Donnerstag, 31. Dezember 2015

Was ist die bekannteste neoliberaliberale Literatur der heutigen Zeit?

Es sind die Erzählungen der Gebrüder Grimm. Sie erzählen immer vom fleißigen, starken und klugen Armen, der am Ende bis an die Spitze der Gesellschaft aufsteigt, indem er die Prinzessin und das Königreich erhält - also die Macht. Wie der Tellerwäscher, der Millionär wird oder der Schwarze, der Präsident wird, oder die Frau, die Kanzler wird.

Deshalb ist Shakespeare modern. Er zählt die Geschichte von Romeo und Julia nicht als Königskinder, sondern als Kinder zweier bürgerlicher Familien, die in Sitte und Anstand leben. Der Mensch im 15. Jh. verstanden das noch als intellektuellen Hinweis und erkannt, dass das Bürgertum keine Befreiung ist, sondern nur "alter Wein" in neuen Schläuchen.

Doch von diesem Verständnis ist heute nichts mehr übrig geblieben. Wir leben heute in Mitten eines Märchens, wo der Arme durch Glück und Fleiß zum König werden kann. Diese "tapferen Schneiderleins" bestimmen nun die Geschicke der Welt, indem sie Gehälter und Löhne bezahlt oder durch Arbeitslosigkeit, Menschen aus der Gesellschaft kicken.


... und von was träumt der rebellische Mensch in diese Welt? ... Von einem "tapferen Schneiderleien", das jedem eine bezahlte Arbeit in der Fabrik eines bürgerlichen Edelmannes gibt. Europa ist nichts anderes als ein schnöder Königshof, der sich mit dicken Mauern abgrenzt und erschüttert feststellt, dass die Armut ihre Wälle niederrennt.

Der träumerische Rebell in Europa ist nichts anderes als ein Hofstaat, der den Rest der Welt für seine Untertanen hält, der keine Ansprüche stellen darf, weil es wider der geltenden Ordnung.

Willkommen im Märchenland EUROPA, das überall dort ist, wo die Geschichten der Gebr. Grimm gelebt werden wollen.


Montag, 28. Dezember 2015

Die deutsche Revolution wurde 1525 auf ewig zerschlagen ...

Der gemeine Mensch in Deutschland und Österreich identifiziert sich fälschlicherweise mit der vergangen Adelsherrschaft, den Bürgern der Hanse und dem aufstrebenden Bürgertum, obwohl seine Vorfahren nie Teil davon waren. Es war eine verschieden kleine Elite, die Millionen von Menschen tyrannisierte, nicht weil sie das Recht hatten, sondern weil ihnen vor 2000 Jahren das Instrument der Religion in die Wiege gelegt wurde.

Vergessen sind Begriffe wie: Erbuntertänigkeit, ius primae noctis (ich nenne es Recht auf Vergewaltigung) oder das Bauernlegen. Für diese grauenvolle Unterdrückung gibt es keinerlei Emotionen im heutigen Kollektivgedächtnis mehr. Kaiser werden zu Philosophen stilisiert oder gleich zu Freiheitskämpfern. Das gilt nicht nur für Friedrich, sondern auch für Marc Aurel.

In den Märchen der Gebrüder Grimm wird diese Unterdrückung sogar noch nostalgisiert. Das war der erste Stein zum "Hans im Glück", bevor es den "amerikanischen Traum" gab. Es gibt keine Heldensagen über das stumme Leiden der Massen und ihren einsamen, verlorenen Aufstand gegen die Obrigkeit. 

Unsere Vorfahren waren nicht die schicken Biedermeier der Kaiserzeit. Sie waren auch keine Ritter, keine reichen Handelsleut oder umschwärmte Burgfäulein, sondern Leibeigene, die der Willkür der Obrigkeit schutzlos ausgeliefert waren.

Heute verkaufen sie uns die Entwicklung der Mordinstrumente als Erfolgsstory des Fortschritts. Vergessen allerdings zu erwähnen, dass mit diesem Fortschritt, Millionen von Menschen mitten in Europa als Sklaven gehalten wurden, die unsere Geschichtsbücher als singende und tanzende Bauern darstellen, welche die Felder der Edelleute bestellten - die sich für Recht und Freiheit einsetzten, wie die "Ritter der Tafelrunde". 

Der Drang nach Freiheit durch die Aufklärung hat daher einen ganz anderen Ursprung, als uns die Geschichtsbücher und Gelehrten heute weismachen wollen.

Die toten Helden der Aufklärung sind vergessen. Es existieren keine Heldensagen. Nur verschleierte Dramen, in denen Shakespeare gekonnt seine Systemkritik versteckte. Die Rebellen der deutschen Revolution schrieben in den Wäldern die ersten Menschenrechte von Memmingen im März 1525 und wurden danach zu 10000 Tausenden von den Rechtschaffenen niedergemetzelt

Wer weiss heute noch vom "Bundschuh" zu berichten, der feststellte, dass alle Menschen gleich sind und damit die "göttliche Ordnung" und die Bibel in ihrer christlichen Auslegung infrage stellten. Sie stellten vehement fest, dass kein Mensch zum dienen oder herrschen geboren ist. 

Diese Bewegung war mehr als Luther sich jemals erträumen konnten, auch wenn er Tausend Jahre alt geworden wäre. Luther vertrat die Meinung, dass der Römerbrief im NT seine universelle Gültigkeit habe. Deshalb war er der Liebling der Edlen und Reinen in den deutschen Laden. Er erteilte ihnen das göttliche Recht zum Mord am gemeinen Menschen. Doch was ist, wenn der Römerbrief nur eine Fälschung ist? Dann wäre der Liberalismus mit seinem Traum von der bürgerlichen Herrschaft über das gemeine Volk auch eine Lüge!

 

Sonntag, 27. Dezember 2015

Kaffeehaus oder doch nur Wirtschaft?

„Filme, die den Kopf befreien“, „unsere Vorstellung über das moderne Kino ist verändert“, „der bedeutendste Regisseur des Neuen Deutschen Films“, wurde über Rainer Werner Fassbinder und sein Werk geschrieben. „Er schien zu groß für dieses Land“, hieß es aber auch, „zu schwergewichtig, zu widersprüchlich, nicht ablegbar in einem Karteikasten.“ „Fassbinder, das geniale Monster“, „ein Intrigant und Zyniker, der nebenbei noch Filme drehte“, wetterte die Boulevardpresse in ihren Nachrufen von 1982.

2015 ist Rainer Werner Fassbinder längst von "Star wars" oder "Herr der Ringe" verdrängt, die viel mehr an eine Verherrlichung vom gerechten Faschismus erinnern, als eine Kritik daran üben.

Das Kaffeehaus von Rainer Werner Fassbinder - Stream - Download - Online




Watch kaffeehaus in Spielfilme | View More Free Videos Online at Veoh.com

Ein Film der keine Meinung macht, sondern die eigene Meinung in die Kritik stellt. Rainer Werner Fassbinder ist es immer wieder gelungen das Publikum von der Bühne zu katapultieren. Er lässt es einfach nicht zu, dass seine Filme den Zuschauer zum gefühlten Akteur machen, wie es die moderne Filmindustrie wieder macht. Nicht umsonst wird unter "Antitheater" geführt.

Samstag, 26. Dezember 2015

Dumpfbackendiskussion: Superani (Schäuble und Steinmeier) warnen von Dumpfbacken

In einer Demokratie nach den Vorstellungen des Eigentumismus, wählen grundsätzlich Dumpfbacken, Oberdumpfbacken, welche dann die Obrigkeit darstellen - eben das Souverän - den Superanus.

In der Ordnung des Eigentumismus hat die Obrigkeit - der Superanus - immer Recht, denn er schreidet das Recht als Gesetz aus und bestimmt was Gerechtigkeit ist. Daher strebt der Dumpfbacke immer nur nach Macht, um Recht zu scheißen, wie ein riesiger Dickdarm.

Diese Dumpfbackerei ist schon über 2000 Jahre alt. Genau genommen 2015 Jahre. In ihren Anfängen wählten nur die Oberani unter sich den Kaiser als Oberanus aus. Als Neuerung begreifen wir nun, dass heute alle bei diesen Wahlen beteiligt sind . Das gilt als Gerechtigkeit. Dabei bleibt die der Schieß immer das Gleiche.

Längst ist vergessen, wer diese Dumpfbackerei als Wissenschaft und Philosophie, hohe geistige Vision von Utopia in die Welt setze und zur Weltordnung erklärte. Es wird Zeit, dass wir ein Streben entwickeln, das zu ergründen, dann könnte der europäisierte Mensch endlich Rechenschaft über sein eigenes Bewusstsein ablegen.

Ein Mensch hat keine Wahl zum Leben. Er ist geboren um zu leben. Armut und Elend ist keine Strafe der Natur. Sie nur eine Folge des falschen Verständnis von Natur im gebildeten Menschen.

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, Schäuble und Steinmeier, welche Eure Philosophie vom Eigentumismus Euch nicht einmal erträumen lässt. (Shakespeares - Hamlet zu Horatio)

Mit "reiner Vernunft" ist das nicht zuerlangen, sondern nur mit Mut zum eigenen Verstand. (Frei nach Emanuel Kant.)

Freitag, 25. Dezember 2015

Niklashauser Fart - Religionen sind nur Manifeste für Staatswesen und Oligarchie

Niklashauser Fart ist ein Film von Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1970. Der Film war die erste Fernsehproduktion von Fassbinder, hergestellt im Auftrag des WDR. Heute würde dieser Film garantiert nicht mehr ausgestrahlt werden, weil heute selbst die Märchenfilme den neoliberalen Gedanken vom "nützlichen Egoismus" und dem "Glücksschmied" verbreiten.

Er wurde im Mai 1970 in nur 20 Tagen gedreht. Das Budget betrug 550.000 Deutsche Mark. Der Film wurde erstmals am 26. Oktober 1970 in der Reihe Fernsehspiel am Montag im Programm der ARD gezeigt.

Die Geschichte basiert auf einer historischen Begebenheit im fränkischen Niklashausen, wo im Jahr 1476 der Viehhirte Hans Böhm soziale Gleichheit predigte und innerhalb von drei Monaten 70.000 Anhänger um sich gesammelt haben soll; er wurde auf Veranlassung des Würzburger Bischofs als Ketzer verhaftet und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.




Watch Niklashauser Faht (1970) in Spielfilme | View More Free Videos Online at Veoh.com

Niklashauser Fahrt - Stream - deutsch - german - ganzer Film (1970)  

"Papst prangert Konsumrausch und Luxus an" !? - Der ganz normale Sadismus als Religion



Was im 15. Jh. als Paffe beschimpft wurde, sind heute diejenigen, die sich als feine und anständige Leut bezeichnen.

 
Dieser Papst will nicht wissen, dass Konsum und Luxus nur eine Folge des Kapitalismus, der Obrigkeitsgläubigkeit und der Vorstellung von Eigentum ist. Dennoch kann man ihm dieses Unwissen nicht vorwerfen. Ein Papst verfügt schließlich nur über ein Gewissen, welches das Wissen als etwas Böses, Unanständiges und Unnatürliches begreift. Er selbst (Franziskus) bezeichnete vor dem EU-Parlament die christliche Seele als die Natur des Menschen.

Ein Gewissen ist lediglich das anscheinende Wissen um die Erkenntnis von Gut und Böse. Aus diesem Grunde wird es GE-Wissen genannt, und nicht Wissen. Ein Gewissen produziert nur GE-Fühle und verneint das Fühlen an sich. Das GE-Wissen stellt den Geist über das Fleisch und behauptet, dass Hunger sogar mit einem starken Geist überwunden werden kann.

