Mittwoch, 30. Juli 2014

Unwetter 2014 - Die Natur kennt kein Vertragsrecht und keine Ökonomie

Grundlagen über Wetterbildung und warum starke Gewitter noch kein Klimawandel sind. Zum jetzigen Zeitpunkt (29. Juli 2014) herrscht eine VB-Wetterlage. D. h. die regenreichen Wolken passieren nicht die Alpen, sondern umwandern sie. So gelangen die Niederschläge ohne große Verluste nach Mitteleuropa.

Was allerdings in sämtlichen Theorien zum Wetter und den "starken Regenfällen" nicht berücksichtigt ist, sind die zusätzlichen Wassermassen aus alten Trinkwasserschichten für die Agarindustrie. Diese erhöhen den Wassergehalt in der Atmosphäre durch Verdunstung, was sich selbstverständlich auf die Thermik auswirkt und als Niederschlag wieder vom Himmel fällt.





So verkauft die Türkei z. B. Trinkwasser aus seinen Stauseen an Israel für die Tomatenproduktion. Kalifornien saugt den Colorado für seine Agarwirtschaft fömlich leer. Die Grundstückspreise mit Wasserrecht explodieren in diesen Gebieten. Floridas Trinkwasserreservoirs sind leer und füllen sich zum Teil schon mit Salzwasser. Wüstenstaaten verbrauchen z. B. 300 Liter Wasser pro Person und Tag nur für die Bewässerung von Gartenanlagen. All dieses Wasser befindet sich nun zusätzlich in der Atmosphäre. Stauseen verhindern den zyklischen Zufluss von Süßwasser in die Meere und verändern dadurch den Salzgehalt der Meere, was in der weiteren Konsequenz zu einem Stopp des Salzwassersturzen an den Polen führt und die Meeresströmungen verändert, altbekannte anhält und neue bildet.

Montag, 28. Juli 2014

Bayern-München: Der bayrische Weltmeister "Schweinsteiger" außer Rand und Band

Bastian Schweinsteiger ganz privat mit seinen Fans. Er weiss wie man Fans an sich bindet .... Anhänger brauchen immer einen Feind, ansonsten werden sie untreu. In landsmannschaftlicher Art  stimmt er das Lied, "BVB Hurensöhne" an. Dafür wird er als Fußballgott gefeiert.



 Beim nächsten Treffen gilt: Handyverbot für alle!

Sonntag, 27. Juli 2014

USA ziehen Botschaftspersonal aus Libyen ab

Die Freiheitskämpfer von Libyen

Erst setzten die USA die Freiheitskämpfer an die Macht; organisieren eine blutrünstige Befreiung und überlassen dann die Menschen in diesem Land dem Lauf der Inszenierung, die dann "Schicksal" genannt wird.

Es wird Zeit, dass der Mensch seine naive Haltung gegenüber der spirituellen Definition von Schicksal ablegt.

Der Mensch war nie seines Glückes eigener Schmied.

Er ist wie das Erz, das mit Hass ein Feuer entfacht, Menschen als Kohle verwendet, um sich, von denen, die sich am Feuer wärmen zu einem Schwert schmieden zu lassen, das die Menschheit nicht bräuchte, würde sie an sich selber glauben, anstatt an etwas höheres über ihm, durch das er glaubt denken zu müssen.





Was ist die Zahl PI?

Die größtmögliche mathematische Annäherung an die Realität. Deshalb ist PI irrational, wie die Vorstellung des Menschen von Realität, die er glaubt leben zu müssen.

Samstag, 26. Juli 2014

Jüdisch-christliche Wertegemeinschaft: Faschismus geht auch ohne Antisemitismus

Wer gegen Israel demonstriert, gilt jetzt nach offizieller Anstandsregel (Moral)  in unserer jüdisch-christlichen Wertegesellschaft als Antisemit. Kritik an Israel ist ab Juli 2014 nur dann erlaubt, wenn für Moslems in Israel kein Existenzrecht oder gar Bürgerrechte mehr eingefordert wird.

Das sind verheerende Signal, einer selbst ernannten jüdisch-christlichen Wertegesellschaft bzw. Staatsphilosophie. Von Laizismus ist in Europa keine Spur.

"Jüdisch-christliche Wertegesellschaft" ist schon länger im Wortgebrauch von offiziellen Ansprachen unserer Politiker und Wirtschaftsvertreter ist. Christian Wulff sprach als Bundespräsident sehr gerne von dieser "jüdisch-christlichen Wertegesellschaft".  Damit wird bewusst jedem anderen Religionsanhänger und auch Atheisten automatisch die vollwertige Mitgliedschaft in dieser staatlichen Vereinigung als Gesellschaft, die aus ihrem Glaubenssystem einen Rechtsstaat erdachte, abgesprochen.

Das sind die Anfänge, die am Ende in die Aberkennung von Bürgerrechten münden - eine Form der respressiven Sozialkontrolle im Mechanismus des Eigentumismus. Schön längst ist es zur allgemeinen Denkart (Moral/Kultur/Tradition) geworden, dass nur noch islamische Menschen in Deutschland als sogenannte Ausländer empfunden werden. Eine verheerende mentale Entwicklung innerhalb der Bevölkerung, die mit solchen Aktionen, wie die Antisemitismusdebatte in Deutschland auch noch befeuern und salonfähig machen.


Des Weiteren wird mit dieser Anitsemitismusdebatte von den eigentlichen Fakten des GAZA-Krieges abgelenkt. Israel bombardiert in GAZA Kindergärten und Familienhäuser. Die dortigen Bewohner dürfen sich im Land Israel nicht frei bewegen. Für diese Form der Gesellschaftstrennung innerhalb einer staatlichen Ordnung ist bis heute kein Wort geschaffen worden.  Bis 26. Juli 2014 sind über 1000 Menschen in GAZA getötet worden. Wer sich von diesem Elend berührt zeigt, ist schon ein latenter Moslemfreund damit ein Feind Israel. So einfach funktioniert das einfache Denken in Schemen, das auch noch die Wortschöpfung "jüdisch-christliche Wertegemeinschaft" hervorbringt.

Die öffentliche Debatte sollte sich eigentlich  auf die unmenschlichen Zustände in GAZA konzentrieren, unabhängig von Religionszugehörigkeit. Doch dazu ist der aufgebrachte Deutsche durch die anhaltenden antiislamische Stimmungsmache in unseren Medien gar nicht mehr in der Lage.

Israel entscheidet willkürlich über die Zuleitung von Wasser, Energie und Lebensmitteln in den GAZA-Streifen. All das dringt als Thematik nicht mehr bis in das öffentliche Bewusstsein der Menschen vor und wird durch die "Antisemitismusdebatte", angestoßen von Merkel und Gauck in ihrer Vorbildfunktion, systematisch unterbunden.

Das ist Blödheit!

Definition von Blödheit:
"aus Mangel an Selbstvertrauen entsprungene Furchtsamkeit im geselligen Umgange, Ängstlichkeit durch sein Benehmen gegen den Tact od. die seine Sitte zu verstoßen"


Natürlich sind unsere Medien daran maßgeblich beteiligt, die Blödheit zu publizieren. Wir haben keine Berichterstattung mehr in Deutschland, sondern Stimmungsmedien. Das geht so weit, dass im heute-journal Israel als das "Heilige Land" von Kleber tituliert wird.

Unsere Medien sind nicht mehr in der Lage Fakten zu transportieren, sondern jüdisch-christliche Staatsphilosophie wird als moralischer Codex zur Medienräson und das Mitten im 21. Jh. Die neue Siedlerpartei in Israel, die als absolut rechte Partei anzusehen ist, müsste in Deutschland auf Grund unserer Verfassung sogar verboten werden. In israel befindet sie sich in der Regierung und schwadroniert vom "jüdischen Staat", der alle Area C annektieren muss. 

In Europa platziert sich momentan ein gefährliche Ausgrenzungsdenkart angetrieben von wirtschaftlicher Motivation, die mit dieser Antisemitismusdebatte in Deutschland dem Ausländerhass ganz neue Möglichkeiten bieten, Sozialkritik zu kanalisieren.

Rechte Szene heroisiert ISRAEL als vorbildlichen Staat

Für die sogenannte "rechte Szene" in Deutschland ist Israel längst ein Heldenstaat geworden, der die Moslems bekriegt und aus dem Land vertreibt.  Es gibt sogar Hinweise, dass die Organisation "Pro Köln" mit israelischen Geldern finanziert wird.

Weltonline erlaubt ausländerfeindliche Kommentare unter den Artikeln über den angeblichen Antisemitismus des Islams, die sich ausschließlich gegen muslimische Bewohner in Deutschland richteten. Das sind sehr beunruhigende Signal, zumal diese Kommentare in den USA freigeschaltet werden. Über 200 Kommentare konnten so als demonstrierte "öffentliche Meinung" von jedem gelesen werden, in denen die sofortige Ausweisung aller "auffälligen" Moslems mehr oder weniger gefordert wird und das vor dem Hintergrund des laufenden NSU-Prozesses. Wobei immer noch nicht geklärt werden will, welche Rolle die Geheimdienste bei der sogenannten "Rechten Terroreinheit NSU" spielten.

Diese Verhalten passt lediglich in die Staatsphilosophie einer "jüdisch-christliche Wertegemeinschaft" in der der Islam als falsche Wertvorstellung angesehen wird, außer der Moslem assimiliert sich und befürwortet keine Zweistaatenlösung in Israel mehr.


Auch muslimische Mitbürger haben das Recht gegen Kriege wie in GAZA zu demonstrieren. Sie sind Menschen wie alle anderen auch. Das gehört zur Demokratie. Menschsein macht sich nicht am praktizierten Götterkult aus.

