement verloren gegangen.

Gauck will "Kriegshetzer"-Vorwurf nicht strafrechtlich verfolgen lassen

Unser Bundespräsident, Joachim Gauck (Pfarrer und Freiheitskämpfer) zeigt sich großmütig. Er will keine Strafanzeige gegen die Menschen stellen, die ihn als "Kriegshetzer" bezeichnen.

Vermutlich ist der Begriff "Kriegshetzer" längst neu definiert und aus seiner Ethymologie gehoben worden. Nach der Äußerung des Linken Abgeordneten, Müller - Gauck sei ein "widerlicher Kriegstreiber", schaltete sich prompt die Potsdamer Staatsanwaltschaft ein. Ob die Staatsanwaltschaft aus eigener Motivation handelte oder durch externe, politische, parteiliche Motivation angetrieben wurde, ist nicht klar.

Bitte bedenken Sie:
Zu aller erst muss der Faden gesponnen werden (spinnen) -
bevor der Stoff gewoben wird.

Daher gilt:

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und zieht falsche Schlüsse.


Unter der Begründung: Gemäß §90 des StGB ist eine Verunglimpfung des Staatsoberhauptes mit bis zu fünf Jahren Haft zu bestrafen.

Der Begriff "Kriegshetzer" ist allerdings keine Verunglimpfung, da Gauck direkt zu Kriegshandlungen der Bundeswehr auffordert und sogar neue Maßstäbe für eine Kriegseinsätze der Bundeswehr setzen will. Das ist Kriegstreiberei, denn Deutschland wollte nach dem II. WK nicht noch einmal Krieg in dieser Welt.

Doch mit seiner "modernen Meinung zum Krieg" steht Gauck nicht alleine da. Bereits Wolfgang Schäuble schlug diese Töne als Innenminister im Jahre 2006 an. Ursula v. d. Leyen als Verteidigungsministerin (2014) vertritt ebenfalls die Meinung, dass Deutschland schneller zu den Waffen greifen muss.

Die Bildung der öffentlichen Meinung hat sich seit dem Jahr 2010 massiv verändert. Horst Köhler trat damals wegen einer unbedachten Äußerung zu Wirtschaftskriegen, die Deutschland führen muss, zurück. Heute ist es der öffentliche Tenor unserer Bundesregierung.

Daher ist es angebracht, dass die Opposition dies mit dem Begriff "Kriegstreiberei" in Szene setzt. Eine Strafverfolgung wegen "Verunglimpfung des Bundespräsidenten", käme einer politischen Verfolgung gleich.

Siehe hierzu Eklat im Bundestag zur sogenannten "Ukraine-Krise"


.

Verteidigungsminister Guttenberg und Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker aus dem Jahre 2009 inkl. Friedensnobelpreisrede von Barack Obama - "Hitler hätte nie friedlich gestoppt werden können ... " - Weizäcker - "Deutschland hat eine komische Einstellung zum Krieg - uns unsere Arme ist eine parlamentarische Armee - das gibt es sonst nirgends auf dieser Welt"


.

Bitte beachten Sie: Unser Politiker sind Juristen - sie schöpfen ihr Rechtsbewusstsein aus dem gültigen Recht. Unser Recht definiert Krieg ganz genau. Es ist eine militärische Auseinandersetzung zwischen Staaten. Militärische Armeeeinsätze gegen Terroristen sind kein "Krieg"!


So erklärt sich auch die neue Ethymologie von "Kriegshetzer". Gauck sieht sich nicht als solcher, weil nicht die Armee gegen Staaten schickt, sondern gegen Terroristen.

So funktionieren Rechtsstaaten. Sie sind völlig losgelöst von allem, was sie einmal gründete.

Mittwoch, 25. Juni 2014

"Wer das Gold (Geld) hat, hat die Macht"

Wer das Gold hat, hat die Macht - ist eine sehr engstirnige Weisheit. Sie suggeriert, dass die Macht in den richtigen Händen, die Lösung sei. Das ist falsch! Oder wollen Sie behaupten, dass das Geld in den richtigen Händen, etwas ändert?

JA? - Dann erklären Sie mir bitte, wie das Geld in die von ihnen als richtig erachteten Händen kommt? Es kommt immer mit Niedertracht und Schuld in die Hände, die dann "Gutes" tun sollen. Daher lag nicht Sokrates richtig, sondern Trachsymachos in "Platon - Der Staat". Die Welt hört nach wie vor den falschen zu. Sophisten wollten die Welt nicht ändern. Sie erklärten sie nur wie sie ist. Sokrates wollte die Wahrheit nicht sehen und interpretierte sie einfach in seine faschistische Welt um. Heute gilt sein Bullshit als Erleuchtung und Grundlage jedes Studiums.

WAS IST EIGENTUMISMUS?

Eigentum ist nur eine angenommen Wirkung von Materie!
Sie ist physikalisch nicht nachweisbar,
weil sie nicht existiert!
(keuronfuih)


Gold als Materie hat keine Auswirkungen, außer als elektrischer Leiter. Erst wenn Gold als Eigentum erkannt wird, entwickelt sich das, was der Mensch heute als Gold begreift - aber in Wahrheit nicht existiert.