In dieser wahnsinnigen Weltanschauung wird sogar behauptet, dass der Geist als Seele - als Kraft - nach dem Streben des Körpers weiterlebt. Sie Menschen begreifen sich selbst gar nicht mehr als Mensch, sondern als ein geistiges Wesen (Gott), welches seinen biologischen Körper als etwas Unreines begreift. Deshalb ist die Kasteiung in dieser Weltanschauung nur gegen das "Fleisch" gerichtet, das dem aberwitzigen Geist nicht alle Wünsche und Vorstellungen erfüllen kann. Der Sadismus ist daher seit dem Jahre NULL unserer Zeitrechnung die ganz normale Umgangsform unter Menschen geworden.

Ein Gewissen richtet sich immer am Eigentumsrecht aus. Im Laufe der Zeit, als der Mensch sich die Zivilisation erfand, personifizierten wahnsinnige, alte Männer diesen Sadismus in Unmenschen, wie Götter hinein, in deren Geist sie begannen die Welt zu tyrannisieren.

Ein Gewissen kennt den gerechten Mord und daher ist es kein Wissen, sondern ein gelebtes Paradox. Niemand dokumentierte in dieser Zeit, wie dieser Wahnsinn zu dem wurde, was der Mensch heute glaubt, in der Natur wiederzuerkennen. Dieser Wahnsinn ist so schrecklich und jeder, der dagegen spricht und versucht es aufzuklären, wird dennoch von den Zuhörern und Lesern immer falsch verstanden, so wie sie heute die Natur nur noch so interpretieren können, damit ihr Paradox für immer und ewig bestehen bleiben kann.

Niemand will begreifen, dass die Ewigkeit von den Lebenden gelebt wird. Sie leben nach den Vorstellungen von dummen, alten Männern, wie Sokrates. Seine Anhänger erfanden in der Antike die Geschichten von Abraham, die wir heute als Bibel kennen. Selbst Johannes wollte die Genesis neu schreiben. In seinem Apokryphon wollte er Jesus zusammen mit Gott in den Garten "Eden" setzen.

Seltsamerweise ist genau das, was heute als Weisheit gilt und wissenschaftlich angeblich als natürliches Verhalten des Menschen als nachgewiesen gilt.

Im Jahre NULL nach der christlichen Zeitrechnung wurde der Platonismus als angeblicher Atheismus wieder zur Religion erklärt. Doch genau genommen ist bereits die biblische Figur "Abraham" nichts anderes als der religiöse verklärte Sokrates mit seinen Lehre vom nützlichen Egoismus, der sich aus der Vorstellung des Eigentums schöpft.


Auszug aus dem NT - Römerbrief Kapitel 13:


Lutherbibel 1912
Elberfelder 1905
Römer – Kapital 13

Die Stellung zur staatlichen Gewalt
Römer – Kapital 13

Verhalten gegenüber der Obrigkeit
Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.
Jede Seele unterwerfe sich den obrigkeitlichen Gewalten; denn es ist keine Obrigkeit, außer von Gott, und diese, welche sind, sind von Gott verordnet.
Dieser Gott, den Abraham (Sokrates) angeblich hörte, schöpfte die Vorstellung von Obrigkeit als zu realisierenden Willen die Köpfe der Menschen.
Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen.
Wer sich daher der Obrigkeit widersetzt, widersteht der Anordnung Gottes; die aber widerstehen, werden ein Urteil über sich bringen.
Die Obrigkeit versucht sich empathisch vorzustellen, wie der erfundene Gott wohl alles im Sinne des Eigentumsrechts regeln würde und erlassen dementsprechend ihre Gesetze. Sie glauben sie sind in diesem Moment vom „heiligen Geist“ beseelt und ein Werkzeug dieses Gottes – selbst in einer Demokratie denken diese Obermenschen so. Sie sind also in diesem Moment keine Übermenschen, die denken wie ein Menschen, sondern sie sind gefühlte Götter.  
Denn die Gewaltigen sind nicht den guten Werken, sondern den bösen zu fürchten. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes, so wirst du Lob von ihr haben.
Denn die Regenten sind nicht ein Schrecken für das gute Werk, sondern für das böse. Willst du dich aber vor der Obrigkeit nicht fürchten? So übe das Gute, und du wirst Lob von ihr haben;
„Fürchten“ bedeutet in der Bibel bedingungslosen Gehorsam, denn auch Abraham „fürchtete“ Gott, als dieser ihm befahl seinen Sohn zu töten. Er lies erst davon ab, als sein eingebildeter Gott im befahl es nicht zu tun. Ein anständiger Vater und Mann, hätte dieser inneren Stimme niemals gehorcht und gesagt: „Halts Maul! Du existierst nicht! Du bist nur eine Einbildung!“
Denn sie (die Gewalt/Obrigkeit/Regent) ist Gottes Dienerin dir zu gut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Böses tut.
denn sie ist Gottes Dienerin, dir zum Guten. Wenn du aber das Böse übst, so fürchte dich, denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe für den, der Böses tut
Die Gewalt und die Strafe ist daher eine ausgeprägte Lust am Guten in dieser Weltanschauung, die nur durch Schmerzen empfunden und dargestellt werden kann. Marquise de Sade brachte seine Kritik der Lust am Schmerz sehr ausdrucksstark zu Papier. Leider wird er bis heute nur pornografisch verstanden.    
Darum ist's not, untertan zu sein, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um des Gewissens willen.
Darum ist es notwendig, untertan zu sein, nicht allein der Strafe wegen, sondern auch des Gewissens wegen.
Das Gewissen bzw. dieser „heilige Geist“, von dem alle glauben es wäre ihre Vernunft, gibt angeblich sehr rational vor, dass es den ewigen Klassenkampf in der Menschheit geben muss. Das ist daher eine Form des Sadismus, den wir uns zu unserer Natur machen.
Derhalben müßt ihr auch Schoß geben; denn sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz handhaben.
Denn dieserhalb entrichtet ihr auch Steuern; denn sie sind Gottes Beamte, die eben hierzu fortwährend beschäftigt sind.
Der „Schoß“ ist die Steuer. Petrus behauptet also, dass die Menschen „Schutzgeld“ an die Obrigkeit bezahlen müssen. Die Obrigkeit handelt nämlich nicht im Sinne ihrer eigenen Bedürfnisse, sondern im Geiste Gottes.  
So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Schoß, dem der Schoß gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt.

So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. 
Gebet allen, was ihnen gebührt: die Steuer, dem die Steuer, den Zoll, dem der Zoll, die Furcht, dem die Furcht, die Ehre, dem die Ehre gebührt.

So ist nun die Liebe die Summe des Gesetzes.
Wer also an einen Gott – also an einen Unmenschen als eingebende Weisheit und Ordnung glaubt ist ein Sadist, der sich am Leid der Menschen erfreut, weil er sich einredet, dadurch würde Gutes geschehen.

Definition Sadismus:
Als Sadismus im medizinischen Sinne wird bezeichnet, wenn ein Mensch (sexuelle) Lust oder Befriedigung dadurch erlebt, andere Menschen zu demütigen, zu unterdrücken oder ihnen Schmerzen zuzufügen. In gewissem Rahmen kann sich Sadismus auch durch tierquälerische Handlungen ausdrücken. (Quelle Wikipedia)

Herkunft:
Französisch sadisme, nach dem französischen Schriftsteller Marquis de Sade (1740–1814) (Quelle Duden)

Als kleines Schmankel zum Weihnachtsfest, möchte ich Euch den Film
"Der plötzliche Reichtum der armen Leut von Krombach" vorschlagen



Watch Der plötzliche Reichtum der armen Leute von Kombach in Spielfilme | View More Free Videos Online at Veoh.com




Donnerstag, 24. Dezember 2015

Moderne Weihnachtsgeschichte: Frohe Weihnachten 2015

Am 24.12. im Jahre NULL wurde die Idee von der Wertegemeinschaft geboren. Im Zentrum dieser Kultur steht JESUS CHRISTUS mit Gesetzen, die einem angeblichen Gott, Gesetze in den Mund formuliert haben.

Seither gilt die Lehre vom Eigentumismus als Norm und neue Natur des Menschen:
Folgsamkeit und Gehorsam der Obrigkeit gegenüber, denn diese ist im Geiste Gottes entstanden.

Genau genommen, sind unsere Regierungsmenschen nichts anderes als Mullahs. Denn nur wer im Geiste der Wertegemeinschaft denkt und handelt, kann Politiker werden. Es ist also nichts anderes als purer Platonismus der "Reinen Vernunft", welche Kant so scharf kritisierte und die Menschheit aufforderte diese zu überwinden.

Im Jahre NULL (Ground Zero) schwor damit die Menschheit der Menschlichkeit ab und unterwarf sich dem Gesetz eines erfunden UNMENSCHEN. Diese Überich bzw. "Heilige Geist" hasst nämlich alles menschliche. An der Menschlichkeit lässt sich nichts verdienen und erst recht keine Obrigkeit als soziale Hierarchie herausbilden. Seit dieser Zeit gilt das Leiden unter diesen unmenschlichen (göttlichen) Gesetzen als Befreiung und als Glück. Doch dem ist nicht genug: Nicht die Armut gilt seither als Übel, in dem kein Mensch leben sollte, sondern der Reichtum ist das neue Martyrium, welches eben nur Auserwählte tragen können.







Samstag, 19. Dezember 2015

Politischer Rassismus: USA und EU erzeugen moralischen Emotionen für einen Krieg gegen Russland vor

Am 18.12.2015 meldet Focusonline, dass die pro-europäische Regierung in der Ukraine, die Kredite aus Russland nicht mehr bedienen wird. Das ist faktisch ein Staatsbankrott. Doch man kann davon ausgehen, dass die amerikanischen Ratingagenturen darin keine Staatspleite erkennen werden. Die Ukraine deklariert den russischen Staatsanleihenkaufen in Höhe von ca. 3,3 Mrd. Euro einfach als Gefälligkeitsleistung für den ehemaligen Präsidenten Janukowitsch, der 2013 von der Maidanbewegung weggeputscht wurde. Daher gibt es angeblich keine technische Verpflichtung für die jetzige Regierung diese Gelder zurückzuzahlen. So einfach funktioniert die Weltanschauung der Wertgemeinschaft, welche den Anspruch auf die Weltherrschaft stellt. 

Dieser Vorgang in der Ukraine wird verheerende Auswirkungen auf die Finanzwelt haben. Es signalisiert, dass die EU und auch die USA nicht mehr bereit sind, sich an die eigene Vertragstreue zu halten, die sie von anderen Nationen immer verlangt.

Bereits heute wird eine öffentliche Debatte aufgebauscht, die Emotionen der höheren Moral erwecken soll, indem die Nordstream - Gas direkt aus Russland nach Deutschland - abgeschaltet werden soll. Europa will also nur noch russisches Gas und Öl kaufen, wenn es von politisch-korrekten Unternehmern aus der Wertegemeinschaft vermarktet wird. So beginnen Kriege, weil diese Form der Moralität nichts anderes ist, als die Lebensgrundlage von Völkern zu rauben, um diese zu unterjochen. Diese Aussage mag heute noch in manchen Ohren grobschlächtig klingen, aber warum soll wir immer darauf warten, bis sich die wirtschaftlichen Interessen von wenigen wieder in Völkermorden (Kriegen) münden, nur um danach behaupten zu können: "Das haben wir nicht gewusst! Wir dachten, es sei eine gute Sache!"