Noch lächerlicher war ein Artikel bei Weltonline, der den Protestplakaten der Demonstranten gegen den GAZA-Krieg in Berlin nachging. Diese akribische Recherche hätte ich mir z. B. zur Maidan-Bewegung in Kiew gewünscht oder bei dem "arabischen Frühling".

Vielleicht wüssten wir unter diesen Bedingen heute, wer die Maidan-Proteste finanzierte oder wird warum die neue ägyptische Regierung, die Moslembrüderschaft zur terroristischen Vereinigung erklärte und tausende von Todesurteile aussprach.



Warum gilt die Krim als annektiert?

Warum gilt die Krim als annektiert?

Ganz einfach!

Der Westen als Gesamtheit im vernünftigen Denken, kann sich nicht vorstellen, dass es Menschen gibt, die freiwillig zu Russland gehören wollen. Das widerspricht einfach dem kollektiv antrainierten Weltbild, das manche schlicht "Kultur" nennen. Deshalb muss es einfach Wahlbetrug gewesen sein, schließlich muss sich der Mensch sein Weltbild jeden Tag aufs Neue erklären und rational begreifen.

So einfach ist die Welt der einfach Gefalteten. Das ist dieselbe Funktionsweise, wie Religionen sich immer selbsterklärend neu erfinden.

Freitag, 25. Juli 2014

Bertelsmann-Studie: Zu wenig Erzieher - Der mühsame Weg in die Eigenverantwortung

Bertelsmann, die gemeinnützige Steuerspar-Milliardärsstiftung zum Zwecke der Wirtschaftsoptimierung durch Agitation, stellt nun fest, dass zwar genügend KiTa-Plätze vorhanden sind, aber zu wenig Erzieher. Das ist die Schritt für Schrittpolitik von Merkel. Es ist der langsame Marsch in die Staatspleite zur Abschaffung der Demokratie.

Deutschland ist nicht Lobbyisten erlegen, sondern Wirtschaftsagitatoren, die stets vorgeben das Gute zu tun und das Geld aus dem Staatssäckel pressen, und zwar mit Hilfe der manipulierten öffentlichen Meinung. 

Bertelsmann beriet damals U. d. Leyen als Familienministerin und Schirrmacher (FAZ) verriet: "Die Wirtschaft weiss eh alles besser!"- von denen bekam er vermutlich die Tipps für seine hervorragenden, bildenden Artikel.

Im Fall "KITA für alle" liegt ein simple Profitgedanke zu Grunde: Die Unternehmen wollten sich die betrieblichen Kindergärten, die damals öffentlich gefordert wurden, sparen und die Mütter weiter zu Dumpinglöhnen beschäftigen.

Jetzt kommt der nächste Streich - "mehr Erzieher"! Diese werden dann nicht auf der Gehaltsliste der Unternehmen stehen, die prächtig an den Dumpinglöhnen verdienen, sondern auf der des Staates. Dabei spielt es keine Rolle direkt oder indirekt durch staatliche Zuschüsse.

Am Ende ist dieser Staat bzw. die Demokratie Pleite und endlich abgeschafft. 

Ab diesem Moment muss die liebe Mutti, die sich so sehr über das Zubrot und den KiTa-Platz freute, die Kinderbetreuung von ihrem Dumpinggehalt aus der eigenen Tasche bezahlen oder aufhören. Dann herrscht der freie Markt.

Ja! Ihr werdet all das bekommen, was ihr heute fordert und euch so sehr wünscht. Doch ist es dann umgesetzt, werdet ihr sagen: So haben das nicht gewollt - wie mit der Negativzinspolitik der EZB.



So sie die Eigenverantwortung im Neoliberalismus "Rechtsstaat" aus







Donnerstag, 24. Juli 2014

Weisse Flaggen auf der Brooklyn Bridge eingeholt - Kein Frieden für die Welt

Die Brooklyn Bridge ist ein gefühlte Wahrzeichen der Amerikaner. Sie ist präsentiert sich sonst stets mit der amerikanischen Flagge geschmückt. Zum Entsetzen der Wachleute und vieler Amerikaner prangten allerdings am 22. Juli 2014 plötzlich weisse Flaggen auf den Spitzen. 

Ob dies nun als terroristerischer Anschlag politisch bewertet wird ist noch unklar. Es gibt kein Bekennerschreiber und die Polizei sucht fieberhaft nach den Tätern.

Ich persönlich würde es befürworten, wenn auf dem deutschen Bundestag in Zukunft auch die weisse Flagge weht, anstatt eine nationale. Schließlich sind wir alle nur Menschen. Lediglich die erzogene Kultur macht uns zu Nationalisten, die sich angeblich aus moralischen Gründen unter so vielen verschiedenen Flaggen versammeln müssen, um dann gegeneinander für die Gerechtigkeit zu kämpfen.

Es verhält sich auch nicht anders, wenn nun alle Nationen, die sich als europäische Allianz zu einer Nation zusammenmausern wollen, sich als Nationalisten unter einer weiteren Flagge - der europäischen - als Nationalisten versammeln. Das Prinzip bleibt dasselbe. Es ist immer ein Abgessen vom Rest der Menschheit.

Daher sind die geforderten Sanktionen gegen Russland oder andere nicht EU-Staaten grundsätzlich als Protektionismus zu werten, der allerdings in das Tuch der Moralität gehüllt. Das ist deshalb notwendig, weil "Protektionismus" sonst mit der Wirtschaftlogik  der "Freihändler und Neoliberalisten" im Widerspruch steht.

Das Recht des Stärken gilt nach wie vor. Auch im Mittelalter hatte nur der eine Armee, der Geld zu Verfügung hatte. Heute werden keine Städte mehr belagert, sondern gleich ganze Staaten, und zwar mit Protektionismus bzw. Sanktionen im Namen der Gerechtigkeit.

Am Wesen des Menschen hat sich seit der Erfindung der ersten Hochkultur nichts verändert, der einzige Unterschied besteht darin, die Eliten lassen sich nicht mehr Sänften durch die Straßen tragen, sondern sie bedienen sich motorisierten Sänften mit Rädern.



White Flaags Brooklyn Bridge

GATZA: Das Land der Kuscheltiere


Es war einmal ein Land, das seine einen Teil seiner Bären in einen Wüstenstreifen GATZA verbannte. Sie wurden eingezäunt und hinter Mauern gesteckt, auf dass sie nicht von den Bäumen den neuen, rechtmäßigen Besitzern naschen oder gar Geschäfte machen.

In diesem Landstreifen durften sich die Koalas frei bewegen. Sie wurden hinter den Mauern und Zäunen mit dem Nötigsten versorgt.  Doch die Koalas vermehrten sich. Ihre Versorgung wurde immer teurer. Schon meldet sich die Welt und erklärt sich bereit, mitzuhelfen.

Doch das Land ist trist. Die Nahrungsmittel, die unter der strengen Kontrolle nach GATZA gelangten waren spärlich und vor allem waren die Koalas nicht frei. Das wussten sie.

Die Koalas fingen an am Zaun zu nagen und Tunnel unter den Mauern zu graben. "So geht das nicht!", schrie einer und erschoss den ersten Bären als er sein Land betrat.  Das machte die Koalas hinter den Zäunen noch wütenden. Sie warfen noch mehr Steine über die Mauern und Zäune. Da beschloss man, ihnen einfach das Wasser abzudrehen, das Licht auszuschalten und bewaffnete Posten um GATZA aufzustellen.

Jeder der den Koalas Nahrung bringen wollte, musste diese vor den Grenzen von GATZA abgeben. Die Koalas durften nicht unkontrolliert über Nahrung, Energie und Baumaterial verfügen. Das wäre zu viel Freiheit hinter den Mauern gewesen.

Nun bekamen die anderen Angst vor den vielen hinter den Mauern. Keiner wollte sich vorstellen, wie es wäre, wenn sie frei wären.


Die anderen mussten sich gegen die Koalas hinter den Mauern verteidigen. Sie schleuderten Felsen als Vergeltung für die Steine über die Mauer.

Es sollte eine Bestrafung sein, da die Koalas einfach nicht verstehen wollten, dass sie eine Gefahr für die anderen waren. Es gab schon viele Verhandlungen zwischen den beiden Parteien. Doch die Freiheit ist für die andere Partei nicht verhandelbar - die Mauer bleibt stehen. Die Welt findet es anscheinend gut und schickt Hilfsmittel nach GATZA.


So leben die Koalas heute noch in ihrem GATZA, werfen Steine und werden mit Felsen beworfen und alles im Namen der Gerechtigkeit.

Etwaige Ähnlichkeiten mit der Realität entspringt nur ihrer Fantasie. Der Autor übernimmt für ihre Fantasie keine Haftung.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Ukraine: Poroschenkos Entvölkerungskrieg - Das ist ein Kriegsverbrechen

Eigentlich ist es eine Ungehörlichkeit was gerade in der Ukraine passiert. Nach der Machtübernahme des Maidan-Protestes in der Ukraine kommt es zu einer regelrechten Vertreibung russisch-stämmiger Menschen, unkritisiert vor den Augen Europas und den sonst so menschenrechtsbewussten Amerikanern.

Die politischen Auseinandersetzungen in der Ukraine sind nach wie vor das Produkt der europäischen und amerikanischen Wirtschaftspolitik durch Handelsverträge. Auch die Proteste in der Ukraine auf dem Maidan konnten in diesem Hinblick keine Einigkeit in der Ukraine herstellen. Der Russenhass der Maidanaktivisten dürfte allerdings zur genüge bekannt und dokumentiert sein.

Die Maidan-Regierung verfolgt eine schonungslose Vertreibungspolitik, "der eigenen Bevölkerung", die allerdings von der Mehrheit der Regierungsvertreter gar nicht als solche angesehen wird. Ihnen geht es lediglich um die Ressourcen in der Südostukraine und wenn die Bevölkerung die Politik der Regierung nicht unterstützt wird sie eben aus dem Land vertrieben.