Geld ist daher nur ein Ausdrucksmittel für den Profit. Profit kann aber nur dann entstehen, wenn menschliche Leistung billig eingekauft und teurer verkauft wird.

Gold ist erst dann wertvoll, wenn es das Tageslicht durch die menschliche Leistung erblickte und als Eigentum gilt. Es wird noch wertvoller, wenn der Goldschmied es beleistet bzw. veredelt und als Ring an den Händler verkauft.



Was ist Volkswirtschaft?

Herrenmenschen: Nicht nur Gauck ist ein NAZI bzw. Dschihadist

In Deutschland tut sich ein historisches Bildungsdefizit auf. Faschismus und Nationalsozialismus (NAZI) werden grundsätzlich mit Antisemitismus gleichgesetzt. Das ist allerdings falsch. Selbst Semiten und Priester können Faschisten sein. 

Faschismus ist das Gedankengut der Herrenmenschen. Friedrich Nietzsche prägte dieses Wort, da der Faschismus zu seine Lebzeiten noch nicht erfunden war. Herrenmenschen haben die Eigenart, aus ihrer sozialen Stellung und ihren Lebensumständen Regeln, Normen und Gesetze zu formulieren, die ihnen gut tun. Daraus formuliert sich: "Was mir gut tut, tut auch anderen gut." Dieses Thema war schön des öfteren Gegenstand meiner Blogs.

Todenhöfer über Gauck 2014
Die heutigen Herrenmenschen sind davon überzeugt, dass ihr Kaufmannsrecht, das sie fälschlicher Weise als Rechtsstaat bezeichnen, für alle Menschen ein Segen sei. Wer sich diesen Gesetzen, die sie GUT heißen, nicht unterwirft, wird bekämpft - auch mit dem letzten Mittel - dem Krieg.

Unlängst veröffentlichte ich eine Bundestagsrede der Angela Merkel aus dem Jahre 2003, als sie noch nicht Bundeskanzlerin war. Sie ging in dieser Rede auf die Rechtfertigung des Irakkrieges ein. Dafür zitierte sie aus der Bergpredigt des Jesus bzw. Christus, der als Begründer des Christentums gilt.

In der Auslegung der Bergpredigt, behauptet Merkel "selig sind die Friedensstifter", bedeute nicht, dass die Friedfertigen selig sind, sondern diejenigen die Frieden mit Krieg bringen. Damit wäre wohl alles gesagt und Gaucks Einstellung zu Militäreinsätzen der Bundeswehr ist selbst für einen Priester plötzlich kein Problem mehr. Daher ist Todenhöfers Vorwurf, "Gauck sei ein Dschihadist" mehr als treffend.

Selbst der Vorwurf der Linken, das Gauck ein Kriegstreiber ist, damit als richtig belegt. Selbst der Wurf des NAZIs würde unter dieser Faktenlage greifen. Das einzige was richtig ist: Gauck ist kein Antisemit - doch das befreit vom Gesinnungsstand des Faschisten und NAZIs noch lange nicht. Das kann lediglich dem unbebildeten Teil, der Bevölkerung erklärt werden.

Dienstag, 24. Juni 2014

Alkohol fordert mehr Tote als Straßenverkehr

Eine sensationelle Studie wird nun in Deutschland veröffentlicht. Alkohol ist gefährlicher als Auto fahren. Ca. 14.500 Tote durch Alkohol zählt die Studie. Herzkreislauftote werden auf 405.000 beziffert und Krebstote auf ca. 222.000. An Altersschwäche stirbt heute kein einziger Mensch mehr. Selbst Schirrmacher - erlebte seinen eigenen Methusalm-Effekt nicht.  Die Zahl der Unfalltoten geht schon seit Jahren zurück und beschert der Organspende immer weniger Material.

Diese Studie über Alkoholtote gibt leider keine Auskunft über die Art und Weise, unter welchen Umständen ein Mensch zum Alkoholtoten erklärt wird. Viele Medikamente behalten als "Beschleuniger" Alkohol, die Leber, Nieren und die Bauchspeicheldrüse angreifen. Wer diese Medikamente nimmt und gleichzeitig hin und wieder ein Bierchen trinkt, wird in dieser Studie als Alkoholtoter geführt. So wie jeder Lackierer, der an Lugenkrebs stirbt und nur eine Zigarette rauche und diese auch noch getreu beim Arzt angibt, als Rauchertoter geführt. Das schon die Kassen der Berufsgenossenschaften, die von den Unternehmern finanziert werden müssen.

Die Leistungsträger unserer Gesellschaft

Daher sind derartige Studien wissenschaftlich wertlos. Sie dienen lediglich der Propaganda unserer Leistungsgesellschaft. Sie sind unter dem Motto geschrieben: Der Proletarier säuft und der Bürgerliche genießt.