"Mit gegangen, mit gehangen ...", sagt ein altes Sprichwort. Es ist daher immer besser ungehorsam gegenüber der Obrigkeit zu sein, denn diese denkt nur an sich. Sie täuscht lediglich Allgemeinwohlinteressen vor. Ganz nach der Art der Könige und Kaiser, Konzernchefs und Manager. Ihre Liebe hört immer genau dort auf, wo Untertanen unwirtschaftliche werden und mehr kosten, als sie einbringen. Ihre Vorfahren waren schon im Jahre NULL - im Jahre des Herren - nur ein Humankapital - und sie sind es heute noch. Es hat sich seit her nichts geändert, lediglich die Umschreibung von Ausbeutung ist intellektuell anspruchsvoller geworden.

Beginn der politischen Inflation im imperialen Krieg gegen die arbeitende Menschheit

Was gerade in der Ukraine versucht wird, ist eine politische Inflation. Kreditgeber, welche nicht zum Imperium gezählt werden, müssen aus moralischen Gründen nicht mehr zurückbezahlt werden. Das erinnert mich an Sokrates Aussage (frei zitiert): Hellenen sind Brüder und Schwestern. Sie dürfen sich nicht gegenseitig versklaven. Sklaven können nur die Barbaren werden - also das Ausland.

Ähnliche Passagen finden wir auch im AT im Kapital der "Leviten". Ich nenne es deshalb "politische Inflation", weil auf diese Art und Weise, das Elend, das durch Schuldenerlass beim Gläubiger hervorgerufen wird, nicht die eigenen Reihen (in diesem Fall die politische Geistesrasse und Abstammung) betroffen ist. Daher gilt im heutigen Imperium nur gleich Recht für "die Nachfolger Roms oder der griechisch-platonischen Antike).


Warum tun sich Europa und die USA so schwer mit Russland?

Russland wird zwar als territorial zugehörig zu Europa angesehen, aber nicht in geistiger Verwandtschaft. Die russische Bevölkerung ist durch andere historische Ereignisse eine weit aus breiter Palette an Vergleichsmöglichkeiten zum vorherrschenden Kapitalismus in Europa und den USA. Die russische Bevölkerung erlebte den Faschismus in Europa von 1920 bis 1945 als Opfer. Es erlebte aber auch, dass sich ganz Osteuropa mit dem Faschismus aus Deutschland verbündete und Russen abschlachtete.

Für einen Russen sind die USA und die EU nichts anderes als, was die UdSSR war, obwohl im Westen behauptet wird, das seien unterschiedliche Systeme gewesen. In der Regierungsphase unter Jelzin erlebte Russland einen brachialen Raubtierkapitalismus, der sogar weit aus schlimmer war als der Kommunismus. Es gab zwar keine systematischen Morde nach westlicher Definition, aber das Elend, hervorgerufen durch den Kapitalismus forderte sehr viele Opfer, die in  keiner Statistik auftauchen. Ähnlich verhält es sich auch im afrikanischen Raum.

Russen können diese Betriebsblindheit des Westens nicht verstehen. Sie sind erschreckt darüber, wie ignorant unsere Denkart sich entwickelt hat, und sehen in unserem System die Konvergenz von Raubtierkapitalismus und Stalinismus. Für sie sind Allianztruppen im Nahen-Osten nichts anderes als politische Mordkommandos. Putins Eingreifen in Syrien ist genau dieser Angst geschuldet. Er setzt sich für Demokratie ein.

In einer Ansprache stellte er kurz die Frage: Warum reicht es nicht aus, wenn andere diese Fehler einmal gemacht haben, um zu lernen. Völker müssen selber entscheiden, wer sie regiert. Im Grund war die politische Gangart der UdSSR nicht anders als die, welche die USA und die EU momentan der Welt aufzwingen. Sie setzen einfach ihnen gefällige Regierungen ein. Russland hat daraus gelernt - Putin hat daraus gelernt - aber die USA und die EU wollen aus den Fehlern anderer nicht lernen.

Erinnern Sie sich noch an die Wahlen in GAZA? Und als dann die Bevölkerung nicht die Partei wählte, die der Westen gerne gesehen hätte? Plötzlich wurde diese Wahl nicht anerkennt.

Erlauben Sie mir eine Metapher zu einem aktuellen Kinofilm aus dem Jahre 2015 - Mockingjay:


Heute sind alle nur noch "Spottdrosseln", die ein Lied pfeifen ohne zu wissen, wer es als Erster anstimmt. Heute glauben diese dummen Drosseln sogar, es sein ihr natürlicher Gesang. Mit Mockingjay ist nicht die Spottdrossel gemeint, sondern der Idiot, der alles einfach nur nachahmt und nicht mehr weiss, was er tatsächlich tut.


Krieg gegen Russland beginnt in Syrien


Der Krieg gegen Russland wird in Syrien beginnen. Die Wertegemeinschaft erträgt nicht, dass Russland sich sogar erfolgreicher gegen die IS durchsetzt, als die "Allianz der Freunde Syriens, aber ohne Assad".


Die Wertegemeinschaft verfängt sich immer mehr in ihrer eigenen Doppelmoral. Daher ist es wahrscheinlich, dass es nun zu einem mentalen Frontalangriff auf Russland kommen wird. Die Doku "Machtmensch Putin" war der emotionale Auftrag für dieses Inferno.

Daraus wird wohl in wenigen Wochen oder Monaten die Überzeugung konstruiert, dass Putin als Russland nun auch Syrien "einnehmen" wird, die die Krim. Wobei extra noch im Interview vom 17.12.2015 von Putin angemerkt wurde: Nur durch freie Wahlen kann in Syrien entschieden werden, wer dort regiert. Dem steht die Fantasie der Wertegemeinschaft entgegen. Sie wollen die EXIL-Regierung in Syrien einsetzen, ohne WAHLEN und Assads Partei als Opposition einfach verbieten.

Was wiederum zu Unruhen führen wird, denn die Wertegemeinschaft ist nicht imstande zu begreifen, dass regieren ohne religiöse Emotionen gerade in Syrien, wie auch in Libyen wichtig ist. Vermutlich wollen die USA und auch die EU, dass auch Assad am Ende zu Tode geschleift wird, wie Gaddafi. Doch genau das ziemt sich nicht für die Rechtsstaatlichkeit.

An dieser Stelle zitiere ich Tucholsky:

"Publikum bist Du wirklich soooo dumm?"

Dienstag, 15. Dezember 2015

Machtmensch Putin: Deutschland wünscht sich Jelzin oder gleich den Zaren zurück

Nationaler Sozialismus ist nicht nur mit Antisemitismus verbunden, der sich heute als Antizionismus äußert, sondern auch mit einer unerbittlichen Russophobie. Nach dem II. Weltkrieg wurde der systematische Mord an Russen niemals als Völkermord anerkannt, sondern es kam zum "Kalten Krieg" - zur ganz normalen antirussischen Staatsräson.

Die ZDF-Doku vom 15.12.2015 "Machtmensch Putin" rückt die Welt wieder ins richtige Licht und bringt den moralischen Kompass der Deutschen wieder ins Lot.

In dieser Doku wird nichts als die Wahrheit gezeigt. Propaganda kommt nur aus Russland. Vergessen ist, dass faschistische Verbände aus allen Osteuropäischen Ländern zusammen mit der Wehrmacht einen mörderischen Feldzug gegen Russland begannen. Millionen von Menschen verloren ihr Leben für diesen rassistischen Wahn, der leider bis heute noch als "Kalter Krieg" in den Köpfen der Menschen sein Unwesen treibt.




http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2626830/Machtmensch-Putin?bc=sts;stt#/beitrag/video/2626830/Machtmensch-Putin

"Machtmensch Putin" Stream - Online - Download

Hintergrund: Begriff "Sowjets"

Sowjets waren die ersten Aufständigen gegen den Zaren in Russland. Sie wurden später von Lenin verfolgt und mundtot gemacht. Später bezeichnete Lenin, dieses Russland als "Sowjetunion", obwohl er niemals ein Sowjet war.

Die Doku-Macher vom ZDF sind sehr uninformiert, aber was sie nicht wissen wollen, können sie nicht erzählen. So war es schon immer, wenn es um Geschichte ging. Geschichte ist eben doch eine ganz persönliche Meinung über die Vergangenheit.


Alternativ schlage folgende Doku über Putins Werdegang vor, die weitaus objektiver ist. Sie stammt aus dem Jahre 2012.




Putin kündigte z. B. sämtliche Ölförderverträge mit dem Ausland auf, was selbstverständlich für Unmut sorgte. Er war nicht der Russe, den sich der Westen als Nachfolger eines schwachen, trunksüchtigen Jelzin erhoffte. Chordokowski war und ist ein Milliardär, der sich unter Jelzin mit Staatsvermögen der UdSSR bereicherte.

Der Westen hatten sich vorgestellt, dass die UdSSR genauso aufgelöst wird, wie die ehemaligen, sozialistischen, afrikanischen Ländern bzw. die DDR. Putin hat gewusst, dies zu verhindern. Was ihn selbstverständlich in den Augen des Westens, der die Ökonomie über die Menschlichkeit stellt, in Ungnade fallen lässt.

Noch träumt der Westen von einem Wahlerfolg der RECHTEN in Russland, wie in Venezuela. Doch Russland ist zu lange zu proletarisch geprägt. Während der Westen, vor allem Deutschland schon lange vergessen hat, dass starke Gewerkschaften und ordentliche Arbeitnehmergesetze keine wirklich negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft an sich hat. Solche Gesetze schmälern lediglich die Einkommen der eh schon überproportional Reiche, welche bereits so viel Geld haben, dass nicht einmal ihre übernächste Generation diese Summe verkonsumieren kann. 


Montag, 14. Dezember 2015

Frankreich: Sarkozy - Die rechte Alternative für Le-Pen-Wähler

Politik kann keinen Humanismus betreiben. Jeder politische Humanismus im Verständnis der heutigen Welt, ist nur eine Variante des Urfaschismus von Sokrates. Nur wer sich von diesen alten Geistern befreit, sieht eine Lösung aus dem heutigen, sich wieder wiederholenden Elend der Menschheit.

Ich betrachte mich als absolut unpolitischen Menschen. Ich bin für die Beendigung des stetigen Ausscheidungskampf den die Zivilisation als Heilmittel für die Menschheit betreiben will. Dieser ist besser bekannt ist als der "ganz normaler Klassenkampf" im Streben nach dem Glück. "Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, glücklich zu sein" (Sigmund Freud).

In der Denkart der heutigen Metaphysik ist Humanismus unerreichbar. Jedes Streben dieses Geistes nach Humanismus mündet in Unterdrückung, Ausbeutung und Verheerung. Dabei scheuen sich diese politischen Menschen nicht, ihre Unmenschlichkeit auch noch als Gerechtigkeit zu bezeichnen, wobei sie sich unverhohlen der sokratischen Dialektik bedienen. 

Ich stehe für die Werte, die Kant aber auch Nietzsche mit seiner "Umwertung der Werte" einforderte. Wem diese deutschen Aufklärer nicht genügen, dem nenne ich Shakespeares. Auch er forderte eine neue Metaphysik, in dem er die "alten Philosophen" (Sokrates, Platon, Aristoteles) als Blender darstellte. 