Ukraine: Provozierte Poroschenko den Abschluss von MH17?

Seit Tagen wird der Absturz von MH17 als Politikum diskutiert. Die Opfer werden zu politischen Zwecken, vor allem von Seiten der NATO-Partner missbraucht. In all diesem Getöse um die politisierte Schuldfrage gehen wichtige Fakten in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit unter. Seit der ersten Meldung über den Absturz ist bekannt, dass ein ukrainischer Kampfjet sich in der Nähe der Boeing aufhielt, als sie abstürzte.

Das ist deshalb so wichtig, weil MH17 genutzt wird, um die amerikanischen Forderungen zum Wirtschaftskrieg gegen Russland durchzusetzen.

Kurz vor dem Absturz, der hauptsächlich als Abschuss diskutiert wird, war ein ukrainischer Kampfjet an der Seite der Boeing 777 - Flug MH17 - aufgetaucht. Diese Tatsache ist seit längerem bekannt und gilt als Faktum. Wer sich in diesem Fall lediglich auf die Schuldfrage konzentriert, wird garantiert nicht die tatsächlichen Schuldigen finden.

Es ist unverantwortlich einen Kampfjet in einem Kriegsgebiet wie eine Zielscheibe an ein Passagierflugzeug heranzusteuern. Es gibt drei Möglichkeiten, warum das passiert ist.

Krieg der Welten: Hau den Russen, nur wehren darf er sich nicht!

Selbstverständlich könnte ich die aktuellen Ereignisse auf der ganz normalen Basis der irrationalen Besprechung der Rationalität führen, wie alle anderen Medien auch - doch genau das ist nicht meine Absicht. Die Schuldfrage ist lediglich politischer Natur und die Mehrheit hat sich dafür entschieden, Russland für schuldig zu erklären.

Der Titel "Krieg der Welten" ist nicht entlehnt aus Hollywood, sondern ist bewusst und absichtlich von mir getroffen worden, da jede Gesellschaft in ihrer eigenen Welt- und Wertinterpretation lebt und ihre Vorstellung von Werten als internationale Norm und Moral umgesetzt sehen will. Das entspringt der gängigen Logik, woraus der ersehnte Frieden der Welt entstehen soll. Das ist der ewige Traum der Menschheit, seit sie sich das Eigentum ersann.

Dabei sollten einem aufmerksamen Leser die Begriffe "Welt" und "Erde" ins Augen fallen. Es geht in der Vorstellung der Menschen, wenn sie Änderungen anstrebt, lediglich wie immer um die Welt, die Erde an sich ist nur indirekt betroffen. Der Mensch er sich in Rudeln zusammen rottet, kämpft daher für die Realmition seiner Weltanschauung, aber nie für die Erde und schon gar nicht für die gesamte Menschheit.

Menschheit wird nur dann als Gemeinsamkeit begriffen, wenn der Wert der Materie - der Erde - als allgemeingültige Norm geschrieben steht.

Deshalb wird es auch nach einem Zusammenbruch des Kapitalismus nur zu einem Weltuntergang kommen, aber nie zu einem Erduntergang. Das einzige was untergehen kann ist die Illusion von Wahrheit, die der Mensch als Vision über dem was Erde ist für sich aufgebaut hat.

Die Welt ist nicht die Natur

Germanische Mythologie einfach verstehen

Heute noch begeistert sich eine Vielzahl von Menschen an den Geschichten der "Germanischen Mythologie", aber nur aus dem Verständnis der abrahmistischen Vorstellung von Gott, mit einer klaren Hierarchie, in der nur einer bestimmt, der andere folgt und gehorcht. Wer nicht gehorcht, wird vom Gott mit Hölle bestraft.

Die heute sehr verbreitete Meinung, dass die germanischen Mythologie eine Religion gewesen sei, entspringt daher mehr dem Willen von theologisch geprägten Wissenschaftern, anstatt tatsächlichen Fakten.

Die "Aufzeichnungen" über die "Germanische Mythologie" stammen frühestens aus den Jahren 800 n. Chr. Daher sind die Mythen über Schätze und Gold eine Erscheinung der Umbrüche durch das römische Reich. In römischen Aufzeichnungen um 100 n. Chr. ist lediglich bekannt, dass die "Germanen" - damit ist kein Stamm gemeint, sondern es ist ein Sammelbegriff für Unverständige - nicht verstehen wollten, warum sie ihre Wälder bzw. das Holz an die Römer verkaufen sollen. D. h.: Es gab kein Verständnis für Ökonomie oder den uns bekannten Wertvorstellungen. Des Weiteren beklagten sich die Römer damals, dass die Germanen kein Geld annehmen wollten, weil sie darin keinen Sinn sahen, etwas zu verkaufen.

Dienstag, 22. Juli 2014

Internationale Gemeinschaft rückt von der Zweistaatenlösung in Israel ab

Die Abkehr von der Zweistaatenlösung in Israel ist klar an der angewendeten Semantik der deutschen Medien zu erkennen. Plötzlich werden die Palästinenser in GAZA in den Nachrichten- und Medienmeldungen als "Araber" bezeichnet, was wohl auf ähnlich lautende internationale Agenturmeldungen zurückzuführen ist.

Das Wort "Palästina" und "Palästinenser" wird damit offiziell aus dem Sprachgebrauch gelöscht. Wer die Bewohner als "Araber" bezeichnet, ist m. E. in den Abgrund des völkischen Denkens abgerutscht.

Montag, 21. Juli 2014

ALDI: Gute Milliardäre - böse Oligarchen

Mein Beileid an die Familie, die über ihren Vater, Opa und Urgroßvater trauert. Diese Trauer liegt fernab jeder öffentlichen Betrachtungsweise der Person ALBRECHT und dessen gesellschaftliche Auswirkungen als Entscheiderung über sein Geld. Das muss akribisch getrennt werden. Ich zünde für jedes erloschene Leben auf dieser Welt eine symbolische Kerze an. Diese Kerzen sind alle gleich groß, egal wie reich der Mensch war oder wie moralische positiv oder negativ das erloschene Leben von den Lebenden beurteilt wird, denn nicht der Mensch an sich wirkt, sondern sein Bankkonto - eine ganz normale Moral in der heutigen Zeit. 


Aldi Mitbegründer Karl Albrecht ist im Alter von 94 Jahren am Mittwoch, den 16.07.2014, verstorben. Nun erhebt sich der öffentliche Lobgesang auf einen toten Wirtschaftsakteur und deutet eine Trauer um eine imaginäre Person an, die lediglich in den Bilanzen des Unternehmens existiert. Unternehmerische Entscheidungen sind nicht getragen von privaten, moralischen Einstellungen. Das sollte endlich mal klar sein. Sie dienen lediglich dem Profit. Daher müssen erfolgreiche Unternehmen, moralische Animositäten in bares Geld umwandeln oder sie werden nicht realisiert. 

Albrecht war Vater, Sohn, Opa, Ehemann, Freund und Feind, wie jeder andere männliche Mensch auf diesem Planeten. Der einzige Unterschied zu allen anderen besteht darin, dass er einen höheren Kontostand vorweisen kann, weil er Privates so akribisch vom Geschäftlichen trennen konnte. 

Nun kann der übliche Schwanengesang angestimmt werden, den sie allerdings hier nicht finden werden. Das sollen andere übernehmen. Ich persönlich fühle mich dieser Moral nicht verpflichtet.

Die Gutmenschen werden in seinem Tod das übliche Leid des Kapitalismus erkennen, dass Albrecht sein Vermögen in der Ewigkeit des Tode nicht mehr dienlich ist.  Doch Albrechts und aller anderen Ewigkeit wird eben nur von den Lebenden gelebt. Daher werden die Vermögen der Toten an die lebenden Nachkommen übertragen, wie es seit dem Feudalismus üblich ist.

Wäre es anderes und würde sich das Vermögen der Albrechts nach ihrem Tod im Nichts auflösen. Es wären viele Menschen arbeitslos und der Rest der geschäftstüchtigen Welt würde sich wie Aasgeier über die herrenlosen Geschäftsfilialen hermachen, in der Hoffnung "durch eigene Aasgeierei" erfolgreich zu werden, um gutes für die Menschheit zu tun.

Stauffenberg: Der Teufel redet auf der Leinwand deutsch

Es ist eine gute Tugend der Filmbranche, teuflische Dämonen in Horrorfilme mit deutscher Sprache reden zu lassen. Es offensichtlich für die ganze Welt die Sprache des Teufels, des Beelzebubs und all dem Bösen auf dieser Welt. Leider verschweigen uns das die sonst so aufklärenden und gesprächigen Medien unserer Zeit.

Da der Adelsspross Stauffenberg als einziger NS-Widerstandskämpfer international anerkannt ist, ist es nahe liegend, dass lediglich der deutsche Adel in der Welt als moralisch einwandfrei Welt gilt. Zumal die "Gruppe um Stauffenberg" in der Mehrheit adelig war oder zumindest zum Großbürgertum angehörte.

Leider wird immer vergessen zu erwähnen, dass diese Herren, bewusst und wissentlich die Eroberungsphantasien der NS-Zeit inbrünstig verfolgten und die Feldzüge planten. Als klar wurde, dass ihre Träume nicht in die Realität umgesetzt werden konnten, mussten sie die Fronten theatralisch vor den Augen der Welt wechseln. Selbstverständlich war längst bekannt, dass jeder, der mit dem NS-Regime zusammenarbeitete von seinem Vermögen und seinen Ländereien enteignet wird. Nach der Kapitulation blieben nur noch die Bürgermeister übrig, die enteignet werden konnten.  Die eigentlichen Befehlshaber galten zu diesem Zeitpunkt längst als Widerstandskämpfer. Es stand daher viel für den Adel und das Großbürgertum auf dem Spiel. Die gesamte Familie und das Vermögen von Generationen.