Leistung besteht heute darin Lohnkosten einzusparen und die dadurch entstandenen Mehrkosten für die Gesellschaft zur Privatsache des Einzelnen als Eigenverantwortung umzuformulieren. So glaubt der zivilisierte Mensch mit seiner Demokratie heute noch, dass heute auf dieser Welt jeder leben kann, der Arbeit hat.

Montag, 23. Juni 2014

Kerry in Ägpyten - Gerecht vs Gerecht ergibt grundsätzlich und immer Unrecht

Die "bösen" Islamisten im "befreiten" Irak destabilisieren die Welt. Der Papst exkommuniziert Mafiosi und schon ist die Welt er Gerechten wieder in Ordnung. Das Böse ist klar definiert und die zivilisierte Welt sieht keine menschlichen Verfehlungen in den Massentodesurteilen des neuen ägyptischen Regimes, das gerade die offizielle Anerkennung durch die USA erhielt. 

Genauso wird das Töten der sogenannten "Separatisten" in der Welt der Zivilisierten und der Demokraten als "göttliche Strafe" angenommen und befürwortet. Wer dem nicht entspricht wird zur gegnerischen Seite gezählt. In unserer Welt gibt es eben nur SCHWARZ oder WEISS. Selbst wer daraus GRAU macht, erkennt den Unterschied zwischen DUNKELGRAU und HELLGRAU. Daher sind alle nur Separatisten. Von dieser Vorstellung lebt nun mal die Ökonomie - Angebot und Nachfrage.

Gerechtigkeit ist daher immer nur das legitime Recht zum Unrecht. Daraus ergibt sich das RECHT auf Profit/Mehrwert. Würde keiner Recht haben wollen, gäbe es keinen Grund zum Streit.

Daher ist die Frage: Was bewirkt das Recht? Worauf begründet es sich?

Die ehrliche Antwort ist der "Eigentumismus".

Doch Eigentum ist nur eine angenommen Wirkung von Materie, die physikalisch nicht nachweisbar ist. 

Sie existiert nur im Geist des Menschen. Es ist eine Illusion, die als Vorstellung real gelebt wird. So richtet der Mensch sein Verhalten, seine Vernunft und sein Bewusstsein, nach etwas aus, das nicht existiert und trotzdem seinen Willen bestimmt. Das ist eine simulierte Realität.

Es wird Zeit, dass vor allem die Gerechten erkennen, dass sie im Unrecht sind. Denn jeder Krieg beruht auf der Erkenntnis, dass jeder RECHT hat und gemäß unseren Spielregeln, nach denen wir unser Dasein aufbauen, muss der Verlierer dem Gewinner sich unterwerfen - also dienen - wie einem Gott.

Daher leben wir immer noch in einer theologischen Welt - eine weltliche Welt gibt es nicht und so ist der heutige Mensch lediglich ein gefühlter Gott, aber niemals ein Mensch.

Erst wenn der Mensch aufhört ein Gott sein zu wollen, fängt er an die Realität zu sehen.

Sonntag, 15. Juni 2014

Irak: Massenhinrichtungen durch Islamisten

Todesurteile von Islamisten sind erschreckend. Hier ist der Humanismus unserer Zivilisation gefordert. Massentodesurteile in Ägypten gelten als Gerechtigkeit. Das ist die Medienlage, denn die Massentodesurteile in Ägypten richten sich gegen Islamisten. Die Gerechtigkeitsdefinition unserer zivilisierten, demokratischen, freien Welt implodiert gerade und keiner bemerkt es.

Wer Menschenleben nur dann schützt und schätzt, wenn sie in das ideologische, kommerzielle Konzept des Betrachters passen, ist kein Menschenfreund. Er ist ein Verachter des Menschseins.

Gerechtigkeit ist heute lediglich ein anderes Wort für Rache bzw. Fehde im Sinne der Rechtsstaatlichkeit, der Ökonomie und des Eigentumismus. Der Habenichts ist der größte Feind der Besitzenden. So muss der Habenichts stetig darin gebildet werden, haben zu wollen ohne den Königsweg des Diebstahls zu begehen.

Mit redlicher Arbeit und Anstrengung soll er sich sein Leben bei denen verdienen, die besitzen. Er muss sich verdingen. Er macht sich zum Werkzeug des Reichtum. Er dient, um sich das Leben leisten zu können. Seine Moral besteht darin nur das Nötigste für sein Überleben zu fordern, er darf aber nie durch seine Forderungen den Reichtum derjenigen gefährden, bei denen er sich verDingt und sein Leben garantieren zu können. Das ist Obrigkeitsdenken und nichts anderes als Eigentumismus. 

Wer sich diesem Systemzwang des Eigentumismus nicht beugt, verhungert. Das ist heute ein Naturgesetz - und das, obwohl Eigentum nur eine angenommene Wirkung von Materie ist, die physikalisch nicht nachweisbar ist.

