Donnerstag, 1. Januar 2015

Massengier bei Neujahrfeier in Shanghai und die Saustallpfosten-Ideologie

In der Silvesternacht regnete es plötzlich Dollarscheine vom Himmel. Voll Lust und Wonne stritten sich die Menschen um die grünen Scheine, die, wie es sich später herausstellte nur plumpe Fälschungen waren. Es dahin gestellt ob es nur ein Streich war oder tatsächlich eine philosophische Grundsatztat.

So schnell vergisst der Mensch, dass er Mensch ist und wird tierischer als jedes Tier, denn Tiere reagieren rein gar nicht auf Geldschein. Diese Intelligenz ist dem Menschen vorbehalten. Deshalb hält er sich wohl auch für einen Gott, der selbst die Natur bezwingt.

Er streitet sich um Geldscheine, wie Schweine in einem Stall, die nur einen Futtertrog haben. Natürlich lacht der Europäer über diesen Vorfall, weil er sich für im Geist für kultivierter hält. Doch in Wahrheit hätte er sich auch gebückt und die Scheinchen eingesteckt.

Dieser kultivierte und moralisch einwandfreie Mensch riecht sein Geld wie das Schwein den Trüffel. Der Unterschied besteht darin: Das Schwein frisst den Trüffel, der Mensch macht seine Geldtrüffel zu noch mehr Trüffel.

Der zivilisierte Mensch hat keine lange Nase. Er besitzt auch keinen Rüssel. Sei Rüssel ist geistiger Art. Niemand sieht ihn, aber jeder hat ihn.  Mit diesem Rüssel schreitet er kalkulierend, manipulierend durch die Menschheit. Er muss sich nicht mehr für Geld bücken. Er lässt es andere für sich einsammeln. Dafür hält er sich sogar für einen Leistungsträger.

Neutral betrachtet hat sich der Mensch in seinem künstlichen Menschenstall nur zivilisiert eingerichtet und sich eine Ordnung geschaffen, wer als erster und als letzter aus dem Trog der Weltwirtschaft frisst.

Das hält der Mensch auf den Menschen übertragen für ganz normal und anständig. Beobachtet er allerdings die Schweine im Schweinestall. hält er sie für unkultiviert. Sie sind in seinen Augen zu dumm, um sich zu organisieren. Sie verstehen einfach den Sinn des Lebens nicht, den der Mensch doch so klar erkennt.

Dabei vergisst die Intelligenzbestie, die sich Mensch nennt, zu berücksichtigen, dass die Schweine, die er so für ihr tierisches Verhalten verachtet, dieses nur an den Tag legt, weil der Mensch ihm den Stall baute, um sie zu züchten.

Wird nun die Frage nach demjenigen gestellt, der die künstliche Umgebung für den Menschen schuf, die er sieht und doch nicht ist, wird es still in der sonst so lauten Menschenwelt, die auf alles eine Antwort weiss.

Dieser tierische Mensch, kann berechnen wie lange er von der Erde zum Mond braucht. Er kennt jeden Winkel auf der Erde und hat ihn vermessen, aber er weiss nicht, wer ihm die Regeln für den menschlichen Schweinestall vorgab, an die er sich so gebührlich und ehrenhaft hält; aus denen heraus er treffsicher sagen kann, was richtig und was falsch ist und was bestraft werden muss.

Er richtet und henkt; er lobt, belohnt und dressiert sich dabei von Generation zu Generation. Selbst das hat er sich längst als evolutionäres und genetisches Verhalten erklärt, aber nie überprüft ob seine These der Wahrheit entspricht. Er glaubt lieber, anstatt wissen zu wollen. So weit reicht sein Wille, der sich nur an den Pfosten seines Stalles ausrichtet, nicht. Es bestünde nämlich die Gefahr, dass ihm der Stall und sein gesamtes Gewölbe von Welt auf den Geist fällt, der angeblich in seinem Hirn festsitzt und dem er geboren wird. Er nennt es Gerechtigkeit, als tiefster Sinn des Lebens.

Er weiss nicht, wer ihm das einübte und er es letztendlich so begriff, dass dieses menschliche Zuchtier selber Regeln erdachte, damit es nicht immer vor dem Trog zu Schlägereien kommt, nur um seinem Herren zu gefallen, der "rote Linien" als geistige Denkbarrieren erbaute. Die jeder Mensch sieht und die doch nicht ist.

Wo dieser Herr steckt, der das erste Recht ausrief - weiss keiner. Nicht weil es keiner weiss, sondern weil es keiner wissen will. Es könnte ja der erste Mensch gewesen sein, der sich an der Dummheit der Menschen ergötzte. Vermutlich war es der erste Götze und erst danach setzte der Mensch, die Götter in den Himmel. Frühe nannte man den Schöpfer der Dummheit, eben Geist, dann heiliger Geist und am Ende Gott.

Daher stellt sich die Frage: Was ist das, was der Mensch heute für Menschlichkeit hält, tatsächlich menschlich oder nur eine Saustallpfosten-Ideologie?

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