In solchen Situationen, sind "Heldentaten" notwendig. Eine schriftliches Abschwören vom SN-Gedankengut hätte den Alliierten nie genügt. Sie mussten der Welt Schuldige präsentieren.

Die ökonomische Logik ist für manche eben eine Form von Gewissen. Nur ein Attentat konnte das Ansehen und das Vermögen der Familie über die Zeit nach dem Krieg retten. Die Hinrichtung durch das NS-Regime war lediglich ein Vorweggreifen der Verurteilung durch die Siegermächte. Eine Verurteilung wäre Stauffenberg sicher gewesen, wenn er noch gelebt hätte.

Die Kalkulation ist aufgegangen. Die älteste Kriegsfinte der Welt hat wieder einmal funktioniert. Die uralte, adlige Mentalität des Überlebens konzentriert sich eben nicht auf das eigene, kleine Leben, sondern auf den Zweig der Familie und deren Zukunft. Dem Volk wird das dann als Heldenmut verkauft.

So kam es erst 1944 zum Hitler-Attentat. Es wäre verheerend für den Adel gewesen, wenn es gelungen wäre. Hitler musste am Leben bleiben. Der Tod Hitler hätte den gesamten NS-Machtapparat vor der gesamten Welt offenbart. Er musste bis zur bedingungslosen Kapitulation unbedingt am Leben bleiben, damit ihm alleine die Verantwortung für alle militärischen und politischen  Entscheidungen vorgeworfen werden kann. So wird Hitler heute nachgesagt, er hätte alles selber geplant und gegen den militärischen Rat seines Generalstabes durchgesetzt.

Die Geschichte zeigt: Es ist gelungen.

Was ist Kunst?

Kunst ist Unsinniges gegen viel Leistung anderer einzutauschen.

Es ist daher falsch mit Können zu übersetzen.
Kunst ist lediglich im Eigentumismus das Können,
für Unsinnes viel Leistung von anderen zu erhalten.

Kunst ist Träumereien so zu gestalten, als ob sie real sind.

Der erste Künstler schuf die Welt der heutigen Menschen,
indem er träumte es gäbe das Eigentum
und dieses hätte eine Wirkung,
die der eigentlichen Materie als Eigentum nicht entspricht.

Daher lebt der heutige Mensch nicht in der Realität,
sondern in einem Traum,
den er unbedingt aufrecht erhalten will.

Würde er aufwachen, wäre alles was die Menschheit
bis dato schuf, wertlos.

Daher sind wir alle Künstler, die sich gegenseitig bekünsteln.

Sonntag, 20. Juli 2014

Nibelungensage Ilias: Dichtung oder Wahrheit?

In berühmten, alten Dichtungen wie die Nibelungensage oder die Ilias werden gerne historische Wahrheiten gesucht. Nur weil Geschichten alt sind und schon von Generation zu Generation erzählt werden, sind sie noch lange keine historischen Aufzeichnungen, sondern eben Geschichten mit denen den Menschen eine Gesinnung geben wurden, die in den damaligen Zeiten gewünscht war. Deshalb nehme ich nicht die Nibelungensage oder die Ilias als Beispiel, sondern "Spiderman" als Beispiel. 

Würden heutige Historiker die Geschichte von Spiderman 2 analysieren, kämen sie zum Schluss, dass russische Terroristen New York unsicher machten. Der Held "Spiderman" rettet Amerika vor diesen Schurken mit außergewöhnlichen Kräften mit überdimensional viel Energie. Der Hinweis, dass es sich um Russland handelt ist die erste Szene mit den "Russen".

Folglich muss diese medizinische Wunderformel noch irgendwo in New York oder auf dem Gebiet der USA zu finden sein.

Freitag, 18. Juli 2014

Peinlich: ZDF-Nachrichtenkorrespondent bringt Merkel Monroeständchen

"Happy birthday" hauchte Udo van Kampen (ZDF-Nachrichtenreporter) ins Mikrofon, als er bei der Pressekonferenz in Berlin an der Reihe war.  Das war noch schlimmer, noch peinlicher als das "Gauchogate" der Fußballnationalmannschaft am Dienstag. Die Pressekonferenz an sich war nicht wichtig. Es gab die üblichen Beteuerungen und Spekulationen.

Mit dieser Darbietung disqualifiziert sich van Kampen klar als neutraler Berichterstatter. Van Kampen erwartete zwar das gewohnte Rudelverhalten, doch es waren nur wenige, die leise mitsangen.

Eine noch klarere Aussage trafen die EU-Ratsmitglieder als sie Merkel ein T-Shirt mit den Unterschriften aller Ratsmitglieder in Anlehnung an die gewonnene Fußballweltmeisterschaft als Geburtstagsgeschenk überreichten. 

Der Lobgesang der Medien wollte heute über Merkel nicht mehr abreisen. Sie nahmen den 60. Geburtstags Merkel zum Anlass über die nächste Kanzlerschaft oder Kanzlerkandidaten zu spekulieren. Dabei spielt es keine Rolle wer KanzlerIN ist. Der Geist der Menschen ist überall gleich. Er kann rechnen und kalkulieren. Daher könnte jeder der Kanzler werden, es würde sich nichts ändern. Es gäbe nur den üblichen Konservatismus auf der Logik des Eigentumismus. 







GAZA: Bodenoffensive der Israelis beginnt

Gemäß heutigen Medienmeldung, marschiert Israel mit Bodentruppen in GAZA ein. Es gibt dagegen keiner Proteste der Wertegemeinschaft von USA und EU. In den sich nun seit Jahren wiederholenden Meldungen um angebliche Friedensverhandlungen, werden schließlich nie die richtigen Fragen gestellt und daher nicht beantwortet.

Die Fragen sind:

  1. Was macht Israel nach einem Frieden mit den Palästinenser aus dem GAZA-Streifen?
  2. Dürfen sich die Palästinenser nach einem Friedensabkommen frei in Israel bewegen?
  3. Erhalten die Palästinenser ihr Eigentum an Grund- und Boden zurück?
  4. Dürfen die Palästinenser nach einem Frieden in die neuen Häuser der israelischen Siedler einziehen?
  5. Gibt es Schulen für die Kinder der Palästinenser und Arbeitsplätze für ihre Väter?


    oder
  6. Müssen die Palästinenser nach einem Frieden, bis in alle Ewigkeit eingeengt und eingeschränkt im GAZA-Streifen existieren; abhängig bis in alle Ewigkeit von guten Willen Israels, Wasser und Energie zur Verfügung zu stellen, das die Wertegemeinschaft bezahlt?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann über Frieden gesprochen werden. Ein Siedlungsbau der Israelis verbessert die Lebenssituation der Palästinenser in GAZA nicht wirklich. GAZA ist ein trostloser, aus ökonomischer Sicht ein perspektivloser Ort.

oder aber

Israel akzeptiert die Zweistaatenlösung und gibt den Palästinenser Land zurück, damit sie eigenständig leben können. Jedes andere Angebot ist unmenschlich.

Selbstverständlich lässt sich all das noch verfeinern, genauer formulieren und ausweiten... und in weitere Regeln und Normen zu packen. Doch es macht keinen Sinn einem Menschen zu aller erst die Grundlage zur Existenz zu nehmen und ihn danach anzuklagen, weil er diese fordert. Diesen logischen Bruch müssen Sie immer vor Augen halten, wenn diplomatische Forderungen gestellt werden, um sich damit einen Vorteil zu schaffen.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Ukraine: Passagierflugzeug mit NATO S-300-System abgeschossen?

Erste Meldungen laufen über den Ticker: Malaysisches Boeing 777 (MH17)sei von Amsterdam nach Malaysia in der Region aus 10.000 m in der Region Donezk abgestürzt (295 Passagiere). Für "Pressecom" ist die Maschine bereits abgeschossen worden. Es wird sogar die russische Nachrichtenagentur (Interfax) zitiert. Diese Meldungen bezieht sich ausnahmsweise nicht auf Kiew oder NATO. Seltsamerweise kann ich interfax.com nicht aufrufen.

Die NATO stationierte allerdings bereits Ende März 2014 S300-Raketensystem in der Ukraine, an der Grenze zu Russland.
 

RIA-Novosti meldet : "Ein informierter Sprecher teilte RIA Novosti mit, dass das ukrainische Militär  am Mittwoch mehrere Flugabwehrraketensystem e vom Typ Buk im Raum Donezk in Stellung gebracht habe. Dem Sprecher zufolge sind nur Buk- und S-300-Systeme in der Lage, Ziele in 10.000 Meter Höhe  abzuschießen. Die ostukrainischen Volksmilizen „verfügen  nicht über solche Waffen“.

Nun heißt es die Ruhe zu bewahren. Es wird oft gelogen, betrogen; Regierungen konstruieren Indizien, die hinter als Beweis für etwas dienen was nicht in der Anklagerekonstruktion so stattgefunden hat.

Auffällig ist:
  • Es ist wieder ein malaysisches Flugzeug. Vor wenigen Monaten verschwand ebenfalls ein Linienflug einer malaysischen Airline, mit eingeschaltetem Autopilot.
  • Aus der Angabe "10.000 m Höhe" kann das konstruiert werden, was vor wenigen Tagen nicht gelang, in dem Kiew behauptete ein Militärtransporter sei von Russland aus abgeschossen worden.
  • ... dann die Absturzregion "Donjezk" - das ernannte "Krisengebiet" der EU, das eigentlich tief im Bürgerkrieg steckt und als Kriegsregion bezeichnet werden müsste, wenn da nicht die juristische Definition von "Krieg" dies verhindern würde.
  • Deutsche Medien zitieren für die Meldung die russische Nachrichtenagentur "Interfax" und das obwohl sonst von einem Propagandakrieg aus Russland gesprochen wird.