Wer zu diesem freiwilligen Selbstmord keinen Mut aufbringt, entfacht einen Krieg der Gerechten, mit der Absicht Frieden zu schaffen, in dem der nächste Unfrieden keimt. Damit das Leben den Sinn erhält, den es heute hat. Daher ist jeder Krieg nichts anderes als ein kollektiver Amoklauf. Diesen Amoklauf überleben nur wenige. Ihre Erfahrung ist der Krieg und das "unnötige" Sterben. Aus dieser Erfahrung heraus ist der unblutige, ökonomische und psychologische Krieg entstanden. Rückständig sind nur noch diejenigen, die zu den Waffen greifen. Moderne Staaten mobben sich heute. Wer gewinnt, kassiert die Freiheit der Verlieren als Lohn und verdingt sie mit Recht zur Pflicht.

So betrügt sich der Mensch stetig selbst und hält den Selbstbetrug auch noch für Gerechtigkeit. Jeder verlorene Krieg in diesem System wird als Schwäche angesehen und dennoch behaupten die Philosophen,  wir hätten das "Recht des Stärken " überwunden und es würde nur noch die "Stärke des Rechts" regieren.

Diese Gerechten müssen immer ein Unrecht finden. Finden sie keines mehr, wäre es ihre eigene Niederlage und sie wären unnütz - wie all die anderen vor ihnen, die sie bekämpft und besiegt haben. Sich selbst besiegen bedeutet nicht, sich zu läutern. Sich selbst überwinden bedeutet, aus seinen Fehlern nicht zu lernen, sondern sie als sinnlos zu erkennen - denn jeder Fehler den ein heutiger Mensch erkennt, sieht er lediglich als Niederlage, die er in einen Sieg umwandeln soll. Doch das ist kein Lernen aus der Geschichte.

Wer sich diesem sinnlosen Mechanismus des künstlichen Willens hingibt, erneuert das System in der Überzeugung, er bekämpfe es. Wer um Recht kämpft hat bereits verloren. Deshalb sieht jeder das Leben nur für eine Prüfung für das Leben nach dem Tod. In dieser Überzeugung lebt nicht nur der sogenannte Islamist, sondern auch der Christ.

Wer im Dualismus denkt, liebt nicht das Gute, sondern das Böse, welches das Gute erst möglich macht. Ohne das Böse könnte dieser Mensch, der sich lediglich als gut denkt, gar nicht existieren und erst recht nicht, in sein Leben nach dem Tod eintreten. Es gäbe keine Eintrittskarte mehr.

Das künstliche Spiel des Eigentumismus - das sich sogar bis in das Leben nach dem Tod erstreckt - ist zum Sinn des Lebens auf dieser Erde als Ideologie mutiert.  "Sein, oder nicht sein ... das ist hier die Frage"... Oft zitiert und nie verstanden.

Das wirkliche Sein des Menschen ist mit der heutigen Denkart nicht begreifbar. Es lässt sich nicht in mathematische Formel pressen und erst recht nicht mit esoterischer oder religiöser Interpretation erklären. Selbst die Sprache ist nicht fähig es zu formulieren, weil die Denkart jede Wahrheit in die Logik der Lüge fakturiert. Erst wenn der Mensch auf seinen Geist nicht mehr hört, besteht eine Chance, das Unbegreifliche zu begreifen.

"Eigentum ist nur eine angenommene Wirkungen von Materie!". Das ist ein indiskutables Faktum.


Freitag, 13. Juni 2014

ISIS: Mythologie oder Realität

Kurdistan
Hinter "ISIS" im Irak steckt angeblich die Aussage: " Islamischer Staat im Irak und in Syrien". In den ersten Meldungen zum Konflikt, hieß es noch, es seien Schiiten. Dabei ist unklar, warum plötzlich Syrien in dieser Namensgebung erscheint. Offensichtlich suchen die USA doch noch eine Möglichkeit, die "Opposition" in Syrien militärisch zu unterstützen.


Im Irak bildet sich plötzlich eine "Bürgerwehr", um sich gegen die "Islamisten" zu stellen. Wie in der Ukraine die Nationalgarde des "rechten Sektors" zur militärischen Einheit ernannt ist. Die Parallelität sind unverkennbar. Es geht darum die Handelswege zu sichern und die Rohstoffe nicht in Hände von autonom denkenden Menschen fallen zu lassen, die beabsichtigen daraus Kapital zu schlagen und ihre eigene Interpretation von Rechtsstaatlichkeit einführen wollen.

 Als Hintergrund sollte bekannt sein, dass die kurdischen Gebiete, unter denen das begehrte Öl im Irak lagert, sich zu den Sunniten zählen. Diese Gebiete im Irak werden schon seit länger Zeit als autonome Gebiete von den Kurden selber verwaltet und gelten als Hoffnungsträger für ein Großkurdistan, das sich über die Gebiete von Irak, Iran, Türkei und Syrien erstreckt. 

D. h auch: Die Kurden vergeben Ölförderrechte ohne Mitsprache und Genehmigung aus Bagdad. Was aus amerikanisch-europäischer Rechtsauffassung, ein widerrechtlichen Verhalten gegenüber der Nation "Irak" darstellt. Staaten werden lediglich aus strategischen Gründen von den USA geteilt, wie Korea oder auch Deutschland. Die heute bekannten Nationalgrenzen gelten als unverschiebbar. Lediglich die Handelszugehörigkeit zu West oder Ost, gilt als Unterscheidungsmerkmal. Geplant ist ein autarkes Rohstoffversorgungsnetz innerhalb des Handelsverbandes USA-EU.