Sarkozy - Die richtige RECHTE Frankreichs


Deutsche Medien wirken sehr verstört, wenn es darum geht Parteien, die sich in unseren Demokratien zur Wahl zu bewerten. Es macht sehr oft den Eindruck, dass rechte Parteien plötzlich zur Mitte und zu den Konservativen gezählt werden, obwohl sie dort niemals einzuordnen sind. 

So fällt auf, dass der Wahlsieg der RECHTEN in Venezuela als Sieg für die Freiheit und die Demokratie gefeiert wird, während Le-Pens Partei (Front National), als "Schande für Europa" zu gelten hat. Dabei ist es so einfach, die richtige Schublade für all diese Parteien zu finden.

Alle "rechten" Parteien, die ihre Nationalismus in der EU erkennen, gelten als konservativ. Deshalb erleben wir nur selten eine mediale Entrüstung, wenn rechte Parteien in Nordeuropa die Reigerungsmacht ergreifen.

Recht, richtig, am Richtigsten



Es gilt nicht als Allgemeinbildung zu wissen, dass der nationale Sozialismus aus den 1930er Jahren (ab 1921) in Deutschland nichts anderes war als die Inspiration des Neoliberalismus. Selbst die NSDAP galt bis zum Ende des Krieges als sozialistische Arbeiterpartei mit privatkapitalistischer Tendenz zur Freiheit. Der politische Antisemitismus stammte vor allem aus den Denkfabriken des Großkapital und dem Adel, der sich damit eine Chance ausrechnete, sich durch einen "starken Staat" an seinen Mitbürgern privat zu bereichern. Im Grunde ermordeten sie ihre eigenen Brüder und Schwestern, als staatlich indoktrinierter Ausscheidungskampf, der in einer systematischen Vernichtung endete.

Es war für die leitenden Menschen in dieser Zeit in Deutschland unbegreiflich, dass ihr Kampf gegen den Kommunismus nicht von den übrigen Europäern unterstützt wurde, sondern Stalin als ihren Verbündeten wählen. Die NSADAP sah sich als anti-kommnistische Front mitten in Europa und für diese Menschen war das Judentum die Inspiration für den Marxismus bzw. Kommunismus. Diese Fehlinterpretationen tauchen auf, wenn man sich der ganz normalen, urfaschistischen Dialektik des Liberalismus bedient, der bis auf Sokrates zurückzuführen ist. 

Die Herrschaft des Geistes, als "weisser Mann"


Europa sieht sich heute immer noch so, wie auch die USA als Nachfolger der Herrenrasse des "Weissen Mannes" bzw. des römischen Reiches. (Die Thematik "IS" soll an anderer Stelle besprochen werden). "Der weisse Mann als sokratischer Geist in einem Körper,  zeigt sich allerdings sehr offen gegenüber den Menschen, die sich trotz ihrer Abstammung oder Religion als geistige "weisse Brüder" entpuppen. Ähnliches Vorgehen kennen wir aus dem römischen Reich, wo sogar Soldaten barbarischer Abstammung in der gesellschaftlichen Hierarchie als Römer aufsteigen konnten. Sozialisierte Barbaren kennzeichneten sich dadurch, dass sie andere Barbaren als Untermenschen erkannten und diese im Geiste eines Römers behandelten. Sie hielten es also für ganz normal, dass Barbaren zur Sklavendiensten verwendet wurden. Sie waren daher im Geiste ein Römer ohne Erbarmen, aber mit ganz viel "reiner Vernunft".

Es ist in Vergessenheit geraten, dass die NSDAP sich als linke Alternative zur Partei von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht darstellte. Es waren die Liberalen der Weimarer Republik, die beide ermorden ließen, da sie selbst Lenin kritisierten und seinen politischen Kurs verachteten.

Das Geld, das die NSDAP erst möglich machte


Die ersten Gelder, die später zur Gründung der NSDAP führten, stammten aus den Kassen des Adels und der deutschen Wirtschaftsgrößen, die sich lieber die Monarchie zurückwünschten als in einer Demokratie zu leben, wo Streiks und Gewerkschaften ihren Wohlstand bedrohen.

Der intellektuelle Brandstifter dieser Zeit war "von Bruck" mit seinem Bestseller "Das Dritte Reich". Darin beschrieb er die Lösung, welche die NSDAP später umsetzte: Die Konvergenz zwischen Kommunismus und britischem Liberalismus = der nationale Sozialismus, der heute besser als Neoliberalismus bekannt ist. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn heute Menschen behaupten, die Merkel-Regierung sei LINKS. Der politische Nationalismus hat sich ein neues Ürich als EUROPA gesucht. Der wohl erst nach dem Zusammenbruch durch die Geschichtsschreiber analysiert werden kann.

Antiker Hintergrund des Faschismus


Sokrates war nicht nur der Erfindung der Philosophie, sondern auch der Erfinder der Propaganda und des Faschismus. Er schlug bereits vor fast 2.500 Jahren vor, nur noch solche Erzählungen zuzulassen, welche in ihrem Aufbau der "Reinen Vernunft" entsprachen. Sokrates muss daher auch als der Erfinder des Faschismus, der die Hellenen als das Herrenvolk der "Neuen Welt" ansah, bezeichnet werden. Wir leben momentan in seinem Utopia, das über die Jahrtausende mit Gewalt, Mord und Verleugnung aufgebaut wurde.

Es ist sogar wahrscheinlich, dass Sokrates oder einer seiner Anhänger wie Platon/Aristoteles, die Figur Abraham erfanden und so die Bibel schrieben, auf dass die Menschheit über einen Epos verfügt, an dem sie platonisch neu erwächst und sich der "reinen Vernunft" bedient, damit das Utopia dieser alten, wirren und irren Männer von den Menschen gelebt werden will. Sklaven werden nun mal nicht befreit, indem man sie als Tageslöhner behandelt und Geld ausbezahlt. Das sollte eigentlich jedem normalen Menschenverstand möglich sein zu verstehen.

Keine falsche Entrüstung - Erst informieren, dann motzen


Bevor Sie nun in eine Aufschreihysterie verfallen, wäre es vielleicht ratsam, dass sie sich die alten Philosophen (Sokrates, Platon, Aristoteles) vornehmen und lesen. Sie werden vieles dort wiederfinden, das sie heute als angeblich neue Alternative für Politik kennen oder glauben, selber erdacht zu haben. 

Sie selber können nicht frei denken, sie sind in den Vorstellungen dieser alten Herren gefangen. Sie sind umgeben von Denktabus, die höher sind als jede physische Mauer. Sie sind geistige Kinder dieser alten, längst verstorbenen Herren, auch dann wenn sie nie ein Wort von ihnen lasen. Ein Tabula Rasa ist daher um so schwieriger. Kant schrie, dass keine gemachte Erfahrung in der heutigen Welt zur Lösung beitragen kann. Denken Sie über diese Worte nach ... und lassen Sie sich von der Komplexität ihres heutigen Bewusstseins nicht einschüchtern. Es ist nur ein Konstrukt von alogischen Zusammenhängen, die mit menschlichen Verstand nicht als Aktion und Reaktion zu begreifen sind. Nur unfreie Geister erkennen darin eine Systematik, weil sie der Versuchung erlagen, die Natur genauso falsch zu interpretieren, wie Sokrates und seine Anhänger.

Freitag, 11. Dezember 2015

Zuckerberg/Spende: Kein Vermögen der Welt kann der Menschheit ihre verlorene Würde wieder geben

Zuckerberg - 45 Mrd. USD: Spende oder Lobbyismus?


Gigantische Spenden wie die von Mark Zuckerberg (Facebook) in Höhe von angeblichen 45 Mrd. USD sind nichts anderes als Lobbyismus. Er ist nur in der Lage, die hohe Summe zu spenden, weil er vorher Demokratie um die ihnen zustehende Steuereinnahmen auf legale Weise betrog. 

Betrachten Sie den Reichtum als riesiges Konglomerat. Reichen spenden nie aus Nächstenliebe, sondern immer nur aus Eigennutz. Ihre größte Liebe, ist ihre Liebe zu sich selbst. Sie rauben sogar dafür, dass wir sie hinterher als Spender feiern; ihnen Denkmäler bauen. Sie halten sich Menschen, wie andere das liebe Vieh - dem ihre Ahnen vorher die Freiheit nahmen und nun als ihr Eigentum bezeichnen. Sie halten das Vieh für nutzlos, wenn es keine Milch mehr gibt. Sie züchten es sich, um es zu verkaufen. Der liebe Menschen allerdings ist schlauer als das Vieh. Er nimmt sich selbst die Freiheit und verkauft sich freiwillig, als eigener Händler, Schacherer und Geldschöpfer.

Ein Konglomerat, ist eine Sippe mit geistiger Verwandtschaft. Sie knüpft genauso schnell Blutsbande, wie sie diese wieder durchtrennt, wenn der Vater dem Sohne im Leben keinen Nutzen mehr bringt, sondern nur noch Last und Kosten. Ein Konglomerat des Wohlstandes erkennt nur den als Bruder oder Schwester an, der für sein tägliches Brot noch etwas anzubieten hat. Wer sich das Verständnis zur freiwilligen Verdingung von sich Selbst nicht aneignen kann, gilt als nicht gesellschaftsfähig.

Ein Konglomerat des Wohlstandes ist eine Zusammenrottung von Menschen, die sich als edel und rein schimpfen, weil sie Rauben, um damit Gutes zu tun. Der Geist des zivilisierten Menschen ist nicht in der Lage zu verstehen, dass Eigentümer und Dieb eine Person sind.

Zivilisation ist die Kultur der Räuberbande


Lobbyradar: Wie sind Politiker wirklich vernetzt?

Sie wollen wissen:

  • Welche Interessen vertreten Politiker wirklich?
  • Wie sind Politiker vernetzt?
  • Wie organisiert sich die Politik wirklich?

... dann brauchen sie LOBBYRADAR!


Hier der Link zu Lobbyradar:
https://www.lobbyradar.de/download-plugin



Lobbyradar - Zeig mir deine Freunde ...

"Lobbyradar" ist eine Browsererweiterung, die schnell und effizient zeigt, welcher Politiker mit welcher NGO oder Denkfabrik vernetzt ist. Das erleichtert dem Leser von Zeitungsartikel die eigenen Meinungsbildung über getroffene Aussagen immens. Meinungen und Zielrichtungen lassen sich damit sehr schneller erklären und zur eigentlichen Quelle rückverfolgen. 

Diese Erweiterung generiert zu jedem Politiker, der in einem Text erwähnt wird, einen Übersicht zu seinen Vernetzungen. Sie brauchen dafür kein neues Fenster zu öffnen. So haben Sie jeden Politiker im Blick. Sie wissen auf Anhieb, dass Angela Merkel, Mitglied der "Atlantischen Brücke" und bekommen diese NGO auch noch erklärt. 


Stoppten Lobbyisten das ZDF-Tool - Lobbyradar?

Lobbyradar wurde vom ZDF entwickelt. Nun ist angeblich kein Geld mehr dafür da. Plötzlich will der Medienrat Geld sparen für wichtige Ereignisse des nationalen Interesses. Die Ausstrahlungslizenzen für die kommende Fußball-Europameisterschaft sind daher wichtiger als tatsächliche Informationen. .

Im sogenannten Medienaufsichtsrat unserer Öffentlichrechtlichen befinden sich hauptsächlich Politiker. Daher kann sich jeder zusammenreimen, wer plötzlich daran Interesse zeigt, dass das ZDF die eingenommenen GEZ-Gebüren nicht für Lobbyradar ausgeben soll.