Europäische Flugsicherung spricht von einem "Unfall" meldet Weltonline - und lässt wie erwartet einen Spezialisten sprechen, der behauptet es sei von einem russischen System BUK abgeschossen worden, welche auch der Grenze Russlands stationiert sind.

Auf der anderen Seite der Betrachtung, die man natürlich nicht sieht, wenn man lediglich nach Russland schaut ist: Die Ukraine stellte selber vor einem Tag ein "russisches" BUK-System vor Donezk auf und die NATO fuhr bereits im März 2014 zwei S300-Systeme durch die Ukraine in Richtung Osten = Russland.

NATO stationiert S300-Raketensystem in der Ukraine Aufnahmen aus Kherson von März 2014


Die Seite "Interfax.com" ist für mich nicht erreichbar. Es kommt die Meldung: "Fehler: Umleitungsfehler - Die aufgerufene Website leitet die Anfrage so um, dass sie nie beendet werden kann."


Diese Meldung wird nun ein Paradebeispiel von Indizienkonstruktion abgeben. 

Neuübersetzung: Ilias - im Auftrag des HR

"verderbliche Seuche" wird vom Übersetzer hinterfragt: "Ist das eine Seuche mit Verfallsdatum?"

"klirrende Pfeile um die Schultern ..." - Da fragt er sich: "Wie soll ich mir das vorstellen? Ist ihnen schon einmal etwas Klirrendes um die Schultern geflogen?"






Min. 32: Der klägliche Versuch "Kollektivgedächtnis" innerhalb einer Gemeinschaft zu beschreiben.  Die Bibel ist z. B. im heutigen Kollektivgedächtnis in Europa verankert, auch wenn sie nicht jeder gelesen hat.

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Wer sich mit Mythen und deren Entstehung beschäftigen will, dem empfehle ich "Germanische Mythologie von Golther" in der Originalausgabe ohne hinzugefügte Spinnereien (wörtlich gemeint im Sinne von weben und spinnen von Fäden). Derjenige, der nun mit diesem Buch einen Abgesang auf Odin und Wotan erwartet, wird dieses Buch ganz schnell wegschließen. Es ist genau das Gegenteil von dem, was man unter diesem Titel heute erwartet.

Es wird für alle Anhänger der geistigen und übermenschlichen Wesen, die Himmel und Erde erschufen, ein schier nicht zu ertragendes Enttäuschen sein.

Der Autor - Prof. Dr. Wolfgang Golther (1863-1945) - bespricht die Entwicklung und Heroisierung der "germanischen Sagen", die schon mit der EDDA begann, in der Absicht der griechischen Mythologie, eine eigene europäische Mythologie entgegenzusetzen.

Es wird überaus anschaulich dargelegt, wie Mythos mit biblischen Vorstellung und dem darauf basierenden Rechtssystem geschrieben wird. 



Vor allem die Erklärung, wie die Vorstellung von Seele, Dämonen und Göttern sowie das Leben nach dem Tod durch das Träumen, bis hin zu Religionen, sich entwickelte - empfinde ich als schlüssig und überlegenswert. Golther unterscheidet zwischen literarischer (fortgeschrittener)  Mythologie (blumige Sprache) in der bereits der Wind, der Bilder in die Felder zeichnet und angedeutet, dass es ein höheres Wesen über die Erde wandelt und der einfachen Mythologie wo lediglich der Wind noch Natur war - und als Zorn (je nach Windstärke) ein Zeichen der verstorbenen Menschen sei, die den Menschen im Träumen plötzlich wie lebendig wieder begegneten. Deshalb geistern unsere angenommenen Geister in der Literatur meist nur Nachts. Licht vertreibt sie, weil dadurch der Mensch erwacht.

Selbst von der Jagd, die in wenigen Tagen beginnt, lässt es sich träumen. Stellen sie sich vor, sie träumen von einem Hirsch den sie erlegen und wenige Tage, Wochen Monate danach geschieht es wirklich. Ist nun ein Traum wahr geworden? Sind sie ein Hellseher? Es lässt sich vieles Spinnen aus solchen Erfahrungen bis hin zur Religion und die Vorstellung vom Leben nach dem Tod. Vor allem dann, wenn der Jäger vom erlegten Hirsch träumt, der aufersteht und im Wald entschwindet.

Wer damals schon nicht mit beiden Beiden in der Natur (Realität) stand verlor sich. Daher sollten wir uns fragen, wie sehr die Menschheit heute längst wirre Träume lebt als seien sie real. (Kleine Anregung von mir über Realität nachzudenken und wie Vorstellung (Träumen) realisiert wird.  



Der Autor spinnt nicht neue Träume aus alten, er entspinnt. Daher empfinde ich die "spinnende Germania" im Wirrwarr ihrer eigenen Fäden im Himmel des Epos auf dem Buchcover sehr treffend. Eigentlich gehören dort sämtliche Götter und Vorstellung von Wesen, die über den Menschen stehen ebenfalls noch ins Bild.

Mittwoch, 16. Juli 2014

NSU: Zschäpe und ihre Anwälte

Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell aus der Vermutung eines "Gerichtsbeobachters" eine Tatsache für die Öffentlichkeit geworden ist. Die Schlagzeilen, deuten nun an, dass Zschäpe aussagen will.

Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, dass Beate Zschäpe den Fall Vera Brühne kennt und vermutet, dass ihre Anwälte mit dem BND zusammenarbeiten, weil der Staat unbedingt eine verurteilte Mörderin braucht. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte unserer jungen Republik, wenn über Anwälte und Staatsanwälte im Sinne der Staatsräson verhindern, in anderen Gruppen und Personenkreisen nach Tätern zu suchen.

Vera Brühne gilt nach wie vor als schuldig verurteilt am Mord des Waffenhändler Praun. Lediglich eine Begnadigung nach 18 Jahren Haft durch Fr.-Josef Strauß verhinderte eine Wiederaufnahme des Verfahrens, mit neuen, stichhaltigen Beweisen für die Unschuld von Vera Brühne.

Dienstag, 15. Juli 2014

Niccolo Machiavelli: Der Fürst

Der Machiavellismus: Die Einleitung des Videos ist bzw. des Bundes ist fragwürdig. Mit dem sogenannten Machivellismus ist die theologische Rechtsauffassung noch lange nicht überwunden, auch wenn es gerne angenommen (geglaubt) wird. Ob Nietzsche Machiavelli tatsächlich bewunderte, bezweifle ich.


Das was Nietzsche an der Moral und Tugend kritisierte deckt sich nicht mit dem was Machiavelli glaubte erkannt zu haben.

Das beschriebene "Gesetz des Dschungels", der in Venedig aus Sicht von Machiavelli herrschte, war nichts anderes als der Raubtierkapitalismus der Medici. Machiavelli schrieb daher nur eine Bittschrift an die Medici, damit er wieder an Macht und Einkommen käme.

Niccolo Machiavelli schreibt aus einem Rechts- und Machtbewusstsein der damaligen Kaufmannsleute als Adele heraus, das es in dieser Form in Europa zu seiner Zeit damals noch nicht gab. Wer in Italien in der damaligen Zeit zu Geld kam, hatte die Rechte und Macht die in Nordeuropa lediglich dem Adel vorbehalten war. Die einzigen namhaften, die es in Nordeuropa vom Kaufmann zum Adelstitel schafften, war die Fugger und Turn und Taxis.

Den Umbruch in der Rechtsvorstellung brachte erst der Westfälische Frieden mit sich. Ein Beispiel ist Wallenstein, der schon der damaligen Umbruchzeit sich vom Ritter zum Gutsherren und Kaufmann entwickelte.

Den in Nordeuropa allgemein bekannten Adel konnte es in Italien nicht geben, da sein Gesellschaft auf den Trümmern der Römerzeit entstand. In diesem sogenannten "Staat" regierte das Geld, das Machiavelli mit Macht gleichsetzt und darin eine Moral verankern will, die zwar den christlichen Vorstellungen entspricht, aber nicht der Kirche untergeordnet sein soll = das war ein großbürgerlicher Widerstand gegen die damals sich auch in Italien durchsetzende "göttliche Ordnung", die nur vom Papst verliehen werden konnte.

Daher wird Machiavelli von einigen Interpetatoren als Philosoph gepriesen und als Vordenker des sogenannten Rechtsstaates, der angeblich die Herrschaft des Rechts brachte, anstatt das Recht des Stärkeren. Genauer betrachtet sind sie alle Verblendete, die einem Verblendeten folgen, das nur das wahr sein kann, was sie verstehen.

Selbst im antiken Rom oder in Griechenland galt die Herrschaft des Rechts bereits. Jeder Mächtige konnte es nach Belieben ändern, wenn er sich eine Mehrheit für sein Vorhaben bilden konnte. Diese Mehrheiten entstanden durch gute Jobs, angeblichen sozialen Frieden und noch größere Gewinne durch Abgaben, Gebühren und Lizenzen.

Hätte es zur damaligen Zeit bereits ein Patentrecht gegeben, müssten die Medici dies eingeführt haben. (Siehe Glasmanufakturen in Venedig - Muranoglas.)


Die Nützlichkeit dieses Handwerkes und der Verbleib des Geheimnisses der Herstellung von Spiegeln ist auch eine Form der Herrschaft des Rechts und ist doch nur das Recht des Stärkeren. Hätten sich die Medici damals durchgesetzt würden wir heute noch Lizenzen an dieses Haus für jeden Spiegel bezahlen bzw. die Weltproduktion würde lediglich in Venedig stattfinden.

Das ist der Grund warum Machiavelli so viele Verehrer bei den Ökonomen und Rechtswissenschaftler heute noch findet. Sie gehorchen dem sogenannten Machiavellismus - der Nützlichkeit für sich und dem Glauben, was ihnen nützt, nütze auch anderen.

Der Grundsatz den Machiavelli angeblich erkannte ist die Art von Vorstellung, dass der menschliche Herrscher ein integrer Leithammel sein soll, der das Recht schreibt, basierend auf seiner Religion natürlich, aber ohne Kirche - eben theologisch.