Samstag, 7. Juni 2014

Negativzins: Zentralbankengeld soll nun endlich Umlaufgeld werden

Gegen Deflation ist kein Kraut gewachsen. Das ist eine alten Binsenweisheit der Ökonomie und des Handels. Mit dem nun verhängten Negativzins für Zentralbankgeld sollen die Banken animiert werden mehr Kredite an Konsumenten und Unternehmen zu vergeben. 

Doch auch dieses Instrument der Steuerung wird versagen wie alle. Schließlich erfordert jede Schuld/Kredit eine Sicherheit in Form von bestehenden Werten oder als zu erwartender Gewinn durch Lohneinkommen bzw. Gewinnerwartung bei Unternehmen.

Alle notwendigen Bedingungen für einen Kredit werden von den wenigsten erfüllt. Gewinnerwartungen der Unternehmen können nur durch billiges Einkaufen von Leistung/Arbeitskräften generiert werden (Dazu zählen auch billige Rohstoffe. Auch diese werden durch Leistung gefördert). Lohndumping hat zur Folge, dass die Kaufkraft und damit die Kreditbereitschaft gemindert wird und am Ende ergibt dies sinkende Gewinne. Wir haben wieder Deflation.

Das einzige Mittel das gegen Deflation hilft, ist das "berühmte Geld aus dem Hubschrauber" für alle. "Der Zweck heiligt eben die Mittel". Doch dann setzt eine Inflation ein. Ihr Auswirkungen sind genauso verheerend wie eine Deflation. Der Schein ist lediglich unterschiedlich. Der Konsument hält bei einer Inflation riesigen Mengen an Währungseinheiten in den Händen und erhält dafür keine Ware mehr. Bei einer Deflation verfügt er über kein Geld und erhält auch keine Ware.

Die Schulbuchbehauptung: Deflation sei die Konsumverweigerung der Menschen in Erwartung auf noch niedrigere Preise ist nur eine rhetorische Finte der Ökonomen. Tatsächlich setzt eine Deflation ein, wenn die Wirtschaft das Lohndumping übertrieb und eine Übersättigung der Konsumenten längst erfolgte. Der Markt produziert keine Nachfrage mehr.

Kommunismus als kommerzielle Lösung

INSM: Neoliberale Lebenshilfe - Sparen mit Aktien ohne Mindestlohn!

Sind wir im Alter alle arm?
 
Hüther: „Natürlich nicht alle. Aber viele von uns werden im Alter mit deutlich weniger auskommen müssen, wenn sie jetzt nicht mehr auf die hohe Kante legen.“ In wenigen Tagen lernen wir dann etwas über Deflation und dann empfehlen uns diese Herren, wir sollen Gold kaufen und das bei einem Stundenlohn von 5 Euro. Die Dekadenz lässt grüßen.

Das Paradox der neoliberalen Marktkirche gibt Lebenshilfe und das in der "BILD". Bei einem Leitzins von 0,15 % und einem Zentralbankenzinsen von - 0,1%, gibt das INSM-Mietmaul - Prof. Dr. Hüther wieder einmal Lebenshilfe für diejenigen, über die er rein theoretische Empathie hegt.

Mindestlohn behindert das Sparen fürs Alter

Arbeitslose und Alleinerziehende werden nach seiner Auffassung vom Staat daran gehindert eine Arbeitsaufnahme anzustreben. Der Mindestlohn ist für ihn das schlimmste Übel, das Menschen am Sparen für das Alter hindert.


Altersarmut ist nicht so schlimm

Freitag, 6. Juni 2014

Frankreich: Putin die gejagte Prinzessin - Schöne Bilder für das zivilisierte Volk der freien Welt

Putin macht gute Miene zum bösen Spiel
Die D-Day-Feierlichkeiten werden für Putin zu einem Paparazzi-Event. Der russische Präsident wird auf Schritt und Tritt von Fotografen belauert, die aus allen Winkeln versuchen, ein aussagekräftiges Foto zu produzieren. Diese sollen der Öffentlichkeit beweisen, dass die USA und auch die EU bemühen mit den "Russen" in Dialog zu bleiben.

Selbst ein Bild mit Putin und Poroschenko macht die Runde. Die Berichte dazu sollen die Fantasie von einer "neuen Männerfreundschaft" beflügeln. Dabei vergessen unsere Medien zu erwähnen, dass Russland vom G8-Treffen ausgeladen wurde und es vor wenigen Tagen als "G87 stattfand.

"Zeit und Focus" berichten, "Putin lobt Poroschenkos Krisenmanagement". Dabei begrüßte Putin lediglich, Poroschenkos Zusage, das Blutvergießen in der Südostukraine zu beenden. Diese Aussage steht allerdings auf tönernen Füßen. Poroschenko bzw. die Maidan-Regierung in Kiew akzeptiert keinen Verhandlungspartner aus der Südostukraine. Vermutlich muss dieser Vertreter erst noch für Poroschenko geklont werden. 

