Montag, 19. Januar 2015

Im Schatten von PEGIDA - Massives disflationäres Engagement der EZB

Im Schatten von Terror, PEGIDA und Islamismusdiskussion, startet die grandiose Geldschwemme der EZB. Die Medien berichten nur am Rande vom grandiosen, disflationärem Vorhaben der EZB. Sie soll unbegrenzt Staatsanleihen ankaufen - ähnlich dem amerikanischen Modell. Naiver Weise wird erwartet, dass mit diesen Geldern die Realwirtschaft wieder angekurbelt werden kann. 

Das ist im weitesten Sinne ein "Autobahnprojekt" für Europa. Damit sollen Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch gegen die Deflation ist nun mal kein Kraut gewachsen. Sie gehört zum Kapitalismus, wie der Gewinn und der Mehrwert.

Jedes Monopoly-Spiel hat ein Ende. Die Bank schließt und jeder geht zurück auf LOS. Die erste große Deflation erlebte Europa im 15. Jahrhundert mit seinen Aufständen. Es folgten die demokratischen Revolutionen, viele Kriege. Leider wird das nicht im Zusammenhang mit dem Kapitalismus gesehen, weil es damals noch Monarchien gab.

Flächlicher Weise hält man die Industrustrialisierung für den Beginn des Kapitalismus. Doch dieser existiert seit der ersten Zivilisation.

1929 ist daher das Ereignis, das im Welt-Kollektiv-Gedächtnis tief verankert ist. Damals versuchten die Regierungen der Welt, diesem kapitalistischen Phänomen beizukommen. Es gelang nicht und endete im II. Weltkrieg und kruden Ideen vom perfekten Kapitalismus.

2000 - mit dem Zusammenbruch des Neuen Marktes - begann die heutige Deflation. 2007 gelangte sie in die Realwirtschaft. Mit dem Aufkauf von Staatsanleihen wurde die Kriegsfinanzierung des II. Weltkrieges simuliert ohne einen "eisernen Krieg" führen zu müssen.

Griechenlands soziale Lage der Bevölkerung wird der Standard in der EU sein. In dem sich schwer noch Frieden halten lassen wird. Das ist jedem klar, aber noch ist jeder von der Hoffnung getragen, dass es nur "die anderen" trifft, wenn er es geschickt anstellt. Das beflügelt die Börsen. Denn vor dem großen Crash gab es die "goldenen Zwanziger". Damals glaubt auch keiner, dass sich innerhalb von wenigen Jahren, das Blatt wenden kann.

Der Ölpreisverfall ist daher keine Strategie der angeblich überdimensionalen Weltmacht USA, sondern es ist die Schwäche der Weltkonjunktur - der Weltdeflation. Die Wirtschaftsgläubigen sollten sich daher sehr schnell den Fragen widmen:

Wer bezahlte das Brot für das Volk, wenn es kein Geld mehr hat?
Wer bezahlt die Arztrechnungen, wenn das Volk kein Geld mehr hat?
Wer bezahlt die Energie an die moderne legale Oligarchie, wenn das Volk kein Geld mehr hat?

Daher immer im Zweifel - LINKS => Verstaatlichung von systemrelevanten Betrieben und zurück zur alten "Sozialen Marktwirtschaft".

Es muss etwas geben, was nach dem Kapitalismus kommt. Wir können nicht immer ständig von vorne beginnen.

Kapitalismus ist nicht das auferlegte Schicksal eines angenommen Gottes, der uns die Moral des Eigentumismus brachte und sagte: "Du sollt nicht stehlen....".



Eigentum ist nur eine angenommen Wirkung von Materie,
die physikalisch nicht nachweisbar ist und
in Wahrheit keinerlei Auswirkung auf die Willensbildung des Menschen haben dürfte.

Trotzdem hält der Mensch die Moral für staats- und lebenstragend.
Wie wäre die Welt wohl ohne die Moral des Eigentumismus?





Kommentare:

  1. Ahörnchen...

    "Wir haben den Banken erlaubt, auf Knopfdruck Geld zu schaffen. Zusammen mit der Niedrigzinspolitik hat das zu enormen Schulden geführt."

    ...und Behörnchen...

    "Das Problem sei heute, dass die Preise fielen und die EZB ihr Mandat der Preisstabilität derzeit nicht mehr erfülle."

    ...versuchen, das "liebe Zinsgeld" zu verstehen. Da hilft nur noch "Festplatte neu formatieren" und wieder bei Adam und Eva anfangen:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/09/adam-und-eva.html

    AntwortenLöschen
  2. Ich schlage vor, alles Wissen um Adam und Eva, das Paradies usw. zu vergessen; es als alogisch zu betrachten.

    Es ist keine Strafe oder eine niedrige Arbeit, für sein Essen zu schwitzen. Niedrig ist der, der andere schwitzen lässt und selber faul im Schatten sitzt und "HERRgott" spielt.

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    1. 2v2

      […] Auch Moses stand wie du jetzt vor mir und bat um Antworten.
      »O Gott meiner Väter!« rief er. »Gott meines Gottes, laß dich herab
      und zeig dich mir. Gib mir ein Zeichen, damit ich meinem
      Volk davon berichten kann! Woran können wir erkennen,
      daß wir auserwählt sind?«
      Und ich kam zu Moses, so wie ich jetzt zu dir gekommen
      bin, mit einem göttlichen Bund - einem immerwährenden
      Versprechen - mit einer sicheren und gewissen Verpflichtung.
      ..Wie kann ich sicher sein?« fragte Moses klagend.
      »Weil ich es dir gesagt habe«, antwortete ich. »Du hast das
      Wort Gottes.«
      Und das Wort Gottes war kein Gebot, sondern ein Bund.
      […] Gott kommandiert nicht herum, was von ihm erschaffen
      worden ist - Gott sagt Gottes Kindern nur: Auf diese Weise
      werdet ihr wissen, daß ihr nach Hause kommt.
      Moses fragte ernsthaft: »Wie kann ich wissen? Gib mir ein
      Zeichen.« Moses stellte die gleiche Frage […] die alle Menschen
      allerorten seit Anbeginn der Zeit gestellt haben.
      Meine Antwort ist gleichermaßen ewig gültig. Aber es gab
      nie und wird nie ein Gebot geben. Denn wem soll ich gebieten?
      Und wen soll ich bestrafen, wenn meine Gebote nicht eingehalten werden?
      Es gibt nur mich.

      Also muß ich die Zehn Gebote nicht einhalten, um in den
      Himmel zu kommen.

      SO ETWAS WIE »in den Himmel kommen« gibt es nicht. Es
      gibt nur ein Wissen, daß du schon dort bist. Es gibt ein
      Akzeptieren, ein Verstehen, es gibt kein dafür Arbeiten,
      kein Hinstreben.
      Du kannst nicht dorthin gehen, wo du schon bist. Dazu
      müßtest du den Ort, wo du bist, verlassen, und das würde
      den ganzen Zweck der Reise zunichte machen.
      Ironischerweise denken die meisten Menschen, daß sie von
      dort, wo sie sind, weggehen müssen, um dahin zu kommen,
      wo sie hinwollen. Und so verlassen sie den Himmel, um in
      den Himmel zu gelangen - und gehen durch die Hölle.
      Erleuchtung ist das Verstehen, daß ihr nirgendwohin gehen
      müßt, nichts tun müßt und niemand sein müßt, außer genau
      der Mensch, der ihr jetzt seid. ***

      Quelle: Gespräche mit Gott, Bd. I

      LG

      Löschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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