Hier der Link zu Lobbyradar:
https://www.lobbyradar.de/download-plugin

Denken Sie immer daran, nur Menschen mit zu viel Geld können private Organisationen finanzieren, die sich auf politischer Ebene sehr antidemokratisch gegen den Gemeinschaftssinn stark machen. Sie benutzen Politiker als ihr Sprachrohr für ihre Interessen.

Freitag, 27. November 2015

Terror / Bundeswehr: Bumm-Bumm-Deutschland ... zurück in die Weltelite! (Katzenvideo)

Jetzt darf Deutschland endlich Krieg wieder spielen und niemand scheint etwas dagegen einwenden zu können. Schließlich steht Deutschland nach zwei verlorenen Weltkriegen endlich auf der "richten Seite" beim gerechten Morden. Angela Merkel und ihre Parteigenossen platzen schon vor Stolz. Sie glauben, sie würden das "deutsche Volk" mit Krieg aus der internationalen Isolation befreien, wie einst die Fußballspieler mit dem "Wunder von Bern". Bumm, bumm, bumm DEUTSCHLAND - zurück in die Weltelite.

Kapitalismus und Zivilisation sind eben der ewige Krieg zwischen arm und reich ... und wer will schon die Ewigkeit beenden und damit einen Weltuntergang verursachen? Daher braucht es keine Analyse der heutigen Kultur, Philosophie und Zivilisation mit ihren falschen Vorstellungen von Menschlichkeit und Humanismus.

Da der Mensch mit seinen Verhalten, dem Tier näher fühlt als sich selber, präsentiere ich domestizierte Katzen, die sich anstrengen so zivilisiert zu sein wie ihr Vorbild - der Mensch - die sie in Wohnen einschließen und das auch noch LIEBE nennen.




Mittwoch, 25. November 2015

Nicht Flüchtlinge und Terror kosten uns den Wohlstand, sondern die neoliberale Politik

Thomas Exner stellt bei Weltonline die gewaltige, hassschürende These auf: "Flüchtlinge und Terror kosten uns den Wohlstand". Wo bleibt nun der Fingerzeig des Gabriels? Warum werden Weltonline und Exner nicht als "Pack" bezeichnet?

Diese Fragen werden die Generationen nach uns kommen, die das momentan Geschehende als Geschichte bewerten werden. Flüchtlinge und Terror sind ein Resultat des Neoliberalismus, der Menschen und Rohstoff nur noch als Ressourcen begreift, an denen sich die Reichsten nach Herzenslust bedienen können.

Sie sehen sich als Stellvertreter ihres katholischen Gottes. Doch bis heute konnte noch keiner in der Bibel lesen, dass Jesus ein Kapitalist war und diesen als Ordnung für die Welt forderte. 


Dienstag, 24. November 2015

Ein Katzenvideo anstatt Regierungserklärung und Tagesschau

Ungeachtet der Veröffentlichungen von Snowden und Assange, lässt sich die Masse zum Hilfspolizisten im Internet befördern und folgt dem Aufruf der Polizei, keine Innenstadtfotos mehr aus Brüssel zu posten. Es könnte den "Terroristen" hilfreich sein, heißt es.

Deshalb von mir auch eine Katze: Eine "deutsche Regierungskatze", die darüber Auskunft geben soll, wie die Medien den NSA-Weltgeheimdienst-Komplott gegen die Demokratie aufarbeiten.


Sonntag, 22. November 2015

USA: Proteste gegen privates Flüchtlingslager in Georgia - Das neue Geschäftsmodell

Eleven protesters were arrested during a demostration against the Steward Detention Facility in Georgia's Lumpkin County, Saturday, after they crossed over a cordon into the detention centre grounds.

Elf Demonstranten sind während einer Demonstration gegen die "Steward Detention Facility" in Georgia am 21.11.2015, nach dem sie das Gelände des Lager betraten, verhaftet worden.

In den USA werden anscheinend die "Flüchtlingslager" privat betrieben, ähnlich dem Vorhaben des Till Schweigers, die auf Gewinne ausgerichtet sind. Die Dame im Video beklagt auch die Inhaftierung als Einschnitt in die Freiheit der Menschen, weil sie so nicht in der Lage sind ihre Familien in ihrem Heimatland zu ernähren. Sie ist der Auffassung, dass die USA ein großes Land und für alle etwas da ist, um zu leben.




Ein Bericht aus dem amerikanischen TV aus dem Jahre 2014 und die Profitabsichten der Betreiber.




Spanien/Marokko: Melilla
Die spanische Enklave auf dem afrikanischen Kontinent geht massiv gegen Flüchtlinge vor.
21.11.2015






Keine Perspektive für afrikanische Flüchtlinge in Spanien - Bericht aus dem Jahre 2012


Staatsgewalt gegen Links? Anti-NPD Demo in Weinheim 21.11.2015

Eine Demokratie lebt und sie muss die NPD aushalten, selbst einen Parteitag dieser Partei. Das drastische Vorgehen der Staatsgewalt gegen die Demonstranten dieses Parteitages ist allerdings nicht zu tolerieren. Ohne "RT-Rutply" gäbe es darüber nicht einmal öffentliches Videomaterial. 

Patriotismus und Nationalismus ist nur zwei verschiedene Worte, für dieselbe Definition von Geisteshaltung. Wer offene Grenzen für Waren fordert und gleichzeitig die Grenzen für Menschen schließt, macht die Ware zum höheren Gut als den Menschen.

Landratsämter lassen freiwillige Helfer anweisen, den "deutschen Knigge" bei den Flüchtlingen zu vermitteln. Die Bundesregierung spricht so schon seit längerem wieder von einer "deutschen Leitkultur". Theo Sarrazin machte den Anti-Islamismus salonfähig und Prof. Heinsohn darf wieder mit einem Interview in "Die Zeit", die Zuwanderung der "jungen Männer" mit seinen sozialrassistischen Ansichten belegen.

In Deutschland lebt es sich mittlerweile sehr gefährlich, wenn nicht der moderne "Patriotismus" als neuer Europäismus/Europismus oder Nationalismus befürwortet wird. Wie würde wohl Heinrich von Kleist mit dem Wissen von heute, seinen "Kohlhaas" erzählen? Damals ging es nur zwei Rappen, für die ein angesehener Bürger einen Aufstand anzettelte. Heute wären es wohl zwei Fässer Öl.


Donnerstag, 19. November 2015

Frankreich Terror: Antiislamisten in Lille vertrieben - "Get out fascist"

Eine wütende Menschenmenge vertreibt am 18.11.2015 protestierende "Antiislamisten" mitten in Lille (Frankreich). Die Polizei schirmte beide Parteien von einander ab.

"Verschwindet ihr Faschisten!", rief die Menge im Chor. Angesichts der jüngsten Ereignisse darf jetzt gerade nicht vergessen, dass Hass keine Form von Trauer ist. Wir alle sind die Macher dieses "Terrorismus". Zufriedenheit darf kein seltenes Gut auf diesem Planeten sein, das sich nur der mit Gewalt, Macht, Waffen und Bomben teuer erkaufen kann, der die Gesetze des Marktes bestimmt.

Ist der Markt ein ungerechtes Instrument, ist nicht der Mensch das Schlechte an sich, sondern die Regeln, welche er möglich machen, dass der Mensch erkennt, was gut und was böse ist, was wertvoll und was teuer ist.

Wir haben keine Werte in unserer Gesellschaft, sondern nur einen Maßstab, an dem der Unterschied gemessen wird. Doch wer Unterschiede als Wert anerkennt, muss sich mit dem Vorwurf des Faschismus konfrontieren lassen.





Mittwoch, 18. November 2015

Europa macht mobil: Der neue Nationalismus heißt Europismus

Patriotismus und Nationalismus sind in Europa schlecht angesehen. Sie gelten nur dann als modern, wenn Nationalismus als Europismus daher kommt. 

Die Vergeltungsschläge der Franzosen, werden nicht als nationale Emotion bewertet, sondern eben als europäischer Patriotismus, um unsere "Werte zu verteidigen", die bis heute noch nirgends als definiert, nachzulesen sind.

Deutschland sagt Fußballspiele der Nationalmannschaft wegen Bombendrohungen abgesagt. Das ergibt die Panik eines Terroranschlage, der nur gefühlt stattfand - ohne Tote. Gleich im Anschluss bittet der Innenminister (De Maiziere) um einen Vertrauensvorschuss, weil eben keinen Bombe in und um das Station gefunden wurde.

2006: Die Verschwörungstheorie vom totalitären Überwachungsstaat

Deutschland erweckt im Nov. 2015 den Eindruck eines verschmähten Terrorzieles. Die Medien machen den "Bundeswehreinsatz im Inneren" zur öffentlichen Debatte. Das ist beängstigend und weckt Erinnerungen an eine unangenehme Vergangenheit der Deutschen.

Momentan kann das beobachtet werden, was im Jahre 2006 noch als Verschwörungstheorie abgetan wurde, als parallel zur Fußball-WM - die angeblich auch "gekauft" war - die Überwachungsgesetze inkl. Bundeswehreinsatz im Inneren durch das Parlament gezwungen wurden.


In Frankreich gelten bereits die "Notstandsgesetze". Dort werden sie "Ausnahmezustand" genannt. Dieser beinhaltet Ausgangssperren genauso, wie Versammungsverbot und eben "Einsatz des Militärs im Inneren". Parallel kommt es zur "Schließung der Grenzen" und dem Aussetzen des Schengener Abkommen. Ein Zustand der plötzlich von allen toleriert und akzeptiert wird, weil es eben Terroranschläge gab und in Deutschland mal wieder der "gefühlte Terroranschlag" zur emotionalen Hysterie ausreicht.

Auch Demokratie begehen Staatsterrorismus

Es ist unverkennbar. Die Weltwirtschaftslage der "Wertegemeinschaft" ist nicht nur angespannt, sondern befindet sich freien Fall, ohne dass dies der breiten Öffentlichkeit bewusst gemacht wird. Daraus ergibt sich eine absolute Zwangslage der Regierungen, für die nun Vorarbeit durch mehr Überwachung und Ausweitung der Staatsgewalt geleitet wird.

Wer erinnert sich während der hektischen Informationslage im Nov. 2015 noch an den GLADIO-Einsatz in Bologna im Jahre 1980? Bei diesem geheimen NATO-Sonderkommandoeinsatz kamen 85 Menschen ums Leben. An die 200 Menschen wurden verletzt. Die Anschläge wurden als Linker-Terror offiziell dargestellt. Nur durch unachtsame Äußerungen eines ital. Politikers wurde bekannt, dass es ein Staatsterror gegen die eigene Bevölkerung war, nur um die aufkeimende "linke Opposition" in Italien zu diskreditieren. Heute, im Jahr 2015 steht mehr auf dem Spiel. Ganz Europa und den USA droht die Zahlungsunfähigkeit, wenn nicht wieder die weltwirtschaftliche Rechtshoheit für diese hergestellt werden kann. Daher gehe ich davon aus, dass mit einem viel höheren Einsatz momentan gespielt wird.

Der GLADIO-Fall muss deshalb immer wieder erwähnt werden, weil er belegt, dass auch Demokratie zum Staatsterrorismus fähig sind und keine Skrupel zeigen diesen einzusetzen, um die politischen Ziele der Führungsriege durchsetzen.