Machiavelli verfolgt viel mehr den Konfuzianismus.




Das Problem der damaligen internationalen Herrscher ergab, war die "göttliche Ordnung", die lediglich vom Papst als solche ausgerufen werden kann. Nur der Papst konnte das sogenannte Souverän ausrufen. Aus diesem Grunde ließ sich zum Trotz und zum Entsetzten der damaligen Monarchie vom Papst zum Kaiser krönen. Es war der brillanteste Pott, den die Monarchie je erlebte.

Diese Video scheint eine Laudatio zu sein, aber keine Erörterung. Machiavelli scheint Platon gelesen zu haben oder aber Platon wurde mit Ideen von Machiavelli ergänzt. Den Medici ist alle zuzutrauen.


Min. 20: Das sogenannte "Staatswesen" der Römer begründet sich auf dem Aufstand der Plebejer - der nichtshabenden "Freien MENSCHEN", die keine Sklaven waren - sich aber ansonsten von nichts von den unterschieden. Ihnen war lediglich eine moderatere Behandlung vorbehalten, als den Sklaven. Sie mussten sich verdingen.

Genau dasselbe gilt für die soziale Ordnung nichts anderes ist ein Staat bei den Griechen = Platon und Sokrates. Ein "freier Mensch" war derjenige, der nicht für seine Glückseligkeit (Auskommen) arbeiten musste. Dabei gab es noch "freie Menschen", die gegen Lohn bei den "freien Menschen- der Elite" die höhere Handwerkskunst verrichteten. Die anderen waren Sklaven - sozusagen Nichtmenschen.

Wer diese Form des Staatswesens als Vorlage für die jetzige Zeit heranzieht, wird kläglich scheitern und lediglich noch eine weiter untere soziale Schicht in seinem Staate als "freie Menschen" etablieren, die nicht mehr als Sklaven behandelt werden dürfen, denen allerdings nur Einkommen beschieden ist, wenn die Eliten ihre Dienstleistungen benötigen.

Damit sind wir in der heutigen Situation der Menschheit angekommen, dennoch werden solche Schriften, wie die von Machiavelli wie "heilige Bücher" behandelt.

Min: 21: "Seine Ratschläge waren nicht für die Zeiten friedlicher Ordnung bestimmt .... da in solchen Zeiten die Freiheitswünsche der Menschen hinter der Notwendigkeiten des Staats zurücktreten müssen, liegen die Akzente ... auf der Herrscherpersönlichkeit!" Das sind Sokrates geforderte Philosophen als Oberhaupt, hinter all dem was Staat bzw. Macht ausmacht.

Damals ist wie heute die Macht aus der Notwendigkeit für die Wirtschaft - das wird damals wie heute als Politik beschrieben. Doch das hat nichts, gar nichts mit Freiheit oder einem Volksstaat zu tun. Wenn das Volk stoisch nach den Gesetzen des Marktes entscheidet, muss es selbst in einer Demokratie nach der Vernunft - dem ökonomischen Denken und der Logik - regieren, wie jeder andere Herrscher eben auch.

Daher setzt sich Machivalli wie alle neueren Philosophen auf der falschen Basis mit "der Macht" und "dem Staat" und der daraus resultierenden Staatsräson auseinander und kann daher nur zu falschen Schlüssen kommen.

Ab Min. 26 beginnt der TEXT!

Boah - hier wird gleich wieder das gelesene in die richtige Richtung des Verständnisses ausgerichtet!


Was würde Machiavelli wohl zur franz. Revolution schreiben?

Montag, 14. Juli 2014

NSA: Deutschland ist Weltmeister im Blödsein (Vernunft)

Nach der NSA-Affäre ist vor der NSA-Affäre. Merkel meint dazu im übertragenen Sinne: Ich bin gegen Spionage, aber sie eben nun mal notwendig. Wir müssen zu dem Punkt zurück, wo die Bevölkerung nichts von der NSA wusste. Darauf konzertiert sich nun die gesamte mediale Leistung, die eine Republik aufwenden kann. So erschienen plötzlich menschliche Spione, die sogar nix mit dem NSA-System zu haben - der CIA rückt in das Wahrnehmungsfeld der Menschen.

Blödheit (die Vernunft): "die aus Mangel an Selbstvertrauen entsprungene Furchtsamkeit im geselligen Umgange, Ängstlichkeit durch sein Benehmen gegen den Tact od. die seine Sitte zu verstoßen"

Laut -Ex-Kanzleramtsminister ist die NSA-Affäre schon im Jahre 2013 beendet, da schriftliche Bekenntnisse von CIA- und britischem Geheimdienstchefs vorliegen, die beteuern: "Wir haben uns an die Gesetze gehalten!". Das gilt bis heute.

Nun werden seit Neuestem Spione in Fleisch und Blut im Bundestag enttarnt, die das älteste Handwerk der Welt ausüben. Ja -Spionage ist garantiert älter als die Prostitution. Vermutlich wurde sogar die Prostitution von Geheimagenten erst erfunden, denn irgend ein mutiertes Huhn musste das erste Ei legen.

Jetzt müssen Baueropfer her. Menschen, die sich für den sich aufbauenden "globalen Rechtsstaat" opfern oder geopfert werden - eben Spione als Täter. Am Ende dieser Szene braucht der Rechtsstaat noch mehr Überwachung, um den Spionen habhaft zu werden. 

Jetzt ist selbst Weltonline zu Scherzen aufgelegt und berichtet: "NSA-Gremium greift zur Geheimwaffe Schreibmaschine". Diese schlaue Aussage stammt natürlich aus der CDU und soll den Innovationsgeist der Partei beim Volk bezeugen. Es war kein anderer als Patrick Sensburg. Seit 2009 ist er Bundestagsabgeordneter, als Jurist und Professor einer Fachhochschule für "Öffentliche Verwaltung".

Die CDU braucht neue Gesichter, die Bullshit als Wahrheit verbreiten. So gelangen Stammtischweisheiten auf die große, politische Bühne. Sensburgs Nähe zur Bundeswehr ist unverkennbar. Er führt sogar sein "Reservisten sein" in seinem Lebenslauf großspurig an. Geheimdienste und Bundeswehr sind sozusagen eine Einheit im Handeln und Denken. Das zeigten die Bundeswehrspione, als OSZE-Mitarbeiter in der Ukraine.

Es geht um das ökonomische Überleben oder Sterben

In der NSA-Affäre geht es tatsächlich um "Leben und Tod" hier in Deutschland, der/die als angesehene und integre Bürger gelten wollen. "Leben oder Tod" im Sinne des politischen und ökonomischen Überlebens. 

Merkel und Gauck in Rio - Schweinis Liebesgrüße in den Knast

Unsere Saubermenschen der Politik und die moralisch Einwandfreien haben Charakter bewiesen. Nach Sotschi wollte keiner reisen. Das verbietet die Ehre, die Moral und der Anstand. Die Begründung: Menschenrechtsverletzungen, schließlich wird in Russland "die freie Marktwirtschaft" um ihre Freiheit beraubt und dubiose Milliardäre werden einfach als Steuerhinterzieher nach Sibirien geschickt. Um so erfreulicher sind Schweinis Liebesgrüße in den Knast zu Uli Hoeneß. 

In Brasilien ist der Markt längst von der Kette gelassen. Das gefällt den obersten Politikern unseres Landes. Das macht ihre Gesichter strahlend, obwohl Putin mit auf der Tribüne sitzt. Die sozialen Missstände in Brasilien bezeugen eben nur den wirtschaftlichen Erfolg und die Wirtschaftskraft dieses Landes. Je mehr Armut ein Land aufweisen kann, desto wettbewerbersfähiger wird es. Die Kunst der Politik besteht darin, soziale Missstände als "natürlichen" Zustand im Wettkampf um die Arbeitsplätze als alternativelose Lösung anzupreisen.  Wer so viel Armut wie in Brasilien unter Kontrolle bringt, muss mit hohem Besuch aus Deutschland rechnen, nicht mit einer Absage.


Empörung gegenüber den sozialen Missständen und den überdimensionalen, sinnlosen Ausgaben der brasilianischen Regierung für diesen fünfwöchigen Weltevent zu Gunsten der FIFA, zeigte Gauck in seinem Interview nach dem WM-Finale nicht. Er hatte keine Empörung in sich, sondern nur Freude über einen banalen Pokal. "Wir sind Weltmeister!"  Er konnte lediglich mit massiver Mithilfe des Interviewers seiner Erleichterung Ausdruck geben, dass es zu keinen Aufständen der Armen in Brasilien gekommen war.

Während in Deutschland gejubelt wird, startet Israel eine weitere Offensive gegen den Menschen in GAZA und die Ukraine gegen die sogenannten "pro-russischen Separatisten". Nach dem Ende der WM geht das Leben in den Favelas wie vor der WM weiter. Vom Anblick eines schönen, neuen Stadions wird leider niemand satt. Wem in dieser Realität noch zum Feiern zu Mute ist, dem ...

Kalter Kaffee - Die Bienenfabel

Trotz all dem sündlichen Gewimmel
War's doch im ganzen wie im Himmel.
In Krieg und Frieden warb mit Kunst
Manch fremde Macht um ihre Gunst;
Ihr Überfluß an Geld und Leben
Ließ immer sie den Ausschlag geben. –
Wie hat's ein solches Land doch gut,
Wo Macht ganz auf Verbrechen ruht!
...
 
Der Allerschlechteste sogar
Fürs Allgemeinwohl tätig war.
 ...