Im kollektiven Gedächtnis unserer Gesellschaft ist längst nicht mehr verankert, dass vor allem Russland den Kampf gegen Nazi-Deutschland bestritt und fast 20 Millionen Opfer zu beklagen hat. Bitte erinnern Sie sich an die Berichterstattung zu den Feierlichkeiten in Moskau 2014. Die deutsche Presse berichtete darüber in einem sehr verächtlichen Ton. Offensichtlich ist es sehr unangenehm, Russland ebenfalls als Alliierten zu sehen.

Keiner der Journalisten würde es wagen, im selben Ton über die D-Day-Feierlichkeiten in Frankreich zu berichten. Währenddessen läuft die Mobilmachung der NATO auf Hochtouren und Russland soll die eigenen Truppen von der eigenen Grenze abziehen.


Donnerstag, 5. Juni 2014

Ukraine: Maidanregierung schickt 3. Batallion in die Südostukraine

Das Kiewer Innenministerium teilte am 04.06.2014 mit, dass das 3. Bataillon (Truppenstärke zwischen 300 bis 1200 Soldaten), demnächst am Einsatzort eintreffen wird. Die Säuberungsaktion, die von Milliardärspräsident bei seinem Amtsantritt gestartet wurde, wird als Operation "RED" tituliert. Ein bezeichnender Name, der wohl vom Blutvergießen abgeleitet ist. Ideologische Menschen erkennen darin allerdings, eine "Operation" (Entfernen von etwas chirurgisch betrachtet), die sich gegen den "Roten Feind - den Kommunisten" richtet - der entfernt werden muss. Dabei ist zu bedenken, alle Menschen sind nur Menschen. Die Adjektivierung, um Nationalitäten, Religionszugehörigkeit oder gar Ideologie erkennbar zu machen, stammt von der vernichtenden Intelligenz des Menschen. 

In der Südostukraine befindet sich momentan die Nationalgarde, die vom rechten Sektor gegründet wurde und von der Maidanregierung als vollwertiges Staatsorgan im März 2014 anerkannt ist, im Einsatz. Das Bataillion "Donbass" schloss sich schon vor einiger Zeit dieser dubiosen Militärorganisation an, die viel mehr als faschistische Privatarmee der Maidanbewegung angesehen werden muss, anstatt als legales Militär eines Staates.

Tatsächlich zeigt sich das legitime Militär des ehemaligen Staates "Ukraine" nicht gerade Bereitschaft dazu, gegen das eigene Volk in der Südostukraine zu schießen. Deshalb bleibt der Maidanbewegung nur die Wahl der eigenen, ideologisch gefärbten Privatarmee des "Rechten Sektors". Damit macht sich die Maidanbewegung zu einer faschistischen Bewegung, das ist unabdingbar. Diese russenhassenden Menschen kennen keine Gnade gegenüber russischen Mitbürgern. Sie machten daraus nie einen Hehl. Daher kann die deutsche Bundesregierung mit samt den Grünen nicht behaupten, sie hätten all das nicht gewusst. Das ist eine Negierung der Tatsachen, was nichts anderes ist als ein Erzeugung einer neuen Realität.

Eklat im Bundestag 04.06.2014

Göring-Eckhardt nimmt als Grün auf der Oppositionsbank die Position der Bundesregierung zum Thema "Ukraine" ein. Sie vertritt vehement die Meinung, dass es in der Ukraine keine faschistischen Kräfte im Parlament und der Regierung gibt. Sie bestreitet öffentlich, dass in der Ukraine die Oppositonsparteien eingeschüchtert wurden und Kandidaten zur Präsidentschaftswahl vor der Wahl einfach unter Hausarrest gestellt wurden. Die Wahl in der Ukraine sei auch unter Kriegsumständen nach Auffassung der Regierung und den Grünen korrekt und fair verlaufen.

Hintergrund:

Die OSZE kontrolliert lediglich den Wahlgang. Zur Aufgabe der OSZE gehört nicht die Beobachtung vor den Wahlen oder der Umgang der Regierung mit der Opposition. So ist es ein Leichtes diese Wahl als fair zu deklarieren. Soldaten vor den Wahllokalen wurden als Schutz gewertet, nicht als Gewalt wie beim Referendum auf der Krim oder in Donezk. Die OSZE ist ein ideologische Organ der EU. Nur einwandfreie, ideologisch gefestigte Menschen werden in diese Organisation aufgenommen.



Sevim Dagelen vs Katrin Göring-Eckhardt im deutschen Reichstag


Mittwoch, 4. Juni 2014

Ukraine: Tausende Tote im "Kampf/Krieg für die Freiheit"

Es ist verdächtig still um die Berichterstattung zur Situation in der Ukraine geworden. Die Medien folgen dem Aufruf unserer Bundesregierung, lediglich die Sache der Maidan-Bewegung zu unterstützen, als neue Staatsräson.