Paris 2015: Die Zäsur - Die Stunde NULL

Die USA haben sein 2001 n. Chr. eine neue, indirekte Zeitrechnung! Europa beginnt seine nun im Jahre 2015! Die Zäsur war jeweils ein "Terroranschlag". Deutschland wird so in die Weltgemeinschaft "der richtigen Seite" auch emotional ins Boot geholt. Beide Anschläge verlaufen in ihrer Chronologie absolut parallel! Selbst der zufällig aufgefundene Pass eines Attentäters fehlt nicht. Al Kaida und Bin Laden müssen nur mit IS und Salah Abdeslam ersetzt werden. Selbst die Beschreibung, "große Organisation ist bei der Planung beteiligt" bleibt der Dramaturgie von 9/11 treu.

US-Außenminister Kerry bezeichnet die Terroristen als Barbaren, Vergewaltiger oder gar als Krebsgeschür. Tony Blair sprach am 11.09.2001 sogar vom Ausrotten dieser Terroristen. Diesem Duktus sollte sich keine Demokratie bedienen. Sie werden dadurch sehr unglaubwürdig und fallen in die Semantik der politischen Meinungsmache, die durch Informationsüberflutung rein psychologisch, die Informationsfreiheit unterbindet.

Der Rechtsstaat und die Urfehde

Seit dem 15 . Jh. gilt in Deutschland und in Europa die "Abschwur der Urfehde" als erster Weg zur Rechtsstaatlichkeit. In der Antike war es die "Drakonische Strafe". Diese besagte, dass nicht mehr der Einzelne eine Art Eigenjustiz betreiben darf, sondern, dass das Todesurteil ein Richter spricht, im Sinne der Gemeinschaft. Diese Urteil darf niemand mehr nachgetragen. D. h.: Das Urteil ist absolut und erlaubt keine Rache mehr. Jeder Rache wäre ein Rechtsbruch. 

Das ist der Grundstock von all dem, was wir heute als Rechtsstaat verstehen. Wer sich also gegen ein Urteil eines Rechtsstaates (UN, NATO, USA) durch Aufstand auflehnt, macht sich strafbar und gilt als Terrorist. In dieser Situation befindet sich gerade der Naheosten.  Diese Sichtweise führt dazu, dass Europa und die USA glauben, sie dürfen "gerechte Rache" üben - also Vergeltungsschläge ausführen. Ihr Gewissen gilt daher als unbelastet. Sie bezeichnen sich daher als "die Friedensbringer" durch Krieg. Ich erwähne das als Hinweis, damit endlich einmal verstanden wird, dass auch wir in Europa und dem großen Wirkungsgebiet der USA, in einem Religionsstaat leben.


Seit der Antike bleibt daher die "Gerechtigkeit/reine Vernunft" die Frage schuldig: "Gibt es einen gerechten Mord?" und "Kann die Gerechtigkeit ungerecht sein?"


Kohlhaas der "Terrorist" im Kampf für den Rechtsstaat

Hierzu gibt es einen literarischen Klassiker, geschrieben von Kleist, der Rechtsbeauftragter in seiner Zeit war. Er beschreibt in "Kohlhaas" den Beginn des Rechtsstaates in Deutschland um 1500.

Der Pferdehändler "Kohlhaas" sieht sich widerrechtlich um zwei seiner Pferde gebracht, weil er sie als Pfand für das Wegegeld dem dortigen Fürsten überlassen musste. Dieser wirtschaftete die Pferde derartig ab, dass sie nicht mehr verkauft werden konnten. Für Kohlhaas entstand ein wirtschlaflicher Schaden. Seine Klage wurde jedoch von der damaligen Justiz abgelehnt.

Kohlhaas begann einen Aufstand mit sogenannten "Haufen" gegen den Fürsten und die neue Staatlichkeit zu führen. Er verkaufte Haus und Hof, um sich seinen Recht erstreiten zu können. Nach vielem Blutvergießen wird am Ende sein Fall doch vor Gericht verhandelt. Er bekommt den Ersatz seiner Pferde zugesprochen. Ihm wird allerdings die Todesstrafe wegen Aufstand gegen die Obrigkeit zuteil.

Der Standesdünkel ist oft die Ursache für Krieg und Terrorismus

Die Krux des Rechtsstaates ist, dass oft nur mit Mord und Totschlag, die falsche Anwendung von Recht und Gesetz wieder gerade gerückt wird. Der Grund liegt darin, dass die notwendige Diplomatie immer nur dann akzeptiert wird, wenn angeblich Gleichgestellte sich an den Verhandlungstisch setzen. "Kohlhaas" galt eben als niedriger Mensch, mit dem sich ein Fürst niemals an einen Tisch setzt. So wie sich die heutigen Demokratie nicht mit der IS oder den abfällig beschriebenen "pro-separatistischen Kämpfern" in der Ukraine an einen Tisch setzen wollen. Vieles scheitert daher nicht erst an der Diplomatie, sondern eben wie schon in der Antike mehr an der Etikette und am Standesdünkel.

Es wird Zeit für offene Gesprächsrunden, die sich nicht nach den Biedermeiervorstellungen des alten, bürgerlichen Europas und dem modernen Europas (USA + Hegemonie) ausgerichtet sind. Selbst der Westfälische Friede kam nur zu Stande, weil ohne Standesdünkel auf Augenhöhe, Gespräche geführt wurden.

Krieg und Frieden ist keine Sache von Angebot und Nachfrage

Der Frieden und damit die Zufriedenheit der Welt ist kein Schweinebasar, auf dem lebendes Fleisch zum Verzehr angeboten wird. Friedensgespräche dürfen nicht auf der Basis von Wirtschaftsethik geführt werden. Die Menschheit braucht ein tiefere Ethik, die sich weiter über die heute Logik von Aktion/Reaktion - Angebot/Nachfrage - hinaus erhebt.

Humanismus ist kein Gegenstand der dem Meistbietenden überlassen werden kann. Humanismus muss für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sein - ohne vorher auf dem Markt mit Angebot und Nachfrage, den Gewinner zu ermitteln. Beim Humanismus darf es nur "Sieger" im heutigen Verständnis von Vernunft geben. Das das allerdings die Vernunft nicht zu begreifen weiss, heißt es noch lange nicht, dass es unmöglich ist. Der Mensch muss sich eben anstrengen, das zu begreifen, was natürlich ist und nicht das was als vernünftig gilt.

Die Zivilisation muss mehr werden als der brutale Ausscheidungskampf um Marktanteile im Kampf durch Mensch gegen Mensch. An diesem Prinzip ändert sich auch dann nichta, wenn Europa sich zur politischen Einheit zusammenmausert und so nur zu einem größeren Nationalismus wird, um die Mehrheitsverhältnisse für eine noch bessere Unterdrückung zurechtzurücken.

Es wird auch dann noch ein Ausscheidungskampf sein, wenn TIPP unterschrieben wird. Im Grunde ist das eine Kriegserklärung an die restliche Welt. Die Menschheit muss nach neuen Vorstellungen suchen, um vom "indirekten Menschenfleischhandel" - wie es Engels beschrieb - abzukommen.

Es ist kein Friede, wenn der Stärkere dem Schwächeren seinen Willen aufzwingt und das dann "freien Willen" nennt. Es ist nach wie vor das Gängelband und der Gängelwagen, der, wenn es nach Kant ginge, schon längst hinter uns läge.


In diesem Sinne
Euer Politprofiler

Dienstag, 17. November 2015

Der Antikonsumisten haben große Konsumwünsche - Die Selbstverwirklichung

Konsumwünsche sind der Antrieb unserer Zivilisation. Zwar wird in der Volkswirtschaft auch noch von anderen Bedürfnissen gesprochen, die angeblich nicht durch Geldausgeben generiert werden können, aber das ist meiner Ansicht nach falsch. Das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung, Achtung, Anerkennung, Sicherheit, Zugehörigkeit und körperliche Bedürfnisse sind längst durch Marketing zu einem Konsumanreiz verkommen und werden ebenfalls durch Leistungseinkauf gestillt. Diese Bedürfnisse werden unter der Vorstellung befriedigt, der Mensch müsse das alleine ohne Hilfe von anderen bewältigen. Da der zivilisierte Mensch unter dem Eindruck heranwächst, dass der Mensch alleine überlebensfähig ist. Der heutige Mensch hat sich in der Natur das Raubtier als Vorbild auserkoren, obwohl er von seinem Wesen ein Herdentier ist, das frei von sozialen, hierarchischen Strukturen existiert.

Bedürfnis nach Selbstverwirklichung in der Wertelehre


"Selbstverwirklichung" ist eigentlich eine ganz normale Neurose unserer Gesellschaft. Selbstverwirklichung muss als Kunst gesehen werden, die nur in einer Zivilisation als Bedürfnis auftritt. Sie ist mehr der Mode unterworfen und generiert sich aus der dekadenten Vorstellung, jedes Individuum habe eine Stärke, die andere nicht haben. Diese müsse nur entdeckt werden, um nach außen getragen zu werden, wie eine Perlenkette oder ein buntes Tuch. Selbstverwirklichung ist daher eine Form von Luxus, die sich nur derjenige leisten kann, der nicht ständig damit beschäftigt ist seine natürlichen körperlichen Bedürfnisse, wie Nahrung, Unterkunft und Wärme zu beschaffen. Selbstverwirklichung ist das Streben nach Glück und kann nur von Menschen betrieben werden, die in der Glückseligkeit bereits leben - also sich mehr leisten können als die Existenz.


Wird die "Selbstverwirklichung" eines Individuums von der Umwelt nicht positiv wahrgenommen und folgt darauf keine Anerkennung, sondern Spot oder Ignoranz, gilt die Selbstverwirklichung für das Individuum als gescheitert, weil keine Nachfrage nach seiner Individualität besteht. Der Slogan "ein Beruf ist eine Berufung" kommt diesem schon sehr nahe, denn dann kann damit Geld verdient werden. Für die einen ist das existenziell, denn vom guten Willen und von der Anstrengung alleine kann niemand sein Brot oder seine Miete bezahlen.


Deshalb haben sich die sogenannten "Überlebenskünstler" in einer Zivilisation entwickelt. Der Berühmteste von Ihnen ist wohl Sokrates, der sich von einem wohlhabenden Hause zum anderen aushalten ließ und seine Weisheiten als Lehrer kundtat. Er brüstete sich damit, kein Geld für seine Dienste zu verlangen, wie die von ihm verhassten Sophisten. Doch seinen wirklichen Durchbruch erfuhr er erst durch Platon, der aus einer reichen Familie stammte. Wobei nicht belegt ist, dass Sokrates tatsächlich so lebte, wie Platon es dokumentierte. Er ist bekannt dafür, dass er viele schöne Geschichte erfand, die er von anderen erzählen ließ. Wie die Geschichte von "Atlantis", welche den Griechen beweisen sollte, dass sie göttlicher Abstammung sind, und zwar im Geiste (aus diesem stammt die Gnostik).



Selbstverwirklichung ist also sich selbst als Vorbild zu inszenieren, damit andere einen nachahmen. "Selbstverwirklichung" ist einen Hit zu landen, der am Ende von allen gesungen wird und dabei auch noch wissen, wer ihn erfunden hat. Das "Normale" bekommt so eine persönliche Note und wird so zur Mode bzw. zum Zeitgeschmack. Mode stirbt allerdings dann, wenn jeder die Mode trägt, simuliert und nachahmt. Dann ist der Hit Vergangenheit und ein neuer muss her. Selbstverwirklichung ist eher das Gefühl sich jeden Tag neue erfinden zu müssen und dafür bietet die Konsumwelt eine schier unerschöpfliche Palette an Konsumgütern, die in ihrer Kombination das Gefühl von Individualität erzeugen.