Ein Mann – er hatte schweres Geld,
Um das er arm und reich geprellt –
 Rief laut: "So kanns nicht weitergehn
Mit den Betrügereien", – und wen Glaubt man,
daß der Halunke schalt?
nen Kellner, weil der Kaffee kalt


 Ganzer Text:

Bernard de Mandeville
Der unzufriedene Bienenstock
oder
Die ehrlich gewordenen Schurken
1705
Ein Bienenstock., dem keiner sich
An Macht und Reichtum sonst verglich,
Des fleißige, wohlgenährte Scharen
Geehrt in Krieg und Frieden waren,
War als das rechte Heimatland
Von Kunst und Wissenschaft bekannt.
Wenn die Parteien auch Streit geführt,
Ward doch das Ganze gut regiert;
Nie hat der Pöbel wild geknechtet
Das Volk, nie ein Tyrann entrechtet,
Durch Könige, deren Macht beschränkt,
Ward es mit milder Hand gelenkt.
Das Leben dieser Bienen glich
Genau dem unsern, denn was sich
Bei Menschen findet, das war auch
En miniature bei ihnen Brauch,
Obwohl dies freilich nicht zu merken
Bei ihren kunstvoll kleinen Werken.
Jedoch bei uns ist nichts bekannt
In Haus und Hof, in Stadt und Land,
In Handel, Kunst und Wissenschaft,
Wofür nicht dort Ersatz geschafft.
Gab's also Könige und hielten
Sich diese Wachen, die aber spielten
Nicht Würfel, so liegt trotzdem nah:
Irgendein Spiel war sicher da;
Denn nirgends gibt's ein Regiment
Soldaten, das kein solches kennt.
Des Bienenstockes emsige Menge
Gedieh durch seines Volks Gedränge.
Millionen widmen Kraft und Zeit
Der Andern Lust und Eitelkeit,
Millionen wieder sind berufen,
Um zu zerstören, was jene schufen.
Trotz des Exports in alle Welt
Es noch an Arbeitskräften fehlt.
Manch Reicher, der sich wenig mühte,
Bracht' sein Geschäft zu hoher Blüte,
Indes mit Sense und mit Schaufel
Gar mancher fleißige arme Teufel
Bei seiner Arbeit schwitzend stand,
Damit er was zu knappern fand.
Auch gab es manchen Dunkelmann,
Des Kunst man nirgends lernen kann,
Der sich ganz dreist und ungeniert
Mit leerem Beutel etabliert:
Wie Kuppler, Spieler, Parasiten,
Quacksalber, Diebe und Banditen,
Falschmünzer und andre Arbeitsscheue,
Die es verstehn, mit großer Schläue
Aus ihres simplen Nächsten Mühen
Gehörigen Profit zu ziehen.
Nur solchen zwar man "Schurken" schalt,
Doch war's auch, wer als ehrlich galt;
Es gab kein Fach und Amt im Land,
Wo Lug und Trug ganz unbekannt.
Die Advokaten waren groß
Im Recht-Verdrehen und suchten bloß,
Statt zu versöhnen die Parteien,
Sie immer mehr noch zu entzweien,
Bis sie nicht ein noch aus mehr wußten
Und vor den Richter treten mußten.
Sie zogen die Prozesse hin,
Um hohe Sporteln einzuziehn;
Galt's schlechte Fälle zu vertreten,
Sie eifrig das Gesetz durchspähten,
Wie Diebe Häuser, um zu sehen,
Wie denn die Einbruchschancen stehen.
Den Ärzten, wurden sie nur reich,
War ihrer Kranken Zustand gleich.
Aufs Heilen gaben sie nicht viel,
Sie setzten sich vielmehr zum Ziel,
Durch eifriges Rezepte-Schreiben
Des Apothekers Freund zu bleiben,
Der Wehfrauen und der Priester Gunst
Zu sichern sich durch Schmeichelkunst,
Sich mit den Weibern zu vertragen,
Zu billigen, was die Tanten sagen,
Mit süßem "Nun, wie geht es?" allen
Von der Familie zu gefallen
Und schließlich noch der Wartefrauen
Dummdreiste Reden zu verdauen.
Von denen, die dazu ersehen,
Des Himmels Segen zu erflehen,
War selten einer ernst-gelehrt,
Viel öfter hitzig und verkehrt.
Doch glückt's den meisten zu verhüllen,
Wie Stolz und Habgier sie erfüllen,
Worin sie nicht geringern Ruf,
Als der Soldat in Spiel und Suff.
Ein paar, in sichtlich tiefer Not, .
Erbaten still ihr "täglich Brot"
– Sie meinten Schüsseln, wohlgefüllt –,
Doch blieb ihr Sehnen ungestillt.
Wie wacker darbten diese Frommen!
Das ist den andern sehr bekommen,
Den Herren, deren blühnde Wangen
Im Wohlsein und Behagen prangen.
Dem Krieger, den zur Schlacht man trieb,
Ward Ehre, wenn er leben blieb;
Gelang's ihm, seitwärts sich zu schlagen,
Riskiert er dennoch Kopf und Kragen.
Manch General kämpft wie ein Held,
Und mancher nimmt vom Feinde Geld.
Wer stets im ärgsten Feuer stand
Und Arm und Bein verlor; der fand
Als Krüppel sich zu guter Letzt
Auf halbe Pension gesetzt;
Dem, der stets ruhig blieb zu Haus,
Zahlt man sie dafür doppelt aus.
Minister dienten zwar den Königen,
Doch Treue fand man nur bei wenigen;
Da dienend nur sich selbst sie nützten,
Bestahl'n den Thron sie, den sie stützten.
Man lebte gut, doch rühmt' als ehrlich
Sich gern, war das Gehalt auch spärlich.
Was man erwarb durch Schwindelei'n,
Strich man als "Nebengelder" ein,
Und wenn das Volk den Kniff erkannte,
Man es "Emolumente" nannte,
Damit man nicht verständlich sei,
Wo irgendein Profit dabei.
'S gab keine Biene, die nicht wollte
Mehr kriegen, nicht grad als sie sollte,
Doch als sie wünschte, dem zu zeigen,
Der's zahlte; wie's ja Spielern eigen,
Nicht erst darauf zurückzukommen,
Was sie den andern abgenommen.
Schier endlos war des Schwindels Masse,
Sogar das Zeug, das auf der Gasse
Als Düngemittel sie erstanden,
Die armen Käufer oftmals fanden
Vermengt zu einem ganzen Viertel
Mit bloßen Steinen und mit Mörtel.
Hans Taps, verraten und verkauft,
Hat dafür brav die Milch getauscht.
Justitia, so hochgesinnt,
Kann fühlen noch, ist sie auch blind.
Die Waage oft der Hand entsank,
Die nötig war zum Geldempfang.
Dem Recht gemäß – so schien es freilich –
Verfuhr sie, gänzlich unparteilich,
Bei Mord und Akten von Gewalt,
Die man mit Leib und Leben zahlt;
Und mancher ward zu Fall gebracht
Durch Schlingen, die andern er zugedacht.
Doch hielt ihr Schwert – ward leicht entdeckt
Nur arme Teufel in Respekt,
Die sich zwar nur aus Not vergingen,
Jedoch alsbald am Galgen hingen,
War's auch bloß um 'ne Kleinigkeit:
Wenn nur die Reichen in Sicherheit!
Trotz all dem sündlichen Gewimmel
War's doch im ganzen wie im Himmel.
In Krieg und Frieden warb mit Kunst
Manch fremde Macht um ihre Gunst;
Ihr Überfluß an Geld und Leben
Ließ immer sie den Ausschlag geben. –
Wie hat's ein solches Land doch gut,
Wo Macht ganz auf Verbrechen ruht!
Die Tugend, die von Politik
Gelernt gar manchen schlauen Trick,
Auf der so vorgeschriebenen Bahn
Ward nun des Lasters Freund; fortan
Der Allerschlechteste sogar
Fürs Allgemeinwohl tätig war.
So herrscht im ganzen Einigkeit,
Wenn auch im einzelnen oft Streit,
Wie der Musik harmon'sche Schöne
Entsprießet aus dem Streit der Töne.
Was sich sonst gänzlich ist entgegen,
Hilft sich, als wär's des Trotzes wegen;
Es fördert weise Mäßigkeit
Die Trunksucht und Gefräßigkeit.
Der Geiz, dies scheußlich böse Laster
– Keins ist fluchwürdiger und verhaßter –,
War Sklav' der nobelsten der Sünden,
Verschwendung; durch den Luxus finden
Millionen Armer sich erhalten,
Auch durch den Stolz, den alle schalten.
Nicht minder dient der Neid sowie
Die Eitelkeit der Industrie.
Die Sucht, sich als modern in Speisen,
In Kleid und Möbeln zu erweisen,
Stets ein Objekt des Spottes zwar,
Des Handels wahre Triebkraft war.
Gesetze wurden umgestaltet
So schnell, als wie die Tracht veraltet;
Was heut als gut und löblich galt,
Man übers Jahr Verbrechen schalt.
Doch grad durch diese Flickarbeit
An Recht und Brauch zu jeder Zeit
Gar mancher Schaden Heilung fand,
Den Klugheit nie vorausgeahnt.
So nährte das Laster die Findigkeit,
Und diese, im Bund mit Fleiß und Zeit,
Hatte das Leben so angenehm,
So wahrhaft lustvoll und bequem
Gemacht, daß jetzt der Arme sogar
Noch besser dran als einst der Reiche war.
Vollendung herrschte offenbar. –
Wie eitel ist's nach Glück zu streben!
Man sah nicht: es muß Grenzen geben
Der Lust; Vollkommenheit hienieden
Hat uns der Himmel nicht beschieden.
Die Tierchen waren zwar soweit
Zufrieden mit der Obrigkeit;
Jedoch, ging einmal etwas quer,
Dann gab es gleich kein Halten mehr,
Heer, Flotte und Regierung flugs
Beschuldigte man des Betrugs,
Den man sich selbst zwar gern verzieh,