Barack Obama wechselt die Strategie in der Ausdrucksweise. Plötzlich kämpfen wir etwas und führen keinen Krieg mehr, wie im "Krieg gegen den Terror".

siehe dieses Video:


Tausende Menschen sind mittlerweile der Säuberungsaktion der Maidan-Bewegung aus Kiew in der Südostukraine zum Opfer gefallen, welche von der Bundesregierung unterstützt wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob nun die Toten dem Feind oder dem Freund zugeordnet werden. Tatsache ist: Sie sind alle Menschen, denen das Leben wegen ideologischer Träumereien und Marktversprechungen geraubt wurde.

Während dessen werden unsere Medien nicht müde, die amerikanische Propaganda des US-Präsidenten in Polen auszustrahlen. Voller Euphorie, nach dem Konzept der Reden von Martin-Luther-King, schmettert er seine Täumereien vom "Kampf für die Freiheit" vom Rednerpult. Dabei verschweigt er allerdings, wer in diesem Kampf zu töten ist, um frei zu sein.

Solange Menschen glauben, töten zu müssen, um frei zu sein - gibt es keine Freiheit.

Wer für die Freiheit kämpft, kämpft in Wahrheit für das Recht, den Rest der Menschheit zu unterdrücken. Die heutige Freiheit kann heute nur in Verbindung mit Unterdrückung gefühlt und empfunden werden. Selbst unser Gesetzgebung ist nach diesem dualistischen Prinzip der angeblichen Gerechtigkeit ausgelegt.

Shell: Explosion 2014 in Rotterdam

Am 03.06.2014 ereigneten sich um 0.30 Uhr zwei Explosionen im Rotterdamer Hafen. Betroffen war Shell mit seinen Lägern. Die schlechte und veraltete Infrastruktur macht Europa immer größere Schwierigkeiten, während sich die Wirtschaft auf immer höhere Profit konzentriert, sollen die Staaten als "Gemeinwohl" die Infrastruktur der Wirtschaft modernisieren und vor allem finanzieren. 

Hierbei handelt es sich nicht um einen terroristischen Anschlag. Es ist die Vernachlässigung der Sicherheit zum Wohle des Profites. D. h. - der Humanismus kommt erst nach der Ideologie. Die Ideologie wird daher hier und überall auf der Welt als Existenz gleichgesetzt und die eigentliche Existenz der Menschheit wird zur Essenz. Diese Aussage ist an Satre angelehnt. "Die Existenz kommt vor der Essenz!". Berthold Brecht formulierte es so: "Erst kommt das Fressen und dann die Moral" - damit ist nicht nur der Kommunismus gemeint, sondern auch der Kapitalismus. Sie haben keine wesentlichen Unterscheidungsmerkmale, außer man betrachtet es ideologisch. 


Doch nun möchte ich den sensationshungrigen Menschen das Spektakel des "Versagens des Kapitalismus" (Eigentumismus) nicht vorenthalten. Hier ein paar Aufnahmen der Explosion in Rotterdam (Shell).





Rotterdam ist der größte Umschlagplatz in Europa für Rohöl. Selbst die Iraner liefern hier Rohöl an und nehmen raffinierte Öl wieder in die Heimat zurück. Das ist überaus effizient für die Ideologie des heutige Humanismus. Iran darf nämlich sein eigenes Rohöl nicht raffinieren, das würde gegen die heutigen Werte unserer Zivilisation - unserer (darauf liegt die Betonung) Werte - sprechen.


Wer in all dem eine Verschwörungstheorie erkennen will, dem soll es vergönnt sein. Dabei sollt er es aber auch zulassen, gefragt zu werden, worauf die Verschwörungstheorie sich berufen soll. Jede Verschwörungstheorie lügt sich in die eigenen finanziellen Taschen und erwartet, mit zu Hilfenahme des Rechts, dass der Verursacher des Debakels, dafür bezahlt. (Die Defizite ausgleicht)

Daher unterscheidet sich das vermeidlich Böse nicht vom Guten. Sie sind beide nur auf den Profit aus. Der Nachteil des Profites besteht darin, dass er nicht allen zu Gute kommen kann. Profit muss erst bezahlt werden, bevor er als soziales Projekt wieder umverteilt werden kann. Diesem Aspekt der Wahrheit widmen sich die heutigen Aufklärer leider noch.

Profit ist kein Debakel der Natur, sondern ein Resultat der falschen Logik, die sich die Menschheit als Wahrheit der Natur aufbürdet. Es ist daher nur eine angenommene Wahrheit, die jeden Beweis bisher schuldig blieb.

In diese Sinne
Euer Politprofiler!






Montag, 2. Juni 2014

Öko-Obama w i l l Co2-Ausstoß von Kohlekraftwerken in den USA um 30 % verringern 2014

"Obama will".
Wollen wollen, wollen wir alle. 


Willenserklärungen als Weltveränderung melden ist Psychologie. So etwas wird schon lange nicht mehr als Propaganda bezeichnet. Propaganda ist ein Wort, das zu negativ belastet ist.