Selbstverwirklichung ist z. B. einen athletischen Körper zu haben, obwohl man eine Büroarbeit verrichtet. Ein athletischer Körper, der durch körperliche Arbeit entsteht, gilt nicht als "Selbstverwirklichung". Er ist "normal". Die Selbstverwirklichung ist daher immer eine Darstellung des Luxus und sei es nur die Zeit, die zusätzlich aufgewendet wird. Ein Mensch mit dem Streben zu einem athletischen Körper wird sich daher niemals freiwillig auf der Baustelle zum Zementsäcke schleppen vorstellen und dafür auch noch Geld bezahlten, damit er sie tragen darf.


Ein Mensch, der sich unbedingt als Maler verwirklichen will, wird sich niemals bereit erklären, sich seine Staffelei selber zu bauen oder gar seine Leinwand selber zu machen. Die Farben dafür erhält er im Künstlerbedarf. Er kann sich allerdings von anderen abheben, indem er die teuren Mineralienfarben kauft und riesige Leinwände bemalt, weil er sich das eben leisten kann. Trotzdem wird er es "Selbstverwirklichung" nennen.


Daher muss man davon ausgehen, dass "Selbstverwirklichung" kein natürliches Bedürfnis des Menschen ist, sondern der ganz normale Egoismus, der sich längst zur Norm entwickelte. Wer in der heutigen Zeit nichts an Selbstverwirklichung vorweisen kann, gilt als abnormal. Jeder MUSS ein Hobby haben. Daher nennt man heute die höchste Form von Selbstverwirklichung, das Hobby zum Beruf machen. Doch selbst der leidenschaftlichste Maler wird früher oder später erkennen, dass nur zum Fließbandarbeiter wird. Danach empfindet er wieder die Leere in sich, die er als Fehlen von Glück interpretiert. Er ist wieder normal - unscheinbar - unwichtig.


Versetzen wir uns mit unserer heutigen Vorstellung von Umwelt in eine frühe Zeit der Menschheit und begegnen dort einem Menschen, der sich ein Leopardenfell über den Schultern trägt. Wir würden sofort mit unserer zivilisierten Sichtweise assoziieren, dass dieser Mensch eine hohe soziale Stellung in seiner Gruppe innehat, weil wir es gewohnt sind, das Raubtier als Wappentier der Stärke zu erkennen. Natürlich betrachtet macht es keinen Sinn für einen Menschen eine Raubkatze zu jagen, außer er wäre bereits zivilisiert wie wir. Die andere Variante ist, dass er die Raubkatze tötete, weil sie versuchte sein Dorf anzugreifen.



Doch dieser Mensch begreift sich nur als zufälligen Jäger dieser Katze. Er weiß ganz genau, wenn er ihn nicht getötet hätte, wäre es ein anderen gewesen. Es wäre als gar nicht sein Bestreben sich damit zu profilieren. Er trägt das Fell nicht als Statussymbol, sondern aus Freud, der Gruppe hilfreich gewesen zu sein. Es liegt ihm fern dafür einen Mehrwert von der Gruppe zu verlangen. Er kann daher nicht zivilisiert denken, wie sie als fiktiver Beobachter in dieser Geschichte. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn Sie jetzt anfangen vehement gegen das zu argumentieren, was ich hier sage. Sie beweisen lediglich, dass sie alles nur aus ihrem inneren geistigen Auge der Zivilisation begreifen wollen, denn Sie würden garantiert den Leoparden jagen, um sich selbst zu verwirklichen, um einen höheren sozialen Status dadurch einfordern zu können. Sie haben daher eine falsche Vorstellung vom dem, was sie SELBST oder ICH nennen. Es ist nur dekadent, aber kein natürliches Wesen eines Menschen.


Sie könnten auch hergehen und das Leopardenfell des Jägers gegen etwas eintauschen, doch was könnten sie dem Jäger anbieten? Sie könnten sich alleine auf die Lauer legen, um eine Gazelle zu erlegen. Doch mit was? Sie müssten also einem anderen Jäger, seinen Speer oder Bogen stehlen ... oder aber sie fertigen ihn selber. Wären sie dann endlich ein erfolgreicher Jäger, ist immer noch nicht sicher, ob sie die Gazelle selber essen oder gegen ein Leopardenfell eintauschen, das so schön aussieht, Sie aber nicht satt macht.


Gehen wir davon aus, dass sie den Speer stehlen mit dem Sie die Gazelle erlegen, werden sie überrascht sein, dass Sie niemand des Diebstahles bezichtigt, denn diese Menschen gehen davon aus, dass Sie für alle jagen. Sie werden also versuchen mit Ihnen zu jagen, oder ihnen sogar Essen anbieten - ohne zu wissen was Gastfreundschaft ist.


Sie würden Ihnen niemals erklären können, aus welchem Bestreben Sie dieses Leopardenfell unbedingt haben wollen. Der Jäger wird es Ihnen sogar überlassen, weil es für ihn keinen Statusverlust darstellt. Er erhält mit oder ohne Fell nicht mehr oder weniger zu essen. Ein Häuptling, wie sich zivilisierte Menschen das vorstellen, ist nicht der junge, starke Jäger, sondern der alte, erfahrende Jäger. Er sitzt aber nicht nur in seinem Zelt und regiert. "Häuptlinge" begreifen sich nicht als das, was zivilisierte Menschen, sie seien das, was sie kennen.


Häuptlinge sind lebende Bücher, gespickt mit Erfahrungen. Das gilt ebenso für den Ältestenrat. Sterben sie, wird nicht der Schüler, der täglich neben ihm sitzt und zuhörte zum Häuptling, denn er wäre nur ein Theoretiker, sondern diese Lücke wird mit einem älteren Jäger wieder aufgefüllt, der mit eigener Erfahrung aufwarten kann und vieles bereits vom nun toten Häuptling oder Ältesten erfragte.


Es würde nie ein Mensch in dieser Gruppe auf die Idee kommen zu überlegen, wie er einen Leoparden jagen kann, damit er sich mit einem Fell (Trophäe) geschmückt ist. Es wäre vergeudete Lebenszeit und Lebensleistung. Sie hätten also eine sehr mühsame Arbeit vor sich, um diesen Menschen die Zivilisation zu erklären bzw. das, was Sie sich unter Selbstverwirklichung vorstellen. Sie würden daher nie die Anerkennung dafür erhalten, die Sie aus ihrer Zivilisation kennen. Sie würden verkümmern. Sie könnten nur das vorhandene Gemeinschaftsgefühl simulieren und lägen ständig auf der Lauer, sich selbst zu profilieren. Sie wären der Torjäger in diesem Team, der ständig nach dem Ball rennt, um ein Tor zuschießen - damit Sie der Held sind, um dann Privilegien für sich ableiten zu können.


Es wäre Ihnen ein riesiger ABER, wenn Sie am Ende nicht mit jungen Jahren schon im Ältestenzelt sitzen würden. Sie empfänden es als ungerecht. Sie würden beginnen die Gruppe zu teilen, so wie Sie es aus ihrer Zivilisation gewohnt sind. Sie würden anfangen zu manipulieren und damit die Existenz der Gruppe sogar nachhaltig zerstören. Sie wären für die Gruppe kein Segen, sondern ein Elend. Deshalb ist es besser, wenn zivilisierte Hirne nicht anfangen ihre Ambitionen aus der Zeit vor der Zivilisation abzuleiten. Es entsteht ein falsches Bild von dem, was der Mensch in Wahrheit ist.


Es ist nicht das Wesen des Menschen sich selbst zu verwirklichen. Sein wahres Selbst ist weit aus größer als das, was der zivilisierte Mensch heute als ICH begreift. In der Zeit vor der Zivilisation war jeder Mensch ein Übermensch. Er sah sich dann selbst befriedigt, wenn es allen wohlergeht. Ich schreibe absichtlich nicht "gut ergeht". Ein Übermensch kennt das Streben nicht mehr von der Gemeinschaft einzufordern, als alle anderen, auch wenn er aus dem heutigen zivilisatorischen Denken heraus mehr leistet als ein anderer. Für den natürlichen Menschen ist es Diebstahl an der Gemeinschaft, mehr haben zu wollen als die anderen.


Solche Gemeinschaften definierten das Glück anders als in der Zivilisation, deshalb bezeichnen wir sie heute als primitiv und dumm, weil sie nicht gewillt sind zu verstehen, wie man innerhalb einer Gemeinschaft ausbeutet und das auch noch als Erfolg und Glück bezeichnen kann.


Wer in dieser Gemeinschaft ein Tier erlegt, nimmt sich nicht das Recht heraus, nur mit denen zu Teilen, die er als Freunde in seinem Kampf um die Selbstverwirklichung um sich schart. Er weiß, dass das kontraproduktiv ist und er das eben nicht, als sein Streben nach Glück anerkennt.


Gelangt allerdings ein Mensch mit Zivilisation in so eine Gemeinschaft, wird dieser nur mit denen Teilen, die er liebt, weil sie ihm dienlich sind. Er wird sich aber auf das, was der zivilisierte Mensch Altruismus nennt, beim anderen Teil der Gruppe setzen, die er als unangepasst bezeichnet. Denn sie werden mit ihm auch ihre Beute teilen, weil er selber nichts erlegte. Zivilisierte Menschen mit "reiner Vernunft" sind einfach nicht in der Lage, ihre Umwelt so wahrzunehmen, wie sie ist. Ihre Eindrücke werden vom inneren Auge - dem "Geist" manipuliert. Propaganda zielt also darauf ab, dass auftretende Paradoxe nicht dazu führen, das Wissen um "Gut" und "Böse" infrage zustellen.


Zivilisation beginnt als in dem Moment, wo die natürliche Gruppe beginnt, ihre Beute nicht mehr mit den Egoisten in ihrem Lager zu teilen. Ab diesem Zeitpunkt beginnen die Gier und der Neid, den Willen des Menschen zu bestimmen. In diesem Moment geht eine gesamte Kultur unwiederbringlich verloren. Zurück bleibt nur eine Sehnsucht nach Glück, die der zivilisierte Mensch mit Worten und auch mit Gefühlen nicht mehr beschreiben kann.


Er kennt nur noch das Glück der Selbstbefriedigung bzw. -verwirklichung und bleibt trotz aller Anstrengungen immer unbefriedigt. Das ist das was vor allem in der heutigen Zeit der sogenannten Wirtschaftskrise ganz tief im Innern eines jeden Menschen wieder rumort. Es ist die Sehnsucht nach einer verlorenen Freiheit. Er beginnt sich durch Moral und Tugend die Gier und den Neid in dem, was er heute als SELBST und ICH begreift, zu unterdrücken. Es ist die Sehnsucht nach grundlegendem sozialem Verhalten, aber der zivilisierte Mensch will das alles haben, ohne das was er SELBST und ICH heute nennt, aufzugeben, um ein Übermensch zu werden.


Der Begriff "Übermensch" ist leider heute ein unsinniger Streitpunkt, weil "Übermensch" mit Gottwesen gleichsetzt wird. Doch Götter sind Unmenschen, weil sie eben keine Menschen sind. Es ist also falsch einen Gott als Übermenschen zu beschreiben, sondern Göttliches ist Unmenschlichkeit.


Die Religionen haben es geschafft, dem Menschen einzureden sie seinen das Abbild eines Unmenschen, der alle Naturgesetze außer Kraft setzen kann und mit eigenen, erfunden Gesetzen und Regeln die Natur - das Chaos - neu zu ordnen. Das ist "die Zivilisation". Es ist der geistige Blick eines Menschen, der die Natur nur interpretiert und nicht mehr so sehen will, wie sie ist.