Indessen andern Leuten nie.
Ein Mann – er hatte schweres Geld,
Um das er arm und reich geprellt –
Rief laut: "So kann's nicht weitergehn
Mit den Betrügereien", – und wen
Glaubt man, daß der Halunke schalt?
'nen Kellner, weil der Kaffee kalt.
Wenn nur das mindeste geschah,
Worin man eine Schädigung sah,
Sogleich erhob man ein Gezeter:
"Wo ist die Tugend hin, ihr Götter!"
Merkur ergötzte dieser Streit,
Die andern nannten's Albernheit,
Was man doch liebte, so zu schmähen.
Doch Jupiter, der länger sehen
Den Zank nicht mochte, rief: "Genug.
So seid befreit denn vom Betrug!"
Sofort geschah's – und Redlichkeit
Erfüllt nun alle weit und breit.
Gleichsam im innern Spiegel finden
Sie schamerfüllt all ihre Sünden,
Die sie nun mit Erröten sehen
Und dadurch schweigend eingestehen,
Wie Kinder, was sie Böses taten,
Durch ihre Farbe bald verraten,
Im Glauben, sieht man sie nur an,
So wisse man, was sie getan.
O Gott, wie war der Schreck entsetzlich!
Der Wandel war auch gar zu plötzlich.
Der Preis des Fleisches fiel zur Stund'
Um einen Groschen auf das Pfund.
Und als die Heuchlermaske allen,
Vom Kanzler bis zum Knecht, entfallen,
Erschien als Fremdling nun im Land,
Wer in Verstellung wohlbekannt. –
Wie still's nun im Gerichtssaal war!
Der willige Schuldner zahlte bar,
Selbst was der Gläubiger vergaß,
Der's dem erließ, der nichts besaß.
Die jetzt im Unrecht waren, schwiegen
Und ließen die Prozesse liegen;
Worauf – da keiner schlechter steht
Als der Jurist, wo's ehrlich geht –
Wer nicht noch grad zu leben fand,
Die Mappe unterm Arm, verschwand.
Justitia knüpft schnell einige auf,
Die andern läßt sie frei; darauf
Ist sie, da weiter nicht vonnöten,
In prächtigem Zuge abgetreten.
Die Schmiede, mit Schlössern und Eisentüren,
Mit Gittern und Fesseln, vornweg marschieren;
Wärter und Wächter schließen sich an.
Der Göttin sieht vorausgehen man
Das Haupt von ihrem ganzen Stab,
Des Rechts Vollender, Herrn "Kopfab",
Nicht mit dem allegor'schen Schwert:
Mit Beil und Strick, wie sich's gehört.
Auf Wolken dann die schöne Blinde,
Justitia selbst, entführt vom Winde.
Um ihren Wagen dicht geschart
Sind Häscher und Büttel jeder Art,
Und die sich sonst berufen finden,
Die Menschen bis aufs Blut zu schinden.
Die Bienen, die als Ärzte jetzt
Noch lebten, waren hochgeschätzt,
Weil alle tüchtig und erfahren
Und immer gleich zur Stelle waren.
Beiseite ließ man alles Zanken
Und widmete sich ganz den Kranken,
Verschrieb nur, was daheim sich fand,
Nicht schlechtes Zeug aus fremdem Land;.
Man wußte, daß Gott Heilung spendet
Dem Lande, dem er Krankheit sendet.
Die Priester tun selbst ihre Pflicht
Und brauchen die Vikare nicht.
Gebet und Opfer füllt die Zeit,
Die einst dem Laster war geweiht.
Wer nicht geeignet oder findet,
Daß er entbehrlich sei, verschwindet.
Nur noch für wenige blieb Raum
– Braucht sie ja doch der Gute kaum –,
Den Hohepriester und ein paar
Um ihn, dem man gehorsam war;
Er selbst den heiligen Pflichten lebend,
Nicht mehr nach Macht im Staate strebend.
Nicht jagte Kranke er davon,
Bracht' Arme nicht mehr um den Lohn;
Dem Hungrigen gab er jetzt Brot,
Dem Armen half er aus der Not,
Dem Müden er ein Lager bot.
Bei den Ministern, und mit ihnen
Bei allen, die dem Staate dienen,
War groß der Wandlung, denn alsbald
Lebt man genügsam vom Gehalt.
Hätt' sich ein Armer hetzen sollen,
Sein bißchen Geld sich abzuholen,
Und hätte man, eh' er's bekommen,
Ihm noch fünf Gulden abgenommen,
So hätte man Betrug gescholten,
Was einst als gutes Recht gegolten.
Was früher drei zusammen machten,
Die sich einander überwachten,
Oft auch in biedrer Kumpanei
Sich halfen in der Dieberei,
Das macht jetzt einer gut und ehrlich,
So werden Tausende entbehrlich.
Nicht mehr gilt's jetzt als Ehrensache
Für einen, daß er Schulden mache.
Ins Leihamt wandern die Livreen,
Spottbillig zum Verkaufe stehen
Jetzt Villen, dazu Pferd und Wagen,
Denn man wünscht Schulden abzutragen.
Gespart wird tüchtig jetzt; nicht mehr
Hält man in Feindesland ein Heer.
Man lacht der Achtung fremder Staaten,
Des eitlen Ruhms durch Waffentaten,
Und wagt allein des Kriegs Gefahren,
Um Freiheit oder Recht zu wahren.
Wie das Gewerbe nun gedeiht
Bei unsrer Bienen Ehrlichkeit,
Drauf achte man: Fort ist die Pracht,
Verändert alles über Nacht.
Denn nicht bloß, die das Geld in Massen
Ausgaben, hatten bald verlassen
Den Stock: auch jene gehen in Scharen,
Die auf sie angewiesen waren;
Da alles überfüllt, ist's ihnen
Unmöglich, etwas zu verdienen.
Der Preis von Land und Häusern fiel.
Die Prachtpaläste, die beim Spiel
Man aufgebaut, gleich Thebens Mauern,
Sind "zu vermieten". Drinnen trauern
Hausgötter, einst so frohgemut;
Sie stürben gern in Feuersglut,
Um jene Worte nicht zu sehen,
Die hohnvoll an den Türen stehen.
Der Baubetrieb ist ganz gestört,
Jedwede Kunst hat aufgehört.
Nicht Maler werden mehr bekannt,
Steinschneider, Schnitzer nicht genannt.
Diejenigen, die noch übrig, streben,
Sparsam und anspruchslos zu leben:
Sie gleichen ihre Zeche aus
Und bleiben fürderhin zu Haus.
Kein Schenkmamsellchen geht jetzt mehr
In goldgesticktem Kleid einher,
Denn niemand mag jetzt noch was leihen
Für Sekt und teure Leckereien.
Fort sind sie, die mit ihren Damen
Beim Festdiner zusammenkamen,
Wo oft mehr draufgegangen war,
Als mancher braucht im ganzen Jahr.
Die stolze Chloe, deren Gatte
Für sie den Staat geschädigt hatte,
Verkauft die Möbel, einst erstanden
Für Gold, geraubt in fernen Landen.
Sie schränkt sich in der Küche ein
Und trägt ein Kleid aus grobem Lein.
Verflogen ist der Modewahn,
Trachten und Sitten dauern an;
Mit Gold- und Seidenstickerei
Und andern Künsten ist's vorbei.
Es herrscht ein friedlich still Gedeihn,
Stets kauft man gut und billig ein.
Natur, von Züchterkunst befreit,
Beut jegliches zu seiner Zeit;
Delikatessen gibt's nicht mehr,
Denn niemand gibt Geld dafür her.
Da man auf Luxus jetzt verzichtet,
So ist der Handel bald vernichtet.
Manch Handwerk mehr und mehr verfällt,
Betriebe werden eingestellt.
Darnieder liegt Kunst und Gewerb;
Sie, aller Strebsamkeit Verderb,
Zufriedenheit, läßt sie genießen
Ihr Weniges und nichts vermissen.
Der stolze Schwarm war jetzt so schwach,
Daß es an Kriegsmannschaft gebrach,
Die frechen Feinde zu verjagen.
Doch wagten sie es, sich zu schlagen,
Bis sie in ein Versteck getrieben,
Wo sie, bereit zu sterben, blieben,
Kein Söldling war mehr unter ihnen,
Sie waren selbst im Feld erschienen.
Ihr Heldenmut in allen Dingen
Ließ schließlich sie den Sieg erringen,
Obgleich mit furchtbaren Verlusten
Sie den Triumph bezahlen mußten.
Drauf gab, gewöhnt an harte Mühn,
Der Schwarm sich ganz der Arbeit hin.
Am Ende dieses Tugendstrebens
und exemplarisch reinen Lebens
Ward ihm ein hohler Baum beschieden.
Dort haust er nun in Seelenfrieden.
Die Moral
So klagt denn nicht: für Tugend hat's
In großen Staaten nicht viel Platz.
Mit möglichstem Komfort zu leben,
Im Krieg zu glänzen und doch zu streben,
Von Lastern frei zu sein, wird nie
Was andres sein als Utopie.
Stolz, Luxus und Betrügerei
Muß sein, damit ein Volk gedeih'.
Quält uns der Hunger oft auch gräßlich,
Zum Leben ist er unerläßlich.
Stammt nicht des edlen Weines Saft
Von einem garstig dürren Schaft?
Der, wenn man ihn nicht sorgsam pflegt,
Bloß nutzlos wuchert und nichts trägt,
Doch dessen Frucht uns Lust bereitet,
Wenn man ihn bindet und beschneidet.
Genauso uns das Laster nutzt,
Wenn das Gesetz es kappt und stutzt,
Ja, ist so wenig aufzugeben
Für Völker, die nach Größe streben,
Wie Hunger ist, damit sie leben.
Mit Tugend bloß kommt man nicht weit;
Wer wünscht, daß eine goldene Zeit
Zurückehrt, sollte nicht vergessen:
Man mußte damals Eicheln essen.

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