Mit dieser Überschrift wird Obama plötzlich zum ÖKO-Obama. Die Psychologie  "YES - We can" läuft immer noch auf Hochtouren. Vor allem weil es darum geht, den USA kurz vor Abschluss des Freihandelsabkommen wieder ein gutes Image zu verpassen. Daher

Tatsächlich handelt es sich bei dieser Meldung lediglich um eine PR-Meldung für GE und Altstom zur längst überholten CCS-Technologie.

Meldungen sind eben reine Psychologie. Sie sollen Denkprozesse in Gang setzen, die das eigentliche Thema unbeachtet lassen. Dabei bedient man sich einfach der antrainierten Assoziation von Wörtern. "CO"-Ausstoß" suggeriert für die USA plötzlich einen "blauen Engel".

CO2 in den Boden pumpen ist keine CO2-Ausstoß-Reduzierung, sondern lediglich die Illusion von Umweltfreundlichkeit.

Hintergrund: 

Alstom will 2015 seine Marktführerschaft in Sachen CCS-Technologie in den USA unter Beweis stellen. GE will Alstom übernehmen. (Siehe Meldungen der letzten Wochen) Daher ist das Ganze nur eine Marktingmeldung. Bei "CCS-Innovation" handelt es sich lediglich um die CO2-Einlagerung in unterirdische Leerräume. Es ist daher keine tatsächliche CO2-Reduzierung.

Das ist so als ob ich behaupten würde: Atomkraftwerke verursachen keinen Atommüll mehr, weil ich den Müll in der Erde vergrabe.

Sonntag, 1. Juni 2014

Die Pest - Das Drama im 13. Jh. - Zu wenige Arme und Arbeiter für zu viele Edel- und Adelsleute

Mit der Pest stirbt dem Adel und dem Ritterstand das arbeitende und Steuern zahlende Volk weg. Die Feldern liegen brach. Eine Führungsschicht ohne Volk lebt weiter. Eine Ritterrüstung ist so teuer, wie der Jahresverdienst von 25 Bauern. Doch wie soll ein Ritter seine teure Rüstung bezahlen, wenn er keine Bauern mehr hat, die für ihn schuften? So wird die Pest zur Wirtschaftskrise der "göttlichen Ordnung".

Die "Rüstungsindustrie" war das Standbein der aufstrebenden Städten und der sogenannten Bürger. Die sogenannten Landedelleute war die Ritter. So wird der Bürger zum Rivalen des Ritters und des Adels. Die Bourgeoisie entsteht - das Großbürgertum.

Ritter waren sozusagen die mittelalterliche Mafia, die Schutzgeld von den Händler für ihre Dienste einforderten. Sie standen in Konkurrenz zum aufstrebenden Handel und dem Kaiser, mit seinen Fürsten und Grafen.

Weltfrieden und Gerechtigkeit für alle ... Das Paradox als Stein der Weisen

Weltfrieden und Gerechtigkeit für alle, wünschte sich die Schönheitskönigin und trat ab!

Wasch mich, aber mach mich nicht nass! - Das ist Weltfrieden!
Frieden ist lediglich Zeit zum Sammeln der Kräfte bis zum nächsten Streit bzw. Krieg. Krieg definiert der Mensch heute nur dann als Krieg, wenn durch mechanische Waffen Menschen durch die Hand von Menschen ermordet werden, im Kampf um die Gerechtigkeit.

Daher sollte sich der Mensch nicht nach dem Weltfrieden sehnen, sondern dem Streit um die Gerechtigkeit durch die Umwertung der Werte den Sinn nehmen. Dann hätte der IrrSINN der Menschheit endlich ein Ende und der Wahn dem IrrSinn einen Sinn zu geben (Wahnsinn) würde aufhören. 

Solange aber der Streit in seinem Ende einen Sieger hervorbringt, der bestimmt, wer welchem Wert sich unterordnen muss, ist jeder Frieden nur eine Niederlage für die Menschheit, aber niemals Freiheit oder gar Gerechtigkeit. 

Wer nach Gerechtigkeit strebt, erliegt nur dem WahnSINN der Rache. Er gibt dem Irren durch den Wahn einen Sinn. Rache ist ein Produkt der falschen Werte die als Dogma regieren, in denen heute ein jeder einen Sinn sieht und den Antrieb der Menschheit zum Selbsterhalten daraus macht  - der Eigentumismus.

Daher ist die heutige Ordnung und Metaphysik (Eigentumismus) eine simulierte Realität des Menschen als universelle Prämisse des Leben, die amoralisches Verhalten zum höchsten Gut des Menschen transformiert und mit Lob, Ehre, Erfolg und Luxus belohnt. Der Mensch, der all die Unterschiede zwischen den Menschen nicht sah, ist längst von dieser Erde verschwunden.

Selbst der Asket ist nur ein scheinheiliger Betrüger. Er strebt mit seinem Verhalten zur höchsten Ehre als Gott angesehen zu werden. Wären alle Asketen, gäbe es niemanden mehr, der ihnen milde Gaben spendet.

In diesem Sinne
Euer Politprofiler
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