Es ist die Erkenntnis von "GUT und BÖSE" - das Göttliche - wie es in der Bibel beschrieben ist. Der Mensch wurde durch die Erkenntnis von Göttern, also das Eigentum, von seinem Paradies - der Natur - nicht vertrieben, sondern er hat es einfach vergessen = verloren. So gesehen ist die Bibel ein sehr altes Aufklärungsbuch, das den Menschen sagen will, dass es gar keinen Gott gibt, sondern nur einen irreführenden Geist, der dem Menschen das Gewissen gab - eben das angebliche Wissen von Gut und Böse, das die Natur nicht kennt.


Die Sonne hat z. b. kein Gewissen: Sie scheint dem guten Menschen und dem bösen Menschen genau gleich. Nur der Mensch kann das sehen, was die Natur nie sieht. Goethe brachte das mit seinem Gedicht, "Das Göttliche", treffend auf den Punkt oder zeigte des Pudels Kern.


Heute ist der Mensch so weit in der geistigen Umnachtung fortgeschritten, dass er die göttliche Ordnung des künstlichen Wissens = Gewissen, auch ohne Religion leben will, weil er das längst als seine Natur begreift.


Es ist absurd zu behaupten, dass Naturvölker, Religionen praktizieren und sich selbst als Abbild eines Gottes - also eines Unmenschen begreifen, wie der zivilisierte Mensch. Sie bauen für Götter keiner Steinhäuser und leben selber in Holzhütten. Wer Mensch werden will und frei sein, muss all seine Erfahrungen aus der Zivilisation hinter sich lassen, selbst das, was er Gewissen oder Moral nennt. Er braucht sein ICH und SELBST nicht suchen, wie Buddha es vorschlug, denn er wird immer nur die Zivilisation finden.


Das ICH und das SELBST, ist das Primitive in ihm, das weder Neid, noch Glück kennt. Es kennt nicht einmal die Freiheit, denn die Freiheit ist selbstverständlich und kennt kein Gegenstück, das sich als Selbstverwirklichung darstellt und Rücksichtnahme einfordert, wie in der Zivilisation. Die Selbstverwirklichung liegt im Übermenschen, der keinen Unterschied zwischen Menschen kennt und auch nicht herausarbeiten kann.


Die heutige Zivilisation, aber auch schon die antike Zivilisation ist sehr weit von den eigentlichen Werten des Menschen entfernt. Es ist geradezu ein Hohn von Wertegesellschaften zu sprechen, um andere damit zu diskreditieren. Die Menschheit hat heute keinen einzigen wahren Wert mehr, den sie fähig ist zu erkennen.


Sie stellt sich lediglich einen Heiland wie Sokrates vor, der angeblich ohne Gier und Neid - also ohne Anspruch die Welt veränderte. Dabei war er hoch egoistisch. Er ließ sich von anderen bewirten wie sein biblisches Ebenbild - JESUS - und erzählte von der Enthaltsamkeit als höchsten Streben des Menschen. Den Widerspruch in diesem Idealismus fällt allerdings den wenigsten auf, denn noch ist es sehr prägnant für unsere Kultur. Die Heilande dieser Welt leben von der Dekadenz und behaupten nur sie seien enthaltsam. So wie der Bettler vom Wohlstand seiner Gönner lebt, wie ein Mönch. Das suggeriert uns, dass die Welt nur durch den Reichtum errettet werden kann, und lässt uns stets nach Wohlstand streben - als Selbstverwirklichung, um dann mit unserem Reichtum, "Gutes" für den Rest der Menschheit tun zu können, die wir vorher für den Reichtum verarmten. Das halten wir längst für einen natürlichen Kreislauf, weil wir nicht einmal bereit sind, unsere Vorgeschichte ohne die zivilisatorischen Gesetzmäßigkeiten zu beurteilen. Würden wir es tun, wäre alles was wir heute für RICHTIG und FALSCH halten, nur FALSCH. Es gäbe gar nichts GUTES auf in dieser Zivilisationswelt.


Der heutige Mensch ist nicht fähig das Eigentum als geistiges Konstrukt von Regeln zu begreifen. Er hält Eigentum für Materie. Er begreift nicht, dass er nur noch in Unterschieden denken kann, um einen Wert für Dinge zu ermitteln. Er hält den Unterschied für einen Wert. Wie im Beispiel mit dem Leopardenfell. Der vorzeitliche Mensch begriff das aber nicht als Unterschied, aus dem sich ein höherer Wert seines Selbst ermittelte. Hätte er es erkannt, hätte er das Fell verbrannt - weil er das nicht wollen kann. Es wäre ihm zuwider gewesen - es wäre für ihn asozial gewesen, obwohl er gar nicht wissen konnte, was "sozial" ist.


"Sozial" ist nur eine Erfindung der Zivilisation, weil im Zuge der Selbstverwirklichung des Einzelmenschen innerhalb der Menschheit sich derartige Ungleichgewichte entwickelten haben, die immer zu Aufständen derjenigen führten, die nicht einmal mehr ihre natürlichen Bedürfnisse zur Aufrechterhaltung ihrer Existenz befriedigen konnten.


Es gab zu viele Bettler im übertragenen Sinne. Sie zu ernähren hätte zu einem Lebensstandardverlust der sich als sozial empfunden Reichenschicht geführt und hätte sie daher ihrer Identität als soziales Wesen beraubt. In einem ähnlichen Zustand befinden sich momentan die Industriestaaten in Anbetracht der sogenannten Flüchtlingskrise. Allen Beteiligten ist klar, dass dieses Ungleichgewicht nur durch Reduzierung des Lebensstandards aus der Welt geschafft werden kann.


Doch damit würde sich der Mensch um das Streben nach Glück berauben. So wird entschieden, dass nur "Auserwählte" also Glückliche an unserem Tisch sitzen dürfen; Menschen, die unseren Wohlstand mehren; also bereit sind für uns und mit uns, den Rest der Welt weiter auszubeuten - für das bisschen Glück der Selbstverwirklichung durch Konsumwünsche.


"Einmal in einem Mercedes fahren ..." oder schneller zu einem Mercedes als Eigentum zu kommen als in Rumänien oder Syrien. Das ist auch im weitesten Sinne ein Streben nach Sicherheit und Flucht vor dem Krieg, der genau dieses Streben stört oder unmöglich macht.


In Syrien herrscht nur der Bürgerkrieg - so beschreiben wir hier die dortige Situation. Vorher war es ein Land, das unter einer "starken Hand" regiert wurde, weil die verschiedenen Gruppierungen in diesem Land sonst versucht hätten, sich gegenseitig vom Zugang zum "Glück" abzuschneiden.


Damals wurde von uns eine Gruppierung bewaffnet, weil "die starke Hand" in diesem Falle "Assad" den Reichtum von uns verhinderte, weil keine Gruppierung sich durch die andere bereichern konnte. Das ist volkswirtschaftliche betrachtet ein Überschuss, den wir mit Konsumgütern und Handel abschöpfen hätten können. Deshalb muss Assad aus Sicht der westlichen Wertegemeinschaft weg. Er ließ dem, was wir "Selbstverwirklichung" nennen keinen freien Lauf. Jeder Übergriff auf Eigentum, motiviert durch Gruppendenken und Machtansprüche, wurde von ihm unterbunden, damit es nicht zum Bürgerkrieg kommt. Denn "soziales Verhalten" zwischen den Gruppen hätte es nicht freiwillig gegeben.


Der Westen stellte sich vor, dass er eine Gruppe übervorteilt und diese dann ein Sozialsystem auf der Basis der "Freiwilligkeit" wie in den USA aufbaut. Die "Reichen" spenden in Foodbanks oder wie jetzt auch in Deutschland in "Tafelläden". Sie hätten eine Industrie aufgebaut, die "Arbeitsplätze" schafft und die handwerkliche Struktur völlig auflöst und Fabrikarbeiter aus dem kleinen Handwerker macht. Doch das alles ist Wunschdenken eines dekadenten Imperiums.


Es denkt selbstherrlich - als herrenmenschlich. Was ihm gut tut, tut auch anderen gut. Würde Syrien als Industrienation und Agrarindustrie ausgebaut, hätte Europa einen Konkurrenten um Marktanteile. Die Agrarprodukte und Rohstoffe würden wie in den afrikanischen Ländern, die wir auch "kultivierten" in den Export laufen und der Bevölkerung nichts als Nachteile bringen, die unseren Vorteil durch den Unterschied - Preisgefälle - darstellt.


Wie es scheint, haben die Kämpfer der IS dieses Konzept durchschaut und kämpfen nun in eigener Sache. Sie kämpfen gegen Assad genauso, wie gegen den Rest der Welt, die nichts anderes als ihren Vorteil auf Kosten der Syrer.


Die IS besinnt sich daher auf die sozialen Konzepte, welche der Islam anbietet und die in der christlichen und jüdischen Bibel fehlen - auf die Abgabe für die Armen, die jeder zu entrichten hat. Die Steuermodelle unserer Rechtsstaaten bieten, wie wir heute sehen, keinen ausreichenden Schutz vor der Armut. Daher ist die IS eine knallharte politische Bewegung und keine islamische. Der Islam sah sich nie wirklich als Religion, sondern als ethische Lehre gegenüber dem aufkommenden Feudalismus in seiner Entstehungszeit. Er war eine Gegenwehr gegen das was wir heute als Bildung von Bürgertum und Adel bezeichnen müssen.


Der Islam ist geprägt vom Arianismus, der über die Vandalen und Goten nach Nordafrika in den Orient schwappte und sich als Widersacher der Imperialisten sah. Die IS ist daher als ausgeprägter Platonismus anzusehen, der Machtansprüche nicht aus dem was im Westen aus dem Eigentumismus als Macht formuliert wird, sondern aus einer geistigen Reife.


Erfolgreiche Geschäftsmänner, sind eben noch lange keine Staatsmänner, sagt der Platonismus. Der Platonismus sieht selbstlose, also eigentumslose "Hüter" vor, welche für die Einhaltung der "Ethik" in einer Feudalherrschaft "Eigentumismus" sorgen. Sie sind berechtigt, sogar Staatsoberhäupter zu disziplinieren, mit Amtsenthebung und Bestrafung für ihr Vergehen des unsozialen Handelns gegenüber den Schutzbefohlenen.


Der IS ist daher eher bei den Gnostikern einzuordnen, welche den "Heiligen Geist" als Schöpfer des Gottes ansehen. Das, was als ALI-Anhänger im Islam definiert ist, ist eigentlich kein Gottesglaube, sondern eher Konfuzianismus - die Lehre von der hohen Verantwortung der Mächtigen gegenüber dem, was als Untergebene angesehen wird. Die geistige Reife macht Führer aus, nicht das Können des Eigentumismus - was dem Philosophenstaat des Platonismus nahekommt.


Die Kontroverse dieser - sagen wir mal "Religionen" ist daher auch im Neuen Testament (NT) verankert. Es ist der Römerbrief Kapital 13. Wo klar definiert ist, wer Macht erhält und was göttliche Ordnung ist. Diese gilt heute noch als das was wir "Kultur" nennen - ist aber aus Sicht eines Gnostikers, die reine Tyrannei - weil Menschlichkeit eine freiwillige Leistung des Reichtums ist und keine innere Ethik. Menschlichkeit wird in unserer Kultur als Erfolg bewertet und nicht als Selbstverständlichkeit.
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte